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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Der Kommentar

Der tägliche "Flirt" mit dem Risiko. Zwei Kommunalpolitiker greifen endlich zur Notbremse

Von Ralph L o r e n z

„Flinker, leichter, innovativer Regional-Triebzug“ – kurz „Flirt“ – heißt der ganze Stolz der Eurobahn. Der praktische Niederflurtriebzug mit der zügigen Beschleunigung, gebaut von Stadler, wird in der Schweiz ebenso eingesetzt wie in Ungarn. Und eben auch in Niedersachsen, im Weserbergland. Doch entweder liegt es am Konzept oder an der Wartung. Oder an beidem. Die Fahrgäste flirten schon lange nicht mehr mit dem "Flirt".

Das Ding versperrt den Berufspendlern und Schulkindern den Weg wenn sie aussteigen wollen. Oder wenn es ums Zusteigen geht. Mal geht’s hinten nicht. Dann wieder vorne. Die Türen sind der tägliche Überraschungsmoment. Das, nach Zeugenbekundungen, schon seit Monaten. Nicht nur auf der Coppenbrügger Strecke. Auch die Bahnreisenden Richtung Rinteln beklagen sich. Einige mussten schon unfreiwillig weiterfahren, weil die Türen nicht rechtzeitig aufgingen. Die Werbung mit dem "barrierefreien Zugang" ist da ein Witz. Probleme bereiteten auch die Toiletten in den zurückliegenden Tagen des Winterbetriebes. Hier wurde Totalausfall gemeldet. Das Zugpersonal gibt sich machtlos. Muss es aber nicht. Warum streikt es nicht mal im Interesse der Verkehrssicherheit für die Passagiere?  Und nicht nur wenn es um mehr Geld für die eigene Tasche geht? Es hätte dann gewiss die Sympathien des Publikums auf seiner Seite. Aber in Wirklichkeit ist es mehr als eine Streikfrage und eine Machtprobe, mit wem auch immer. Es geht um die Betriebssicherheit. Um die Sicherheit der Passagiere. Was ist, wenn ein Feuer ausbricht und sich die Türen verweigern?

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Brisanter Brief an die Landes-Nahverkehrsgesellschaft in Hannover

Zwei Fraktionschefs klagen an: Eurobahn wird zum rollenden Gefängnis weil sich die Türen nicht öffnen - eingesperrt sind Schulkinder!

Coppenbrügge/Hannover (wbn). Chaos in der Eurobahn. Zuggarnituren, die sich als rollendes Gefängnis erweisen, weil die Türen nicht zu öffnen sind. Dabei sind wohlgemerkt Kinder eingeschlossen. Überbesetzte Züge, weil die Kapazität nicht auf den aktuellen tatsächlichen Bedarf im Schülerverkehr ausgerichtet ist.  Eurobahn-Anschlüsse zur Metronom, die sich als Phantasie-Verbindungen erweisen. Bahnsteige, die sich als Stolperfallen entpuppen und Bahnstrecken, die nicht mehr in dem für die Bahnsicherheit erforderlichen Maße von Zweigen und Ästen freigeschnitten werden. Die Beschwerdeliste gegen die Eurobahn ist so umfangreich wie brisant. Zusammengestellt wurde sie von den beiden Fraktionsvorsitzenden der Mehrheitsfraktion in Coppenbrügge.

Von Thorsten Kellner (CDU) und Michael Huisgen (FDP). Nachdem ihre Kritikpunkte bisher kein Gehör gefunden haben, entschlossen sie sich nunmehr zu dem drastischen Schritt eines offenen Briefes an die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH, Hannover. Und damit der Brief auch wirklich offen ist, wurde er den Weserbergland-Nachrichten.de zur Kenntnis gegeben. Die Geduld der Coppenbrügger Kommunalpolitiker ist jedenfalls zuende. Schließlich geht es um die Sicherheit des Schülerverkehrs.

(Zum Bild: Die Eurobahn hat modernes rollendes Material. Doch weshalb werden auf der Coppenbrügger Strecke Zuggarnituren eingesetzt, die im Schüler- und Berufsverkehr nicht mehr den Mindestanforderungen genügen? Foto: Eurobahn (Archiv))

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Wohnung brannte heute morgen lichterloh

Haftbefehl erlassen! 23-Jähriger steht unter Verdacht der Brandstiftung - Acht Hausbewohner verletzt

Holzminden (wbn). Es riecht nach Brandstiftung.  Eine Festnahme wegen des Verdachtes auf Brandstiftung, acht verletzte Hausbewohner und 50.000 Euro Sachschaden – dies ist die Situation, die sich am heutigen frühen Morgen nach einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Holzminden ergeben hat.

