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Der Zug der Vernunft war längst abgefahren...

Fußballchaoten-Wahnsinn verwandelt Bahnhof in ein Schlachtfeld

Sonntag 21. Oktober 2018 - Minden (wbn). Sogenannte „Fans“ aus Hannover, die einen Zug der Westfalenbahn zu stürmen versuchten weil sie darin Fans des 1. FC Köln gesichtet hatten. Schlägereien zwischen Schalke- und Werder Bremen-Anhängern. Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz der Polizei. Und der Einsatz von Diensthunden.

Der Mindener Bahnhof war heute Schauplatz und Schlachtfeld bei den Auseinandersetzungen von Fußballchaoten. Der Zug der Vernunft war abgefahren! Die Polizei in Minden musste Unterstützungskräfte aus Herford, Bielefeld und Detmold anfordern.

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Drei Einsatzkräfte der Polizei wurden bei der Randale in großem Stil verletzt. Nachfolgend der Polizeibericht von heute aus Minden: „In den Abendstunden des Samstags kam es auf dem Mindener Bahnhof zu zwei Polizeieinsätzen. Grund dafür war das Aufeinandertreffen rivalisierender Anhänger von insgesamt vier Fußballvereinen. Hierbei kam es beim Zusammentreffen von Anhängern des Bundesligisten Hannover 96 und dem Zweitligisten 1. FC Köln zu wechselseitigen Körperverletzungen. Auch drei Einsatzkräfte der Polizeiwache Minden wurden bei den Ausschreitungen verletzt. Mithilfe von zahlreichen Unterstützungskräften konnten beim späteren Zugwechsel der Fans von FC Schalke 04 und dem SV Werder Bremen Ausschreitungen verhindert werden. Der erste Vorfall ereignete sich gegen 21.50 Uhr. Zu der Zeit hielten sich circa 400 Fans des Fußballbundesligavereins Hannover 96 auf dem Mindener Bahnhof. Sie waren kurz zuvor mit dem Regionalexpress sechs aus Leverkusen kommend im Mindener Bahnhof angekommen und hatten ihren Anschlusszug in Richtung Hannover um wenige Minuten verpasst.

Kölner Anhänger erkannten die 96er und provozierten diese aus dem Zug heraus

Während sie auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 12 und 13 auf den nächsten Zug warteten, fuhr auf dem gegenüberliegenden Gleis 11 aus Richtung Hannover kommend ein Zug der Westfalenbahn mit circa 50 bis 70 Fans des 1. FC Köln ein. Die Kölner Anhänger erkannten die 96er und provozierten diese aus dem Zug heraus. Daraufhin wechselten rund 100 bis 150 Hannoveraner Fans auf das Gleis der wartenden Westfalenbahn und versuchten diese zu stürmen. Hierbei kam zu wechselseitigen Körperverletzungen, bei denen mehrere Anhänger Verletzungen davontrugen, und erheblichen Widerstandshandlungen gegenüber den Einsatzkräften. Die Gruppen konnten nur mithilfe von

Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz sowie einem Diensthund getrennt werden. Beide Fangruppen sind unmittelbar darauf mit ihren Zügen weiter in Richtung ihrer Heimatorte abgefahren. Für die eingesetzten Beamten waren in den Zügen mehrere verletzte und blutende Personen erkennbar. Diese fuhren aber vor Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte aus dem Bahnhof Minden. Zur Identifizierung der Täter wurden die Videoaufzeichnungen des Mindener Bahnhofs sowie der betroffenen Westfalenbahn gesichert.

Bei der Auseinandersetzung wurden drei Einsatzkräfte verletzt.

Während eine Polizistin durch Pfefferspray aus den Reihen der Fußballanhänger angegriffen wurde, zogen sich zwei weitere Beamte Verletzungen durch Tritte und Schläge zu. Alle drei mussten ambulant im Mindener Klinikum behandelt werden und sind derzeit nicht mehr dienstfähi

Kurz nach diesem Einsatz erhielt die Leitstelle der Polizei Minden Kenntnis, dass sich im Regionalexpress sechs aus Gelsenkirchen kommend, Anhänger der Fußballvereine Schalke 04 und dem SV Werder Bremen befanden, und es trotz Polizeibegleitung im Zug zu ersten Scharmützeln kam. Da beide Fangruppen auf dem Mindener Bahnhof umsteigen mussten, und eine Wartezeit von rund 20 Minuten im Raum stand, wurden weitere Auseinandersetzungen befürchtet. Daraufhin beorderte man acht Streifenwagenbesatzungen sowie einen Diensthundführer der hiesigen Kreispolizeibehörde zum Bahnhof und forderte auch Unterstützungskräfte aus Herford, Bielefeld und Detmold an. Aufgrund des massiven Polizeiaufgebotes kam es hierbei zu keinen weiteren Ausschreitungen.“

 

 

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