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Spitzenplatz im europäischen Radtourismus

Der Weser-Radweg: Eine Erlebnisreise in die maritime Welt - vom Schlauchboot zum 400 Meter langen Container-Riesen

Dienstag 29. Mai 2018 - Hameln / Bremen (wbn). Die maritime Welt in wenigen Tagen entdecken und erleben – diese Möglichkeit bietet sich Radtouristen, die auf dem Weser-Radweg von Hannoversch Münden im Weserbergland bis Bremerhaven an der Nordsee radeln.

Schiffe – Häfen – Wasserstraßen in allen Größen und quer durch alle Jahrhunderte bis zu den modernsten Seeschiffen prägen die Reise entlang der Weser. Auf Deutschlands Spitzenradweg erwartet die Radtouristen darüber hinaus  eine der vielfältigsten und kulturell interessantesten Flusslandschaften Europas, so dass die rund 500 km lange Strecke zu Recht einen Spitzenplatz im europäischen Radtourismus einnimmt.

 

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Die maritime Entdeckungsreise beginnt am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser in Hann. Münden. Schleusen, Wehre und Hafenanlagen sowie mehr als 700 Fachwerkhäuser prägen das mittelalterliche Stadtbild. Die Geschichte der Weser-Schifffahrt und des Handels spiegelt sich auch in den vom Baustil der Weserrenaissance beeinflussten Fachwerkstädten wider, die sich wie an einer Perlenkette auf dem Weg in Richtung Norden anschließen. Bad Karlshafen, Höxter, Holzminden oder Hameln sind Stationen am Weser-Radweg, in denen Personen-Schiffe die Radtouristen einladen, ein Stück auf der Weser mitzufahren.

Auf besonders lebhaften Fracht- und Personenschiffsverkehr stoßen die Radler am Wasserstraßenkreuz in Minden. Hier führt der Mittellandkanal – Deutschlands bedeutendste künstliche Wasserstraße – mit einer Brücke von fast 400 Metern Länge und in einer Höhe von 13 Metern über die Weser. In drei Schleusen werden zwischen Weser und Mittellandkanal jährlich etwa 10.000 Schiffe geschleust – vom Güterschiff über Fahrgastschiffe bis zu Sportbooten. Ab Minden machen sich auch zahlreiche Binnenschiffe auf den Weg zu den Seehäfen an der Weser und der Radtourist begleitet quasi diese Schiffe auf ihrer Fahrt in Richtung Norden. Unterbrochen wird diese Reise an insgesamt sieben Schleusen, bevor die Hanse- und Hafenstadt Bremen erreicht wird. Touristische Attraktionen wie Rathaus, Marktplatz, Schnoor und Böttcherstraße – sie alle sind Ausdruck einer wirtschaftlichen und politischen Entwicklung, die ohne die Weser als Lebensader der Region und die auf ihr betriebene Schifffahrt nicht stattgefunden hätte. Dass Bremen und seine Häfen in ihrer Entwicklung nicht stehen geblieben sind, zeigt sich durch einen Blick in die bremischen Häfen, die zu den führenden Standorten modernster Verkehrslogistik in Europa zählen.

Auf der weiteren Fahrt in Richtung Nordsee führt der Weg entlang der Unterweser durch eine maritim geprägte Marschenlandschaft, in der es förmlich nach Wasser und Meer riecht. Die Seehäfen in Brake und Nordenham mit ihren Massengut-Frachtschiffen mit bis zu 80.000 Tonnen Ladung vermitteln dabei einen ersten Eindruck von den Dimensionen der heutigen Weltschifffahrt. Spätestens in Bremerhaven kommen dann die Radtouristen nicht mehr aus dem Staunen heraus: die größten Containerschiffe der Welt mit einer Länge von  400 Metern und bis zu 18.000 Containern Ladung laufen den Containerterminal Bremerhaven an. Schwimmende „Hochhaus-Garagen“ transportieren Hunderttausende von Autos pro Jahr und haben den Ruf Bremerhavens als Automobildrehscheibe Europas entstehen lassen.

Darüber hinaus bietet Bremerhaven ein maritimes Umfeld, das sich an der Nordsee kein zweites Mal findet. Traditionsschiffe, alte Segelschiffe, Werften und Fischereischiffe sowie Klimahaus, Auswanderermuseum und Deutsches Schifffahrtsmuseum führen zu einem eindrucksvollen Höhepunkt der maritimen Entdeckungsreise auf dem Weser-Radweg. Die Weiterfahrt zu den Nordseebädern auf der Halbinsel Butjadingen oder im Cuxland zwischen Bremerhaven und Cuxhaven bildet dann den Abschluss einer einzigartigen Radtour, die zu den schönsten in Deutschland zählt.

Wie die Infozentrale Weser-Radweg mitteilt, sind zurzeit noch Übernachtungskapazitäten während der Sommerferien verfügbar. Es wird jedoch empfohlen, rechtzeitig die Unterkünfte zu buchen. Als Streckenführer der Tour entlang der Weser gibt es die offizielle Karte sowie die Servicebroschüre „RADgeber 2018“, in dem die Übernachtungsmöglichkeiten in besonders radfahrerfreundlichen Hotels, Pensionen und bei Privatvermietern sowie die Campingplätze und Jugendherbergen präsentiert werden. Die Karte zum Weser-Radweg und die Servicebroschüre RADgeber 2018 sind zum Preis von Euro 17,45 über die Infozentrale Weser-Radweg (Tel. 0421-5980800, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder über Internet www.weser-radweg.de erhältlich. Im Internet wird auch über aktuelle Streckenänderungen oder Baustellen informiert.

Radtouristen auf dem Weser-Radweg können auch ihr Smartphone als aktuelles Navigationsgerät einsetzen und umfangreiche Informationen während ihrer Radtour abrufen. Die „Weser-Radweg-App“, die eine Kartendarstellung der Haupt- und Alternativstrecken des Radweges enthält, zeigt den Radtouristen  mit einem Blick sowohl den aktuellen Standort als auch die weitere  Wegeführung. Ein „Verfahren“ ist nicht mehr möglich. Darüber hinaus kann sich der Radtourist über 200  Übernachtungsangebote in Hotels, Pensionen und bei Privatvermietern mit detaillierten Angaben informieren. Die App ist kostenlos im apple store und bei google play erhältlich.

 

 

 

 

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