Acht Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Sparenbergstraße in Holzminden mussten nach einem Wohnungsbrand am heutigen frühen Morgen mit leichten Rauchgasvergiftungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Einsatzbeamten des Polizeikommissariats Holzminden nahmen im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen einen 23jährigen Mann fest, der verdächtigt wird, die Ursache für das Feuer gesetzt zu haben.

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Vermummte Personen aus Hameln wurden mit Minikamera auf dem schönsten Weihnachtsmarkt des Nordens gesehen

Im Auftrag ihrer Majestät - Lippmanns Angestellte spionieren den Weihnachtsmarkt in Goslar aus. Was hat die Stadt, was ich nicht habe?

Von Veronica M a g u i r e MA

Hameln/Goslar (wbn). Was hat sie, das ich nicht habe? Dieser Song von Katja Ebstein muss wohl Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann in den Ohren geklungen haben. Jedenfalls sind ihre Mannen aus Hameln ausgeschwärmt um die Geheimnisse des Weihnachtsmarktes der altehrwürdigen Stadt Goslar zu ergründen.

Ist es die lange Öffnungszeit des Weihnachtsmarktes in der Unesco-Weltkulturerbe-Schönheit, die für alljährliche Besucherströme sorgt? Sind es die 40 von tausenden Lichtern erstrahlten Tannenbäume im Weihnachtswald? Ist es die Mini-Eisenbahn, die bei der Marktkirche durch diesen Weihnachtswald rattert? Sind es die Zuckerbäcker, Glasbläser, Holzschnitzer und Spielzeugmacher? Jedenfalls sind in fernöstlicher Industrie-Spionagetradition städtische Bedienstete aufgebrochen um eifrig Fotos zu schießen. (Zum Bild: Tannen, Schnee, Weihnachtsmänner - der Weihnachtsmarkt in Goslar hat alles, was dazu gehört. Foto: Stadt Goslar)

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Nach einem Wohnungsbrand

Entsetzliche Entdeckung am Morgen: Mutter tot im Bett, Vater leblos im Wohnungsflur

Hannover/Vinnhorst (wbn).  Entsetzliche Entdeckung für eine Frau in Hannover-Vinnhorst nach einem Wohnungsbrand: Ihre Mutter  lag heute morgen leblos auf dem Bett, ihr Vater reglos im Flur.

Hier der Bericht der Polizei aus Hannover: Heute Morgen, gegen 9:35 Uhr, ist es an der Straße Vinnhorster Weg (Vinnhorst) im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses zu einem Wohnungsbrand gekommen, bei dem ein Ehepaar (89 und 95 Jahre alt) ums Leben gekommen ist.

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Claudio Griese begründet exklusiv für die Weserbergland-Nachrichten.de sein klares Nein zur Etatpolitik von SPD, FDP und Grünen

Die "Basta Politik" der Mehrheitsgruppe und der Oberbürgermeisterin ist eine Verhöhnung der finanziellen Situation unserer Stadt

Hameln (wbn). Sind die Mitglieder der Hamelner CDU-Ratsfraktion unter Führung von Claudio Griese mal wieder die Spielverderber? Wollen sie den Bürgern nicht mal eine Wasserrutsche für das Südbad für 110.000 Euro gönnen?

Christdemokraten und Bürgerliste hätten SPD, FDP und den Grünen bei der Verabschiedung des Haushaltes 2011 die Gefolgschaft verweigert, weil deren Sparwille nicht weit genug gegangen sei, heißt es in der DWZ. Von einer „angesäuerten CDU“ ist in der Hamelner Lokalzeitung die Rede, die sogar der Rats-Weihnachtsfeier ferngeblieben sei.  Tatsächlich ist die Verschuldung der Rattenfängerstadt, vor der die CDU immer wieder gewarnt hat, so außer Kontrolle geraten, dass es Probleme mit der Kommunalaufsicht geben dürfte. Claudio Griese, Fraktionschef der Hamelner CDU, stellt auf Bitten der Weserbergland-Nachrichten.de seine Sicht der Dinge dar. Seine Kernaussage: „Angesichts eines zu erwartenden Haushaltsdefizits von über € 50 Mio. in der Zeit von 2010 bis 2012 ist die „Basta Politik“ der Mehrheitsgruppe und der Oberbürgermeisterin nicht nur nicht zeitgemäß, sondern eine Verhöhnung der finanziellen Situation unserer Stadt.“

