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Starkes Aufgebot an Einsatzkräften - 91 Heim-Bewohner nach Feueralarm evakuiert

Gehbehinderte Frau stirbt bei Brand in Flüchtlingsunterkunft

Freitag 11. August 2017 - Höxter / Bad Driburg (wbn). Schrecklicher Tod einer gehbehinderten Frau aus Albanien.

Bei einem Zimmerbrand in einer Flüchtlingsunterkunft ist die 28 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Ihr lebloser Körper wurde auf dem Bett liegend gefunden. In der Einrichtung sind behinderte und hilfsbedürftige Menschen untergebracht.

 

Fortsetzung von Seite 1

Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatten vor Eintreffen der Feuerwehren versucht den Zimmerbrand zu löschen. Eine Frau und ein Mann waren bei den Löschversuchen so stark mit Rauchgasen belastet worden, dass sie vor Ort von einer Notärztin versorgt werden mussten. 91 Bewohner konnten geordnet evakuiert werden. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und ein Sanitätszug des Deutschen Roten Kreuzes waren mit 126 Einsatzkräften vor Ort.

Nachfolgend die Schilderung der Polizei aus Höxter: „Bei einem Zimmerbrand in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) für Flüchtlinge in Bad Driburg, Nordfeldmark, kam am Freitag, 11.08.2017, gegen 16:40 Uhr, eine 28-jähirge Frau aus Albanien ums Leben. Über Rauchmelder wurden sowohl die Feuerwehrleitstelle als auch der Sicherheitsdienst der Einrichtung alarmiert. Die Mitarbeiter bemerkten eine Rauchentwicklung aus einem Zimmer im zweiten Obergeschoss des Hauses. Daraufhin evakuierten sie 91 Menschen aus dem Gebäude, so wie es schon mehrfach geübt wurde.

Die Flüchtlinge konnten noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr in einer Turnhalle und später in einem anderen Wohntrakt untergebracht werden. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes versuchten den Brand zu löschen, was wegen starker Rauchentwicklung aber nicht gelang. Die Feuerwehr konnte mit Atemschutzgeräten vorgehen und hatte den Brand dann schnell unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte fanden dann die Bewohnerin des Zimmers tot auf einem Bett liegend. In der ZUE Bad Driburg sind überwiegend behinderte und hilfsbedürftige Menschen untergebracht.

Die Tote war nach ersten Erkenntnissen gehbehindert. Drei weitere Flüchtlinge, die das Zimmer mit der Frau bewohnten, befanden sich zum Brandzeitpunkt nicht dort. Bei den ersten Löschversuchen setzten sich zwei Mitarbeiter der Einrichtung, eine Frau und ein Mann, den Rauchgasen aus, so dass sie vor Ort durch einen Notärztin versorgt und dann durch den Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurden. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und ein Sanitätszug des Deutschen Roten Kreuzes waren mit 126 Einsatzkräften vor Ort. Notfallseelsorger wurden zur Betreuung der Bewohner und Mitarbeiter der ZUE eingesetzt.

Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen vor Ort auf. Derzeit können noch keine Angaben zur Brand- oder Todesursache gemacht werden.“

 

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