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Hallo Luther-Aktion im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont

Freiheit, die ER meint...

Von Heike Beckmann

Samstag 5. November 2016 - Hameln (wbn). Das diesjährige Motto „Luther ohne Grenzen“ der Hallo Luther-Aktion im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont rund um den Reformationstag trifft den Zeitgeist mehr denn je. Ein Höhepunkt der zahlreichen Hallo Luther-Aktionen ist wie jedes Jahr der Zentrale Gottesdienst am 31. Oktober 2016 im Hamelner Münster St. Bonifatius. Auch hier kommt die Frage nach der Freiheit im christlichen Verständnis in Wort und Musik in aller Auge, Mund und Ohr.

Freiheit war für den Reformator Martin Luther ein zentrales Anliegen. Nicht von ungefähr zählt sein Freiheitstraktat „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ von 1520 zu seinen reformatorischen Hauptschriften. Luther fühlt sich erst befreit von seinen inneren Ängsten und Zweifeln, als ihm bewusst wird, dass die Freiheit im Vertrauen auf „Jesus Christus allein“ beruht. In Anlehnung an das griechische Wort für „frei“ – eleutherios – ändert er sogar seinen Namen. Aus Luder wird Luther. Und das Verständnis von Freiheit beschäftigt uns auch heute noch - ähnlich wie Luther - tagtäglich.

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„Luther ohne Grenzen“ – Der Leitgedanke sei immer an das jeweilige Jahresthema der Evangelischen Kirche in Deutschland – für 2016 eben „Luther und die eine Welt“ – gewählt, so erklärt das Vorbereitungsteam, zu dem Michaela Engelmann, Margot Haffke, Annette Lehmann, Philipp Meyer, Simon Pabst und Bianca Reineke gehören, seinen diesjährigen Freiheitsdrang. Doch was genau verstehen und erwarten Jugendliche und Erwachsene im 21. Jahrhundert von einem grenzenlosen Leben? Frei sein, Freiheit – Und was heißt das nun im Allgemeinen? Und speziell für einen Christen?

Drei Menschen bekunden ihr Verständnis von Freiheit

Der Reformationsgottesdienst greift diese Fragen auf und bietet Zeit für offene Worte: Drei Menschen bekunden ihr Verständnis von Freiheit aus den unterschiedlichsten Perspektiven.

Für den Aerzener Bürgermeister Bernhard Wagner bedeutet Freiheit zum Beispiel der Aufenthalt in der Natur. Bei einem Lauf durch den Wald könne er richtig wieder durchatmen und sich befreien von den vielen Erwartungen und Aufgaben, die sein öffentliches Amt mit sich bringe.

„Freiheit, die ich meine“, lässt der Diakon Michael Frey die bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche wissen, „ist nicht allein mein Hobby, das Gleitschirmfliegen. Viel mehr empfinde ich Befreiung in der Begegnung mit Menschen, die mich nach meinen Landungen nach Hause begleiten, wenn ich mit Sack und Pack an der Straße stehe und den Daumen raushalte. Es sind diese zufälligen Zwiegespräche, die mir das Gefühl gebe, Gott möchte mich durch diese Menschen und ihre Lebensschicksale finden.“

Und für Maya Blumenthal, Erzieherin, ist die Musik der Schlüssel zur Freiheit. Bereits als kleines Mädchen schreibt sie Songtexte. Mit Ihren Liedern könne sie einfach mal die Sorgen an die Seite stellen. Und kurz darauf begreifen alle, was sie meint mit ihren Worten „Musik ist für mich die Freiheit, mit der Stimme meine Gefühle ausdrücken zu können“: Mit ihrer Gänsehautstimme begeistert die junge Frau alle Gottesdienstbesucher.

Auch das Rahmenprogramm ist frei jeglicher Zwänge und wird gestaltet von der Jungen Kantorei unter der Leitung von Johanna von Bibra und natürlich der Hallo-Luther-Band. Die ganz jungen wie auch die etwas älteren Musiker betonen jede und jeder auf ihre Weise herzallerliebst und beeindruckend, dass für „Luther ohne Grenzen“ die Musik einen überaus hohen Stellenwert hatte.

Musik war für ihn ein Mittel des Heiligen Geistes.

Und, wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit!

 

 

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