Von Claudio G r i e s e, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion Hameln

Die Lustlosigkeit und Ideenlosigkeit von SPD, FDP und Grünen wird sich für Hameln noch bitter rächen. Für das Jahr 2011 hat die Stadt Hameln mit einem eklatanten Defizit im Ergebnishaushalt in Höhe von über € 16,5 Mio. zu kämpfen. Unter Berücksichtigung des Defizits aus dem Jahre 2010 in Höhe von über € 22 Mio. und unter Hinzurechnung des Defizits für das Jahr 2012 in Höhe von zu erwartenden € 12 Mio. summiert sich das Haushaltsdefizit Hameln binnen eines Zeitraumes von 3 Jahren auf über € 50 Mio. Hierbei muss man sich vor Augen führen, dass die Summe von € 50 Mio. schon fast die Hälfte des Haushaltsvolumens eines Jahres der Stadt Hameln ausmacht. Auch aus dem Haushaltssicherungskonzept, das der Gesetzgeber aufgrund des defizitären Haushalts der Stadt Hameln abverlangt, ergibt sich, dass auch für die Zeit ab 2013 noch kein Haushaltsausgleich erfolgt. Vielmehr wird das Defizit auch in den Jahren 2013 und 2014 insgesamt weitere € 20.0 Mio. betragen.

 

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Verein "Mehr Demokratie" feiert dies als Jahrhundertereignis in Niedersachsen

Bürgerentscheid über einen Dorfladen - in der Gemeinde Steinau findet eine basisdemokratische Premiere statt

Bremen (wbn). Wie der Verein Mehr Demokratie heute mitteilt, findet in der Gemeinde Steinau im Landkreis Cuxhaven am Sonntag der siebzigste niedersächsische Bürgerentscheid statt. Es ist gleichzeitig der erste Bürgerentscheid im Landkreis Cuxhaven. Die Bürger der Gemeinde stimmen darüber ab, ob in der 900-Einwohner-Gemeinde ein Dorfladen eingerichtet werden soll.

Für ein Bürgerbegehren hatten im Sommer 213 Bürgerinnen und Bürger unterschrieben. Der Gemeinderat hatte kurz zuvor den Kauf eines für den Dorfladen vorgesehenen Gebäudes mit knapper Mehrheit abgelehnt. Der Bürgerentscheid ist erst der dritte im Jahr 2010. Bei dem Bürgerentscheid in Steinau ist die Briefabstimmung ausgeschlossen, Benachrichtigungen wurden nicht verschickt.

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Erstmals ein Winterwunderland in der Innenstadt

Gute Idee: Zum Hamelner Glühweinmarkt gibt es noch einen Weihnachtsmarkt für Kinder

Hameln (wbn). Der Weihnachtsmarkt zum Weihnachtsmarkt: In der Hamelner Innenstadt gibt es am Wochenende einen kleinen Weihnachtsmarkt speziell für Familien.

Das „Winterwunderland" mit nostalgischen Fahrgeschäften, Spielbuden, einer Bühne und einer beheizten Halle solle keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung zum großen Weihnachtsmarkt sein, sagte Mitorganisatorin und Chefredakteurin der Dewezet Julia Niemeyer laut Radio Aktiv. Das „Winterwunderland" bietet nostalgische Fahrgeschäfte, Spielbuden, eine Bühne und eine beheizte Halle.

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Sie wurden heute morgen in ihren Wohnungen festgenommen

Die Mörder des Briefmarkenhändlers sind in Köln aufgeflogen - Fleißarbeit der Hamelner Polizei

Hameln/Köln (wbn).  Das Mörder-Trio ist gefasst!  Verräterische Banknoten und Handydaten haben auf die Spur der Mörder des Briefmarkenhändlers von Hameln hingewiesen.  Mit Fleißarbeit haben Hamelner Kripoleute die drei Tatverdächtigen im Raum Köln ausfindig machen können. Die drei Männer im Alter von 21, 23 und 55 Jahren sind heute morgen in ihren Kölner Wohnungen von Spezialkräften der Polizei festgenommen worden.

