Hightech vom Institut für Verkehrsforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Nach Test schafft Hameln Lastenrad an: 110 Liter mehr fürs Klima

Mittwoch 20. März 2019 - Hameln (wbn). Es fällt sofort im Stadtverkehr auf: Das extra lange Lastenrad der Stadt Hameln. Die Pointe: Es stammt vom Institut für Verkehrsforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Im August bekam Herbert Schreiber vom Bereich Familie und Soziales endlich das lang ersehnte Lastenrad vom Institut für Verkehrsforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.. Allerdings nur leihweise für zwei Monate. Jetzt hat die Stadt ihr eigenes elektrisches Lastenrad angeschafft und geht damit einen weiteren Schritt in Richtung Umweltschutz.

(Zum Bild: Für Stadt und umwelt unterwegs - Herbert Schreiber vom Bereich Familie und Soziales. Foto: Stadt Hameln)

 

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Das von der Stadt Hameln angeschaffte Modell „Urban Arrow“ ist sogar noch 30 Zentimeter länger als das Testrad „Long John“. Doch damit nicht genug, denn Schreiber kann künftig in der Transportbox ganze 260 Liter (vorher 150 Liter) befördern.  Herbert Schreiber: „Mit insgesamt 500 Watt hat das Lastenfahrrad noch etwas mehr Leistung als sein Vorgänger, damit komme ich noch besser den Klüt hinauf“.

Schreiber hat mit dem Testrad bereits viele positive Erfahrungen gesammelt. Er ist flexibler und schneller am Ziel. Der positive Nebeneffekt ist natürlich, dass er umweltfreundlich unterwegs ist. „Für kurze Strecken innerhalb der Stadt ist das die ideale Lösung“, sagt Schreiber. Die Hamelner Verwaltung hat extra eine 110 Liter größere Transportbox angeschafft, damit noch mehr Material transportiert werden kann und so sogar weniger Fahrten nötig sind. Herbert Schreiber legt circa 20 Kilometer pro Tag mit dem Rad zurück. Zuständig ist er für alle Jugendtreffpunkte im Stadtgebiet, den Märchengrund, den Regenbogen, die A.R.A., das Kinderspielhaus, den Finkenborn und das FIZ. In den kommenden Wochen wird das Rad noch mit dem offiziellen Logo der Stadt beklebt.

Transparenzhinweis der Redaktion: Der Text wurde von der Stadtverwaltung Hameln zur Verfügung gestellt.