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Diese Knallerei ist in Deutschland verboten

Schüsse aus der türkischen Hochzeitskolonne - da verstand die Polizei keinen Spaß

Montag 26. März 2018 - Hameln / Bad Münder (wbn).  Schüsse aus dem Hochzeitskonvoi – das mag zwar in der Türkei und im arabischen Raum die Feierlaune zu steigern, ist in Deutschland aber aus gutem Grund untersagt.

Und bei diesem Macho-Imponiergehabe, samt quietschenden Reifen und Dauerhubkonzert versteht auch die Polizei keinen Spaß. So war es absehbar, dass die wiederholten Schüsse, die aus einem Ford Kuga in Hameln abgegeben worden sind, Folgen haben würden.


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Aus einer Kolonne von 30 Fahrzeugen ermittelte die Polizei aus Bad Münder zusammen mit den Hamelner Kollegen nach Kilometer langer Verfolgung den Kuga-Fahrer. Sie stellte bei ihm eine Schreckschusswaffe sicher und  und leitete ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Nachfolgend der entsprechende Polizeibericht und dazu nochmals angehängt  eine Polizeimeldung aus dem vergangenen Jahr, deren Inhalt im November bereits berichtet worden ist.

Auch hier riefen Schüsse aus einem Hochzeitskonvoi die Polizeistreife auf den Plan: „ Am Samstag, 24.03.2018, gegen 14.15 Uhr, wurde der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland in Hameln mitgeteilt, dass in der Kreuzstraße aus einem Ford Kuga heraus Schüsse abgegeben wurden. Der Ford mit Hamelner Kennzeichen gehöre augenscheinlich zu einer aus ca. 30 Fahrzeugen bestehenden Hochzeitsgesellschaft an, die durch das Stadtgebiet von Hameln kreiste.

Eine alarmierte Streifenwagenbesatzung suchte nach der Fahrzeugkolonne, konnte diese jedoch zunächst nicht antreffen. Gegen 14.50 Uhr traf eine Streife der Polizei Bad Münder auf die Kolonne.

Mit dem Kuga-Fahrer (24) wurde ein ermahnendes Gespräch geführt. Um 15.05 Uhr teilte eine Passantin aus der Bahnhofstraße der Polizei mit, dass aus dem bereits genannten Ford erneut Schüsse abgegeben wurden. Die Streife des Polizeikommissariats Bad Münder folgte der Fahrzeugkolonne über die Bundesstraße 217 bis nach Hameln.

Zusammen mit einer weiteren Streifenwagenbesatzung wurde die türkische Hochzeitsgesellschaft im Bereich der Morgensternstraße gestoppt. Im Ford Kuga konnte eine Schreckschusswaffe aufgefunden werden. Die Waffe wurde sichergestellt. Gegen den 24-Jährigen wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Erst im November sorgte eine Hochzeitsgesellschaft für einen Polizeieinsatz. Auch hier sollen aus einem Auto heraus Schüsse abgegeben worden sein.

„Hameln. Eine Hochzeitsgesellschaft sorgte am Sonntag, 05.11.2017, im Hamelner Stadtgebiet für einen Polizeieinsatz.

Zunächst meldeten gegen 12.30 Uhr Anwohner aus dem Hastenbecker Weg, dass auf der Straße Schüsse gefallen sind. Die Schüsse sollen aus einem bestimmten Fahrzeug heraus abgegeben worden sein.

Aufgrund dieses Hinweises wurde mehrere Fahrzeuge, die sich als Konvoi durch Hameln bewegten und zu einer türkischen Hochzeitsgesellschaft gehörten, angehalten und kontrolliert.

Das betroffene Fahrzeug, ein Mercedes-Benz eines 27-jährigen Mannes aus Salzgitter, wurde durchsucht. Es konnten keine Schusswaffen aufgefunden werden.

Im Rahmen dieses Einsatzes wurden insgesamt 17 Fahrzeuge überprüft.

Gegen 13.00 Uhr kam es durch Angehörige dieser Hochzeitsgesellschaft zu einem weiteren Vorfall. Ein 20-jähriger Fahrer eines BMW aus Salzgitter ließ auf der Süntelstraße an seinem Fahrzeug wiederholt die Reifen durchdrehen, so dass durch die Hitzeentwicklung der Asphalt schmolz und an mehreren Stellen die Fahrbahnoberfläche abgetragen wurde. Durch dieses gedankenlose Verhalten wurde nicht nur die Fahrbahn beschädigt (eine Schadensmitteilung ist an die Stadt Hameln ergangen); auch die Reifen haben deutlich an Profiltiefe verloren und der geschmolzene Teer lagerte sich in den Radkästen ab, so dass der 50-jährige Fahrzeughalter (vermutlich der Vater des Fahrers) nicht erfreut über diese Aktion sein dürfte.

Gegen den jungen Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen eines Sachbeschädigungsdelikts eingeleitet. Die Schadenshöhe lässt sich derzeit nicht beziffern.

Nachdem die Braut aus Hameln abgeholt wurde, bewegte sich der Konvoi in Richtung Salzgitter.“

 

 

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