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Lippes Landrat Heuwinkel setzt ersten Spatenstich

Natursteinrinnen gegen rasende Biker - Ortsdurchfahrt Köterberg wird ausgebaut

Lügde (wbn). Spatenstich für die Ortsdurchfahrt Köterberg bei Lügde. Sie wird eine Besonderheit aufweisen: Motorradfahrern soll das Rasen erschwert werden indem unter anderem Natursteinrinnen eingesetzt werden.

In den vergangenen Jahren sind nach und nach alle Ortsdurchfahrten in Lügde vom Eigenbetrieb Straßen des Kreises Lippe ausgebaut worden. Köterberg ist der letzte Ort, der nun angegangen wird.

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„Hier können wir gleich zwei Ziele auf einmal erreichen“, freut sich der Lipper Landrat Friedel Heuwinkel. „Zum einen erhöhen wir die Sicherheit für Fußgänger durch den Bau von Fußgängerwegen. Zum anderen bringen wir durch verschiedene bauliche Maßnahmen Motorradfahrer dazu, ihre Geschwindigkeit zu verringern.“ Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme betragen ca. 635.000 Euro, davon sind rund 60 Prozent Fördermittel.

Bisher müssen Fußgänger die Fahrbahn benutzen, wenn sie im Ort entlang der Kreisstraße 69 laufen. Gleichzeitig leiden die Anwohner unter den vielen Motorradfahrern. Der Köterberg ist ein beliebter und überregional bekannter Treffpunkt von Zweiradfahrern. Bei gutem Wetter dominieren diese das Verkehrsgeschehen und lösen zurzeit noch erhebliche Beeinträchtigungen der Anwohner, unter anderem durch zu hohe Geschwindigkeit aus. Die ausgebaute Kreisstraße wird zukünftig eine Breite von vier Metern, zuzüglich einer Rinne aus Naturstein beiderseits der Straße von insgesamt einem Meter haben. „Normalerweise hat eine Ortsdurchfahrt eine Gesamtbreite von sechs Metern. Durch die geringere Breite sollen Motorradfahrer dazu bewegt werden, ihre Geschwindigkeit zu drosseln“, erklärt Rainer Huneke, Leiter des Eigenbetriebs Straßen. Ein Effekt, der noch dadurch verstärkt werde, dass Motorradfahrer erfahrungsgemäß Rinnen aus Naturstein meiden würden. „Autos und Lastwagen haben hingegen kein Problem mit den Rinnen, sodass selbst größere Fahrzeuge, wenn sie sich in der Ortsdurchfahrt begegnen, trotz der verringerten Breiten problemlos aneinander vorbei fahren können“, so Huneke.

An die Natursteinrinnen schließen sich Flachbordsteine mit befahrbaren Seitenstreifen in einer Breite von 1,25 Meter an. Diese Flachbordsteine und Seitenstreifen sind um sieben Zentimeter erhöht. Dies dient einerseits dazu, den Fußgängern in der Ortsdurchfahrt eine baulich getrennte Fläche zur Verfügung zu stellen. Andererseits erlaubt die Bauart ein Ausweichen größerer Fahrzeuge mit angemessener niedriger Geschwindigkeit.

Im Zuge dieser Maßnahme wird in Niese die Fahrbahnbreite der Ortsdurchfahrt ebenfalls teilweise reduziert. Mit einer Reduzierung der heute 7,50 Meter breiten Fahrbahn auf eine Breite von 6 Metern wird das Ziel der Verlangsamung des Motorradverkehrs noch weiter unterstützt, außerdem wird dadurch das Nebeneinanderfahren der Motorräder unterbunden. Damit wird die Verkehrssicherheit in beiden Ortsteilen nachhaltig erhöht. „Ich bin überzeugt, dass der Ausbau mehr Ruhe in den Ort bringen wird, zum Wohle aller“, sagt Bürgermeister Heinz Reker beim Spatenstich. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis zum Herbst dauern.

 

 

 

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