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Lichten sich nun langsam die rätselhaften Umstände des Todes von Uwe H.?
Mordkommission macht gesuchte Person ausfindig – Staatsanwaltschaft lobt 3.000 Euro Belohnung aus

Bad Münder (wbn). Ermittlungserfolg der Mordkommission „Gasse“: Die vor wenigen Wochen im Zusammenhang mit dem Mordfall Uwe H. gesuchte Person aus der Schweiz (die Weserbergland-Nachrichten.de berichteten) ist mittlerweile aufgespürt worden und soll nun „zeitnah von Kollegen der Polizei in Süddeutschland vernommen“ werden.

Außerdem konnten weitere Zeugen ermittelt werden, die mit der Tat am 13. August in Verbindung stehen könnten. So will eine Zeugin am Tattag gegen 19.30 Uhr zwei Männer an der Treppe vom Feuerwehr-Parkplatz auf die „Köttelgasse“ gesehen haben, die ebenfalls als wichtige Hinweisgeber in Betracht kommen könnten. Einer der beiden Männer wird als 30 bis 35 Jahre alt, 1,80 Meter groß und schlank beschrieben. Er soll mit einem beigefarbenen Arbeitsanzug bekleidet gewesen sein. Er soll mit dem zweiten Mann (20-25 Jahre alt, 170 cm groß, etwas kräftiger und dunkelhaarig) Dosenbier getrunken haben.

(Zum Bild: Uwe H. aus Bad Münder wurde im August 2013 Opfer eines Gewaltverbrechens. Trotz neuer Erkenntnisse ist der Fall nach wie vor ungeklärt. Foto: Polizei)

 

Fortsetzung von Seite 1

Eine andere Zeugin habe gegen 20 Uhr eine männliche Person im Bereich der „Köttelgasse“ in Richtung Osterstraße weglaufen sehen. Kurz danach war der Tote entdeckt worden. Die Polizei hält einen Zusammenhang mit der Tat für wahrscheinlich und sucht auch diesen Mann. Er soll geschätzt zwischen 35 und 40 Jahre alt sein, etwa 1,70 Meter groß, mit einer leicht gedrungenen Figur und kurzen, vermutlich dunklen Haaren. Auffällig sollen seine hohlen Wangen und herausstehende Wangenknochen sein. Bei der Person könnte es sich um einen Zeugen oder möglicherweise auch Tatbeteiligten handeln, so die Polizei.

 

Nachfolgend der Polizeibericht aus Hameln:

„Die von der Mordkommission "Gasse" gemeinsam mit dem Polizeikommissariat Bad Münder geführten, akribischen Ermittlungen der letzten Wochen brachten weitere Hinweise bei den Ermittlungen im Fall des getöteten Uwe H. aus Bad Münder. Die mit Fahndungsaufruf gesuchte Person "Helmut" aus der Schweiz konnte zwischenzeitlich ermittelt werden. Tatsächlich heißt der Mann mit Vornamen allerdings Gerhard. Er wird zeitnah von Kollegen der Polizei in Süddeutschland vernommen.

Weiter konnte eine Zeugin ermittelt werden, die am Tattag, 13.08.2013, gegen 19:30 Uhr, zwei Männer an der Treppe vom Feuerwehr-Parkplatz auf die "Köttelgasse" gesehen hat. Diese haben sich offensichtlich auch zur tatkritischen Zeit dort noch aufgehalten, sie kommen daher als wichtige Zeugen in Betracht. Es soll sich um einen 30-35 Jahre alten, ca. 180 cm großen, schlanken Mann gehandelt haben, der mit einem beigefarbenen Arbeitsanzug, bekleidet war. Er soll mit dem zweiten Mann (20-25 Jahre alt, 170 cm groß, etwas kräftiger und dunkelhaarig) Dosenbier getrunken haben.

Darüber hinaus hat eine weitere Zeugin gegenüber den ermittelnden Beamten ausgesagt, dass ein Mann im Bereich der "Köttelgasse" in Richtung Osterstraße weggelaufen ist. Das soll gegen 20:00 Uhr, gewesen sein, so dass ein Zusammenhang mit der Tat wahrscheinlich ist. Kurz darauf wurde wie berichtet der Tote entdeckt. Dieser Mann wurde wie folgt beschrieben: 35 bis 40 Jahre alt geschätzt, ca. 170 cm groß, leicht gedrungene Figur, kurze, vermutlich dunkle Haare. Auffällig  sollen hohle Wangen und herausstehende Wangenknochen sein. Bei dem Mann könnte es sich um einen Zeugen oder möglicherweise auch Tatbeteiligten handeln.

Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise zu den beschriebenen Personen, die ein weiteres Stück zur Aufklärung der Tat beitragen könnten. Hinweise bitte an die Mordkommission in Hameln, Tel. 05151/933-222 oder das Polizeikommissariat Bad Münder, Tel. 05042/9331-0. Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, hat die Staatsanwaltschaft Hannover zudem eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgesetzt.“

 

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