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Suche mit Hubschrauber und Hunden erfolglos
Fußgänger nach Kollision mit Auto verschwunden – Wo ist der vermutlich schwerverletzte Anhalter?

Montag 7. Dezember 2015 - Hameln (wbn). Fahndung mal andersherum: Die Polizei sucht nach dem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Fußgänger bei Halvestorf nach dem vermutlich schwer verletzten Unfallopfer.

Eine 26 Jahre alte, betrunkene Autofahrerin war am frühen Sonntagmorgen auf der Kreisstraße 29 unterwegs gewesen, als sie am Fahrbahnrand plötzlich schemenhaft einen Fußgänger bemerkte, der den Arm ausstreckte und den Daumen nach oben zeigte. Die Frau konnte eine Kollision allerdings nicht mehr verhindern und erfasste den unbekannten Mann. Mysteriös: Obwohl Polizei und Feuerwehr mehrere Stunden mit einem Hubschrauber und Rettungshunden nach dem Verletzten gesucht hatten, verliert sich seine Spur an der Unfallstelle. Auch Anfragen in den Krankenhäusern der Region blieben ergebnislos.

 

 

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Nachfolgend der Polizeibericht aus Hameln:

„Am Sonntag, 06.12.2015, gegen 07.25 Uhr, wurde der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland auf der Kreisstraße 29 bei Halvestorf eine Kollision zwischen einem Pkw und möglicherweise einem Fußgänger gemeldet. Da der Fußgänger nicht auffindbar war, wurden umfangreichen Suchmaßnahmen eingeleitet.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 26-jährige Frau aus Hameln mit einem Daimler A-Klasse die Kreisstraße 26 von der Landesstraße 433 kommend in Richtung Halvestorf. Unmittelbar vor der Kollision erkannte die Hamelnerin am Fahrbahnrand schemenhaft einen Fußgänger mit ausgestrecktem Arm und erhobenem Daumen (Anhalter-Signal). Es kam zum Zusammenstoß, wobei der Pkw an der rechten Fahrzeugseite inkl. Frontscheibe beschädigt wurde. Die 26-Jährige stoppte weit hinter der Kollisionsstelle.

Als sie zur Unfallstelle zurückkehrte, konnte sie kein mögliches Unfallopfer auffinden. Sie verständigte die Polizei. Daraufhin wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Feuerwehren aus Hameln und Haverbeck, ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera und die Johanniter-Rettungshundestaffel Holzminden beteiligten sich an der Suche. Bis zum Einbruch der Dunkelheit konnte ein mögliches Unfallopfer, das nach bisheriger Bewertung schwerste Verletzungen davongetragen haben müsste, nicht aufgefunden werden. Auch Anfragen bei umliegenden Krankenhäusern, auch in anderen Landkreisen, blieben ergebnislos.

Die Kreisstraße musste während der Unfallaufnahme und Suchmaßnahmen zeitweise gesperrt werden.

Die 26-jähjrige A-Klasse-Fahrerin stand unter Alkoholeinfluss. Ein Alkomat-Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von über 0,9 Promille. Es wurde eine Blutprobe entnommen. Sowohl der mitgeführte Führerschein als auch der Pkw wurden sichergestellt. Es wurden Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, wegen fahrlässiger Körperverletzung und wegen des Verdachtes des unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle eingeleitet.

Bei Antreffen einer verletzten Person, die möglicherweise auf ärztliche Hilfe angewiesen ist, bitte die Notruf-Nummern 112 (Rettungsdienst) oder 110 (Polizei) verwenden.“

 

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