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Strom und Gasversorger Stadtwerke Weserbergland


Strom und Gasversorger Stadtwerke Hameln



Weserbergland-Nachrichten.de

 


Verstopfter Kanal machte im Eingangsbereich zu schaffen, doch das Personal stemmte sich erfolgreich dagegen

Normalerweise fluten die Kunden in die Stadt-Galerie - jetzt war mal das Wasser dran

Hameln (wbn). „Das Unwetter kam glücklicherweise nicht am Abend, lange nach Ladenschluss“ - Center-Managerin Kirsten Jackenroll kann auch den negativen Ereignissen noch etwas Gutes abringen. Der Platzregen von gestern Abend kam so gesehen rechtzeitig vor dem Feierabend, nämlich gegen 18 Uhr und damit zu einem Zeitpunkt, als das Personal der Stadt-Galerie in Hameln noch geschlossen reagieren konnte.

Mit Wischer und Wassersauger stemmten sich die Mitarbeiter gegen überquellendes Wasser, das sich aufgrund eines verstopften Abwasserkanals am Pferdemarkt Zugang in den Konsumtempel zu verschaffen versuchte. Das relativ saubere Nass drang bis kurz zur Information, wo das Regenwasser dann entschieden zurückgewiesen wurde.  Es war gewissermaßen eine sportliche Herausforderung und der Schaden, sofern überhaupt davon gesprochen werden kann, hielt sich in sehr engen Grenzen.

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Eines Abends war es dann soweit...

Eine Chat-Liebe, ein splitterndes "Window" und ein Knacki, der keinen Spaß versteht

Alfeld/Hameln/Duingen (wbn).  Warum sowas von sowas kommt… Ein Alfelder glaubt die Liebe seines Lebens im Internet kennen zu lernen. Im Chat verabreden sie sich, er holt sie aus Holland zu sich nach Niedersachsen. Doch dann steht eines Abends der Ehemann der Chatroom-Liebe vor der Tür. Er kommt direkt aus dem Knast. Und seine Laune ist gar nicht gut.

Was dann kommt, erzählt der nachfolgende Polizeibericht von heute aus Alfeld: „In einem Chatroom im Internet lernte ein 52jähriger Alfelder eine 38jährige Deutsche mit Wohnsitz in Holland kennen. Der 51-jährige Ehemann der Frau saß zu dieser Zeit in einer Justizvollzugsanstalt ein. Die Frau gab gegenüber dem Alfelder an, sich von ihrem Ehemann scheiden lassen zu wollen. Aus diesem Grund fuhr der Alfelder nach Holland und holte sie zu sich nach Alfeld. Hier wollte sie dann mit ihm leben und sich eine Arbeitsstelle suchen.

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400.000 Quadratmeter Grundstücksfläche!

Wer will als neuer Nutzer antreten? Für den alten Truppenübungsplatz werden Interessenten gesucht

Hameln (wbn). Wollen Sie mal in Ihrem sommer-laschen Laden die ganzen Luschen antreten lassen und auf Trab bringen? Der ehemalige Truppenübungsplatz auf der Gemarkung der Rattenfängerstadt sucht einen Nachnutzer - und niemand weiss so richtig, was mit dem riesigen Arreal anzufangen wäre.

Die Stadt Hameln sieht derzeit jedenfalls keinen Eigenbedarf für das Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes am Reimerdeskamp. Das bestätigt Hamelns Stadtsprecher Thomas Wahmes laut Radio Aktiv. Es gebe derzeit keine Nachfrage nach zusätzlichen Bauplätzen. Eigene Projekte oder Investitionen seien nicht angedacht.

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Polizei wurde auf manipuliertes Kennzeichen aufmerksam

 

Mit Farbe mal eben das Nummernschild verändert - jetzt kann sich der Pkw-Besitzer schon mal die Strafe ausmalen...

