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Strom und Gasversorger Stadtwerke Weserbergland


Strom und Gasversorger Stadtwerke Hameln


KAW

 



Weserbergland-Nachrichten.de

 



Er kam aus dem Gebüsch

So schnell kann's gehen: Exhibitionist macht Zwölfjährige an und landet vor dem Haftrichter

Bückeburg (wbn). Der Sittenstrolch lauerte dem zwölfjährigen Mädchen im Gebüsch auf und lief in exhibitionistischer Weise hinter dem Kind her. Das Mädchen entkam jedoch und sorgte dafür, das schnell die Polizei alarmiert wurde. Diese war denn auch so zügig zur Stelle, dass der 24-jährige Täter festgenommen werden konnte.

Hier der Polizeibericht von heute nachmittag: Gestern, gegen 15.30 Uhr, näherte sich ein 24-jähriger Mann von hinten einer 12-jährigen Schülerin, die sich nach Schulschluss auf dem Nachhauseweg befand. Er hatte sich in einem Gebüsch versteckt und zeigte sich nun in exhibitionistischer Weise. Das Mädchen konnte fliehen und ihrer Mutter von dem Sachverhalt erzählen. Eine schnelle Benachrichtigung der Polizei führte dann kurz darauf zur Festnahme des Täters in Tatortnähe durch den Einsatz- und Streifendienst der Polizei Bückeburg.

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Polizei bittet um Zeugenhinweise

Erheblicher Sachschaden - Einbruch in Einzelhandelsgeschäft in Hessisch Oldendorf

Hessisch Oldendorf (wbn). Nächtlicher Einbruch in ein Einzelhandelsgeschaft in Hessisch Oldendorf. Die Täter sind unbekannt. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise.

Bislang unbekannte Täter drangen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in das Einzelhandelsgeschäft für Boden- und Wandbeläge in Hessisch Oldendorf ein. Durch Einwerfen einer Fensterscheibe verschafften sich die Täter Zugang zu den Geschäftsräumen und entwendeten diverse elektronische Geräte.

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Weserbergland-Nachrichten.de sprachen mit dem einflussreichen EU-Parlamentarier

Elmar Brok nennt Friedensnobelpreis-Vergabe an chinesischen Bürgerrechtler "eine gute Auszeichnung"

Brüssel/Hameln  (wbn). Die heute bekannt gewordene Vergabe des Friedensnobelpreises an den chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo durch das Norwegische Nobel Komitee ist nach den Worten des einflussreichen EU-Parlamentariers Elmar Brok „eine gute Auszeichnung“. Es sei ein wichtiges Signal, meinte das Mitglied des Ausschusses für Auswärtiges im Europäischen Parlament in einer ersten Stellungnahme gegenüber dem Online-Nachrichtenportal Weserbergland-Nachrichten.de

Der aus Bielefeld stammende Abgeordnete der Europäischen Volkspartei war im Sommer in China gewesen und hatte dabei auch die Gelegenheit genutzt sich über die Menschenrechtssituation in der Volksrepublik zu informieren. Es müsse der chinesischen Führung klar sein, dass sich Europa bei all den florierenden wirtschaftlichen Beziehungen nicht „die Forderung nach Einhaltung der Menschenrechte abkaufen lässt“.  Auch das Europaparlament habe mit der Vergabe des Sacharow-Preises an den chinesischen Bürgerrechtler Hu Jia zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt  schon seine Haltung deutlich gemacht.

(Zum Bild: EU-Parlamentarier Elmar Brook mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon. Das Thema Menschenrechte steht bei beiden ganz oben in der Agenda. Foto: EU-Parlament)

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Einfach mitmachen - kostenlos und ohne Anmeldung

Feuchte Bewegungsfreude mit Musik - natürlich geht es um "Aquarobic" im Hallenbad Einsiedlerbach

Hameln (wbn). Ab sofort bietet das Bäderteam der Stadt Hameln wieder "Aquarobic" an. Jeweils  donnerstags von 18.30 bis 19 Uhr können sich die Teilnehmer im Hallenbad Einsiedlerbach bei Musik im flachen Wasser bewegen.

