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Strom und Gasversorger Stadtwerke Weserbergland


Strom und Gasversorger Stadtwerke Hameln


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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Mikrobiologisch ist das Trinkwasser wieder einwandfrei

Gute Nachricht zum neuen Jahr: Abkochgebot für Lauensteiner Trinkwasser ist ab heute aufgehoben

Lauenstein (wbn). Entwarnung für die Haushalte in dem Salzhemmendorfer Ortsteil Lauenstein. Ab sofort kann das Trinkwasser in Lauenstein wieder ohne jegliche Bedenken verwendet werden.

Es besteht kein Abkochgebot mehr. Nachfolgend die offizielle Mitteilung von heute Morgen: "Amtliche Bekanntmachung der Wassergesellschaft Salzhemmendorf  für die Bevölkerung im Ortsteil Lauenstein des Flecken Salzhemmendorf: In der amtlichen Bekanntmachung vom 28.10.2010 hat die Wassergesellschaft Salzhemmendorf ihre Kunden darauf hingewiesen, das Trinkwasser für die Zubereitung von Nahrung und zum Trinken vorsorglich im abgekochten Zustand zu verwenden.

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Und tschüss...

Kostenloser Service: Weihnachten wird entsorgt, Stadt holt die Nadelbäume ab

Hameln (wbn). Während der Festtage steht er im Mittelpunkt, nach dem Jahreswechsel hat er schnell ausgedient – alljährliches Schicksal des Christbaums. Wohin mit dem nadelnden Gerippe? Der Betriebshof der Stadt gibt die Antwort: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen am 10. Januar für den Abtransport.

 An einer ganzen Reihe von Standorten in der Kernstadt und in den Ortschaften können Bürgerinnen und Bürger ihren Baum einfach und bequem „loswerden“ – um alles Weitere kümmern sich die Stadtmitarbeiter. Einzige Voraussetzung: Die Weihnachtsbäume müssen bis spätestens Montag, 10. Januar, 8 Uhr, vollständig abgeschmückt zu folgenden Standorten gebracht werden:

Stadtmitte und Südstadt
Emmernstraße/Lütjer Markt, Papenstraße/Wendenstraße, Großehofstraße/Platzstraße, Erichstraße/Baumstreifen (Zufahrt zum Regenbogen), Saint-Maur-Platz (Grünfläche), Hafenstraße/Mühlenstraße (Verkehrsdreieck), Wilhelmsplatz (Grünanlage), Lohstraße/Kaiserstraße, Wittekindstraße/Ohsener Straße;

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Von Porta Westfalica bis nach Hannoversch Münden

Ausbau zum Qualitätswanderweg: Land Niedersachsen fördert den Weserberglandweg mit 311.000 Euro

Hameln/Hannover (wbn). Auch dies eine gute Nachricht zum Jahreswechsel: Für die Umsetzung des Weserberglandweges zum Qualitätswanderweg gewährt das Land Niedersachsen einen Zuschuss von 311.600 Euro.

Damit soll der  Weserberglandweg von Porta Westfalica bis nach Hannoversch Münden im dritten Quartal 2011 so weit fertig gestellt sein, dass eine Qualifizierung durch den Deutschen Wanderverband möglich ist und damit ein wichtiger Schritt zur Entwicklung der Tourismusregion Weserbergland vollendet wird.

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Die gute Nachricht zur Jahreswende

Auf samtenen Pfoten auch im Deister und Süntel unterwegs - Untersuchung bestätigt Vorkommen der Wildkatze

Von Joachim H a n s m a n n

Oldendorf (wbn). Nicht nur in den großen Waldgebieten des Harzes und des Sollings, auch im Deister, im Süntel und vereinzelt auch im Hildesheimer Wald ist der scheue Waldbewohner unterwegs. Dies wurde jetzt durch eine Studie im Auftrag des Niedersächsischen Landesamtes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erneut belegt.

