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Passten eindeutige Aussagen und Polizeiakten nicht überein?

Lügde: Verhalten der Polizeibehörde in Bezug auf Hinweisgeber wird ebenfalls geprüft

Sonntag 3. Februar 2019 - Bielefeld / Detmold / Lügde (wbn). Wurde sehr frühen eindeutigen Hinweisen nicht nachgegangen? Wie schon berichtet, ist auch das Verhalten der Polizeidienststellen in Lippe im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal auf dem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen in die Ermittlungen mit einbezogen worden.

Dabei geht es nach einem Bericht der Lippischen Landeszeitung um zwei Tippgeber, die sich bereits im Jahre 2016 an die Polizei in Blomberg (Lippe) gewandt haben sollen. Sie hatten mit Blick auf den hauptverdächtigen Dauercamper in Lügde-Elbrinxen Missbrauchsvorwürfe erhoben. Darunter als besonders glaubwürdiger Zeuge ein Vater.

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Aufsehenerregende Missbrauchsfälle werden nunmehr von Bielefeld aus untersucht

Jetzt ist schon von 29 Opfern die Rede - ein Ende ist nicht abzusehen

Freitag 1. Februar 2019 - Lügde / Bielefeld / Detmold (wbn). Der „Fall Lügde“ weitet sich aus. Jetzt ist schon von 29 Missbrauchs-Opfern die Rede, nachdem am Mittwoch erstmals die Opfer-Zahl von 23 Mädchen und Jungen genannt worden war.

Entsprechende Angaben hat heute das Polizeipräsidium in Bielefeld veröffentlicht, das aufgrund der Bedeutung des umfangreichern Verfahrens die Ermittlungen von Detmold übernommen hat. Auch wurde in Bielefeld eine Ermittlungskommission "Eichwald" eingerichtet. Der Bielefelder Polizeisprecher Achim Ridder: „Die im Raum stehenden Vorwürfe gegen Behörden werden im Rahmen der Ermittlungskommission, auch aus Neutralitätsgründen, gesondert bearbeitet.“

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Lipper Jugendamt hatte klare Einschätzung und Empfehlung nach Hameln gegeben

Landkreis Lippe stellt klar: „Nach unseren Kriterien hätte der Mann keine Pflegschaft erhalten“

Freitag 1. Februar 2019 - Detmold / Lügde / Hameln (wbn). Das Jugendamt des Landkreises Lippe hat dem Jugendamt des Landkreises Hameln-Pyrmont zu dem des Kindesmissbrauchs verdächtigen Dauercamper in Lügde sowohl einen „Hinweis“ als auch eine „Einschätzung“ und eine „Empfehlung“ gegeben.

Die Beamten in Lippe haben dabei die Zuständigkeit aufgrund des Wohnortes der Mutter des gefährdeten Mädchens eindeutig bei ihren Kollegen und Kolleginnen in Hameln gesehen. Und ausdrücklich wird seitens der Behörde in Detmold klargestellt: „Nach unseren Kriterien hätte der Mann keine Pflegschaft erhalten.“ Die Pressestelle des Landkreises Lippe hat auf Anfrage der Weserbergland-Nachrichten.de deutlich gemacht, dass nach der Feststellung einer „latenten Kindeswohlgefährdung“ ausdrücklich auch „Handlungsbedarf“ vorgesehen war, „damit die latente sich nicht zu einer akuten Kindeswohlgefährdung entwickelt“.

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Interview mit NDR1
Der Kindes-Missbrauch in Lügde: Landrat Bartels kündigt Konsequenzen an - Vorwarnsystem in Kindergärten und Schulen

Donnerstag 30. Januar 2019 - Hameln / Lügde / Detmold (wbn). Der Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont, Tjark Bartels, will Konsequenzen aus dem Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde bei Bad Pyrmont ziehen.
Es müsse eine völlig neue Konzeption entwickelt werden, um es Kindern einfacher zu machen, über solche Vorfälle zu sprechen, sagte der SPD-Politiker im Interview mit dem Radiosender NDR 1 Niedersachsen. Er kündigte eine Art Vorwarnsystem in Kindergärten und Schulen an, um Verdachtsmomenten frühzeitig nachgehen zu können. Einzelheiten wolle der Landkreis Hameln-Pyrmont am kommenden Montag vorstellen.

