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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Feuerwehr-Tauchergruppe aus Lemgo am vierten Tag der Suchaktion im Einsatz - Weiterhin kein Hinweis auf gekenterten Kanufahrer

Dunkle Flecken im Flussbett der Emmer - doch das Sonargerät hat bisher noch keinen klaren Hinweis geliefert

Lügde/Bad Pyrmont/Emmerthal (wbn). Auch am vierten Tag hat die Suche nach dem vermissten Kanu-Fahrer aus Bad Pyrmont keinen Hinweis auf sein Schicksal gebracht. Die seit heute Mittag erfolgte Suche mit einem Sonargerät der Feuerwehr-Tauchergruppe aus Lemgo  musste bei Einbruch der Dunkelheit abgebrochen werden.

Das Gerät kam zudem nur sehr langsam voran, weil es gegen die Strömung schwimmen musste. Einige markante Kontraste auf dem Grunde des Bachbettes konnten, soweit es die weiterhin starke Hochwasserströmung auf der Emmer zugelassen hat, von den erfahrenen Tauchern aus Nordrhein-Westfalen überprüft werden. Weitere Merkpunkte sollen zu einem späteren Zeitpunkt von den Tauchern aufgesucht werden, sobald dies bei nachlassendem Wasserdruck möglich ist.

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Die Überraschung des Tages

Erst die Perser, dann die Russen? Radio Aktiv meldet: Hotel am Klütturm ist verkauft!

Hameln: Der aktive  Radio-Sender Radio Aktiv vermeldet die Überraschung des Tages: Das Hotel am Klütturm ist verkauft! Nach den Persern kommen jetzt die Russen. Steht nun "Borschtsch" auf der Speisekarte des in einsamer Höhe gebauten Restaurants, das in jeder Etage mit einer Bar aufwartet?

Die schlagzeilenträchtige Immobilie, die bis Sommer 2009 der insolventen Cemag-Holding gehört hat, ging laut Radio Aktiv und nach Aussagen des Insolvenzverwalters "an einen russischen Investor". Nähere Einzelheiten wollte Insolvenzverwalter Ralph Bünning von der Kanzlei Schultze und Braun aus Hannover noch nicht bekanntgeben.

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Ein Deutscher hat das Geheimnis der Indio-Erde geknackt

Die "Schwarze Erde" der Indios soll heute Abend bei einem Stadtwerke-Vortrag auf fruchtbaren Boden fallen

Hameln (wbn). Die Schwarze Erde der Indios wird heute im Mittelpunkt des Vortrages stehen, den der aus Berlin angereiste Mitarbeiter des Bundesumweltministeriums, Dr. Haiko Pieplow, um 18 Uhr im Energietreff der Stadtwerke in Hameln hält.

„Terra Preta“, auch als Gold der Erde beschworen, ist von Pieplow vor gut fünf Jahren erforscht worden. Er hat das Geheimnis des Fruchtbarkeitserfolges dieser außergewöhnlichen Erde geknackt. Was der Kleingärtner im Weserbergland daraus lernen kann, wie er selbst „Terra Preta“ mit Erfolg einsetzen kann, das gehört zu den erstaunlichen Geheimnissen, die der Fachmann heute Abend mit dem Stadtwerke-Publikum teilen will. Und ganz nebenbei geht es auch um Umweltschutz und Welternährung. Ein empfehlenswerter Vortrag.

 

Trotz gestiegener Nachfrage - es gibt noch Bio-Eier

Absatz von Bio-Eiern bekommt Flügel - Umsatzsteigerung von 30 Prozent seit Bekanntwerden des Dioxin-Skandals

Berlin (wbn). Es gibt noch Bio-Eier, auch wenn die Nachfrage extrem gestiegen ist. Der Skandal um Dioxin im Tierfutter hat den Absatz von Bio-Eiern sprunghaft in die Höhe schnellen lassen.