 

Hameln (wbn). Was es nicht alles gibt. Mit schwarzer Farbe hat ein Autofahrer an seinem Kfz-Kennzeichen rumgemalt und die Gültigkeit verlängert. Dumm nur, dass es Polizisten gibt, die solche „kreativen Veränderungen“ nicht zu schätzen wissen. Der ertappte Pkw-Besitzer darf sich jetzt schon mal das Strafmaß ausmalen. Ohne Pinsel.

 

Und einen Führerschein hatte er auch nicht, ob wohl er den sich so gesehen hätte auch malen können. Im Polizeibericht liest sich das so: „Am Dienstag den 20.07.2010, gegen 21:44 Uhr, stoppten Beamte der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, im Rahmen einer Verkehrskontrolle, auf der Tunnelstraße in Hameln einen grauen Personenwagen.

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Am Steuer saß eine 27-jährige Frau

 

Da war die Polizei sprachlos: Überladener Passat mit Kindern zwischen der Ladung und Mann auf dem Dach auf Schleichweg erwischt

 

Bad Münder/Hachmühlen (wbn). Ein Mann auf dem Dach, drei Kleinkinder und ein Sechsjähriger in Ladelücken verstaut, überladener Anhänger dran - so schlich eine 27-jährige Passatkombi-Fahrerin über die Feldmark.

 

Da staunten Thomas Ende und Ulrich Krahe vom Polizeikommissariat Bad Münder am Montag nicht schlecht, als sie im Bereich der Feldmark von Hachmühlen Streife fuhren. Mit den Worten:"Das gibt es doch nicht!" wurden die Beamten gegen 17 Uhr auf einen Pkw VW Passat Kombi aufmerksam, der auf einem gesperrten Verbindungsweg aus Hachmühlen in Richtung B 442 fuhr. Mitten auf dem Dach (!) des mit mäßiger Geschwindigkeit fahrenden Pkw mit Anhänger saß ein ausgewachsener Mann!

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Morgen beginnen schon die Vorläufe

Nora Wessel zählt mit ihren Ruder-Kameradinnen zu den Topfavoriten in Brest - Kommen sie als Weltmeister aus Weißrussland zurück?

Hameln/Brest (wbn). Das Weserbergland drückt der Ausnahme-Ruderin Nora Wessel die Daumen. Denn morgen geht es ums Ganze: Nora Wessel (auf dem Bild zweite von links) vom Ruderverein Weser (RV Weser) wird erstmals an einer U23-Weltmeisterschaft teilnehmen.

Sie wurde erst in diesem Jahr in das deutsche Kader aufgenommen und darf sich zusammen mit ihren Kameradinnen Merle Schäfer (Köln), Leonie Pless (Frankfurt) und Kaja Brecht (Frankfurt) einige Hoffnungen machen. Die Weltmeisterschaften finden vom morgigen Donnerstag bis zum Sonntag in Brest (Weißrussland) statt. Nach einem dreiwöchigen anstrengenden Trainingslager ist die deutsche Mannschaft am Montag mit der Lufthansa nach Brest geflogen. Topfavoriten auf die Medaillen sind neben der deutschen Mannschaft auch die USA und die Australierinnen, die letztes Jahr schon Edelmetall gewinnen konnten. Morgen beginnen also die Vorläufe, Freitag die Zwischenläufe und Samstag findet das Finale statt, wo es dann um die begehrten Medaillen der U23 Weltmeisterschaft geht.

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Er sammelte das Geld auf und rief die Polizei...

 

Schock fürs Leben: Alte Dame beschmeißt Taxifahrer nach Mitternacht mit Tausenden von Euro-Scheinen - und alle waren echt!

 

Hannover (wbn). Hätten Sie anders reagiert? Schreck nach Mitternacht: Eine alte Dame bewarf einen Taxifahrer unvermittelt mit Tausenden von Euroscheinen. Der wusste gar nicht wie ihm geschah und rief die Polizei.