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Die Landkreissprecherin in Hameln präsentiert eine ganz andere Sicht der Dinge:

"Entscheidend war die gute Bindung des Kindes zu dem Pflegevater"

Mittwoch 30. Januar 2019 - Hameln (wbn). Immer mehr rückt das Verhalten der Jugendbehörde im Landkreis Hameln-Pyrmont in das Augenmerk der Öffentlichkeit. Den Jugendbehörden in Hameln-Pyrmont und auch in Lippe sollen schon vor Jahren Hinweise auf den 56 Jahre alten Haupttäter in Lügde zugekommen sein. Haben die Jugendamtsmitarbeiter seinerzeit die Angaben zu dem Mann ernst genommen oder sich von dessen scheinbar verständnissvollem Auftreten mit der vermeintlichen Kinderfreundlichkeit blenden lassen?

Die Landkreis-Sprecherin in Hameln-Pyrmont Sandra Lummitsch hat sich heute zu den Verdachtsfällen geäußert. Ganz nebenbei wird jetzt auch bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Detmold in der Hamelner Jugendbehörde bereits Unterlagen sichergestellt hat.

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Eines der Opfer ist eine Achtjährige aus Hameln - hat das Jugendamt versagt?

Mehr als 1000 Einzeltaten an 23 Kindern - die Serie schwerer Fälle sexuellen Missbrauchs macht auch gestandene Ermittler fassungslos. Und ein perverser Mitverdächtiger führte offenbar aus Stade über dunkle Internet-Kanäle "live Regie"

Aus Detmold berichten Ralph Lorenz und Veronica Maguire

Mittwoch 30. Januar 2019 - Detmold / Hameln / Stade (wbn). Das Ausmaß des schweren sexuellen Missbrauchs der Kinder im Alter von vier bis dreizehn Jahren macht fassungslos und ist in seiner Dimension noch immer nicht abzusehen.

Nahezu täglich sei es zu Übergriffen gekommen, berichten die Kripo-Beamten und der mit den Ermittlungen befasste Staatsanwalt im Gespräch mit den Weserbergland-Nachrichten.de am Rande der Pressekonferenz im Detmolder Kreishaus. Von 23 in der Mehrzahl weiblichen Opfern ist die Rede. Ein heute achtjähriges Mädchen stammt aus Hameln und wurde auf dem Campingplatz bei Lügde in Ostwestfalen-Lippe offenbar über Jahre hinweg brutal missbraucht und eingeschüchtert. Gerade dieser Fall wirft besonders viele Fragen auf, denn bei dem 56 Jahre alten Tatverdächtigen, einem "Dauer-Camper" aus Lügde, handelt es sich um den arbeitslosen Pflegevater, auf den es schon vor drei Jahren Hinweise gegeben haben soll, dass etwas mit ihm und dem Pflegekind nicht stimmen könne. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln in diesem Zusammenhang nunmehr auch gegen das Jugendamt in Hameln. Und hier kommt möglicherweise Behördenversagen, speziell der Jugendbehörde im Landkreis Hameln-Pyrmont ins Spiel.  „Weiterhin wird das Verhalten der für die Jugendfürsorge zuständigen Ämter im Kreis Hameln-Pyrmont und im Kreis Lippe auf ein eventuelles strafrechtlich relevantes Handeln oder Unterlassen überprüft“, heißt es lakonisch in der Pressemitteilung von heute.