Die Datenerhebung erfolgte mittels Fragebogen aus 15 Forstämtern der Niedersächsischen Landesforsten, auch private Revierinhaber steuerten Ergebnisse bei. In den Erhebungsbögen konnten Sichtbeobachtungen erwachsener Tiere sowie der Fund von Aufzuchtstätten eingetragen werden. Da die Wildkatze jedoch nachtaktiv ist und sehr selten angetroffen wird, stellte man zusätzlich mit Baldrian versehene Lockstöcke auf und  unterzog die daran aufgefangenen Katzenhaare einer genetischen Untersuchung. Durch dies Verfahren konnte das Vorkommen von Wildkatzen im Hildesheimer Wald, in den Sieben Bergen bei Alfeld und in der Försterei Dobbelstein im Forstamt Oldendorf nachgewiesen werden. Auch einige Fotofallen wurden installiert, allerdings konnte nur im Hildesheimer Wald eine Wildkatze abgelichtet werden.

(Zum Bild: Ein extrem scheuer Waldbewohner: Die Wildkatze im Weserbergland. Foto: NLF)

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Die Gransten Bluesband aus Schweden war heute Abend in der Alten Post in Esperde 

Viel Können und große Emotion: War Granstens Papa doch ein Rolling Stone?

Von Veronica Maguire MA

Esperde (wbn). Joe Cocker hätte seine Freude an Marc Granstens Bluesband gehabt. So locker, wie der Bass-Gitarrist Gransten improvisiert, so ideenreich wie sich Hjalmar Leissner in Gitarrensoli opulent auslebt – das macht eben die Profis aus.

Da glaubt‘s der geneigte Zuhörer sofort, wenn Gransten in seinem Temptations-Song behauptet „Papa was a Rolling Stone...“ Mit anderen Worten: In Gunnars „Alter Post“ in Esperde ging heute abend mal wieder die Post ab. Bluesrock vom feinsten. Alter Schwede, das hätte von der Band aus Schweden so keiner erwartet. Gransten und Leisner müssen entweder ihre Stimme mächtig mit Whiskey getunt haben oder sie sind wirklich von Natur aus so stimmbegabt.

Beides indessen scheint nicht ausgeschlossen. Es macht jedenfalls Spaß die beiden zusammen mit Calle Drugge (Percussion) und Thomas Pioch (Drums) abrocken zu sehen. Schnelle Rhythmuswechsel, perfektes Timing, große Emotion.

(Zum Bild: Zwei Bluesrocker aus der Oberliga: Marc Gransten (rechts) und Hjalmar Leissner in der Alten Post in Esperde. Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)  

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Im Forstamt Grünenplan gibt es jetzt nur noch 13 Reviere

Mangels Masse - Revierförsterei Duingen ist aufgelöst worden. Neue Zuständigkeiten im Forstamt Grünenplan

Coppenbrügge/Duingen (wbn). Neue Zuständigkeiten im Niedersächsischen Forstamt Grünenplan. Der Grund:  Die Revierförsterei Duingen ist aufgeteilt worden.

In den Wäldern des Ith, Duinger Bergs, im Weenzerbruch sowie in zwei Revieren des Hils haben die Niedersächsischen Landesforsten die Zuständigkeit der Förstereien zum 1. Januar 2011 neu geregelt. Zeitgleich wurde die Revierförsterei Duingen aufgelöst. Diese Revierförsterei hatte sich vor drei Jahren durch den Wegfall einer größeren Betreuungsforst flächenmäßig deutlich verkleinert. Der bisherige Revierleiter Axel Gerlach war im Oktober 2010 in das Forstamt Saupark gewechselt und hat dort in Heimatnähe ein Revier übernommen. Sein ehemaliges Revier wurde nun auf die umliegenden Förstereien verteilt.

(Zum Bild: Das Niedersächsische Forstamt Grünenplan hat nur noch 13 Reviere. Foto: Hansmann)

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Gransten Bluesband hat sich angesagt

In der Alten Post in Esperde rocken heute Abend die Elche: Blues aus Schweden

Esperde (wbn). Er hat das richtige Rezept zur Überwindung der Festtags-Trägheit. Gunnar, der musikalische Koch in der Alten Post in Esperde, serviert seinen Gästen heute Abend einen Ohrenschmaus aus Schweden. Die Gransten Bluesband hat sich angesagt.