„Aquarobic“ eignet sich für jedes Alter und für jeden Fitnessgrad, sogar Nichtschwimmer können teilnehmen. Der große Vorteil: Durch den Auftrieb des Wassers werden die Gelenke geschont. Es kommt zu sanften Bewegungen. Einige Übungen erfordern allerdings auch mehr Kraft als außerhalb des Wassers. Leistungssportler und Amateure wissen den Effekt gleichermaßen zu schätzen. Vorteil des Angebotes im Hallenbad Einsiedlerbach: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.

 

Schocknachricht für die Kameraden in Seedorf

Erneut stirbt ein Fallschirmjäger aus Niedersachsen auf dem Kriegsschauplatz in Afghanistan

Seedorf/Pol-e Khomri (wbn). Erneut wird in dem niedersächsischen Ort Seedorf um einen gefallenen Kameraden getrauert. Der von einem Selbstmordattentäter der Taliban in Afghanistan getötete 26-jährige Oberfeldwebel ist ein Niedersachse und stammt von dem Fallschirmjägerbataillon 313 im niedersächsischen Seedorf.

Dies berichtet heute Abend die für gewöhnlich gut informierte Online-Ausgabe der überregionalen Tageszeitung „Die Welt“. Der Bundeswehrsoldat wurde heute, am neunten Jahrestag des Kriegsbeginnes in Afghanisatn, in der Provinz Baghlan getötet. Sechs weitere Kameraden erlitten teils schwere Verletzungen. Nach Angaben des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam sind die Angehörigen des getöteten Oberfeldwebels bereits informiert worden. Die Zahl der in Afghanistan im Kampfeinsatz gefallenen Deutschen ist damit auf 44 gestiegen. Erst im April waren in einem feigen Taliban-Hinterhalt Hauptfeldwebel Nils B. († 35), Stabsgefreiter Robert H. († 25) und Hauptgefreiter Martin A. († 28) getötet worden.

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Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Briese

Viele Beanstandungen bei den unangemeldeten Schußwaffen-Kontrollen in Niedersachsen

Hannover (wbn). Relativ viele Beanstandungen hat es bei Schusswaffenkontrollen in Niedersachsen gegeben. Bei 2.248 Eigentümern von Schusswaffen sind im Zuge der überwiegend unangemeldeten Besuche bei den Waffenbesitzern 432 Verstöße festgestellt worden. In diesen Fällen wurde gegen Aufbewahrungsvorschriften verstoßen. Das wäre jeder fünfte Schusswaffenbesitzer.

Im Regelfall hat es sich dabei allerdings um kleinere Mängel gehandelt. Es mussten insgesamt 67 Ordnungswidrigkeitenverfahren und acht Strafverfahren eingeleitet werden. Dies geht aus der Antwort des niedersächsischen Innenministeriums auf eine Anfrage des Oldenburger Grünen-Abgeordneten Ralf Briese hervor, die heute den Weserbergland-Nachrichten.de vorliegt. Bei 773 Kontrollversuchen seien 749 Waffenbesitzer nicht anwesend gewesen. Es habe außerdem 24 „Zutrittsverweigerungen“ gegeben.

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Stiftungskapital beträgt schon eine Million Euro

Es liegt auf der Hand: Die Bürgerstiftung Weserbergland beschert weitere fünf Erfolgsjahre  

Hameln (wbn). Fünf Jahre besteht nun die Bürgerstiftung Weserbergland. So viel wie eine Hand Finger hat. Aber in Wirklichkeit reicht eine Hand gar nicht mehr aus, um all die guten Taten aufzuzählen, die seit der Beschlussfassung im Verwaltungsrat am 2. November 2005 erbracht worden sind.

Am 21. Dezember 2005 erfolgte die Genehmigung durch die Stiftungsaufsicht im Innenministerium. Und dann wurden fünf Fakten geschaffen: Erstens: 100.000 Euro Ersteinlage zur Einweihung des S-FinanzMarktes in Hameln. Zweitens: Acht Bürgerstiftungsfonds. Drittens: Sieben Zustiftungen. Viertens: Zwei Treuhandstiftungen und fünftens: Ein Stiftungskapital, das sich inzwischen auf sagenhafte eine Million Euro beläuft.