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Staatsanwaltschaft und Polizei treten heute an die Öffentlichkeit

Was geschah auf dem Campingplatz in Lügde? Festnahmen wegen des Verdachts eines schweren sexuellen Missbrauchs von bis zu 20 Kindern

Mittwoch 30. Januar 2019 - Lügde / Detmold / Blomberg (wbn). In Ostwestfalen-Lippe hat der konkrete Verdacht auf mehrere Fälle schweren sexuellen Missbrauchs an Kindern im Alter zwischen vier und dreizehn Jahren großes Aufsehen erregt. In diesem Zusammenhang sind bereits drei Festnahmen erfolgt.

Als möglicher Tatort gilt ein idyllisch gelegener Campingplatz in Lügde-Elbrinxen. Dem Missbrauch sollen bis zu 20 Kinder zum Opfer gefallen sein. Staatsanwaltschaft und Polizei geben dazu am heutigen Mittwoch eine Pressekonferenz in Detmold. Dazu die Polizei: „Hintergrund ist eine Vielzahl von Taten, bei denen Kinder schwer sexuell missbraucht wurden“. Einer der Festgenommenen ist ein 56 Jahre alter Dauercamper in Lügde.

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Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Gebäudefassade brannte bereits - Brandstiftung in Lügde

Mittwoch 2. Januar 2019 - Lügde (wbn). Brandstiftung am ersten Tag des neuen Jahres.

Unbekannte haben unter einem Fenster an einem Fachmarkt in Lügde eine Kunststoffkiste entzündet, so dass das Feuer auf die Fassade des Gebäudes übergreifen konnte.

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Erfolglose Reparaturversuche

Fußgänger-Lichtsignalanlage Grießemer Straße wird umgerüstet

Freitag 21. Dezember 2018 - Bad Pyrmont (wbn). Die Fußgängerlichtsignalanlage in der Grießemer Straße in Bad Pyrmont, Höhe Schulstraße, ist seit Anfang Dezember nicht in Funktion.

Trotz mehrerer Reparaturversuche der Stadtwerke und die Wartungsfirma konnte der Schaden nicht behoben werden. Letztlich ist nun festgestellt worden, dass der Prozessor ausgetauscht werden muss.

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Im Januar werden die Fertigteilträger aufgelegt

Ersatzneubau der Heemsteder Brücke über die Emmer in Bad Pyrmont macht Fortschritte

Mittwoch 19. Dezember 2018 - Bad Pyrmont (wbn). Es geht voran. Die Arbeiten an den Fundamenten und dem Mittelpfeiler für die Erneuerung der Heemsteder Brücke im Zuge der Landesstraße 429 über die Emmer in Bad Pyrmont sind soweit fortgeschritten, dass im Januar die Fertigteilträger aufgelegt werden können.

Hierauf hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hingewiesen. Ab dem 7. Januar 2019 beginnen die Vorbereitungen für das Einheben der Fertigteile.

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Glück im Unglück

Stramm nach rechts in die Böschung - und die Welt stand auf dem Kopf

Mittwoch 12. Dezember 2018 - Bad Pyrmont / Barntrup (wbn). Sogenannte stabile Seitenlage – einmal anders. Die Welt stand plötzlich Kopf.

Aus unerfindlichem Grund ist eine Renault-Fahrerin aus Barntrup (41) plötzlich nach rechts in die Fahrbahnböschung geraten. Ihr Fahrzeug kippte dabei auf die Fahrerseite und blieb so liegen. Der Fahrerin blieb nur der steile Ausstieg auf der anderen Seite übrig. Doch sie wurde zum Glück nur leicht verletzt. Was die Polizei mit der Bemerkung „Glück im Unglück“ kommentierte

(Zum Bild: Noch vor der Rechtskurve nach rechts gekurvt. Diese Renault-Fahrerin hat aus unerfindlichen Gründen die Kurve nicht bekommen und lag mit dem Fahrzeug plötzlich auf der Seite. Foto: Polizei)

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