 

Kurioser Einsatz für die Beamten der Polizeiinspektion Mitte in Hannover: Heute, gegen 0:30 Uhr, hat eine offenbar geistig verwirrte Frau (60 Jahre alt) an der Georgstraße einem 47-jährigen Taxifahrer mehr als 17000 Euro angeboten. Als dieser ablehnte, warf die Seniorin mit den Banknoten um sich. Polizisten stellten das Geld sicher und veranlassten die Einweisung der Frau in eine psychiatrische Klinik. Der 47-Jährige hatte kurz nach Mitternacht mit seinem Taxi an dem Haltestand beim "Bratwurst-Glöckle" in der Innenstadt gestanden, als die 60 Jahre alte Frau ihn ansprach und ihm unvermittelt ein Bündel Geldscheine überreichen wollte.

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Bis zu hundert Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel

Dramatische Kostensituation: Im Krankenhaus Rinteln drohen jetzt Entlassungen

Rinteln (wbn). Die Kostensituation spitzt sich zu. Im Krankenhaus Rinteln drohen jetzt Entlassungen. Der Betriebsausschuss des Klinikums Schaumburg hat drastische Sparmaßnahmen für das Kreiskrankenhaus Rinteln beschlossen. Es könnten bis zu 100 Arbeitsplätze gestrichen werden, heißt es in einer Meldung von Radio Aktiv.

Monatelange Verhandlungen über Gehaltseinbußen bei den Beschäftigten waren zuvor gescheitert. Das Rintelner Krankenhaus sei nur zur Hälfte ausgelastet, das jährliche Defizit von rund 6 Millionen Euro könne der Landkreis nicht länger tragen, sagte Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier. In Schaumburg soll ein neues Krankenhaus in Obernkirchen gebaut werden; dort werden künftig alle drei bisherigen Standorte - Bückeburg, Stadthagen und Rinteln - zusammengefasst.

 

Umweltfreundliche Energiegewinnung auf dem Dach des neuen Betriebshofes der KVG

 

Die Sonne hilft sparen: Stadtwerke können jetzt auf siebzehn eigene Photovoltaik-Anlagen verweisen

 

Hameln (wbn). Die stadtwerkeeigenen Photovoltaik-Anlagen bekommen Zuwachs: Die umweltfreundliche Kraft der Sonne nutzt nun auch eine Anlage auf dem Dach des neuen Betriebshofes der Kraftverkehrsgesellschaft Hameln (KVG).

 

Mit einer Leistung von 39,42 kWp und einer Größe von 380 Quadratmetern wird die Anlage jährlich durchschnittlich 32.500 Kilowattstunden (kWh) Strom CO2-frei und klimaschonend erzeugen. Die erzeugten Kilowattstunden entsprechen rund zwei Drittel des Strombedarfes des Betriebsgebäudes und entlasten die Umwelt um 28.700 kg/a CO2 ! Die Investitionen belaufen sich auf rund145.000 Euro.

 

(Zum Bild: 380 Quaratmeter umfasst die Photovoltaik-Fläche auf dem Dach der Kraftverkehrsgesellschaft Hameln. Foto: Stadtwerke)

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Justizminister sollen sich künftig bundesweit abstimmen

Nach dem Gastspiel des Sexualstraftäters in Thal - Landrat Butte denkt jetzt über die daraus zu ziehenden Lehren nach

Hameln/Bad Pyrmont (wbn). Der Tag nach dem Abzug des ungebetenen „Kurgastes“ Hans-Peter W. aus dem Bad Pyrmonter Ortsteil Thal: Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte möchte, dass die Lehren aus dieser überhasteten Verfrachtung eines kurzfristig freigelassenen Gewalttäters quer durch Deutschland gezogen werden.