Das heißt, Blues der rockigen Art über mehrere Stunden hinweg. 20 Uhr geht’s los, ab 19 Uhr ist aber schon die Alte Post in Esperde geöffnet. Man muss sie nicht kennen, aber man wird sie heute Abend so richtig kennen lernen: Die Gransten Bluesband hat sich im Sommer 2003 als Trio, bestehend aus Marc Gransten – Bass/Gesang (Schweden), Chuck Anthony –Gitarre/Gesang (USA) und Thomas Pioch – Drums (Deutschland), in dem kleinen Städtchen Celle, in der Lüneburger Heide, gesucht und gefunden und alle standen sofort „unter Strom“.

(Zum Bild: Die schwedische Band Gransten ist gern in Deutschland. Hier hat sie sich auch gefunden. Foto: Gransten)

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Auch die Hobbyzüchter sind gefragt

Jedes Schwein zählt ... Im Landkreis Nienburg wird die Tierhaltung ermittelt

Nienburg (wbn). Raus mit der Sprache: Wieviele Schweine gibt’s im Landkreis Nienburg? Das Kreisveterinäramt erinnert alle Schweine-, Schaf- und Ziegenhalter an die Verpflichtung, ihre Bestandsangaben an die Vereinigten Informationssysteme Tierhaltung (VIT) in Verden zu melden.

Entscheidend ist, wie viele Schweine, Schafe oder Ziegen am 1. Januar im Bestand waren. Wenn sich am Stichtag keine Tiere im Betrieb befanden, die Tierhaltung aber grundsätzlich weiter besteht, ist die Anzahl mit „0“ anzugeben. Die Meldung kann ab dem 1. Januar erfolgen und muss bis spätestens 15. Januar abgegeben worden sein.  Unabhängig davon sind auch alle Zukäufe von Schweinen, Schafen und Ziegen spätestens sieben Tage nach der Übernahme anzuzeigen, entweder schriftlich an die VIT oder direkt über Internet an die VIT-Datenbank.

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Die Brandgefahr ist im Kernbereich der Rattenfängerstadt zu groß

Damit das Feuerwerk nicht zum Feuer-Werk wird: Striktes Raketenverbot über der Hamelner Altstadt

Hameln (wbn). Es bleibt dabei: Kein China-Böller auf dem chinesischen Kopfsteinpflaster in der Hamelner Altstadt. Keine Rakete im Neujahrshimmel über dem Hochzeitshaus.

Böller und Raketen werden auch zum Jahreswechsel 2011 wieder in den Himmel steigen. Über der Hamelner Altstadt jedoch muss es dunkel bleiben: Ein Gesetz verbietet das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Nähe von Fachwerkhäusern. Die Stadt Hameln setzt diese Vorschrift bereits seit vergangenem Jahr um. „Im letzten Jahr haben sich alle an der Verbot gehalten, in der Altstadt war es ruhig“, lautet die Bilanz aus dem Rathaus. Daher hoffe man, dass sich die Bürger auch in diesem Jahr diszipliniert verhalten.

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Die Zirkuspremiere war familiärer als gedacht

Familienspaß im Zirkus Moreno auf dem Schützenplatz. Zur Eröffnung saßen 20 Besucher 20 Artisten gegenüber

Hameln (wbn). Nur 20 Besucher fanden sich zu Heiligabend bei Zirkus Moreno auf dem Hamelner Schützenplatz ein.  Ihnen standen 20 Mitwirkende und 30 Tiere gegenüber.

Die Artisten kommen aus Deutschland, Italien, Rumänien und Spanien. Die Tiere – Ziegen, Lamas, Esel, Pferde – sind ebenfalls international. Die Besucher aus dem Weserbergland erlebten so gesehen ein exklusives Programm, durften Zirkusluft schnuppern und hatten die Gewissheit,  dass tatsächlich als live geboten wurde in der Manege des Kuppelzeltes. In der siebten Generation ist der Zirkus einer angestammten italienischen Artistenfamilie auf Tour. Mit allerlei Streicheltieren und einer ungebrochenen Freude an der circensischen Attraktion. In Hameln wird der Zirkus Moreno noch bis zum 9. Januar zu Gast sein.

