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Nach Heinz Sielmann benannt - Wieder ein Meisterstück-Haus aus Hameln

Im Wisentgehege hat Ministerin Grotelüschen heute das neue Waldpädagogik-Zentrum eröffnet

Springe/Hameln (wbn). Das Waldpädagogik-Zentrum erweist sich als gute Investition in die kommenden Generationen: Gut 20.000 Kinder und Jugendliche bekommen im Jahr durch das Wisentgehege bei Springe einen anschaulichen Einblick in die Geheimnisse der Natur. Deshalb wurde auch in einen Neubau investiert. Am heutigen Mittwoch eröffneten Niedersachsens Forstministerin Astrid Grotelüschen und Landesforsten-Präsident Dr. Klaus Merker das neue Gebäude des Waldpädagogikzentrums Wisentgehege.

Es trägt den Namen „Heinz-Sielmann-Haus“ zu Ehren des verstorbenen Tierforschers und Tierfilmers.

Seine Ehefrau Inge Sielmann enthüllte heute zusammen mit Ministerin Grotelüschen das Gebäudeschild. „Ich freue mich“, so die Ministerin, „jetzt auch in der Region Hannover ein modernes Gebäude für die Umweltbildung seiner Bestimmung übergeben zu können. Im Zeitalter zunehmender Naturentfremdung bieten die Landesforsten hier unseren Kindern ein praxisnahes und spannendes Bildungsangebot.“ Das in Holzrahmenbauweise erstellte Gebäude von Meisterstück-Haus in Hameln ist mit einer Holz-Pellets-Heizung ausgestattet. Ein heller Seminarraum und ein eigener Experimentierbereich bieten optimale Lernvoraussetzungen für Gruppen in Klassengröße.

(Zum Bild: Das Meisterstück-Haus fügt sich gut in das Gesamtbild des Wisentgeheges bei Springe ein. Bild darunter: Ein stolzer Augenblick: Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen mit Inge Sielmann und Dr. Klaus Merker. Foto: Meisterstück/Wisentgehege)

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Merker sieht die Vorteile des Standortes: „In unmittelbarer Nachbarschaft zu allen heimischen Tierarten können die Kinder und Jugendlichen hier auf anschauliche Weise die Wildtiere in ihrem Lebensraum erleben.“ Die Landesforsten haben 475.000 Euro in das neue Gebäude investiert und unterstreichen damit die wichtige Bedeutung des Standortes Springe für ihre Waldpädagogik in der Region Hannover. Insgesamt betreiben die Landesforsten 10 Waldpädagogikzentren in Niedersachsen.

Das Waldpädagogikzentrum Wisentgehege hat seine Ursprünge in der 1986 gegründeten „Gehegeschule“. Diese wurde zum 1. Januar dieses Jahres in das Zentrum integriert, um die Bildungsarbeit der Landesforsten in der Region Hannover/Hildesheim zu stärken.

Meisterstück-Haus aus Hameln hat mit seiner Kompetenz überzeugt

Nach einem Vergleich der Anbieter war aufgrund einer funktional erstellten Ausschreibung das Holzbauunternehmen Meisterstück-Haus aus Hameln mit der Realisierung des Bauvorhabens beauftragt worden. Neben der Wirtschaftlichkeit der Baumaßnahme waren insbesondere die Nachhaltigkeit und Energieeffizienz der vorgestellten Planung für die Entscheidung maßgebend. Die Holzbauweise als die einzige wirklich nachhaltige Bauweise war für alle Beteiligten von Anfang an gewünscht. Die Planung des Gebäudes wurde bei Meisterstück-Haus zusammen mit dem renommierten Architekturbüro André Spiegel erstellt und überzeugt durch eine klare Raumgestaltung, sowie eine ideale Anpassung an die Natur. Auf einer Grundfläche von ca. 350 m² wurde das Gebäude direkt im Wisentgehege erstellt.

Neben einem großen Schulungsraum mit separatem Laborbereich, verfügt das Gebäude über zwei Büros für die Lehrkräfte, eine kleine Küche, die notwendigen Sanitärräume und diverse Lagerräume. Daneben ist im Gebäude der Technikraum so angeordnet, dass das gewählte Heizsystem mit Pellets, auch von außen durch ein großes Fenster, besichtigt werden kann. Für die Niedersächsischen Landesforsten kam nur eine Beheizung mit Pellets in Frage. Dieses System passt zum Programm des Waldpädagogikzentrums wie auch zur Nachhaltigkeit des Gesamtkonzepts.

