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Ziemlich scharfe Mittelalter-Story aus dem Weserbergland

Der neue Lonski-Krimi: Es geht um einen Dolch aus Glas - und der wird demnächst im Hamelner Pulverturm präsentiert

Von Ralph Lorenz

Freitag 14. September 2018 - Hameln (wbn). Der mit seinen Weserbergland-Krimis weit über die Region hinaus bekannte Krimi-Autor Günter von Lonski aus Pattensen schlägt wieder zu.

Diesmal mit einer stoffigen Geschichte aus dem 17. Jahrhundert. Im Zentrum des Romans: Der gläserne Dolch und der 16 Jahre junge Ziegenhirte namens Jost Bicker. So transparent die Mordwaffe auch ist, so undurchsichtig und düster stellt sich das Milieu dar. Die verbrannte Erde aus dem 30jährigen Krieg wirkt noch nach.

 

Fortsetzung von Seite 1

Es geht um das Geheimnis Venezianischer Glasbläserkunst, um Mafia-Methoden, lange bevor die Mafia überhaupt gegründet worden ist. Und um eine Verfolgungsjagd quer durch Mitteleuropa.

Fiese Typen also noch und noch, aber auch strahlend reine gläserne Seelen. Es soll nicht zuviel ausgeplaudert werden.

Die messerscharfe Story materialisiert sich schon mal mit der Präsentation des Glas-Dolches, der am 20. September in der Glasbläserei Hameln der Öffentlichkeit gezeigt werden soll.

Und irgendwie schafft es der Autor auch seine Arbeit an sich gläsern erscheinen zu lassen. Denn er schreibt noch an dem Krimi vom „Gläsernen Dolch“, während er für das Publikum in die Asservatenkammer greift. Das hat Stil. Für den 20. September ist um 10:00 Uhr die Präsentation des Glasdolchs (Replik) in der Glasbläserei Hameln im Pulverturm vorgesehen.

Den Dolch und die dazugehörige Leiche hat es wirklich gegeben.

Für die historische Qualität bürgt auch der Name Meissner. Viktor Meissner, exzellenter Kenner der Hamelner Historie, hat mit der ihm eigenen Leidenschaft von Lonski bei den Recherchen zum historischen Hintergrund unterstützt.

Und so schleicht denn der Vendicatore katzenartig durchs Weserbergland, zu einem Zeitpunkt, da die Nächte wieder länger werden und die Morgennebel an der Weser immer undurchsichtiger. Zu einer Jahreszeit, da es wieder Spaß macht bei einer Tasse Friesentee vor der Leselampe zu einem heimeligen Krimi zu greifen. Der Friese gesüsst mit Kluntje. Es darf gern auch zur Genuss-Steigerung der Lonski-Lektüre ein Gläschen Wein aus dem Klostergarten auf der venezianischen Friedhofsinsel San Michele sein, der für einen guten, um nicht zu sagen starken Abgang sorgt.

Anmerkung der Redaktion: Der neue Krimi - oder besser gesagt spannende Roman - wird im Monika Fuchs Verlag in Hildesheim erscheinen. Der Verlag ist klein, fein und fair.

 

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