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Mehr als 90 Lehrer und Pastoren erproben neue Unterrichtsmethoden

Religionspädagogische Tagung mit Teilnehmern aus drei Landkreisen

Von Ralf Neite

HildesheimHameln (wbn). Die Hildesheimer Religionspädagogische Tagung hat ihren Wirkungskreis verdreifacht. Neben Interessenten aus dem Landkreis Hildesheim sind jetzt auch Besucher aus Hameln-Pyrmont und Holzminden vertreten.

„Bilder setzen Gedanken frei, die die Kinder sonst so nicht hätten und formulieren könnten“, weiß Ingrid lllig. Es kommt allerdings darauf an, welche Motive man auswählt – und vor allem, wie sie im Unterricht eingesetzt werden. Genau darum geht es gerade in einem Seminarraum des Pfarrheims von St. Mauritius in Hildesheim, wo ein Dutzend Religionslehrerinnen konzentriert an Bildkarteien arbeiten. Alle Tische im Raum sind damit bedeckt, und den Fußboden gleich noch dazu. Die Hildesheimer Religionspädagogische Tagung gibt es bereits seit 25 Jahren, so viel Zuspruch wie in diesem Jahr hat sie jedoch lange nicht gehabt.

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Kein Wunder, das Einzugsgebiet hat sich quasi verdreifacht: Ingrid Illig und Jutta Sydow sind als Fachberaterinnen für evangelischen und katholischen Religionsunterricht an Grund-, Haupt- Real- und Förderschulen nicht länger nur für den Landkreis Hildesheim, sondern ebenso für die Kreise Hameln-Pyrmont und Holzminden zuständig. Befürchtungen, dass die lange Anreise abschrecken könnte, trafen nicht ein: 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählten die Organisatorinnen – überwiegend Lehrerinnen, aber auch Pastoren und Mitarbeiter anderer kirchlicher  Einrichtungen.

„So viele junge Gesichter hatten wir noch nie“, freute sich Jutta Sydow, „die Hälfte der Gesichter war neu.“  Im Mittelpunkt standen diesmal die Unterrichtsmethoden, deren Vielfalt und Wirksamkeit in zwölf Workshops ausprobiert werden konnten. Neben den Bildkarteien wurde eine große Palette vorgestellt, die vom klassischen Erzählen über Stilleübungen oder sinnliches Arbeiten zur Stärkung der emotionalen Intelligenz bis zum Einsatz digitaler Medien reichte. „Durch unterschiedliche Arbeitsformen kann man verschiedene Lerntypen ansprechen“, erklärt Ingrid Illig. Dies sei gerade angesichts des neuen Kerncurriculums wichtig, dessen Umsetzung die Kollegen seit einigen Jahren sehr beschäftige. „Es wird nur noch über Kompetenzen geredet, die zu erreichen sind“, so Ingrid Illig. Besonders auf Fertigkeiten in der Dokumentation und Präsentation von Gelerntem werde heute bei den Schülern viel Wert gelegt – und diese neuen Aspekte erforderten neue Methoden. Die religionspädagogische Tagung sei deshalb nicht nur wegen der neuen Impulse für den Unterricht wichtig, betont Jutta Sydow, sondern auch als Plattform für die Begegnung mit anderen Kollegen.

Wie ernst gerade der kollegiale Austausch genommen wurde, zeigte sich auch beim – in den letzten Jahren obligatorischen – Fachvortrag. Er entfiel diesmal, statt dessen leitete Michael Schneider von der Universität Hildesheim ein Impulsgespräch an, das mehrere „Denk- und Murmelpausen“ beinhaltete. Die Tagung werten die beiden Fachberaterinnen Ingrid Illig und Jutta Sydow als großen Erfolg, nun wollen sie auf das nächste Ziel zusteuern: „Unser Wunsch ist es, regional bezogene Hospitationsringe aufzubauen.“ Im Moment gebe es noch Hemmungen, Kolleginnen in den eigenen Unterricht einzuladen, so Jutta Sydow. Doch die intensive Zusammenarbeit der Teilnehmerinnen in den Workshops sei eine gute Grundlage für einen verstärkten Austausch in der Zukunft.

 

 

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