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Gleich zwei neue Gesundheitseinrichtungen im AMEOS-Klinikum Hameln eingeweiht

Eröffnung mit Schlüssel-Szenen: Sieben Festredner und zwei Reinigungskräfte

Von Frank Weber

Hameln (wbn). Schlüssel-Szene für die psychiatrische Versorgung in Hameln: Mit der symbolischen Schlüsselübergabe an Klinikdirektorin Birgit Hörske sind heute gleich zwei neue Gesundheitseinrichtungen im AMEOS-Klinikum Hameln offiziell eröffnet worden.

Und davon profitieren junge wie auch erwachsene Patienten künftig gleichermaßen: Am Gesundheitscampus an der Wilhelmstraße finden sich nun eine Tagesklinik und Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche sowie zwei weitere Stationen für Erwachsene. Doch es gab noch einen zweiten aufschlussreichen Schlüssel: Gewissermaßen zur Selbstreinigung der Seelen wurden zwei „Reinigungskräfte“ aufgeboten, die sich als Stand up-Comedian erwiesen und das Defilé der sieben Gastredner mit einem Augenzwinkern begleiteten. Schon am Eingang geboten sie auch den Ehrengästen, mit niedersächsischem Ordnungssinn die Füße abzustreifen. Davon blieb wohl auch der Staatssekretär nicht verschont.

Staatssekretär Pott spricht von einem Meilenstein

Der zeigte sich aber angesichts des erfreulichen Tages gut gelaunt und hob in seiner Rede zur Eröffnungsfeier den Ausbau der psychiatrischen Versorgung in Hameln hervor, von dem – so Staatssekretär  Heiner Pott - das ganze Weserbergland profitiere. Indem die erweiterten Gesundheitseinrichtungen nicht nur weite Wege ersparten, sondern auch eine adäquate Versorgung in diesem Bereich darstellten. Insbesondere die Zahl der jungen psychisch erkrankten Patienten sei in der Vergangenheit rasant gestiegen, erinnert  Pott an den aktuellen Bedarf. Als mögliche Gründe für die Zunahme psychischer Erkrankungen unter Kindern und Jugendlichen nannte er fehlende Familienstrukturen, frühen Kontakt zu Alkohol und Drogen, aber auch die Auswirkungen der „Leistungsgesellschaft“.

(Zum Bild: Entspannte Atmosphäre mit Stofftieren zu Füßen: AMEOS-Klinikdirektorin Birgit Hörske nimmt im Spielzimmer der Kinder- und Jugendpsychiatrie den symbolischen Schlüssel von Sana-Geschäftsführer Dr. Ralf Paland entgegen. Foto: Weber/wbn)

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Landrat Rüdiger Butte als einer von sieben Rednern und Gratulanten war angesichts des neuen medizinischen Angebots im Herzen des Weserberglands überzeugt: „Heute ist ein wichtiger Tag nicht nur für AMEOS, sondern auch für die Region“. Die Eröffnung des Klinikums sei eine „weitere Stärkung für die Gesundheitsregion“.

Neben der Tagesklinik und der Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche ist das Angebot des Krankenhauses um zwei offen geführte Stationen für Erwachsene erweitert worden. Mit insgesamt 32 Behandlungsbetten werden jeweils, wie bereits berichtet, unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Auf der einen Station werden vor allem Menschen mit affektiven Störungen, Angst- und Traumafolgestörungen behandelt, auf der zweiten Patienten mit psychotischen Störungen und anderen seelischen Krisen.

„Insgesamt werden 35 neue Mitarbeiter im AMEOS Klinikum Hameln arbeiten“,  erklärte Birgit Hörske, die nunmehr nicht nur Klinikdirektorin in Hildesheim und Alfeld ist, sondern eben auch in der Rattenfängerstadt.

Das Klinikum Hameln sei indes das jüngste Krankenhaus, das in die AMEOS aufgenommen werde, so Michael Dieckmann, Vorstandsmitglied der AMEOS-Gruppe Zürich. Er dankte außerdem dem Sana-Klinikum, das mit der eigens gegründeten ‚Gesundheitscampus Wilhelmstraße GmbH‘ nun abermals als „Vermieter“ agiert. Dieckmann sagte, auch im Hinblick auf die sich ergänzenden Angebote beider Krankenhäuser: „Ich bin überzeugt, dass Sana und AMEOS, wie auch schon an anderen Standorten, gut zusammenarbeiten werden“.

Außerdem waren die kompetenten „Reinigungskräfte“ Gerda und Manni zu Gast, die mit kleinen Scherzchen die Eröffnungsfeierlichkeiten ein wenig aufzulockern wussten. Ein flotter Spruch hier und eine klangvolle Melodie dort – und schließlich Mannis Geistesblitz, als er seiner Halbschwester Gerda in Anbetracht der Eröffnung eine bedeutsame Frage stellte:  „Du… Wenn es AMEOS damals schon gegeben hätte, wäre das mit dem Rattenfänger vielleicht gar nicht passiert?“

 

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