Die Ermittlungen der Mordkommission „Phila“ deuten auf einen Raubmord hin. Die Hamelner Polizei hatte offenbar sehr genau den Geldverkehr beobachten können, der nach der Bluttat im Rheinland stattgefunden hat. Hier der Polizeibericht von heute Abend aus Hameln: Am Donnerstag, dem 9.12.2010, gegen 6:30 Uhr, wurden in Köln (Nordrhein-Westfalen) drei männliche Personen festgenommen. Die drei Männer, im Alter von 21, 23 und 55 Jahren, stehen im dringenden Tatverdacht, an dem Verbrechen zum Nachteil des Robert H.  beteiligt zu sein.

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Als die Haustür zu Bruch ging rief die Lebensgefährtin an

Todesdrohung, Auto abgefackelt, Türe eingeschlagen - und das alles an einem bis dahin friedlichen Donnerstag Morgen

Coppenbrügge/Marienau (wbn). Brandstiftung, Bedrohung und Todesdrohung, versuchte Körperverletzung und Sachbeschädigung – ein 44-jähriger Marienauer hat heute morgen kaum etwas aus der Straftatenliste ausgelassen. Er wurde von der Polizei festgenommen als die Lebenspartnerin um Hilfe rief, weil der aggressive Zeitgenosse dabei war die Haustür einzuschlagen.

Mehrere Einsatzfahrzeuge eilten daraufhin zum Tatort. Hier der Polizeibericht von dem turbulenten Donnerstag morgen: Am Morgen kam es in Marienau zu einer Bedrohung. Um 08.23 Uhr teilte eine 33-Jährige Einwohnerin des Ortes über Notruf der Leitstelle in Hameln mit, dass ihr 44-Jähriger Lebenspartner gerade die Haustür einschlagen würde. Vorangegangen waren vermutlich Streitigkeiten zwischen den Lebenspartnern. Es wurden umgehend mehrere Einsatzfahrzeuge nach Marienau entsandt.

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Pflichttermin für die Wichtel und Elfen des Weserberglandes

Die Glöckchenmarkt-Überraschung: Der größte Geschenkesack steht diesmal in Duingen

Duingen (wbn). „Wichtel, Elfen, Schabernack - wir plündern den Geschenke-Sack“, lautet das diesjährige Motto zum Duinger Glöckchenmarkt. Er ist eine Herausforderung für die größten Säcke in Deutschland.

Zahlreiche Wichtel und Elfen werden, flankiert durch einen Fackelzug des Nachwuchses der Freiwilligen Feuerwehr Duingens, losziehen um den "Größten Geschenkesack Deutschlands " zu plündern! Am Sonntag, 19. Dezember ab 10 Uhr, frohlockt ganz Duingen. Und es ist nicht zuviel versprochen: Alle Kinder, die sich 15:30 Uhr als Wichtel und Elfen verkleidet in Duingen's "Neuer Mitte " einfinden, erwartet eine Überraschung.

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Musikereignis in der Schlosskapelle des Weserrenaissance Schlosses Bevern

Klassiker der anspruchsvollen Musik in fürstlicher Umgebung - Konzert mit Henrike Brüggen und Marie-Stéphanie Radauer-Plank

Holzminden (wbn). Ein Konzert zur Jahreswende mit Henrike Brüggen und Marie-Stéphanie Radauer-Plank in der Schlosskapelle des Weserrenaissance Schlosses Bevern ist der angemessene musikalische Jahresausklang im Landkreis Holzminden.  Die Künstlerinnen haben sich bereits international einen Namen gemacht. So musikalisch ist das Weserbergland in den letzten Tagen des alten Jahres!

