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Erheblicher Sachschaden im Nachbarland Nordrhein-Westfalen

Beginnt jetzt die Saison der gefürchteten Windhosen auch im Weserbergland?  

 

Hille/Warendorf (wbn). Beginnt jetzt wieder die Zeit der gefürchteten Windhosen? „Twister“-Gefahr im benachbarten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Gleich zweimal trat heute nachmittag im Abstand von etwa hundert Kilometern das Phänomen einer sogenannten „Windhose“ auf. Es entstand beträchtlicher Schaden in sechsstelliger Höhe.

 

Personen wurden wie durch ein Wunder nicht verletzt. Die Windhose im Raum Hille bewegte sich nordöstlich und damit auch auf Niedersachsen zu. In der heutigen Nacht zun Donnerstag wird mit unwetterartigen Regenfällen gerechnet. Auch im Weserbergland hatten in den vergangenen Jahren derartige Wirbelstürme, die verheerende Kräfte freisetzen können, Schäden angerichtet. Derartige Naturphänomene sind nicht vorhersehbar und scheinen Deutschland als Folge der allgemeinen Klimaveränderung immer häufiger heimzusuchen. Sie treten spontan immer dort auf, wo sich Luftmassengrenzen mit erheblichen Temperaturunterschieden bilden.

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Eine plötzlich auftauchende Windhose hat am Mittwochnachmittag nördlich von Hille im Kreis Minden-Lübbecke eine etwa vier Kilometer lange Schneise der Verwüstung verursacht. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei gab es keine Verletzten. Der angerichtete Schaden geht nach ersten vorsichtigen Schätzungen in die Hunderttausende. Gegen 16.15 Uhr erreichten die ersten Anrufe die Polizei. Kurz davor zog die Windhose von Westen kommend in Richtung Nordosten über das zumeist ländliche Gebiet. Dabei wurden mehrere Häuser schwer beschädigt, Dächer abgedeckt, Schornsteine umgeworfen und Autos durch herabfallende Ziegel und umgestürzte Bäume beschädigt. Zahlreiche kleinere Straßen waren durch umgeknickte Bäume und umgerissene Verkehrszeichen teilweise blockiert. Erste Schäden wurden festgestellt im Bereich der Brennhorster Straße in Höhe der Einmündung Hauphof.

Von dort zog der starke Wind weiter in Richtung der Straße Horstbohlen. An der Ecke Hainweg gab es dann die schwersten Schäden an einem Haus. Die drei Bewohner wurden durch das Ordnungsamt der Gemeinde Hille kurzfristig anderweitig untergebracht, da ihr Haus nicht mehr bewohnbar war.

Die Feuerwehr, Mitarbeiter des Bauhofes sowie teilweise private Unternehmen sorgten für die Beseitigung der versperrten Straßen. Auch Bürgermeister Michael Schweiß verschaffte sich vor Ort einen Eindruck über die Zerstörungen. Hohe Sachschäden verursachte eine Windhose auch im nordrhein-westfälischen Raum Warendorf, die über den östlichen Stadtrand von Warendorf in Richtung Sassenberg zog. Drei parkende Pkw wurden unter umgestürzten Bäumen begraben, Personenschaden entstand hierbei nicht. Bei mehreren Gewerbebetrieben an der Beckumer Strasse und Affhüppen Esch richtete die Windhose Sachschäden an. Bei einem holzverarbeitenden Betrieb wurde ein großer Teil der Dachabdeckung abgetragen und die Dachkonstruktion erheblich beschädigt. Die Sachschadenshöhe kann zurzeit nicht beziffert werden.

 

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