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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Fragen an Jörg Schulz (Radio-Schulz) und die Experten von der Feuerwehr

Wie kann man sich vor TV-Bränden schützen? Was tun, wenn's doch mal brennt?

Hameln/Nienburg/Schaumburg (wbn). Ein brennender Fernsehapparat hat gestern Abend die Feuerwehr in Hameln auf Trab gehalten, drei Personen erlitten Rauchvergiftungen in der brennenden Wohnung. In Rehburg geriet ebenfalls ein TV-Gerät in Brand. Doch hier verlief die Implosion eines Röhrengerätes weitaus tragischer – ein 74-Jähriger wurde mit seinen beiden Katzen ein Opfer des anschließenden Schwelbrandes und wurde von seinem Sohn heute Morgen tot aufgefunden, wie die Polizei Nienburg-Schaumburg meldet.

Wie kann man sich vor TV-Bränden schützen? Diese Frage stellten die Weserbergland-Nachrichten.de heute Nachmittag vor dem Hintergrund dieser beiden Meldungen dem Geschäftsführer Jörg Schulz von Radio Schulz in Afferde. Schulz: „Die modernen Geräte sind heute durchweg sicherer geworden. Es gibt keine Röhren mehr, die implodieren können.“ Dennoch gelte es einige Grundregeln zu beachten. Die Geräte sollten nur eingeschaltet sein, wenn Personen dabei sind. Wenn das Bild zeitweise ausfällt, sich „Blitze“ zeigen, sollte der TV-Apparat sofort ausgeschaltet werden um größere Reparaturschäden zu verhindern. Ausschalten, das heißt auch, konsequent den Stecker zu ziehen! Feuerwehr-Experten geben außerdem zu bedenken, dass „Deckchen und Blumentöpfe“ auf dem Fernseher nichts verloren haben.

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Die Straßen im Weserbergland sind zur weißen Hölle geworden

Ehefrau im Wohnmobil nach Zusammenprall eingeklemmt - Container-Lastzug auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten

Holzminden (wbn). 250.000 Euro Sachschaden und eine Schwerverletzte, die mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Hildesheim geflogen werden musste: Die winterlichen Straßenverhältnisse im Weserbergland fordern bei Kältetemperaturen von tagsüber -10 Grad ihren Tribut!

Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es aufgrund der starken Schneefälle in der vergangenen Nacht auf der Landesstraße 462 zwischen der Ortschaft Hohenbüchen (Landkreis Holzminden) und Hohe Warte.  Der Anhänger eines Lastzuges hatte sich auf schneeglatter Straße quergestellt und ein entgegenkommendes Wohnmobil war frontal in den Anhänger gefahren.

Mit Rettungshubschrauber in das Krankenhaus geflogen

Die Beifahrerin im Wohnmobil musste mit schwersten Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Hildesheim eingeliefert werden. Der Fahrer des Lastzuges erlitt einen Schock.

(Zum Bild: Die Unfallstelle ist mit den Trümmern des Wohnmobiles übersät. Foto: Polizei)

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Gewerbsmässiger Diebstahl - Haftrichter bereitet dem Treiben ein Ende

3 Asylbewerber, 3 Monate Aufenthalt, 20 Ladendiebstähle - und 1 aufmerksamer Detektiv

Bad Pyrmont (wbn). Seit drei Monaten sind drei Georgier als "Asylbeweber" in Deutschland - und 20 mal schon sind sie bereits als Ladendiebe aufgefallen. Jetzt hat ein Haftrichter in Hameln dem Treiben ein Ende bereitet, nachdem ein aufmerksamer Ladendetektiv in Bad Pyrmont für die Festnahme gesorgt hatte.

Am Montag, meldete ein Kaufhausdetektiv, dass in einem Einkaufsmarkt "An der Schwage" kurz vor 18.00 Uhr drei unbekannte Täter im Kassenbereich eine größere Anzahl von Zigaretten entwendet hätten. Bereits als die Personen kurz nach 17.30 Uhr die Geschäftsräume betraten, waren sie dem Detektiv aufgefallen. Sie nutzten dann eine Situation im Kassenbereich aus, um sich zu dritt an dieser Kasse anzustellen. Der erste Täter veranlasste die Kassiererin ihren Platz zu verlassen, um zum Bezahlen vorgelegte Waren abzuwiegen.