Henrike Brüggen (Klavier) und  Marie-Stéphanie Radauer-Plank (Violine) gestalten am Mittwoch, 29. Dezember, ab 17 Uhr das traditionsreiche Konzert zur Jahreswende in der Schlosskapelle des Weserrenaissance Schlosses Bevern. Die gebürtige Holzmindener Pianistin hat ein anspruchsvolles Duo-Programm für Klavier und Geige zusammengestellt, das einen angemessenen Schlussakkord der Meisterkonzerte 2010 und zugleich Einstieg in die neue Spielzeit 2011 sein wird.  Auf dem facettenreichen Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791), Karol Szymanowski (1882 – 1937), Henri Wieniawski (1835 – 1880), Clara Schumann (1819 -1896), Robert Schumann (1810 -1856), sowie Fritz Kreisler (1875 – 1962). Das Konzert zur Jahreswende bietet – wie auch das Abonnement für die Meister-Konzertreihe im Weserrenaissance Schloss Bevern insgesamt - die Gelegenheit zu einem außergewöhnlich erlesenen Weihnachtsgeschenk für Liebhaber der klassischen Musik im besonderen Ambiente: Auf dem Programm stehen im Jahr 2011 national für Aufsehen sorgende Ensembles und Solisten wie das Delian Quartett, das Johann Rosenmüller Ensemble und Pjotr Oczkowski (Klavier).

(Zum Bild: Henrike Brüggen (Klavier) und  Marie-Stéphanie Radauer-Plank (Violine) gestalten am Mittwoch, 29. Dezember, ab 17 Uhr das traditionsreiche Konzert zur Jahreswende in der Schlosskapelle des Weserrenaissance Schlosses Bevern. Foto: Landkreis Holzminden)

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Frau Patzig Bunzel will es, Herr Niederhut will nicht

Kondom-Schlappe im Kreisausschuss - und das in der Kuschelzeit des Jahres

Hameln (wbn). Frau Patzig Bunzel ist für die mit öffentlichen Geldern finanzierte Verhütung, Herr Niederhut dagegen. Herr Niederhut hütet sich mannhaft davor, weil er um die leeren Kassen des Landkreises Hameln-Pyrmont weiß und in diesem Fall die Mehrheitsfraktion hinter sich hat.

Das Thema ist deshalb so aktuell, weil gerade in der kalten Jahreszeit aus wärmetechnischen Gründen mehr als sonst zusammengekuschelt wird. So wird die SPD mitsamt der Linken im Kreis einmal mehr die soziale Kälte beklagen – bei gefühlten Außentemperaturen von -10 Grad.  Radio Aktiv meldet dazu, dass der Landkreis Hameln-Pyrmont aufgrund der Abstimmung vorerst keine Kosten für Verhütungsmittel für Einkommensschwache oder arbeitslose Frauen übernimmt.

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Aber der Bund holt sich im Umlageverfahren wieder einen Großteil zurück

Nikolaus-Gabe für den Kämmerer: Unerwartet guter Konjunkturverlauf spült den Gemeinden im Weserbergland mehr Geld in die Kassen

Coppenbrügge (wbn). Eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: Der unerwartet anhaltend gute Konjunkturverlauf in diesem Jahr spült den Gemeinden unerwartet mehr Geld in die Kassen. Die schlechte Nachricht: Der Bund holt sich auch diesmal wieder einen  großen Teil davon zurück.

Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka aus Coppenbrügge dringt deshalb auch im Namen vieler Kollegen aus den Städten und Gemeinden auf eine gerechtere finanzielle Ausstattung der Kommunen, die auf Dauer die Einnahmen- und Ausgabenseite der Haushalte für die Gemeinde- oder Stadtkämmerer berechenbarer machen.  Aktuelles Beispiel in Coppenbrügge: Peschkas Gemeindekämmerer Menzel hat vorgetragen, dass aus der Gewerbesteuer nicht wie erwartet 400.000 sondern 700.000 Euro in die Kasse gespült werden. Doch von den 300.000 Euro mehr – Geld, das die Gemeinde dringend braucht – bleiben nur 210.000 Euro übrig.

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Der cleverste Hilferuf des Jahres im Weserbergland

SOS-Hilferuf mit der Zimmerbeleuchtung - und der Nachbarin ging sofort ein Licht auf

Von August-Wilhelm W i n s m a n n (Polizei Holzminden)

Holzminden (wbn/ots). Hand aufs Herz - verehrter Leser, hätten Sie es gewusst, wie doch gleich das internationale SOS - Signal funktioniert? Dreimal kurz - dreimal lang - dreimal kurz? - Oder doch eher umgekehrt, dreimal lang - dreimal kurz . dreimal lang?

