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Bundesweit zwölf Objekte durchsucht - Waffen beschlagnahmt: Schreckschusswaffen, Schwerter und Macheten, Faust- und Butterflymesser, Wurfsterne und Teleskopschlagstöcke

Im Chat-Protokoll haben sich die gewaltbereiten Rassisten verraten - Deutschlandweite Polizeiaktion gegen Ku-Klux-Klan auch im Weserbergland

Donnerstag 17. Januar 2019 - Holzminden / Stuttgart (wbn). Groß angelegter Schlag gegen Rassisten. Offenbar treiben die berüchtigten Ku-Klux-Klan-Anhänger auch im Weserbergland ihr Unwesen.

So wurde bei einer deutschlandweiten Razzia ein nicht näher bezeichnetes „Objekt“ im Landkreis Holzminden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart - Abteilung Staatsschutz – durchsucht. Die ins Visier geratene verdächtige Persin im Raum Holzminden ist 26 Jahre alt, wie ein LKA-Sprecher in Stuttgart auf Anfrage der Weserbergland-Nachrichten.de mitgeteilt hat. Den konkreten Ort der Durchsuchungsaktion wollte er unter Hinweis auf die andauernden Ermittlungen und Auswertungen nicht bekannt geben. Spezialeinsatzkräfte der Polizei rückten in den Morgenstunden des gestrigen Mittwoch unter der Leitung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg zeitgleich gegen zwölf Wohnobjekte in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen vor.

(Zum Bild: Eine Auswahl der beschlagnahmten unerlaubten Waffen und Abzeichen. Foto: LKA Baden Württemberg)

 

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In einer gemeinsamen Erklärung von Staatsanwaltschaft Stuttgart und Landeskriminalamt Baden-Württemberg wird mitgeteilt, dass sich die Durchsuchungen gegen 17 Beschuldigte im Alter von 17 bis 59 Jahren gerichtet haben.

Diese stünden im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung mit dem Namen "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland" gebildet zu haben. Wörtlich heißt es: „Die Mitglieder eint ihre rechte Gesinnung, die sich unter anderem in einer Glorifizierung des Nationalsozialismus äußert. Teile der Gruppierung zeigen zumindest verbale Gewaltbereitschaft, planen sich zu bewaffnen und hegen Gewaltfantasien.“ Die Auswertung von Chatprotokollen eines beschlagnahmten Mobiltelefons in einem vorangegangenen Ermittlungsverfahren hat die Ermittler auf die heiße Spur gebracht.

Bei der Aktion stellten die Ermittler in einer ersten Einsatzbilanz insgesamt mehr als 100 Waffen sicher. Darunter in großer Menge verbotene Waffen. Sichergestellt wurden mehrere Schreckschusswaffen mit Munition, Luftdruckwaffen, eine Vielzahl von Schwertern und Macheten, Faust- und Butterflymessern, Wurfsterne und Teleskopschlagstöcke.

Außerdem wurden Urkunden, Mitglieder- und Beitragslisten, T-Shirts und Symbole der Gruppierung "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland", elektronische Speichermedien, Computer sowie Mobiltelefone, vorgefunden. Die Ermittlungen des Landeskriminalamters Baden-Württemberg richten sich mittlerweile gegen rund 40 Beschuldigte aus dem gesamten Bundesgebiet.

 

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