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Auch im Nachbarkreis formiert sich der Protest gegen die Bildungspolitik der Landesregierung in Hannover

Einrichtung einer Oberschule und Abriss des Campe-Gymnasiums stößt jetzt auf Widerstand in Holzminden

Holzminden (wbn). Der Plan, das Campe-Gymnasium abzureißen und in das Schulzentrum in der Bülte zu verlegen, stößt auf wachsenden Protest in der Bevölkerung. Ebenso wie die geplante Einrichtung einer zweigeteilten Oberschule mit Bevern anstelle der bestehenden Haupt-, Real- und Förderschule in Holzminden.

Obwohl die Entscheidungen bereits im Februar 2011 im Kreistag von der CDU/FDP/UWG-Mehrheit getroffen werden sollen, gab es bislang nach Ansicht des Bündnis 90/Die Grünen keine Gelegenheit zur öffentlichen Diskussion. Unter dem Motto "Sind die Schulpläne des Kreises wirklich das Beste für unsere Kinder?" laden die Grünen nun alle Interessierten und Betroffenen zu einem öffentlichen Bürgerforum am Sonntag, den 16. Januar 2011, um 15 Uhr in den Altendorfer Hof in Holzminden. Zugesagt haben fürs Podium Bürgermeister Jürgen Daul als Vertreter der Kreisstadt. Ralf Schwager für die Bürgerinitiative für einen Erhalt eines eigenständigen Campe-Gymnasiums am jetzigen Standort. Peter Ruhwedel als Ratsherr und Kreistagsabgeordneter fürBündnis 90/Die Grünen, sowie Jürgen Hesse, der Vorsitzende des Stadtelternrates.

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Weiterhin eingeladen sind Vertreter der Lehrerinnen und Lehrer, Elternräte, Personalräte der von der gravierenden Umgestaltung betroffenen Haupt- Real- und Förderschule Holzminden, sowie des Campe-Gymnasiums. Die entscheidende Frage lautet: Ist es wirklich sinnvoll alle vier bestehenden Schulen an einem Standort am Rande der Stadt zu bündeln und mit Bevern noch eine zusätzliche Außenstelle der neuen Schulform Oberschule zu eröffnen?

In diesem Fall würde sowohl die Beveraner Schüler ab Klasse 7 nach Holzminden und alle Holzmindener Kinder der Oberschule in den Klassen 5 und 6 jeweils in den Nachbarort pendeln müssen. Auch für die Lehrkräfte könnte dieser Verschiebebahnhof zusätzliche Probleme bereiten. Zudem sei das inhaltliche Konzept der Schulform "Oberschule" noch gar nicht klar und im Landtag noch gar nicht beschlossen, mahnen die Grünen eine sachliche und umfassende Diskussion an. Vom Umzug und Abriss des Campe-Gymnasiums wären alle betroffen, ebenso von einer Abschaffung der bestehenden Haupt-, Real- und Förderschule im Schulzentrum Liebigstraße. Mit dem Bürgerforum noch im Januar kommen die Grünen damit einer Ankündigung zusammen mit Elternvertretung und Gewerkschaft nach, die bislang hinter verschlossenen Türen diskutierten Pläne im Kreistag öffentlich mit Stadt, Bürgerinitiative, Eltern, Lehrern und Schülern zu diskutieren.

Die Grünen sehen den "Schnellschuss" von Landrat und CDU/FDP/UWG-Mehrheitsgruppe sehr kritisch. Der als Moderator und Einlader fungierende grüne Landtagsabgeordnete Christian Meyer sagt: "Nur mit Akzeptanz und Respektierung des Elternwillens können wir attraktive Schulen in Holzminden schaffen und die Abwanderung stoppen. Sowohl Alternativen zum Abriss des Campes, wie Sanierung oder Neubau müssen diskutiert werden, als auch die Gefahren einer zweigeteilten Oberschule Holzminden-Bevern. Sparpläne dürfen nicht die Zukunft unserer Bildungslandschaft in Holzminden bestimmen."  Mit einer regen Beteiligung an der Diskussionsveranstaltung durch die Bürger soll auch gegenüber dem Landkreis ein klares Signal für eine attraktive Schullandschaft in Holzminden gegeben werden.

 

 

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