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"Fertigung sehr gut ausgelastet" - wieder Personal eingestellt

Lenze atmet richtig durch: Hoher Auftragseingang in den vergangenen  Monaten 

Hameln (wbn). Die Lenze SE hat die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hinter sich gelassen. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Erhard Tellbüscher sagte auf der heutigen Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens in Hameln: „Wir sind froh darüber, die Krise aus eigener Kraft bewältigt zu haben. Durch konsequente Kostenanpassungen und den gestiegenen Auftragseingang konnten wir ein positives Ergebnis erzielen.“

Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Frank Maier präsentierte er am Firmensitz in Groß Berkel bei Hameln die Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres und gab einen Ausblick. Die Auftragslage von Lenze im laufenden Geschäftsjahr sei ausgezeichnet. Die Märkte erholen sich schneller als prognostiziert. Die Fertigung ist „sehr gut ausgelastet“, deshalb stieg auch die Zahl der Beschäftigten wieder an. „Wir gehen inzwischen von einer stabilen und nachhaltigen Erholung der Konjunktur – und unserer Kunden – aus“, fasste Dr. Tellbüscher zusammen. Die gute Nachfrage zeigt auch auf der Personalseite positive Effekte: Inzwischen liegt die Zahl der Mitarbeiter wieder über 3.000.

(Zum Bild: Lenze-Systeme sind mehr denn je gefragt. Foto: Lenze)

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„Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld“ wäre ein Novum in der Landeskirche

Jetzt geht’s schnell: Zusammenschluß der Kirchenkreise schon zum Jahresanfang

Von Ralf Neite

Alfeld/Hildesheim (wbn). Die evangelischen Kirchenkreise Hildesheimer Land und Alfeld wollen sich zum 1. Januar 2011 zusammenschließen. Nachdem die Alfelder am Dienstag bereits grünes Licht für die Fusion gegeben hatten, stimmte gestern Abend in Hildesheim auch der Kirchenkreistag Hildesheimer Land mit großer Mehrheit dafür.

Damit die Beschlüsse wirksam werden können, ist allerdings noch das Ja der Landessynode nötig. Denn das Gebilde mit dem Namen „Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld“ wäre ein Novum in der Landeskirche. Das Kirchenrecht müsste geändert werden, um den Weg frei zu machen. Seit 2007 arbeiten die beiden Kirchenkreise in einem Verband eng zusammen. Unter anderem hatte der bisherige Alfelder Superintendent Klaus Grünwaldt auch Gemeinden im Hildesheimer Land betreut. Die Aufteilung habe sich jedoch nicht bewährt, erklärte sein Elzer Amtskollege Christian Castel. Dass Grünwaldt kürzlich eine Stelle in der Landeskirche übernommen habe, sei „ein Katalysator, ein Beschleuniger“ für die Bemühungen gewesen, eine sinnvollere Lösung zu finden. Die kann nach  Ansicht der Delegierten aus 86 Gemeinden zwischen Söhlde und Coppenbrügge, zwischen Bockenem und Alfeld nicht darin bestehen, dass ein so großer Kirchenkreis von einem einzigen Superintendenten betreut würde.

(Zum Bild: Gestern abend in Hildesheim. Abstimmung über den Kirchenkreis-Zusammenschluß. Foto: Neite)

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Für 2014 bereits 120 Millionen Euro Schuldenlast ins Auge gefasst

Landkreis muss 18 Millionen Euro neue Schulden machen - Rekorddefizit zeichnet sich ab

Hameln (wbn). Der Landkreis Hameln-Pyrmont  wird im kommenden Jahr 18 Millionen Euro neue Schulden machen. Hameln-Pyrmont werde damit ein Rekorddefizit verzeichnen, so Kreiskämmerer Carsten Vetter laut Radio Aktiv von heute.