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Offenbar war der Herd nicht ausgeschaltet

China-Wirt bringt sich mit seiner Familie in Sicherheit - Küche völlig ausgebrannt

Holzminden (wbn).  War es der nicht ausgeschaltete Herd? Die Küche eines China-Bistros ist gestern Abend völlig ausgebrannt, obwohl der Wirt noch Löschversuche unternommen und sofort die Feuerwehr gerufen hatte.

Glücklicherweise hielt sich das Betreiberehepaar des China-Thai-Bistros beim Ausbruch des Feuers noch im Gastraum auf, so dass die Feuerwehr unverzüglich verständigt und eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden konnte. So brannte die Küche des Bistros zwar völlig aus und auch das alte Fachwerkgebäude wurde erheblich beschädigt, ein Übergreifen auf Nachbarhäuser konnte jedoch verhindert werden. Gegen Mitternacht hielt sich der 40jährige Betreiber noch mit seiner gleichaltrigen Ehefrau im Gastraum auf, um selbst noch eine Kleinigkeit zu essen. Plötzlich bemerkten beide einen Feuerschein aus der Küche. Als der Mann in der Küche ankam, stellte er fest, dass die Küche über dem Herd bereits lichterloh brannte. Sofortige Versuche, die Flammen mit Decken zu ersticken, misslangen. So blieb ihm nichts anderes übrig, als sich mit seiner Frau und den beiden 12 und 14 Jahre alten Kindern schnellstens selber ins Freie zu retten und die Löscharbeiten der Feuerwehr zu überlassen.

(Zum Bild: Die Küche des China-Thai-Bistros ist völlig ausgebrannt. Foto: Polizei)

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Es soll keinen Unterschied zwischen Stadt und Kreis geben

FDP-Fraktionschefs fordern Gleichbehandlung der Schüler in der IGS-Frage

Hameln (wbn). Die FDP-Fraktionen im Kreistag und im Rat der Stadt Hameln fordern eine Gleichbehandlung aller Schüler aus Stadt und Landkreis hinsichtlich des Besuchs der neuen Integrierten Gesamtschule (IGS) in Hameln.

Dies erklärten der Vorsitzende der Kreistagsfraktion Heinrich Fockenbrock und der Hamelner Rats-Fraktionsvorsitzende Hans-Wilhelm Güsgen. Unabhängig von einer differenzierten grundsätzlichen Haltung zum Thema IGS, sind sich die FDP-Fraktionen im Kreistag wie im Rat der Stadt Hameln jedoch darin einig, dass es vor dem Hintergrund des Ergebnisses der Elternbefragung ( ohne das Votum der Eltern aus dem Landkreis gäbe es keine IGS in Hameln) hinsichtlich der Entscheidung, aus welchen Schülern sich die künftige IGS zusammensetzt, eine Gleichbehandlung zwischen denen aus der Stadt Hameln und denen aus dem übrigen Gebiet des Landkreises geben müsse.

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Schwarzer Golf Variant gesucht

Schöne Grüße vom geklauten Golf - ein Blitzer-Bild zeigt den Autodieb am Steuer. Und 'nen Führerschein hat er auch nicht

Alfeld/Hameln (wbn). Ein schöner Gruß vom gestohlenen Auto – es fährt noch. Und der Dieb lässt sich auch gleich hinterm Steuer ablichten! So hat die Detailfreudigkeit eines Foto-Blitzers der Polizei auch ihr Gutes.

Der Reihe nach:  In der Nacht vom 23. auf den 24. November wurde einem 28-jährigen Alfelder sein schwarzer PKW Golf Variant entwendet. Am gestrigen Tag erhielt der Alfelder nun einen Brief vom Landkreis Hameln, in dem ihm vorgeworfen wird, dass er einen Tag nach dem Diebstahl in Thüste zu schnell gefahren sein soll. In dem Schreiben des Landkreises befand sich auch ein Foto vom Fahrer seines Golfs. Als er den Brief mit dem Foto der Polizei in Alfeld vorlegte, erkannten die Beamten in dem abgebildeten Fahrer einen alten Bekannten wieder.