Ein Musterbeispiel für nachhaltige Bauweise

Das Gebäude selbst wurde als Holztafelbau, bereits auf einer Holzbodenplatte gegründet, geplant. Die Fertigung der Wand -, Fussboden – und Dachelemente erfolgte im Werk des Holzbauunternehmens, Meisterstück-Haus in Hameln, so dass in nur drei  Tagen das Gebäude vor Ort regendicht erstellt wurde. Im Anschluss erfolgten in wenigen Wochen die Ausbaugewerke bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Die Holzbauweise ist ökologisch und sowohl von der Ressourcenschonung, als auch von der späteren Nutzung jeder anderen Bauweise überlegen. Der nachwachsende Rohstoff Holz hat hervorragende Eigenschaften als Baustoff und speichert zudem große Mengen CO2. Die für das Waldpädagogikzentrum verbaute Holzmenge, von ca. 72 m³ speichert etwa 36000 kg CO2. Damit entzieht das Gebäude der Umwelt die Menge des Treibhausgases, CO2, die zum Beispiel bei der Fahrt mit einem Kleinwagen in 360000 km entstehen. Daneben wächst die verbaute Menge Holz in unseren deutschen Wäldern in nur 19 Sekunden nach.

Die Universitäten Stuttgart und Hamburg haben eine umfangreiche Studie über die Umweltwirkung verschiedener Bausysteme vorgelegt. Eines der Ergebnisse ist, dass eine Außenwand in Holzbauweise die Umwelt mit nur 7 Prozent des Treibhauspotenzials einer konventionellen Wand belastet. Zudem kommt dem Holz zugute, dass bei den mehrschaligen Konstruktionen die Dämmung quasi schon eingebaut ist. Eine gute Dämmung ist für moderne Gebäude eines der wichtigsten Kriterien, da die Gebäudehülle mit der Dämmung, im Gegensatz zur Anlagentechnik, ein Gebäudeleben lang hält. Somit entscheiden sich immer mehr Auftraggeber für die Holzbauweise.

Garantie für ein angenehmes Raumklima im Sommer

Die gewählten Baustoffe sorgen automatisch, neben geringsten Heizkosten im Winter, für ein angenehm kühles und gesundes Raumklima im Sommer. In Bezug auf die Wärmedämmung und damit die späteren Unterhaltskosten setzt das Waldpädagogikzentrum Maßstäbe. Die Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung an den Heizwärmebedarf wurden mit dem realisierten Gebäude um mehr als 56 % übertroffen. Daneben ist die gesamte Konstruktion diffusionsoffen gestaltet und für die inneren Beplankungen der Wände wurden nur die vom Institut für Baubiologie in Rosenheim empfohlenen Fermacellplatten eingesetzt. Durch die gewählten Baustoffe und die Konstruktionen entsteht ein sehr angenehmes Raumklima und damit wirbt das Gebäude bei den Schulungen gleichzeitig für die nachhaltige Holzbauweise.

Das "Cafe Wild" stammt ebenfalls von Meisterstück-Haus

Die Firma Meisterstück-Haus aus Hameln bietet für den Kunden eine jeweils exakt auf die Anforderungen abgestimmte Lösung. Diese ganzheitliche Betrachtung der jeweiligen Bauaufgabe ist eine Voraussetzung für nachhaltiges Bauen zu überschaubaren Kosten. Dies ist sicher auch ein Grund dafür, dass sich die Niedersächsischen Landesforsten nun schon mehrfach für Meisterstück-Haus entschieden haben. In den letzten beiden Jahren wurden auf dem Gelände des Wisentgeheges von Meisterstück-Haus das „Cafe Wild“ und auch das Kassenhaus neu errichtet. Beide Gebäude wurden selbstverständlich in Holztafelbauweise erstellt und das „Cafe Wild“ verfügt über eine vollständige Restaurantküche mit Lüftungstechnik auf dem neuesten Stand der Technik. Die Holzbauweise setzt Maßstäbe und Trends im Zweckbau. Ein Trend der durch die Klimaveränderungen und auch die knapper werdenden fossilen Rohstoffe in den nächsten Jahren sicher weiter zunehmen wird.

 

 

 

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