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Polizei verfolgte die Spuren im Schnee - Komplize kam den Räubern entgegen

Heute Morgen geschah es schon wieder: Einbruch in die Tankstelle Eimbeckhausen

Eimbeckhausen (wbn). Es ist nicht zu fassen: Am heutigen Montagmorgen, 1.30 Uhr, wurde in die Tankstelle in der Ortsmitte von Eimbeckhausen zum wiederholten Male eingebrochen.

Auch in diesem Fall hatten die flüchtigen Täter es auf Zigaretten abgesehen. Der letzte Einbruch war erst am 23.12.2010. Heute Nacht wurde um 1.30 Uhr Alarm ausgelöst, nachdem die unbekannten Täter eine Tür zum Verkaufsraum aufgebrochen hatten. Als das erste Einsatzfahrzeug der Polizei ca. 15 Minuten später am Tatort eingetroffen war, hatten die Täter mit ihrer Beute bereits die Flucht ergriffen. Es wurde eine Fahndung durch die Regionalleitstelle Weserbergland ausgelöst, an der sich auch Polizisten aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen beteiligten. Die Spuren der Täter im Schnee zeigten den Fahndern den Fluchtweg. Während  mehrere Streifenwagen auf der Bundesstraße 442 und den Ortsstraßen sich auf die Suche nach den Tätern machten, folgten andere Polizisten den Spuren im Schnee.

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Auch in diesem Jahr haben die Spenden aus dem Weserbergland ihr Ziel erreicht

Weihnachtsfeier in Pazardjik – Wenn in Bulgarien Kinderaugen dankbar leuchten

Pazardjik/Hameln (wbn). Ein DRK-Konvoi aus dem Weserbergland ist bei Eis und Schnee nach Bulgarien gefahren. Mit gespendeten Weihnachtspäckchen beladen, erreichte der Transport auch diesmal sein Ziel.

Es sind hilfsbedürftige Familien in der Armutsregion von Pazardjik. Die DRK-Sprecherin Gerade Schmalkuche vom Kreisverband Hameln-Pyrmont schildert die Freude, die von den Spendern im Weserbergland ausgelöst wurde. Für die Weserbergland-Nachrichten.de wurde eine Reihe von Bildern aus Bulgarien zugemailt. Hier der Bericht in Wort und Bild.

Von Gerda Schmalkuche

Seit 14 Jahren fahren wir jedes Jahr zur Weihnachtszeit nach Bulgarien. So machten sich auch in diesem Jahr vier Männer und eine Frau des Deutschen Roten Kreuzes aus den Kreisverbänden Hameln-Pyrmont, Hildesheim und Großburgwedel am Nikolaustag auf den Weg nach Pazardjik. Nicht mit dem Schlitten, sondern mit Lastwagen  – nachdem sie diese von Eis und Schnee befreit hatten.

2000 Kilometer lange Anreise

Nach drei Tagen war die über 2000 km lange Strecke geschafft. Doch Zeit zum Ausruhen gab es für die Frauen und Männer nicht. Nach der Ankunft und einer kurzen Nachtruhe ging es am nächsten Morgen gleich weiter. Zuerst wurden am Krankenhaus die Betten und medizinische Hilfsgüter entladen. Danach folgten die Sachspenden wie Spielzeug und Bekleidung.

(Zum Bild: Eine Kleinigkeit löst große Freude aus. Die Geschenke aus dem Weserbergland sind in doppelter Hinsicht "gut angekommen". Foto: DRK/Schmalkuche)

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Sie wollten zwei Streithähne trennen - Zwei Schläger kamen aus der Disco hinzu

Schon wieder brutale Gewalt gegen Polizeibeamte - drei Polizisten verletzt, einer ist dienstunfähig

Hannover (wbn). Die Hemmschwelle zur Gewalt gegen Polizeibeamte ist immer geringer geworden. Diesmal traf es zwei Beamte in Hannover, die einer gestürzten Person auf die Beine geholfen hatten und anschließend zwei Streithähne voneinander trennen wollten. Plötzlich sahen sie sich selbst als Zielschreibe von äußerst brutalen Angriffen. Aus einer Diskothek waren zwei sehr aggressive Männer hinzugekommen.