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Nicht rechtzeitig die brennende Wohnung verlassen

Aus dem Fernseher schlugen Flammen - drei Bewohner werden durch Rauch verletzt

Hameln (wbn). Ein brennender Fernseher hat zu einem Feuerwehreinsatz in Hameln geführt. Dabei gab es Rauchgas-Verletzte.

In der Wohnung im Buchholzkamp hatten sich laut radio aktiv von heute drei Menschen aufgehalten, als der Fernseher zu brennen begann. Die eintreffenden Feuerwehrmänner mussten feststellen, dass sich noch alle  Personen in der verqualmten Wohnung befanden. Sie wurden sofort evakuiert und mussten medizinisch behandelt werden. Zwei der Bewohner kamen ins Krankenhaus.

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Nach Heinz Sielmann benannt - Wieder ein Meisterstück-Haus aus Hameln

Im Wisentgehege hat Ministerin Grotelüschen heute das neue Waldpädagogik-Zentrum eröffnet

Springe/Hameln (wbn). Das Waldpädagogik-Zentrum erweist sich als gute Investition in die kommenden Generationen: Gut 20.000 Kinder und Jugendliche bekommen im Jahr durch das Wisentgehege bei Springe einen anschaulichen Einblick in die Geheimnisse der Natur. Deshalb wurde auch in einen Neubau investiert. Am heutigen Mittwoch eröffneten Niedersachsens Forstministerin Astrid Grotelüschen und Landesforsten-Präsident Dr. Klaus Merker das neue Gebäude des Waldpädagogikzentrums Wisentgehege.

Es trägt den Namen „Heinz-Sielmann-Haus“ zu Ehren des verstorbenen Tierforschers und Tierfilmers.

Seine Ehefrau Inge Sielmann enthüllte heute zusammen mit Ministerin Grotelüschen das Gebäudeschild. „Ich freue mich“, so die Ministerin, „jetzt auch in der Region Hannover ein modernes Gebäude für die Umweltbildung seiner Bestimmung übergeben zu können. Im Zeitalter zunehmender Naturentfremdung bieten die Landesforsten hier unseren Kindern ein praxisnahes und spannendes Bildungsangebot.“ Das in Holzrahmenbauweise erstellte Gebäude von Meisterstück-Haus in Hameln ist mit einer Holz-Pellets-Heizung ausgestattet. Ein heller Seminarraum und ein eigener Experimentierbereich bieten optimale Lernvoraussetzungen für Gruppen in Klassengröße.

(Zum Bild: Das Meisterstück-Haus fügt sich gut in das Gesamtbild des Wisentgeheges bei Springe ein. Bild darunter: Ein stolzer Augenblick: Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen mit Inge Sielmann und Dr. Klaus Merker. Foto: Meisterstück/Wisentgehege)

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Attraktiver Standort am Kurpark

Anschauen kostet nichts - radio aktiv zeigt sich auch in Bad Pyrmont im gläsernen Studio

Bad Pyrmont (wbn). Glückwunsch an die Kollegen aus dem „Äther“, wie man früher sagte. Mit zahlreichen Gästen hat radio-aktiv die Einweihung des neuen Studios in Bad Pyrmont gefeiert.

Nach 14 Jahren Lokalradio hat der Sender damit jetzt zwei gläserne Studio-Standorte, je eines im Zentrum von Hameln und eines in Bad Pyrmont. Es sind im Weserbergland die Arbeitsplätze mit den schönsten Vorgärten. Das Studio befindet sich am Eingang des Kurparkes, in Hameln an der Bürgerpark-Pforte. Seit dem 30. November 1996 ist radio-aktiv auf Sendung. Der Sender sei aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont nicht mehr wegzudenken, sagte Landrat Rüdiger Butte.

