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Hundetragödie in einem Waldstück bei Diekholzen

Pitbull tötet einen kleinen Havaneser und verletzt dessen Frauchen, das den struppigen Liebling beschützen will

Dienstag 7. August 2018 - Diekholzen / Hildesheim (wbn). Hundetragödie in einem Waldstück bei Diekholzen. „Buddy“ hieß der Pitbull und das dazugehörige Frauchen war zierlich, hatte blonde Haare, zum Zopf gebunden und wird nunmehr samt Hund gesucht.

Denn der Kampfhund der blonden Frau hat einen kleinen Havaneser zu Tode gebissen. Der kleine Hund gehörte einer 38 Jahre alten Besitzerin, die mit ihrem elf Jahre alten Sohn und dem kleinen Vierbeiner in dem Wald hinter einem Spielplatz spazieren ging.

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Im Wald hatte sie den Havaneser von der Leine gelassen, worauf dieser außer Sichtweite geriet. Kurze Zeit darauf kam der Hanvaneser zurückgerannt, verfolgt von dem Pitbull, der eine Leine hinter sich herzog. Der kleine Hund hatte keine Chance und wurde von dem Pitbull eingeholt.
Als die Besitzerin des Havaneser ihren struppigen Liebling schützend in den Arm nahm wurde sie nun auch von dem Pitbull attackiert, der den kleinen Hund wieder aus dem Arm riss und vor ihren Augen tödlich Bisswunden beigebracht hat. Ein Tierarzt konnte dem schwer verletzten Hund nicht mehr helfen.
Die völlig geschockte Frau selbst musste ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Die blonde Pitbull-Halterin indessen ist spurlos verschwunden. Zu einem Austausch der Personalien war es in dem Trubel nicht gekommen. Jetzt bittet die Polizei um Hinweise auf die Halterin des Kampfhundes, der auf den Namen „Buddy“ hört.
Nachfolgend der Polizeibericht aus Hildesheim: „Am Freitag, 03.08.2018, zwischen 10:00 und 10:30 Uhr attackierte ein Pitbull in Diekholzen einen anderen Hund und dessen Halterin. Die Halterin wurde dabei verletzt. Das angegriffene Tier überlebte den Vorfall nicht. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 38-jährige Frau aus Diekholzen mit ihrem 11-jährigen Sohn und ihrem kleinen Hund, einem Havaneser, nach einem Spielplatzbesuch in der Schützenstraße in Diekholzen in dem dahinterliegenden Wald spazieren.
Die Frau ließ ihren Hund von der Leine und das Tier lief zunächst vor, so dass sie es kurzzeitig nicht sehen konnte.
Kurz darauf kam der Hund zurück. Er wurde dabei von einem Pitbull verfolgt. Dieser hatte noch die Leine um, von einem Besitzer war jedoch zunächst nichts zu sehen. Im Folgenden holte der Pitbull den Havaneser ein und verbiss sich in diesen. Kurz darauf erschien auch die Besitzerin des Pitbulls. Beiden Frauen gelang es zunächst nicht, die Hunde voneinander zu lösen. Im Verlauf der Beißerei gelang es der 38-jährigen dann doch ihren Hund auf den Arm zu nehmen.  Der Pitbull griff nun die Frau an und riss ihr den Hund wieder aus dem Arm. Dabei erlitt die Diekholzerin Bissverletzungen an beiden Händen und Unterarmen.
Der Pitbull attackierte den Havaneser weiter. Beide Frauen fingen an, u.a. durch Treten, auf den Pitbull einzuwirken, der irgendwann von dem Havaneser abließ.  Zu diesem Zeitpunkt war das Tier schon tot. Die 38-jährige lief mit dem Hund umgehend zu ihrem Auto und suchte einen Tierarzt auf, der dem Tier aber nicht mehr helfen konnte. Die Diekholzerin ließ ihre Verletzungen im Anschluss ärztlich versorgen. Zu einem Austausch von Personalien ist es zwischen den Frauen am Vorfallsort nicht gekommen. Bisher hat sich die Besitzerin des Pitbulls auch noch nicht gemeldet.

Die 38-jährige beschrieb die andere Hundehalterin als zierlich. Sie soll ca. 160 cm groß sein und trug ihre blonden Haare zum Zopf. Der Pitbull ist braun-weiß und hört auf den Namen "Buddy". Die Halterin des Pitbulls bzw. Zeugen, die Angaben zu der Halterin geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 zu melden.“

 

 

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