Nach den neusten Rechnungen wird die Schuldenlast des Landkreises bis 2014 auf 120 Millionen Euro ansteigen. Der Vorsitzende des Ausschusses für Finanzen und Wirtschaft, Kurt-Heinz Zühlke, sprach von einem deprimierenden und demotivierenden Zahlenwerk. Der Grünen-Politiker Torsten Schulte sagte wörtlich, die Zahlen seien zwar "blöd, aber die Situation nicht auswegslos" und schloss sich damit den Worten des Kreiskämmerers an, den Kopf nicht in den Sand zu stecken.

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365 Mal hat die Stiftung Hameln-Pyrmont von der Sparkasse Weserbergland geholfen

Wer kennt schon jemand, der so viel Gutes tut wie ein Jahr Tage hat?

Hameln. Wer hätte das gedacht? Die Stiftung Hameln-Pyrmont der Sparkasse Weserbergland währt jetzt schon 25 Jahre und ist damit sozusagen „im besten Alter“ mit einer großen Zukunft. Und um beim Thema Jahre zu bleiben. 365 Mal hat diese vielbeachtete Stiftung aus der Region für die Region schon Gutes getan. So oft, wie ein Jahr Tage hat.

Es waren 365 Projekte, die das Weserbergland reicher, schöner, liebenswerter gemacht haben. Eine Dreiviertelmillion Euro ist dafür ausgeschüttet worden. Das hätte sich der Verwaltungsrat bei seiner Beschlussfassung am 13. Juni 1985 nicht träumen lassen. Mit Wirkung vom 28. September 1985 ist dann die Genehmigung der Stiftungsaufsicht in Hannover erfolgt. Die Ersteinlage zum 75-jährigen Bestehen der damaligen Kreissparkasse Hameln-Pyrmont hat damals 100.000 DM betragen. Es war vergleichsweise viel Geld in dieser Zeit. Angesehene Persönlichkeiten der Region haben von Anfang an ihren guten Namen für den guten Zweck eingesetzt. Baron Siegfried von Alten wurde in der ersten Sitzung des Kuratoriums am 20. Dezember zum Vorsitzenden bestimmt. Er war dies bis Ende März 2002. Vorsitzender des Stiftungsvorstandes ebenfalls bis 31. März war Wilhelm Brüggemann.

(Zum Bild: Vorstand und Kuratorium feiern das 25-jährige Bestehen der Sparkassen-Stiftung: von links Horst Dieckhoff, Siegfried Simma, Friedrich-Wilhelm Kaup, Rüdiger Butte (Vorsitzender), Sieghardt Reiss (st. Vorsitzender),Joachim Storch, Ernst Wettschereck, Reinhold Meineke, Henning Müßigbrodt . Foto: Kruppki)

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Der realistische Mittwochabend-Krimi für die Leser der Weserbergland-Nachrichten.de

Wie aus einem flüchtigen Bekannten ein flüchtiger Bekannter wurde - uniformierter Langstreckenläufer nahm die Verfolgung auf

Hildesheim (wbn). Die Geschichte klingt einfach unglaublich. Ein Mann erscheint Anfang der Woche sichtlich mitgenommen mit einem blauen Auge abends auf der Hildesheimer Polizeiwache. Der Mann hat zudem Schmerzen im Brustbereich, die offenbar von brutalen Misshandlungen stammen. Der 42-Jährige will eine Anzeige gegen einen „flüchtigen“ Bekannten erstatten, wie er sagt. Flüchtig in jeder Beziehung. Dieser 26-jährige „flüchtige Bekannte“ ist nämlich zum Albtraum geworden.

Er  hatte sich eines Tages bei dem 42-Jährigen eingenistet. Angeblich nur für ein paar Tage. Mitsamt Frau und Kleinkind machte er es sich wohnlich. Und das sah nicht so aus als würde er nur mal für kurze Zeit übernachten. Er machte seinen gutmütigen Gastgeber regelrecht zum Gefangenen in der eigenen Wohnung. Wechselte einfach die Schlösser aus und steckte  die neuen Schlüssel ein. Es schien nunmehr klar zu sein, wer jetzt der „Herr im Hause“ war. Der 42-Jährige wurde übel geschlagen. An jenem  Abend, an dem er bei der Polizei aufgetaucht war, hatte ihn der 26-Jährige Monster-„Untermieter“ alleingelassen. Das nutzte das Opfer aus um die Türscharniere abzuschrauben und sich so auf erbärmliche Weise aus der eigenen Wohnung zu schleichen. Die Polizei ging umgehend mit dem 42-Jährigen zu dessen Behausung zurück und stand erwartungsgemäß vor verschlossener Tür.