Butte war ohne angemessene Vorlaufzeit über die Einquartierung des Sexualstraftäters in eine Betreuungseinrichtung in Bad Pyrmont-Thal informiert worden, von der jedem Beteiligten klar sein musste, dass sie für diesen speziellen Fall nicht die minimalsten Voraussetzungen erfüllte. Dabei wurde der Landrat genauso kurzfristig überrascht wie die niedersächsischen Landesministerien für Justiz und Polizei. „Den mache ich auch keinen Vorwurf“, meinte Butte, der die gute Zusammenarbeit mit diesen Instanzen in Hannover hervorhob. Sein Unverständnis richtet sich vor allem gegen das badische Gericht, das den Ortsteil Thal als Zielort für den Transport eines weiterhin als potenziell gefährlich erachteten mehrfachen Gewaltverbrechers festlegte ohne die erforderlichen Voraussetzungen prüfen zu lassen. „Eine Anfrage bei unserer Heimaufsicht hat es nicht gegeben“, stellt Landrat Butte im Gespräch mit den Weserbergland-Nachrichten.de fest. Wenn diese nämlich erfolgt wäre – daran lässt der Hameln-Pyrmonter Landrat keine Zweifel – „wäre es erst gar nicht so weit gekommen“.

(Zum Bild: Jetzt kann er wieder lachen. Bei der Posse um den vorübergehend in Thal einquartierten Gewalttäter aus Freiburg verstand der Hameln-Pyrmonter Landrat Rüdiger Butte hingegen keinerlei Spaß. Es ging auch um das Sicherheitsgefühl der beunruhigten Bürger im Weserbergland. Foto: Landkreis)

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Im Sonnenuntergang packte er seine Siebensachen - Wie ein Landrat, Justiz und Polizei die Kuh vom Eis bringen wollten

 

Und tschüss... Der Vergewaltiger aus Freiburg hat in Thal endlich wieder "ausgecheckt" - Bad Pyrmont atmet erleichtert auf

 

Von Ralph L o r e n z

 

Bad Pyrmont (wbn). Und tschüss… Bad Pyrmont atmet auf. Der am Donnerstag vergangener Woche in Thal einquartierte Sexualstraftäter ist wieder weg. Gestern Abend hatte der nach 30 Jahren Haft in eine Pflegeeinrichtung im Bad Pyrmonter Ortsteil Thal verfrachtete Gewalttäter Hans-Peter W. (53) sein leichtes Reisegepäck eingesammelt und sich unter strenger Bewachung an einen unbekannten Ort verabschiedet.

 

Aus guten Gründen haben die Behörden diesmal nicht durchsickern lassen, welches die nächste Station der „Deutschlandreise“ des auf richterlichen Beschlusses freigelassenen Vergewaltigers sein wird. Jedenfalls ist er in ein anderes Bundesland gebracht worden. Die Weserbergland-Nachrichten.de hatten auch schon läuten hören, dass vorübergehend ein Ziel weiter nördlich im Gespräch gewesen sein soll. Einig waren sich jedenfalls viele Beobachter der Szene, dass ein bislang nicht öffentlich in Erscheinung getretenes privates Pflegeheim in Bad Pyrmont-Thal sich mit der Aufnahme des Problemfalles gewaltig verhoben hatte. Zu Lasten der ganzen Region. Fast schon zur Posse gerieten die verzweifelten Bemühungen, die Kuh vom Eis zu bringen und den ungebetenen Kurgast an einen anderen Ort zu entsorgen.