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Auch zur Jahreswende wird aus dem Gegenspieler aus den Reihen der CDU ein Geheimnis gemacht

Ein Landratskandidat ohne Gegner - Rüdiger Buttes ganz persönlicher Krimi der Wiederwahl

Von Ralph Lorenz

Hameln (wbn). Er will es nochmal wissen. Im kommenden Jahr wird Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte (SPD) turnusgemäß erstmalig zur Wiederwahl anstehen.  Der ehemalige Chef des Landeskriminalamtes mit ausgeprägten kommunalpolitischen Ambitionen für das Weserbergland hat schon im Mai seine Bereitschaft zu diesem Fortsetzungskrimi erklärt. Doch bis heute weiß der dann 62-Jährige nicht wer gegen ihn eigentlich kandidieren wird. Die üblichen Verdächtigen am politischen Tatort Weserbergland kommen nicht in Frage.

Einige haben sogar ein Alibi. Beim Grünkohlessen der CDU in Coppenbrügge-Hohnsen haben die Weserbergland-Nachrichten.de die investigative Chance genutzt und den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion Otto Deppmeyer nach dem hurtigen Wegkippen eines „Meyerschen Grünen“ – löst bei manchen die Zunge – nach einer Personalentscheidung in den Reihen der CDU befragt. Doch dieses Verhör erbrachte nur den alten Sachverhalt. Es werde ein geeigneter Kandidat von außerhalb sein, was immer das heißt. Und Deppmeyer weiß auch schon wer, wolle es aber nicht verraten. Erst im kommenden Jahr werden Namen genannt. Aus taktischen Gründen. Da Deppmeyer nur einen Meyerschen Grünen runtergekippt hatte, war nicht mehr zu erfahren. Es bleibt also ein spannender Krimi, möglicherweise wird noch vor der Wahl Wikileaks die Deppmeyerschen Geheimprotokolle in Sachen Landratsgegenkandidat ins Internet stellen.

(Zum Bild: Alles neu macht der Mai, Rüdiger Butte im Mai diesen Jahres mit "LöMö" bei der Bekanntgabe seiner erneuten Kandidatur. Seitdem darf er raten mit welchen Gegenkandidaten er es eigentlich zu tun haben wird. Foto: Lorenz)

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255 Fahrzeuge an verschiedenen Stellen überprüft

Großkontrollen in der Rattenfängerstadt - ein Dresdner rückt freiwillig sein Marihuana heraus

Hameln (wbn). 255 überprüfte Fahrzeuge, 21 Verkehrsordnungswidrigkeiten und zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Auch in Hameln fand zu Beginn der Adventszeit eine Großkontrolle der Polizei statt. Ein 20-jähriger Dresdner hatte Marihuana dabei, zeigte es freiwillig und ein Fahrer aus Rinteln stand unter dem Einfluß von Rauschmitteln. Nebenbei erwischte es in einem anderen Fahrzeug auch einen Mitfahrer, gegen den ein Haftbefehl wegen nichtbezahlten Ordnungsgeldes ausgeschrieben worden war.

Die großen Promille-Überraschungen blieben jedoch aus. Lag es am Wochenbeginn und an der Tageszeit – oder fuhr die Vernunft mit? Hier der Polizeibericht von heute Nachmittag aus der Rattenfängerstadt: Die Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mittel ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen. Unter diesem Aspekt führte die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden am Montag in der Zeit von 12:00 bis 20:00 Uhr, eine Schwerpunktkontrolle durch.

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Die erfreuliche Entwicklung in der Region hält an

Die Arbeitslosenzahl im Weserbergland ist weiter gesunken - Quote liegt jetzt bei 7,8 Prozent im gesamten Arbeitsamts-Bezirk

Hameln/Holzminden (wbn). Im November ist die Arbeitslosenzahl im Bezirk der Agentur für Arbeit Hameln nochmals gesunken. Gegenüber Oktober waren 366 beziehungsweise 2,3 Prozent weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum November 2009 sind es 1.590 weniger - ein Minus von 9,2 Prozent.

Damit setzt sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt fort. Insgesamt meldeten sich 1.314 Menschen aus einer regulären Erwerbstätigkeit arbeitslos und damit 66 mehr als im Oktober. Gleichzeitig konnten im November 1.077 Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt beenden, das waren sogar 89 Menschen mehr als im Vormonat. Eine Ursache hierfür war die milde Witterung bis weit in den November. Die Entwicklung spricht aber auch für eine zunehmende Stabilisierung der Wirtschaft. In allen Geschäftsstellen der Arbeitsagentur Hameln sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen gegenüber dem Vormonat. Die Arbeitslosenquote im gesamten Agenturbezirk sank auf 7,8 Prozent.