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Naturschutzbund und Jugendfeuerwehr waren aktiv

Pflegeeinsatz in den Liebenauer Gruben - Möwen und Flussregenpfeier werden es danken

Nienburg (wbn). Rund 40 Freiwillige sind dem Aufruf des Landkreises Nienburg zu einem Pflegeeinsatz in den Liebenauer Gruben gefolgt. Mit Astschere, Säge und Freischneider wurde das Gebiet von beschattenden Gehölzen und jungen Weiden frei geschnitten.

Zu der Aktion hatten der NABU Nienburg, die NABU Stiftung, die Firma Rhein-Umschlag und der Landkreis Nienburg/Weser eingeladen. Gearbeitet wurde an zwei Orten gleichzeitig. Zum einen wurden auf den Inseln drei- bis vier Meter hohe Sträucher zurück geschnitten, damit sie für die folgende Brutsaison für gefährdete Vogelarten wie Flussseeschwalbe, Flussregenpfeifer und Möwenarten attraktiv sind. Bei diesen Arbeiten waren vor allem die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer und die Jugendfeuerwehr Nienburg aktiv. Sie alle mussten mit einem Boot auf die Inseln übergesetzt werden. Zum anderen wurde der alte Betriebsstandort mit seinen seltenen Pflanzenarten von beschattenden Bäumen und Sträuchern freigestellt.

(Zum Bild: Jugendfeuerwehr und Nabu im gemeinsamen Einsatz. Foto: Nabu)

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Das neue EM-Stadion schonmal vorab besichtigt

Bereit für die Europameisterschaft  2012 - Schüler beim polnischen Fußballmeister Lech Poznan

Von Berthold Haase

Poznan/Salzhemmendorf (wbn). Die deutsche Fußballnationalmannschaft ist auf dem Weg zur nächsten Europameisterschaft im benachbarten Polen, und eine Schülergruppe aus der  Kooperativen Gesamtschule Salzhemmendorf (KGS) hat bereits eines der Stadien vor Ort besucht.

Im Rahmen der diesjährigen Studienfahrten der Seminarfachkurse aus der Oberstufe der KGS besuchte die Gruppe des Seminarfachs „Wirtschaft und Wirtschaften“ Poznan (Posen), die Hauptstadt der polnischen Region Wielkopolska. Zusammen mit ihren Lehrern Berthold Haase und Andre Hardekopf erkundeten die Schüler die Partnerstadt Hannovers, die vor 1000 Jahren zusammen mit Gniezno Ausgangspunkt der polnischen Staatsgründung war und heute als fünftgrößte Stadt des Landes ein pulsierendes Zentrum für Wirtschaft und Bildung ist. Der Höhepunkt für die Gruppe war während ihres einwöchigen Aufenthalts in Poznan der Besuch beim diesjährigen polnischen Fußballmeister KKS Lech.

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Nichts mehr mit Bootchen fahr'n - auch andere Standorte dicht

Schünemann versenkt die Wasserschutzpolizei in Hameln - Künftig nur noch 130 Beamte in ganz Niedersachsen auf dem Wasser

Hameln/Hannover (wbn). Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss der Landesregierung in Hannover wird praktisch das Ende der Wasserschutzpolizei Niedersachsen eingeläutet. So sieht es die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Die in 2007 begonnene Personalreduzierung werde konsequent weitergeführt. Zukünftig werden landesweit nur noch 130 Beamte für die Wasserschutzpolizei an acht Dienststellen tätig sein. Hameln ist demnach nicht mehr dabei.

