Auch die Polizei traute ihren Augen  nicht

Am frühen Morgen: Autofahrer meldet Kamele mitten in Hameln - und es war keine Fata Morgana!

Freitag 26. Juli 2019 - Hameln (wbn). Was für ein Zirkus! Am frühen Morgen hatte ein Autofahrer in der Rattenfängerstadt Kamele gesichtet.

Ungläubig  gingen Polizisten der Sichtung nach und sahen dann mit eigenen Augen vier Kamele, genauer gesagt drei Kamele und ein Dromedar. Und es war keine Fata Morgana, keine Luftspiegelung, mitten in Hameln! All das ereignete sich im Bereich der Kerschensteiner Straße. Dort in der Nähe hatte auch ein Zirkusunternehmen seine Zelte aufgeschlagen, womit die Herkunft der Wüstenbewohner rasch geklärt worden wäre.

(Foto: Kameleinsatz für die Hamelner Polizei am heutigen frühen Morgen. Foto: Polizei)

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Ein alarmierter Zirkusmitarbeiter griff sich das Leittier, dem dann die anderen Höckerträger als Karawane artig folgten. Nachfolgend der tierische Polizeibericht aus Hameln: „Beamte der Polizei Hameln staunten nicht schlecht, als sie am frühen Freitagmorgen (26.07.2019) eine Meldung über freilaufende Kamele erhielten.

Gegen 06.30 Uhr hatte ein Verkehrsteilnehmer die Tiere im Vorbeifahren im Bereich der Kerschensteinerstraße in Hameln gesichtet und den Sachverhalt der Polizei gemeldet. Die Beamten fuhren - zunächst etwas ungläubig - zum Einsatzort und stellten schnell fest, dass in einem Feldweg, in der Verlängerung der Kerschensteinerstraße, vier Kamele standen. Die Tiere konnten schnell einem in der Nähe gastierenden Zirkus zugeordnet werden.

Die Polizeibeamten sicherten die Ausreißer bis zum Eintreffen eines Zirkusmitarbeiters ab. Mit dem Leittier am Halfter, folgten dem Mann auch die anderen Kamele zurück zum Zirkus. Glücklicherweise kam es beim Überqueren der Klütstraße zu keiner Gefahrensituation. Die Tiere selbst, sind Menschen gewöhnt. Ein Anfassen sollte man jedoch vermeiden. Wie die Tiere, drei Kamele und ein Dromedar, wie der Zirkus im Nachhinein mitteilte, "entkommen" konnten, steht nicht fest. Der Zirkus wird die Sicherung seiner Vierbeiner zukünftig noch öfter kontrollieren.“