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Starke Zweifel an den besonderen Fähigkeiten der Heimeinrichtung in Thal - Wenn nichts anderes hilft, ist Körtner für die elektronische Fußfessel

 

Landtagsabgeordnete Körtner: Sexualstraftäter wird heute oder morgen wieder aus Bad Pyrmont weggebracht

 

Bad Pyrmonth (wbn). Die Bad Pyrmonter Landtagsabgeordnete Ursula Körtner (CDU) rechnet damit, dass der in dem Bad Pyrmonter Ortsteil Thal untergebrachte, weiterhin hochgradig gefährliche Sexualverbrecher „heute oder morgen“ wieder weggebracht wird. Körtner zu den Weserbergland-Nachrichten.de: „Das Heim in Thal ist den Anforderungen nicht gewachsen.“

 

Der 53-jährige mehrfache Sexualstraftäter mit den denkbar schlechtesten Gutachter-Prognosen war am Donnerstag von der Justizvollzugsanstalt Freiburg auf Anordnung des Oberlandesgerichts Karlsruhe freigelassen und noch am selben Tag in das Weserbergland gebracht worden. Die Stadt Pyrmont wurde jedoch erst mit Verzögerung am anderen Tag über den neuen „Kurgast“ in dem Bad Pyrmonter Ortsteil informiert. Mit Verzögerung seien auch die niedersächsischen  Ministerien ins Bild gesetzt worden, stellt die Landtagsabgeordnete Körtner fest, betont aber, dass unverzüglich alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen wurden. In Bad Pyrmont sei aufgrund der entschlossen vorgehenden Ministerien und Polizeidienststellen in Hameln-Pyrmont "zu keinem Zeitpunkt die Bevölkerung in Gefahr gewesen". „Der Mann wurde nicht aus dem Auge gelassen.“ Das zu betonen, sei ihr sehr wichtig, sagte Körtner den Weserbergland-Nachrichten.de, die im übrigen Unverständnis über die Art und Weise der Auswahl des Zielortes Bad Pyrmont-Thal erkennen ließ.

 

(Zum Bild: Die CDU-Landtagsabgeordnete Ursula Körtner hatte sich auch im niedersächsischen Landtag in einschlägigen Fachausschüssen intensiv mit Fragen des Strafvollzuges und der therapeutischen Betreuung von Langzeithäftlingen auseinandergesetzt. Foto: Körtner/CDU)

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50-Jährige steigt nahezu unverletzt aus Autowrack

Horror-Unfall: Mit Pkw gegen Baum geschleudert, mehrfach überschlagen und wieder auf den Rädern gestanden

Holzminden (wbn). Mit einem gehörigen Schrecken kam eine 50-jährige Fahrerin davon, nachdem sie mit ihrem Renault gegen einen Baum geprallt war und der Pkw sich dann mehrfach überschlagen hatte.

Gegen 18:30 Uhr befuhr die 50-Jährige am Freitag mit ihrem Renault Kangoo die Bundesstraße 64, aus Richtung Eimen kommend, in Richtung Mainzholzen. Nachdem sie mit ihrem Fahrzeug auf den rechten Seitenstreifen geraten war, verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Renault schleuderte über den Gegenfahrstreifen gegen einen Baum.

(Zum Bild: Deutlich ist die Aufprallstelle an dem Straßenbaum zu erkennen. Von hier wurde der Personenwagen ins Feld geschleudert. Foto: Polizei) 

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DER LEITARTIKEL

Warum ein unheilbar triebgesteuerter Sexualstraftäter in Niedersachsens stilvollstes Badezimmer eingeladen worden ist 

Von Ralph L o r e n z

Der Unhold kam über Nacht in Niedersachsens stilvollstes Badezimmer. Und somit stellt sich die Frage: Warum ist einer der schlimmsten Sexgangster hinter Deutschlands Gefängnismauern nach seiner überhasteten Freilassung ausgerechnet im schönen Bad Pyrmont gelandet? War es schiere Geldgier eines Heimbetreibers? War es Behördenversagen? Oder war es alles zusammen - und noch viel mehr?