Die GdP sieht hier eine „grundlegend falsche Entscheidung für die Organisation der Wasserschutzpolizei Niedersachsen und für die Sicherheit auf den Gewässern“. Dass der Innenminister angesichts der geschaffenen Fakten von einer Stärkung der Wasserschutzpolizei spreche, sei nicht nachvollziehbar. Mit der Schließung der Dienststellen in Norddeich, Oldenburg, Papenburg, Braunschweig und Hameln werden weitere Bereiche entblößt. Seit 2007 sind somit 17 Dienststellen der Wasserschutzpolizei geschlossen. Von 210 speziell ausgebildeten Beamtinnen und Beamten müssen 80 die Wasserschutzpolizei verlassen und fachfremde Tätigkeiten wahrnehmen. Die dann nur noch 130 Beamtinnen und Beamte sollen aber weiterhin alle wasserschutzpolizeilichen Aufgaben im gesamten Land Niedersachsen wahrnehmen.

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Interne Informationen aus dem Kultusministerium

Watermann: Wie Strudel ohne Apfel - Minister bewilligt Ganztagesschul-Anträge, stellt aber kein Geld zur Verfügung

Hameln/Hannover (wbn). Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann wirft dem Kultusminister des Landes Niedersachsen vor, beim weiteren Ausbau von Ganztagsschulen die Schulträger im Regen stehen zu lassen.

„Die Vorbereitungen für die Genehmigung neuer Ganztagsschulen in Niedersachsen werden ins Leere laufen, da der Haushaltsentwurf der Landesregierung überhaupt keine zusätzlichen Mittel dafür vorsieht“, so Ulrich Watermann. Nach internen Informationen aus dem Kultusministerium, die der SPD-Fraktion vorliegen, will die Landesregierung zum kommenden Schuljahr 2011/2012 zwar Anträge auf Einrichtungen von offenen Ganztagsschulen genehmigen, aber keine Finanzen für notwendige zusätzliche Personalressourcen zur Verfügung stellen. „Mal wieder profiliert sich die Landesregierung auf den Rücken der Kommunen und lässt sie im Regen stehen. Ganztagsschule ohne zusätzliche Mittel, das ist wie Strudel ohne Apfel. Eine Ganztagsschule ohne Mittel kann sich ein Türschild an die Pforte nageln und das war es“, sagte Ulrich Watermann.

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Wer kennt den Kapuzenmann?

Der Mann mit dem Messer und einem rollenden "R" - als er zudringlich wurde, haute ihm die junge Wirtin den Aschenbecher auf den Kopf

Bodenwerder (wbn). Je später der Abend, desto willkommener die Gäste – das stimmt nicht immer, wie eine 24-jährige Wirtin in Bodenwerder erfahren musste. Jedenfalls waren zwei Männer, die nachts noch Einlass begehrten, obwohl die Gaststätte der jungen Frau bereits geschlossen war, sehr unangenehm.

Und als die Wirtin sich doch zumindest zu einem Flaschenverkauf außer Haus erweichen ließ, wurde einer der beiden erst richtig unfreundlich. Er griff zu einem Messer, beleidigte die 24-Jährige und wollte ihr sogar „an die Wäsche“, wie der Volksmund zu sagen pflegt.

Wer hat diesen Unbekannten schon einmal gesehen und kann der Polizei Hinweise geben?

Da griff die Frau beherzt zum Aschenbescher und verpasste ihm solch eine Dröhnung, dass er sichtlich benommen aus der Gaststätte geschoben werden konnte. Jetzt sucht die Polizei den Unbekannten mittels Phantomzeichnung. Wer kann dazu Angaben machen?

(Zum Bild: Wer kennt diesen Mann? Er ist durch seinen russischen Akzent aufgefallen. Auffällig auch das Schmuckkreuz und die silberne Kette mit relativ groben Kettengliedern. Er hatte die junge Wirtin in Bodenwerder belästigt, die sich gegen ihn nur mit einem Schlag mit einem Aschenbecher zur Wehr setzen konnte. Foto: Phantomskizze der Polizei)

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Finanzielle Auszehrung der öffentlichen Haushalte durch "falsche Steuerpolitik"

IG Metall fordert heute "Kurswechsel für ein gutes Leben" auf dem Rathausplatz ein

Hameln/Alfeld (wbn). Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft: Die IG Metall setzt sich mit der Kampagne „Kurswechsel für ein gutes Leben“ für den Erhalt des Sozialstaates ein. Sie will gemeinsam mit den Belegschaften und den Bürgern auf der Kundgebung am heutigen Dienstag um 17 Uhr auf dem Hamelner Rathausplatz ein „eindeutiges Signal“ setzen.