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34-jährige Fahrerin setzte sich mit 1,66 Promille hinters Steuer

Und dann brach in dem Unfall-BMW auch noch Feuer aus... Ein früher Morgen, der mit einer Katastrophe begann

Nienburg/Rehburg (wbn). War es noch der Restalkohol von einem feucht-fröhlichen Abend? Schlimmer konnte der Tag nicht beginnen. Trotz Alkohol setzte sich eine 34-Jährige in Rehburg an das Steuer ihres BMW. Es war morgens um 6 Uhr. Sie war zu schnell unterwegs, kam von der Straße ab, streifte Baum und Betonpfeiler, wurde durch kleine Bäume und Sträucher gebremst – und dann brach in dem Unfallwagen Feuer aus. Dabei hatte sie noch großes Glück: Zwei Zeugen holten die Frau aus Münchehagen aus dem Wagen raus, der völlig ausgebrannt ist.

Jetzt hat sie keinen Wagen mehr und wird noch lange Zeit zu Fuß gehen dürfen. Denn der Alkoholtest ergab 1,66 Promille. Hier der Polizeibericht: Am frühen Morgen des Samstag kommt eine 34-Jährige mit ihrem BMW infolge Alkoholgenusses und überhöhter Geschwindigkeit von der Brunnenstraße ab.

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Erstmals eine Siegerschule aus dem Weserbergland

Anerkennung vom Minister - Grundschule Börry gewinnt Sportabzeichen-Schulwettbewerb des Landessportbundes

Börry/Hannover (wbn). Tolle Leistung! Die Grundschule Börry hat den Sportabzeichen-Schulwettbewerb des Landessportbundes Niedersachsen gewonnen. Die Ehrung nahm Niedersachsens Kultusminister Bernd Althuesmann persönlich vor.

In der Wertungsgruppe A Grundschulen mit Schülern der Schuljahrgänge 3 bis 4 hat die Grundschule mit ihren insgesamt 50 Kindern teilgenommen und alle haben das Sportabzeichen abgelegt. Erstmals wurde eine Schule aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont bei diesem Wettbewerb als Siegerschule ausgezeichnet!   Zu dem Wettbewerb mit einer zentralen Ehrungsveranstaltung rufen der Landessportbund Niedersachsen und die Barmer GEK seit zehn Jahren in Niedersachsen auf. Im Schuljahr 2009/2010 haben 161 378 Schülerinnen und Schülern von 870 Schulen am Sportabzeichen-Schulwettbewerb teilgenommen. 60 333 von ihnen haben das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich absolviert. 49 Schulen wurden bei der zentralen Ehrungsveranstaltung ausgezeichnet.  In diesen Schulen wurden im Verhältnis zu den am Wettbewerb teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die meisten Sportabzeichen abgelegt.

(Zum Bild: Die kleine Lea Zinnecker nahm stellvertretend für ihre Schule die Auszeichnung von Niedersachsens Kultusminister Bernd Althuesmann entgegen. Foto: Hartmann)

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Das Jamaika-Bündnis im Weserbergland groovt noch immer

Schwarz-Grün ist an der Elbe rettungslos abgesoffen, doch an der Weser hält sich eine solche Liaison erstaunlich gut über Wasser

Hameln/Hamburg (wbn). In Hamburg ist die schwarz-grüne Koalition endgültig gescheitert. Nach dem Weggang des Publikumslieblings Ole von Beust (CDU) konnte es dessen Nachfolger Christoph Althaus nicht richten, was allerdings für die politischen Beobachter nicht überraschend kam. Das Debakel war nicht zuletzt aufgrund des bildungspolitischen Scheiterns (im Koalitionsvertrag vereinbarte sechsjährige Primarschule) zu erwarten gewesen. Ein deutlich ausgefallener Volksentscheid lehnte das schwarz-grüne Konzept mit einer schallenden Ohrfeige ab – und zwar am Tage des Rücktritts von Beust.  Für das Weserbergland liegt da die Frage nahe, wie es vor diesem Hintergrund um das „Jamaika-Bündnis“ auf Kreisebene im Landkreis Hameln-Pyrmont bestellt ist.