Die Bilanz: Drei verletzte Polizeibeamte, einer davon ist erst einmal dienstunfähig geschlagen worden. Hier die Schilderung der Polizei in Hannover: Gestern Nacht um 3:30 Uhr kam es an der Hamburger Allee (Mitte) zu Streitigkeiten zwischen zwei Männern (29 und 38 Jahre). Als Polizeibeamte die Parteien trennten, sind sie von zwei dazukommenden Personen angegriffen und verletzt worden. Zwei Polizeibeamte (35 und 51 Jahre) hatten Samstagnacht einer an der Hamburger Allee gestürzten Person Hilfe geleistet, als sie zwei Personen wahrnahmen, die auf offener Straße in Streit geraten waren.

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Spielen statt diskutieren - symbolträchtiger Fußball-Cup liefert ein gutes Beispiel zu Weihnachten

Frohe Botschaft aus dem Sport: Islamische und deutsche Vereine feiern und spielen beim Freundschafts-Fußballcup

Lügde/Emmerthal (wbn). Welch sportliche Weihnachtsbotschaft: Islamische und deutsche Fußball-Mannschaften spielen und feiern zusammen.

Mehr als  zehn Mannschaften kämpfen seit heute Mittag in Lügde AM Ramberg um den "Cup der deutsch-islamischen Freundschaft 2010" in der Ramberghalle in Lügde. Veranstalter ist der  Islamische Kultur Verein in Lügde e.V.  "Unser Ziel ist, dass Deutsche und Ausländer zusammen Spaß und Freude am Ball haben. Zusammenhalt, Zusammenarbeit und Völkerverbindung in Deutschland, und das kann auch beim Fußball anfangen...." So haben sich die Veranstalter gegenüber dem Internet-Sportinformationsdienst AWesA geäußert.

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Wenn es der Winter auf die Spitze treibt

Armdicke, mehr als einen Meter lange Eiszapfen im Weserbergland werden zur eiskalten Gefahr

Holzminden (wbn). Meterlange, armdicke Eiszapfen an der Dachrinne sehen schön aus. Sie können aber auch zu einer mörderischen Bedrohung werden. Sie mussten heute im Weserbergland vorsorglich entschärft werden.

Karl-August Winsmann von der Holzmindener Polizei schildert die Lage an der Winterfront im Kreisgebiet Holzminden wie folgt: Der starke Schneefall und einsetzende Eisregen hat auch im Landkreis Holzminden in der Nacht zum gestrigen Heiligabend und noch in den Vormittagsstunden für umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste gesorgt. Insgesamt acht Fälle - verteilt im gesamten Landkreis - registrierte die Polizeiwache in Holzminden.

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Feuerwehr konnte wieder umkehren

Weiße Weihnacht, heiße Weihnacht - Mann rennt mit brennendem Weihnachtsbaum aus dem Haus

Bad Pyrmont (wbn). Durch Geistesgegenwart viel Schaden verhindert. Bei einem Weihnachtsbaumbrand in Bad Pyrmont-Holzhausen ist am frühen Morgen ein Mann verletzt worden.

Der Wohnungsinhaber hatte den brennenden Baum ergriffen und aus dem Wohnzimmer gebracht. Dabei zog er sich, einem Bericht von Radio Aktiv zufolge, allerdings schwere Brandverletzungen an den Händen zu und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Durch sein schnelles Handeln verhinderte der Mann freilich ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnung.