Ein Blick auf die offizielle Internet-Website sagt und verheißt alles. Bad Pyrmont ist die Stadt der schönen und jung gebliebenen Frauen. Wellness und Therapie – kein Mann weit und breit. Zumindest auf der branchenüblich produzierten Web-Site. Stattdessen wohlproportionierte Damen, wohlig räkelnd auf dem Rücken liegend, ein flauschiges Tuch neckig über die makellose nackige Haut gelegt. Sinnlich lächelnd. Wer immer diese offizielle Website mit der männerfreien Zone für das Staatsbad Pyrmont gemacht hat, scheint sich auch nicht annähernd vorstellen zu können, dass es Kurgäste auch in der männlichen Variante gibt. Von denen soll es ja auch attraktive, vor allem aber zahlungskräftige Exemplare geben. Möglicherweise haben sich die Macher dieser Internetseite bei ihrem subtilen Spiel mit der voyeuristisch-feministischen Schlüssellochperspektive auch überhaupt nichts gedacht und ihren Auftrag lediglich mit einem Kosmetikprospekt verwechselt.

Sprung-Brett in das Becken der Pyrmonter Nymphen

Die männerfreie Bilderwelt spiegelt die Verlogenheit unserer oberflächlichen Werbekultur wider, muss aber zumindest den Auftraggeber sehr befriedigt haben. Denn die Realität sieht auch in den Bädern und Saunen des vornehmen Staatsbades Pyrmont (beruhigend) anders aus. Krähenfüße im Augenwinkel, schrumpelige Haut, Krampfadern, Gicht, Plattfüße, Flecken, Bier- und Weinbäuche, Frust im Gesicht. Genau deshalb haben es die Herrschaften und Frauschaften ja so nötig. Das war schon vor Jahrhunderten so. Es kamen die Siechen und Geplagten, die Eitlen und Verzagten, mit und ohne Adelstitel, ohne und mit Goldkettchen. Und sie sind von dem Jungbrunnen Bad Pyrmont – je nach Erwartung – gewiss nicht enttäuscht worden. Möglicherweise hat sich der Sexualverbrecher Hans-Peter E. anhand solcher ersten Beauty-Bildeindrücke aus der verlogenen Wellness-Kitschwelt von dem Frauenparadies Bad Pyrmont nicht lange bitten lassen nach Bad Pyrmont zu kommen. Denn eingeladen worden ist er schon. Nicht vom Staatsbad, sondern von der Pflegeeinrichtung in dem Bad Pyrmonter Ortsteil Thal.  Die muss dem mehrfachen Vergewaltiger wie das Sprung-Brett in das Becken der Pyrmonter Nymphen erschienen sein.

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Frei gelassen - und doch gefangen. Eine Ausnahmesituation spitzt sich zu. Kann es sein, dass der ungebetene Kurgast wieder weg will?

Nervenkrieg mit Medien und Gaffern: Wie lange hält der Sexualstraftäter die Dauerbelagerung noch aus?

Bad Pyrmont (wbn). Wie lange hält es der am Donnerstag mittag freigelassene Sexualstraftäter noch in Bad Pyrmont aus? Sein neues Domizil ist nämlich zum Gefängnis geworden.

Medien und Schaulustige belagern seit gestern die in das Blickfeld der Öffentlichkeit geratene Pflege- und Betreuungseinrichtung in dem Bad Pyrmonter Ortsteil Thal. Hinzu kommt die Sonderbewachung durch die Polizei. Es ist genau das eingetreten, was Polizei, Justiz und Pflegeheim unter allen Umständen vermeiden wollten: Der am Donnerstag in Freiburg (Baden-Württemberg) freigelassene weiterhin hochgefährliche Sexualverbrecher ist an diesem schwülen Samstag abend in einen Nervenkrieg - vornehmlich mit den Medien - verwickelt worden. So dürfte sich das auch die Heimleitung, die eine Unterbringung des Straftäters offenbar von sich aus angeboten hatte, nicht vorgestellt haben.