Hier sind seit dreieinhalb Jahren CDU und FDP mit den Grünen im Bunde. Doch der politische Reggae in den Jamaika-Farben (Schwarz: Deppmeyers CDU), (Gelb: Fockenbrocks FDP) und (Grün: Schmiedekinds Grüne) im Dunstkreis der Rattenfängerstadt groovt unverdrossen weiter. Da mag SPD-Fraktionschef Uli Watermann noch so grell dazwischenpfeifen – unisono wird die ungewöhnliche Konstellation von den Beteiligten als Erfolgsmodell gelobt. Deppmeyer gab sich heute morgen im Gespräch mit den Weserbergland-Nachrichten.de sehr selbstbewusst: „Bei uns im Landkreis Hameln-Pyrmont läuft’s gut, ich bin ja auch noch da“, schmunzelte der  Fraktionsvorsitzende der Kreistags-CDU unter Anspielung auf die Kalamitäten, die sich nach dem Abgang von Ole von Beust im Hamburger schwarz-grünen Bündnis ergaben.

(Zum Bild: Otto Deppmeyer kämpft auch auf dem Schlachtfeld als Räuberhauptmann mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe (Schwarz, Grün, Gelb) gegen die "Roten". Foto Weserbergland-Nachrichten.de)

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Überzeugender sechster Platz für Nora Wessel bei den U-23-Frauen

Coole Leistung bei eisiger Kälte - Wessel und Hake haben bei der Kaderprüfung für die Rudersaison ihren starken Auftritt

Dortmund/Hameln (wbn). Starker Auftritt des Hamelner Rudervereins Weser im Ruhrgebiet. Wessel und Hake überzeugen in Dortmund!

Am Wochenende fand die erste Kaderüberprüfung für die Rudersaison 2011 in Dortmund statt. Bei eisiger Kälte, aber ansonsten idealen Ruderbedingungen, kämpften sich die beiden Hamelner Kaderathleten Nora Wessel und Thorben Hake am Samstag im Kleinboot über die 6000 Meter lange Strecke.  Nora Wessel, die in diesem Jahr bei der U-23 WM im leichten Frauenvierer Silber gewann, brauchte für die 6000 Meter 26:58 Minuten und schaffte damit einen überzeugenden 6. Platz bei den leichten U-23 Frauen im Einer.

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Sind Sie wirklich gegen Wundstarrkrampf geimpft?

Diphtherie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten - Gesundheitsamt bietet Impfsprechstunden an

Nienburg (wbn). Nicht warten bis es zu spät ist! Mal ehrlich, wer ist wirklich gegen Wundstarrkrampf geimpft? Dabei kann es täglich durch irgendwelche unvorhersehbaren Umstände zu einem Notfall kommen.

Deshalb sollte die nächste Impfsprechstunde in Nienburg nicht versäumt werden. Das Gesundheitsamt des Landkreises Nienburg/Weser bietet am Donnerstag, dem 9. Dezember 2010, in der Zeit von 15 bis 16 Uhr in den Räumen des Gesundheitsamtes Nienburg, Triemerstraße 17, die nächste Impfsprechstunde an.

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Auf der Flucht die Süßigkeiten verloren

Schöne Bescherung: Diebe haben das erste "Advents"-Fensterchen schon aufgemacht und sind eingebrochen...

Holzminden (wbn). Schöne Bescherung auf dem Weihnachtsmarkt in Holzminden. Das mit dem Adventskalender-Fensterchen haben einige Diebe wohl falsch verstanden. Sie brachen durchs Fenster in eine Weihnachtsbude ein und klauten sich Süßigkeiten.