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Eindrücke, die sich für immer in der Erinnerung eines Kindes einbacken

In der Weihnachtsbäckerei... schließt sich der Kreis des Lernens im Diederser Spielkreis

Von Ralph Lorenz

Bisperode/Diedersen (wbn). „In der Weihnachtsbäckerei / gibt es manche Leckerei. / Zwischen Mehl und Milch / macht so mancher Knilch / eine riesengroße Kleckerei…“ Rolf Zuckowski hat die Situation bestens beschrieben in seinem Song, der sich seit langem in das Repertoire der angestammten Vorweihnachtslieder nahtlos eingegliedert hat. Und Kai Schramm ist der Weihnachtsbäcker in der Traditionsbäckerei von Bettina König in Bisperode.

Er streut mit großer Gelassenheit Mehl auf den Arbeitstisch, wenn die Kinder vom Spielkreis Diedersen erwartungsvoll schnuppernd in die Backstube strömen. Es gehört zu den „Alle Jahre wieder“-Ritualen in der Weihnachtszeit. Inge Rieke und Ilona Kellner, die beiden Spielkreisleiterinnen fahren mit ihrer Kollegin Kornelia Brockmann und einer Fuhre von zehn Kindern  zu morgendlicher Stunde vor der Bäckerei vor, um das Weihnachtsbäckerei-Lied in die Tat umzusetzen. Kai Schramm lässt sich in diesen Momenten nicht anmerken, dass er mit seinem Gesellen bereits eine komplette Nachtschicht hinter sich hat und so langsam daran denken dürfte die Füße hochzulegen. Stollen, Kosakenbrot, Brötchen, Süßigkeiten, das ganze Programm eben.

Mit Gelassenheit holt er die Zutaten hervor, lässt in die heiße Tiefe des  Backofens schauen und die kleinen technischen Helferlein Teigportionen formen, während sich im Hintergrund sein Hiwi eines grinst, denn der Meister selbst wird in den Augen der Kinder gerade zum alles überstrahlenden Supermann, geht in seinem Selbstbewusstsein und der gefühlten Bedeutung geradezu wie ein überdimensionaler Teigkloß auf. In der Weihnachtsbäckerei, gibt’s eben so manche Zauberei. Und die Erzieherinnen blicken, wie die Kinder, verzückt drein.

(Zum Bild: Hier wird nicht auf Bestellung für den Fotografen langweilig in die Kamera gelacht - hier wird ernsthaft und mit höchster Konzentration gearbeitet. Spielkreisgruppenführerin Ilona Kellner mit Kollegin Kornelia Brockmann und Bäcker Kai Schramm sowie einigen Spielkreiskindern in der "Weihnachtsbäckerei". Bild darunter: Auf engstem Raum an einem Teig arbeiten - auch das lernt man in der Weihnachtsbäckerei. Umsichtig Kekse backen, ohne was auf den Keks zu bekommen, das lernt man mal eben nebenbei und vergisst es nie mehr. Soziales Verhalten, wird so etwas genannt. Ein hochwertiges, spielerisch eingeübtes Lernziel. Foto: Lorenz)

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Er wollte am heiligen Abend mit dem Blaulicht-Taxi nach Hause

Not macht erfinderisch. Die Geschichte vom Überfall, der keiner war

Bad Münder (wbn). Not macht erfinderisch. Also hat ein 25-Jähriger ein Märchen für die Polizei erfunden. Die Story besagte, dass er überfallen worden sei. Er erzählte dies, weil er glaubte, dass Polizisten am Morgen des Heilig Abend so was gerne hören. Er gab sogar eine Menge sachdienliche Hinweise. Nur, sie passten zum Schluß nicht zusammen.

Und weil die Ohren der geduldigen uniformierten Zuhörer so langsam abzufaulen drohten, gab der Hamelner zum Schluß zu, dass er alles nur erfunden habe. Warum er das getan hat, geht aus dem nachfolgenden offiziellen Polizeibericht von Polizeihauptkommissar Michael Rohde aus Bad Münder hervor: „Am heutigen Freitag teilte ein 25-jähriger Mann aus Hameln um 6.39 Uhr der Polizei per Handy über Notruf mit, dass er gerade überfallen worden wäre. Er sei zu Fuß in Bad Münder im Bereich der Straßen "Am Stadtbahnhof"/Süntelstraße unterwegs.

