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Erste Sichtung in einem Waldstück bei Hildesheim

Vorsicht vor Eichen-Prozessionsspinnern: Nicht anfassen, in den Haaren ist Gift!

Donnerstag 27. September 2018 - Hildesheim (wbn). In einem Waldstück im Westen Hildesheims wurden auf einem Privatgelände erste Eichenprozessionsspinner gesichtet.

Die Raupen bewohnen Laubbäume, vor allem Eichen und sind in Wäldern als Pflanzenschädling bekannt. Im urbanen Raum gelten sie jedoch als „Hygieneschädling“, da sie allergische Reaktionen hervorrufen.

(Zum  Bild: Befall einer Eiche durch Prozessionsspinner - Foto: Falko Seyffarth / Wikipedia)

 

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In den Haaren der Raupen befindet sich ein Gift, das bei Hautkontakt zu juckenden Hautausschlägen und bei Einatmung zu Beschwerden der unteren Atemwege führt. „Die Raupen und deren Nester sollten unter keinen Umständen angefasst oder beschädigt werden“, warnt Stephanie Biel (Stadt Hildesheim, Baumkontrolle).

Stephanie Biel erklärt: „Die giftigen Haare verfangen sich im Gespinst der Nester und wirken über Jahre reizend. Das bedeutet, dass auch bei Nicht-Aktivität der Raupen die Nester nicht ungeschützt berührt werden sollten.“ Es ist davon auszugehen, dass es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet Vorkommen des Eichenprozessionsspinners gibt. Die Stadt Hildesheim bittet daher um Meldung von Nestern unter Telefon 05121 301-3500 bzw. unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

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