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Spitzenleistungen von Jungakademikern aus der Region
Westfalen Weser Energie verleiht „Energy Award 2017“ – zwei Projektgruppen der Hochschule Weserbergland ausgezeichnet

Donnerstag 30. November 2017 - Paderborn / Hameln (wbn). Ritterschlag für Nachwuchs-Experten in Sachen Energie: Westfalen Weser Energie (WWE) hat vier herausragende Einzel- und drei Projektarbeiten zum Thema mit dem „Energy Award 2017“ ausgezeichnet. Gleich zwei Preise gingen an Projektgruppen der Hochschule Weserbergland (HSW).

„Zukunftsideen sind im Zusammenhang mit der Energiewende für Unternehmen und Kommunen gleichermaßen gefragt. Eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis ist dabei genauso wichtig, wie gut motivierte und mutige junge Menschen“, machte Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, bei der Preisverleihung deutlich.

(Zum Bild: Sie alle haben die Energieeffizienz im Blick (v. l.): Preisträgerin Michelle Flor, Michael Dreier (Aufsichtsratsvorsitzender WWE), Preisträgerin Kathrin Kirchhoff, Klaus Meyer (Juryvorsitzender Energie Impuls OWL), Preisträger Mario Reinholz, Dr. Stephan Nahrath (Geschäftsführer WWE), Preisträgerin Nicola Sausse, Prof. Dr. Jörg-Raphael Heim (Hochschule Weserbergland), Preisträger Cedric Pierre Meyer und Prof. Dr. Martin Kesting. Foto: Westfalen Weser Energie)

 

 

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Rationelle Energienutzung, Energieeffizienz und regenerative Energien sind und bleiben für Nahrath dabei die Schlüsselthemen, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Alle Hochschulen und Institute, die am Energy Award teilnehmen, bieten eine hohe Praxisnähe und eine enge Verflechtung mit der Wirtschaft durch Praxissemester oder Studien- und Abschlussarbeiten, die zum Teil in Zusammenarbeit mit Unternehmen durchgeführt werden.

Hintergrund: Die Energiebranche sieht sich durch die Umsetzung der Energiewende vor enorme Herausforderungen gestellt, die auch auf die Fachkräfte von morgen zukommen und eine besondere Verantwortung für den wissenschaftlichen Nachwuchs mit sich bringt. Westfalen Weser Energie fördert deshalb seit Jahren junge Nachwuchskräfte, die Spitzenleistungen in ihren Abschluss- und Projektarbeiten im Bereich Energieeffizienz/Erneuerbare Energie abgelegt haben.

Arbeiten aus Paderborn, Detmold, Bielefeld und Hameln prämiert

Die Preisträger kommen von der Universität Paderborn, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe Detmold, der FH Bielefeld und der Hochschule Weserbergland in Hameln. Insgesamt wurden 9.000 Euro an Preisgeldern vergeben. Bereits zum 17. Mal fördert Westfalen Weser Energie damit den wissenschaftlichen Nachwuchs in Ostwestfalen - Lippe und dem Weserbergland. Die ausgezeichneten Einzel- oder Projektarbeiten greifen die aktuellen Themen der Energiebranche auf und beleuchten Maßnahmen zur besseren Umsetzung der Energiewende oder rationellen Energienutzung. In diesem Jahr standen zwei Projektarbeiten aus dem Bereich Elektrotechnik im Vordergrund und fünf wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit der Klimaeffizienz von Gebäuden befassten.

Verbrauch und Energieeffizienz des HSW-Gebäudes untersucht

Eine Projektgruppe der Hochschule Weserbergland (HSW) befasste sich während eines zweisemestrigen Projektstudiums mit dem Energieverbrauch sowie der Energieeffizienz des Hochschulgebäudes der HSW. Cedric Pierre Meyer, der in der WWE-Gruppe den praktischen Teil seines Studiums absolviert hat, war einer von ihnen. Ziel dieses Projekts war der Aufbau eines vollständigen und systematischen Energiereports, der Umwelt- und Kostenziele gleichermaßen berücksichtigt. Das Projekt wurde unter verschiedenen Gesichtspunkten bearbeitet. So wurden die Energiedaten der letzten Jahre betrachtet, die Energieverbräuche mit anderen Bildungseinrichtungen verglichen, eine systematische Untersuchung zu den Verbrauchsursachen durchgeführt und ein wirtschaftlich sinnvoller Maßnahmenkatalog zur Energieeinsparung erstellt. Der Energiereport wurde an die HSW übergeben mit dem Wunsch ihn weiterzuführen und Einsparmaßnahmen umzusetzen. So ist auch in Zukunft ein gutes Energiemanagement gewährleistet. Die Projektgruppe konnte für ihre Arbeit ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro entgegen nehmen.

Analyse-Tool für Mieterstrommodelle entwickelt

Die Projektgruppe „Micro Power Market and Systems“ von der Hochschule Weserbergland befasste sich mit der Realisierung wirtschaftlicher Mieterstrommodelle. Mieterstrommodelle bieten Mietern die direkte Möglichkeit an der Energiewende teilzuhaben und diese voranzutreiben, indem sie zum Beispiel den erzeugten Strom der PV-Anlage auf dem Dach des Mehrfamilienhauses direkt kaufen und verbrauchen. Während ihres Projektes haben die Studierenden zunächst die Rahmenbedingungen und gesetzlichen Regelungen, recherchiert und analysiert. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen wurde ein Excel-Tool entwickelt, mit welchem die Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen bei unterschiedlicher Anlagenkonfiguration ermittelt werden kann. Die Projektgruppe ist sich einig, dass die Bedeutung von Mieterstrommodellen künftig zunehmen wird und hofft, dass die Ergebnisse ihrer Projektarbeit dazu beitragen können. Die Jury belohnte die Arbeit der Projektgruppe mit 1.500 Euro.

 

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