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Sie sollen 108.000 Euro blechen - Weil ein Stromzähler durchdreht? Laubenpieper haben angeblich Verbrauch eines Industriegebietes

157 Kleingärtner hat der Schlag getroffen - E.on versendet die unverschämteste Stromrechnung des Jahres

Hannover/Lehrte (wbn). Die Empfänger traf der Schlag. Die unverschämteste Stromrechnung des Jahres hat sich E.on Avacon geleistet. Opfer: 157 Kleingärten in Lehrte. Der dortige Kleingartenverein „Rosenhain“ sollte laut Stromrechnung 108.000 Euro blechen.

Statt bisher 40.000 Kilowattstunden wurden 600.000 Kilowattstunden in Rechnung gestellt, die angeblich in drei Monaten verbraucht worden sein sollen. Auf die Idee, dass da etwas nicht stimmen kann, weil dieser Verbrauch einem Industriegebiet entspricht, kamen die E.on-Abrechner nicht. Sie weigerten sich sogar den Stromzähler überprüfen zu lassen. Hauptsache, die Kohle kommt.

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Ein Ehepaar sorgt dafür, dass Weihnachten gewissermaßen auch außerhalb der Weihnachtszeit stattfindet

Menschen, die im Stillen wirken – und sich damit einen Namen machen. Zum Beispiel die Woltersdorf-Stiftung

Nienstedt (wbn). Man kann ganz im Stillen wirken. Und sich dennoch einen Namen machen und das ohnehin gute Ansehen über den Ort hinaus noch vermehren. Die Eheleute Claus und Käthe Woltersdorf in Nienstedt sind dafür ein Beispiel.

In Dankbarkeit für diesen Gemeinsinn wurden jetzt die Eheleute Claus und Käthe Woltersdorf  mit dem Sonderpreis der Bürgerstiftung Weserbergland ausgezeichnet. Im Jahre 2005 haben die betagten Eheleute mit Hilfe der Bürgerstiftung Weserbergland die „Woltersdorf Stiftung“ ins Leben gerufen. Sie wissen diese mit der treuhänderischen Verwaltung durch Bernhard Kruppki von der Bürgerstiftung in guten und diskreten Händen. Respekt: Schon vom Start an konnten Vereine und Verbände aus der näheren Umgebungen kleine und große, stets unendlich hilfreiche, weil maßgeschneiderte Zuwendungen entgegennehmen. Das ist die Stärke einer solchen privaten Stiftung von zwei Menschen, die auch den nachfolgenden Generationen nachhaltig unter die Arme greifen wollen und sich durch diese konkreten Hilfeleistungen in das Gedenken ihrer örtlichen Gemeinschaft verewigen.

(Zum Bild: Jens Hahne übergibt den Bürgerpreis an die Eheleute Woltersdorf. Das Kuratorium der Stiftung freut sich mit. Foto: Sparkasse Weserbergland)

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Wer hätte auch gedacht, dass es im Winter schneit...

Der Winter fährt mit der Lippmann Schlitten - Schon jetzt kein Salz mehr. Wer schenkt ihr einen Salzstreuer?

Hameln (wbn). Wer schenkt der Oberbürgermeisterin von  Hameln einen Salzstreuer zu Weihnachten? Wie peinlich, gestern erst war "astronomischer Winteranfang". Und heute ist schon das Salz knapp in der Rattenfängerstadt.

Groß und so gut wie leer – so zeigt sich das Streusalzlager auf dem Hamelner Betriebshof. Die Stadt reagiert auf den Engpass: Ab sofort wird der Winterdienst deutlich reduziert, nur noch an Gefahrenpunkten kann gestreut werden. „Wir müssen alles tun, um auch in den nächsten Tagen noch über die Runden zu kommen“, heißt es aus dem Rathaus. Bereits am 9. Dezember hatte die Stadt 260 Tonnen Streusalz nachgeordert; sechs Tage später wurden weitere 210 Tonnen bestellt. Doch nur einzelne Lieferungen von jeweils 25 Tonnen trafen in Hameln ein – für die Stadt „völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar“.

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