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CDU-Stadtverbandsvorsitzender will sich erst einmal Überblick verschaffen

Schock-Kur für Bad Pyrmont - auf den hochgradig gefährlichen Sexualverbrecher als neuen "Kurgast" war niemand vorbereitet

Bad Pyrmont (wbn). Eine ganze Kurstadt steht unter Schock. „Geradezu erschrocken“ hat der Stadtverbandsvorsitzende der CDU Bad Pyrmont, Dirk Wöltje, die Nachricht aufgenommen, dass quasi über Nacht einer der gefährlichsten Sexualverbrecher in Deutschland freigelassen worden ist und ausgerechnet in einer Einrichtung in dem Bad Pyrmonter Ortsteil Thal untergebracht worden ist.

Die Tatsache, dass mehr als ein Dutzend Polizisten erforderlich sind, um den aufgrund eines EU-Urteils freigelassenen notorischen Sexualverbrecher Tag und Nacht im Auge zu behalten, lässt ahnen, welches Gefahrenpotential von diesem Mann ausgehen muss. Er wurde ausschließlich auf Brüsseler Druck aus der Sicherungsverwahrung in der Justizvollzugsanstalt Freiburg im Breisgau am Donnerstag freigelassen. Dort galt der seit 30 Jahren einsitzende Knacki als der mit Abstand gefährlichste Langzeithäftling. Mit anderen Worten: Die Gutachter stellten dem Insassen die denkbar schlechtesten Prognosen aus. Bad Pyrmont scheint auf diese Situation am wenigsten vorbereitet zu sein. Wöltje sagte heute nachmittag den Weserbergland-Nachrichten.de, er habe den Sachverhalt im wesentlichen heute morgen aus den Medien erfahren.

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Er darf jetzt ungeniert den schönen Mädchen dieses Kur-Sommers hinterhergucken

Mitten in Bad Pyrmont tickt eine unberechenbare Hormon-Zeitbombe: Zwanzig Kripoleute sind für den Sex-Verbrecher  Hans-Peter W. abgestellt!

Bad Pyrmont (wbn). Warum ausgerechnet das Weserbergland? Zwanzig Kripo-Beamte bewachen rund um die Uhr einen der gefährlichsten Sex-Verbrecher in Deutschland. Der Mann hat sich aus bislang noch unerfindlichen  Gründen nach seiner hastigen Zwangs-Freilassung für das schöne Bad Pyrmont im schönen Weserbergland entschieden. Die Polizeibehörde scheint mit der Dauerobservierung schon jetzt am Rande ihrer Kapazität zu sein.

Seit Donnerstag abend ist er in einer Bad Pyrmonter Pflege- und Betreuungseinrichtung im Bad Pyrmonter Ortsteil Thal. Morgens war er in Freiburg freigelassen worden, abends schon in Niedersachsen angekommen. Bild Hannover schreibt:  „Er ist einer der gefährlichsten Sex-Verbrecher Süddeutschlands. 30 Jahre saß Hans-Peter W. (53) im Knast – mehrfach verurteilt wegen Vergewaltigung.“

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Und stets wird zur Ablenkung um ein "Glas Wasser" gebeten

Die angebliche Fußpflegerin war ein übler "Langfinger" - Trickdiebe im Weserbergland unterwegs

 

Hameln (wbn). Die Masche gleicht sich immer wieder: Unter irgendeinem fadenscheinigen Vorwand verschaffen sich Diebe oder Betrüger Zutritt zur Wohnung ihrer potentiellen Opfer. Das gestrige Tatgeschehen zeigt auf: Es kann nicht oft genug gewarnt werden! Gestern erbeutete eine Trickdiebin neben Bargeld (dreistellige Summe) eine EC-Karte und diverse persönliche Ausweispapiere.