Doch daran hatten sie keinen Spaß. Weshalb, das schildert nachfolgender Polizeibericht: Auf die Süßigkeiten eines Weihnachtsmarkthäuschens hatten es die Täter kurz nach Mitternacht am Sonntag auf dem Holzmindener Weihnachtsmarkt offensichtlich abgesehen. Nachdem sie ein Fenster mit Gewalt aufgedrückt hatten, griffen sie in das Häuschen hinein und entwendeten Süßigkeiten, die sie mit ihren Händen erreichen konnten. Als Zeugen diesen Vorfall gegen 00:45 Uhr beobachteten und die Süßigkeitendiebe gezielt anriefen, flüchteten die Täter und konnten leider nicht mehr eingeholt werden. Auf ihre Beute mussten sie aber zum größten Teil verzichten, denn die gestohlenen Süßigkeiten verloren sie weitestgehend wieder auf der Flucht.

 

Alkohol- und Drogenkontrolle im gesamten Kreisgebiet

201 Fahrer kontrolliert - einer brachte es beim Pusten auf 2,2 Promille. Lappen weg!

Holzminden/Bodenwerder/Hehlen (wbn). 2,2 Promille beim Pusten – das hat für das sofortige Einbehalten des Führerscheins gereicht. Der 59-Jährige ist bei einer landkreisweiten Kontrolle im Landkreis Holzminden der Polizei in Hehlen ins Netz gegangen. Jetzt darf er nur noch Schlitten fahren. Wenn genug Schnee liegt. Aber kein Auto mehr. Die Polizei versteht hier keinen Spaß. Auch nicht in der glühweinreichen Vorweihnachtszeit.

"Weder Fahrten unter Alkohol- noch unter Drogenbeeinflussung sind Kavaliersdelikte", macht Michael Weiner, Chef des hiesigen Polizeikommissariats, die Bedeutung der konsequenten Überwachung dieser Delikte deutlich. Vor diesem Hintergrund wurde in der Nacht zum vergangenen Samstag erneut eine Schwerpunktkontrolle im gesamten Landkreis Holzminden durchgeführt. 201 PKW-Fahrer und 7 Zweiradfahrer wurden an unterschiedlichsten Kontrollorten im gesamten Landkreis von den 12 eingesetzten Beamtinnen und Beamten einer eingehenden Kontrolle unterzogen.

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Warum wurde nicht auf den Warnhinweis der örtlichen Polizei reagiert?

Der Bürgermeister von Bodenfelde stellt jetzt unangenehme Fragen an die Staatsanwaltschaft

Bodenfelde (wbn). Nach den Trauerfeiern für die ermordeten Jugendlichen von Bodenfelde richtet sich das Augenmerk der Öffentlichkeit immer mehr auf das fragwürdige Verhalten der Behörden, die offenbar deutliche Warnhinweise in den Wind geschlagen haben.

So hat der Bürgermeister von Bodenfelde, Hartmut Koch, am Wochenende gegenüber dem NDR und anderen Medien das Verhalten der Staatsanwaltschaft offen kritisiert. Laut Koch habe diese einen Sicherungshaftbefehl gegen Jan O. nicht beantragt, obwohl sie darum  von der örtlichen Polizei geradezu „auf den Knien“ darum gebeten worden sei. Wäre dem stattgegeben worden, hätten die beiden Jugendlichen nicht sterben müssen.

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Umzug von Nagels Scheune in den Burginnenhof - heute Weihnachtsmarkt am Ith

Eine alte Idee ist umgesetzt: Coppenbrügger Wasserburg - die neue Adresse von Weihnachtsmann & Co.

Coppenbrügge (wbn). Wer an 23 Glühweinbuden, wie sie auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt zu finden sind, kein Interesse hat und nüchtern nach Hause fahren will, der sollte es mit dem Weihnachtsmarkt in Coppenbrügge probieren. Dort gibt es zwar auch das obligatorische Heißgetränk mit Garantie fürs Sodbrennen, aber das Ambiente der alten Wasserburg verspricht einen zusätzlichen Schuß Vorweihnachts-Romantik.

Der Verkehrsverein und die Gemeinde haben das Geschehen von der Scheune an der Osterstraße (Nagels Scheune) in den Burginnenhof verlegt und damit auch einer vor Jahren geäußerten Idee von Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka entsprochen. Die Parksituation für auswärtige Besucher ist ausgezeichnet, weil neben dem Parkplatz an der Schloßstraße der Netto-Markt-Parkplatz an der Bundesstraße 1 genutzt werden kann.

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