Und so sieht die IG Metall die derzeitige Situation in Deutschland: „Seit Jahren sehen sich die Beschäftigten einem enormen Druck auf ihre Arbeitsbedingungen und auf ihre Arbeitsplätze ausgesetzt. Sogenannte Reformen sollen den Arbeitsmarkt entwickeln. Die Kosten der Krise werden als Vorwand für weitere Einschnitte  bei wichtigen sozialen und öffentlichen Gütern herangezogen. Der Abbau von Sozialleistungen wird als Weiterentwicklung deklariert. Im Gegensatz dazu ziehen sich Unternehmen immer mehr aus der Verantwortung für die Finanzierung des Sozialstaates heraus.“

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Angebliche Behördenpost kommt nicht übers Internet

Strafbefehl per E-Mail bekommen? Dann sofort löschen! Die Tricks im Internet werden immer übler

Hildesheim/Hameln (wbn). Haben Sie einen Strafbefehl per E-Mail bekommen? Dann sofort löschen! Die Polizei musste in den zurückliegenden Wochen feststellen, dass vermehrt E-Mails auf privaten Rechnern aufliefen, die beim Empfänger den Eindruck behördlicher Post erweckten.

Häufig waren als Absender Strafgerichte, Amtsgericht, "Ihre Onlinerechnung", Ordnungsamt Berlin, Postdienst oder ähnliches im Umlauf . Die Polizei warnt: „Der neugierige und erboste Nutzer wird sicherlich diese Mails sofort öffnen und kontrollieren wollen. Dabei lädt er sich unbekannte Schadsoftware auf seinen PC! In den meisten Fällen werden Schäden im Bereich Online- Banking folgen. Keine Behörde oder Amt wird per eMail die Bekanntgabe von zum Beispiel Strafverfahren an Betroffene mitteilen.“

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Von der Ausländerbehörde Hameln zur Festnahme ausgeschrieben

Restfreiheitsstrafe von 362 Tagen gab ihm den Rest - 27-jähriger Pole muss jetzt wieder brummen

Pasewalk/Hameln (wbn). Endstation Sehnsucht: Auf der Bundesstraße 104 wurde ein 27-jähriger polnischer Staatsbürger am Samstag durch die Gemeinsame Polizeidiensteinheit Uecker-Randow kontrolliert und umgehend festgenommen.

Seine fahndungsmäßige Überprüfung ergab zwei Ausschreibungen. Die Ausländerbehörde Hameln schrieb ihn zur Festnahme aufgrund einer Ausweisungs- und Abschiebeverfügung aus und das Amtsgericht Hameln zur Festnahme, da er noch eine Restfreiheitsstrafe von 362 Tagen wegen schweren Raubes zu verbüßen hat.

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Kein energiesparfreundlicher und umweltbewusster Ort?

BUND macht bei der Energiespar-Ausstellung in der Stadt-Galerie nicht mit - und sagt auch warum

Hameln (wbn). Reine Energieverschwendung? Die BUND-Kreisgruppe Hameln-Pyrmont beteiligt sich nicht an der Energiespar-Ausstellung im Hamelner ECE-Center (Stadt-Galerie).

Ralf Hermes sagt in einem Rundschreiben auch warum der Bund nicht mit im Bunde ist: „Die Stadt Hameln, der Landkreis und die Stadtwerke laden zu einer Energiesparausstellung ins ECE ein. Die Ausstellung ist vom 4. bis 16. Oktober zu sehen.  Wir als BUND sind nicht dabei! Grund dafür ist der Veranstaltungsort. Die Stadtgalerie ist ein Neubau, der ohne jegliche Rücksicht auf Umweltbelange oder Klimaschutz in unsere Stadt gesetzt wurde.

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