Der alte Herr am gestrigen Abend in Holzminden hat es jedenfalls gewusst, als er in einer Notlage das richtige Signal mittels seiner Zimmerbeleuchtung gegeben hat. Eine Nachbarin war auf das SOS-Zeichen aufmerksam geworden und hatte entsprechende Hilfe veranlasst. Was war passiert? Gegen 23:00 Uhr am gestrigen Dienstagabend war der gehbehinderte ältere Herr in seiner Wohnung in Holzminden gestürzt und vermochte nicht mehr allein aufzustehen.

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48 Konsumeinheiten Rauschgift im Fahrzeug versteckt

Vertrauter Geruch für Polizisten-Nase: Am Nikolausabend mit Marihuana unterm Fahrersitz in die Verkehrskontrolle geraten

Nienburg (wbn). War da der Nikolaus am Nikolausabend mit Rauschgift unterwegs? Marihuana im Wert von 500 Euro fanden Polizeibeamte der Nienburger Fahndungsgruppe im Rahmen einer Verkehrskontrolle am Nikolausabend.

Gegen 21.20 Uhr stoppten die Fahnder einen mit vier Personen besetzten Golf, der auf der Hannoverschen Straße stadtauswärts unterwegs war. Aus dem Fahrzeuginneren schlug den Ordnungshütern ein ihnen bekannter Geruch entgegen. Bei der genauen Inaugenscheinnahme des Wagens wurden die Polizisten fündig. Unter dem Fahrersitz waren 48 Konsumeinheiten Marihuana versteckt. Die Drogen haben einen Wert von 500 Euro.

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Bezirksleiter Meine spricht morgen auf der Delegiertenversammlung

Alternativen zur Politik der "sozialen Kälte" - IG Metall will auch in den Betrieben verstärkt Flagge zeigen

Alfeld-Hameln-Hildesheim (wbn). „Die IG Metall wird sich weiter gegen die  unsozialen Kürzungen der Bundesregierung wenden“, so Hartmut Meine, Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Niedersachsen und Sachen-Anhalt. Er wird am morgigen Donnerstag auf der Delegiertenversammlung der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim sprechen. Die Gewerkschaft will zudem verstärkt in den Betrieben des Weserberglandes und der Bundesrepublik Flagge zeigen.

Die Gewerkschaft habe sich erfolgreich für den Erhalt der Arbeitsplätze während der Krise eingesetzt und Alternativen zur Politik der sozialen Kälte aufgezeigt. Das Engagement der IG Metall für einen fairen und gerechten Sozialstaat werde weiterhin einen hohen Stellenwert genießen. „Die Menschen wollen Perspektiven. Dazu gehören zukunftsfähige und sichere Arbeitsplätze sowie die Teilhabe an der Gesellschaft“, erläutert Herbert Scheibe, Erster Bevollmächtigter, die Motivation der Gewerkschafter.

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Nach einem Hinweis aus der Szene

Drogenfahnder schlagen zu: 1,3 Kilo Heroin sichergestellt, vier Dealer festgenommen

Garbsen/Hannover (wbn). Kiloweise Heroin haben  Drogenfahnder im Raum Hannover beschlagnahmt. Gleichzeitig wurden vier Drogenhändler gefasst. Szene-Hinweise hatten die Täter ins Visier der Ermittler gebracht.

Polizeibeamte haben in Hannover und Garbsen vier Männer (zweimal 21 Jahre, zweimal 22 Jahre) festgenommen, die im Verdacht stehen, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Bei Wohnungsdurchsuchungen haben Ermittler umfangreiches Beweismaterial und Drogen - unter anderem 1,3 Kilogramm Heroin - beschlagnahmt.  Seit August dieses Jahres ermittelt die Polizei Hannover gegen die vierköpfige Tätergruppe wegen Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln.

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150.000 Euro Sachschaden - Hitzestau in einem Alu-Heizrohr ist offenbar der Auslöser gewesen

Kurz vor Weihnachten steht ein Ehepaar auf der Straße - Großfeuer vernichtet das Dach überm Kopf

Benstorf (wbn).  Was für ein Albtraum. Wenige Tage vor Weihnachten ist einem älteren Ehepaar in Benstorf das Dach über dem Kopf abgebrannt. Gestern Abend kurz nach Tagesschau-Beginn entdeckte die 59-Jährige Bewohnerin das Feuer, versuchte mit einem Eimer zu löschen und flüchtete dann zu den Nachbarn um die Feuerwehr zu alarmieren.