 

Der gemeine Diebstahl bürdet der gehbehinderten 88-jährigen Geschädigten nun viele Wege auf, um die Dokumente neu zu beantragen. Der Reihe nach: Am späten Nachmittag klingelte es an der Wohnungstür. Da eine Medikamentenlieferung erwartet wurde, öffnete die sonst vorsichtige Wohnungsinhaberin die Tür. Unter dem Vorwand Fußpflegerin zu sein und sich die Füße der stark Gehbehinderten anschauen zu müssen, erschlich sie die Täterin zunächst Zutritt in die Wohnung.

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Lastzüge waren immer wieder komplett umgekippt

 

Jetzt wird die Schleuderstrecke bei Escherhausen durch Überholverbot entschärft - es war eine Falle für Brummifahrer

 

Eschershausen (wbn). Spektakuläre Verkehrsunfälle, bei denen Lastzüge in dem engen Kurvenverlauf auf dem Überholfahrstreifen umgekippt waren, soll es in Zukunft nicht mehr geben.

 

Das jedenfalls ist die Zielrichtung des Überholverbotes, das auf Anordnung der Verkehrssicherheitskommission des Landkreises Holzminden jetzt auf der Bundesstraße 64 in der Gemarkung Eschershausen im Bereich des so genannten Parkplatzes "Schelenhufe", eingerichtet wurde. Insgesamt acht Verkehrsunfälle in den letzten beiden Jahren hatte die Polizei in der bergauf verlaufenden scharfen Rechtskurve aufnehmen müssen.

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Voneinander unabhängige Zeugenaussagen widerlegen erneut die Hauptbelastungszeugin im Arztprozeß

Märchenstunde vor dem Landgericht - mit der Azu-Biene auf dem Schoß den Patienten gepiekst? Das tut schon vom Zuhören weh

Beobachtungen vor dem Hildesheimer Landgericht von Ralph L o r e n z

Hildesheim (wbn). Märchenstunde mit der Hauptbelastungszeugin. Es war einmal ein Arzt. Der hatte seine „Azubi“ offenbar sooo lieb, dass er die Azu-Biene auf den Schoß nahm. Und auf den Schoß des Arztes sitzend, durfte sie unter der einfühlsamen Anleitung des Onkel Doktors dem Patienten eine Spritze geben. Ausbildung, hart am Mann eben.

Und wenn sie nicht gestorben sind, so spritzen sie noch heute. Schamlos, hemmungslos. Das Märchen haben nicht die Gebrüder Gr… vorgetragen. Nein, die Schwester Gr… war es. Nein, nicht die auf dem Schoß, sondern die, die überhaupt nicht dabei war. Angelika Gramse eben, die einst mit den Arztabrechnungen betraute und vertraute ehemalige Janzen-Mitarbeiterin und heutige Hauptbelastungszeugin gegen ihn. Von ihr stammt die hier im Kerngehalt geschilderte Episode wie aus einem schlechten Arztroman. Und hatte nicht in den 90ern die Pop-Gruppe "Die Ärzte" mal gesungen: "Männer sind Schweine..."? Derlei Fieberträume werden normalerweise, wenn überhaupt, im Rahmen der Krankenakte von einem Psychiater abgeheftet. Aber nicht in den Akten eines Staatsanwaltes oder Richters. Und genau deshalb, weil der Richter über solch schwühle Akteninhalte brütet, hatte der unter dem Verdacht des Abrechnungsbetruges stehende Arzt Jürgen Janzen mal wieder ein Problem.

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Wenn in den Rathäusern die Karten neu gemischt werden...

Kommunalwahl-Termin für Niedersachsen festgelegt: Es ist der 11. September 2011

Hannover/Hameln (wbn). Der Termin ist leicht zu merken und sehr wichtig: Am 11. September 2011 finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt.

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Verordnung zur Festlegung des Wahltermins für die Kommunalwahlen 2011 beschlossen. Danach finden die allgemeinen Neuwahlen der Ratsfrauen und Ratsherren in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden in Niedersachsen sowie der Kreistagsabgeordneten und der Regionsabgeordneten am 11. September 2011 statt.

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