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Wau, war das gut!

Rettungshunde im Einsatz: Entkräftete Seniorin wird nach stundenlanger Suche in einem unwegsamen Gelände aufgespührt

Montag 11. September 2017 - Eime / Bad Münder (wbn). Mit den Rettungshunden auf der richtigen Spur – das war die Rettungshundestaffel Weserbergland mit den fleißigen zwei- und vierbeinigen Kollegen der Staffeln Hannover-West, Holzminden und Osterode.

Die Einsatzleitstelle hatte am gestrigen Sonntag Alarm gegeben weil eine Seniorin als vermisst gemeldet worden war. Die gute Nachricht: Die betagte Frau wurde nach dreieinhalb Stunden in unwegsamen Gelände buchstäblich „aufgespührt“.

(Zum Bild: Einige Mitglieder der Rettungshundestaffel mit dem Hund, der am Sonntag eine vermisste Seniorin aufgespürt hat. Foto: BRH-Rettungshundestaffel Weserbergland e.V.)

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Sie war entkräftet und unterkühlt, aber noch ansprechbar. Rüdiger Lohmann, Vorsitzender der Rettungshundestaffel Weserbergland, hat den Weserbergland-Nachrichten.de folgenden Verlaufsbericht der sonntäglichen Suchaktion zur Verfügung gestellt. „Um 12.40 Uhr erreichte uns am heutigen Tage die Alarmierung der Rettungsleitstelle Hameln, die uns zu einem Einsatz nach einer Seniorin in einem Ortsteil von Eime rief. Um den Bereich umfangreich absuchen zu können, wurden die Kolleginnen und Kollegen der BRH Rettungshundestaffeln Hannover-West, Holzminden, Osterode/Harz durch die Staffelleitung nachalarmiert und erklärten sich auch sofort bereit, uns zum Einsatzort zu folgen.

Vor Ort erfolgte die Übergabe durch die örtliche Polizei.

Gegen 15.30 Uhr ging das erste Team in den Einsatz, dem weitere, in unterschiedlichen Suchgebieten folgten. Nach 3 1/2 Stunden kam die erlösende Nachricht. Die Seniorin war entkräftet und unterkühlt, aber ansprechbar und in unwegsamem Gelände, ca. 150 Meter entfernt vom nächsten befestigten Weg, durch eine erfahrene Rettungshundeführerin der Staffel Hannover-West aufgefunden. Wenig später traf der nachalarmierte Rettungswagen ein, der die Seniorin, zum Transport und zur Weiterbehandlung im Krankenhaus Gronau übernahm.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für den Einsatz aller Beteiligter, u.a. auch dem Einsatz der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Unser besonderer Dank gilt dem erfolgreichen Team Maren Herbst mit Chaya, Petra Sanftleben & Thomas Eysser, die sich über den glücklichen Ausgang ebenso gefreut haben dürften wie die Angehörigen der Seniorin.

Auch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Kräften der Polizei war in jeder Beziehung vorbildlich und angenehm.

 

 

 

 

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