Acht Ortsfeuerwehren waren im Einsatz, konnten aber nicht verhindern, dass das Dach des Einfamilien-Wohnhauses in der Görlitzstraße in Benstorf völlig ausgebrannt ist. Brandermittler waren heute Morgen vor Ort um nach der Ursache des Feuers zu forschen, das zunächst wie ein Schornsteinbrand erschien. Doch die mutmassliche Brandursache erschien viel tückischer. Polizei-Oberkommissar Heinz-Jürgen Klapper von der Polizeidienststelle in Bad Münder sagte heute nachmittag gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de, dass höchstwahrscheinlich ein Heiz-Alurohr das Großfeuer ausgelöst hat. Es habe einen Hitzestau gegeben, der seine „Ableitung“ wiederum in einer Holzlatte gefunden hatte, die irgendwann strohtrocken in Flammen aufgegangen ist, so dass sich der Brand durch die Decke fressen konnte.

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Der Leitartikel

Eine Sendung, bei der ein Vater seinen Sohn über den Haufen fährt. Wetten, dass ... - Gottschalk so nicht mehr weitermachen kann?

Von Ralph L o r e n z

„Was für ein Gefühl muss das für einen Vater sein, wenn ihm sein eigener Sohn vors Auto läuft.“ Ein typischer Gottschalk-Satz. Thomas Gottschalk hat in der Show-Anmoderation nichts ausgelassen. Er hat den „Nervenkitzel“ ausgelotet. Und wurde brutal in die Realität geholt. „Au,au,au, au“, hört man ihn, als Samuel, der Wettkandidat (23) reglos am Boden liegen bleibt. Wie eine Puppe wurde Wettkandidat Samuel Koch, Student aus Hannover,  hochgeschleudert, von dem Angeberstatus-Fahrzeug unserer Zeit, einem Audi A 8. Am Lenkrad der Vater, am Boden der Sohn.

Dann hat die Kamera einen Verlegenheits-Schwenk gemacht. Mit dem vierten Sprungfeder-Sprung ist Samuel live dem Tod über die Schippe gesprungen, liegt jetzt im künstlichen Koma, bedroht von lebenslanger Lähmung und Verstümmelung. Gottschalk hat seine quotenfördernde Sensation – aber so hat er sie nicht gewollt. Das ZDF hat unfreiwillig bewiesen was wirklich „live“ ist. Dass es auch etwas mit „life“ zu tun hat. Dem Leben.  Gottschalk hat die Sendung abgebrochen. Der aus der Sendung katapultierte Wett-Kandidat hat davon nichts mehr mitgekriegt.

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Schweres Geschütz gegen den TV-Liebling und den Mainzer Sender

Strafantrag gegen Gottschalk und das ZDF: Menschenrechtsbund-Vize spricht von „altrömischer Sensationsveranstaltung mit Menschenopfer“

Mainz/Hannover (wbn). Das lebensgefährliche TV-Drama um den Gottschalk-Kandidaten bei „Wetten dass“ hat schon jetzt ein juristisches Nachspiel. Der Vizepräsident des Menschenrechtsbundes in Hamburg, Wolfgang Schrammen, hat heute den Weserbergland-Nachrichten.de mitgeteilt, dass er am heutigen Vormittag per Fax Strafantrag gegen ZDF-Star Thomas Gottschalk und den Mainzer Sender gestellt habe.

Die Anzeige sei bei dem Leitenden Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth von der Staatsanwaltschaft Mainz eingegangen. Es sei in der Live-Übertragung selbst für Laien erkennbar gewesen, dass die Sprungwette des Kandidaten Samuel Koch (23) aus Hannover „eine extreme Verletzungsgefahr und/oder Tötungsgefahr beinhaltet“ habe. Dies sei ein Skandal , der deshalb auch zur Wahrung der Humanität und zur Wahrung der Menschenrechte in der strafrechtlichen Relevanz für die Staatsanwaltschaft Mainz prüfungs- und ermittlungsbedürftig sei. Schrammen erläuterte den Weserbergland-Nachrichten.de: „Ich gehe davon aus, dass die Zeiten  altrömischer Sensationsveranstaltung mit Menschenopfer vorbei sein sollten.“

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