Wie der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel den Weserbergland-Nachrichten.de mitteilte, berichten Verbandsmitglieder von Umsatzsteigerungen bis zu 30 Prozent seit Weihnachten. Es gebe vereinzelte Engpässe, aber noch sei die Versorgung mit Bio-Eiern gesichert. Die Großhändler im BNN beliefern Bioläden und Biosupermärkte. Bio-Betriebe dürfen ihre Tiere nicht mit Abfallfetten aus der Industrie füttern.

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Auch am vierten Tag der Suche bleibt das Schicksal des Hochwasseropfers von der Emmer ungewiss

Vom Sonarboot bis zum Polizeihubschrauber - die Polizei lässt nichts unversucht um das Schicksal des Kanufahrers zu klären

Hameln/Emmerthal  (wbn). Auch am vierten Tag nach der Kanu-Tragödie auf der Emmer gibt es keinen Hinweis auf den vermissten 26-jährigen Kanufahrer aus Bad Pyrmont. Jetzt wird offenbar darüber nachgedacht ein Sonarboot der Polizei einzusetzen.

Das zeigt, dass die niedersächsische Polizei nichts unversucht lässt um das Schicksal des jungen Mannes zu klären. Noch immer birgt die Emmer wegen ihres Hochwasserstandes mit starker Strömung Gefahren für den Einsatz von Polizeitauchern aus Hannover. Ein Polizeisprecher aus Bad Pyrmont berichtete den Weserbergland-Nachrichten.de heute Vormittag auf Anfrage, dass zur Zeit über das weitere Vorgehen bei den intensiven Suchaktionen beraten werde.

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Das Ende einer Promillefahrt - und die Fahrerlaubnis war auch nicht vorhanden

Auf der Wache den Polizisten geschlagen und die Kollegen beleidigt - 25-Jähriger Unfallflüchtiger rastet aus

Emmerthal (wbn). Er hat offensichtlich betrunken ein Fahrzeug gefahren, einen Unfall verursacht, Fahrerflucht begangen und auch keine Fahrerlaubnis besessen. Als ob das nicht genug wäre, hat der 25-Jährige aus Emmerthal auf der Wache einen Polizisten angegriffen und geschlagen, andere Uniformierte zudem beleidigt.

Die Angelegenheit hat jetzt ein entsprechendes juristisches Nachspiel. Hier der Polizeibericht: Am Sonntag, gegen 10:08 Uhr, wurde der Polizeidienststelle in Hameln fernmündlich ein Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 50 zwischen den Ortschaften Hagenohsen und Lattferde gemeldet. Die Einsatzbeamten der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden begaben sich daraufhin unverzüglich zur Unfallstelle. Vor Ort stellten die Beamten einen stark beschädigten PKW fest. Fahrzeugteile lagen zerstreut auf der Fahrbahn sowie auf dem angrenzenden Grünstreifen.

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Der Bootsinsasse aus Bad Pyrmont bleibt weiterhin verschollen

Heute Nachmittag: Polizeitaucher aus Hannover haben das gekenterte Kanu aus den Fluten der Emmer gezogen

Lügde/Bad Pyrmont (wbn). Es ist der dritte Tag der Suche nach dem vermissten Kanu-Fahrer. Der Hochwasserdruck auf der Emmer hat nachgelassen und der zurückweichende Fluss gibt nach und nach sein grausiges Geheimnis preis. Zunächst wurde ein Paddel gefunden und eine Bootsleine gesichtet. Dann fanden die Suchmannschaften der Bereitschaftspolizei aus Hannover das gekenterte Unglücks-Boot.

Polizei-Taucher aus Hannover wurden gegen 16.40 Uhr in den trüben Fluten der Emmer fündig. Doch von dem Unglücks-Paddler fehlt weiterhin jede Spur. Hier der Polizeibericht von Udo Nacke aus Bad Pyrmont in dem die Bilanz der Suchaktion des heutigen Tages gezogen wird: „Die Suche nach dem 26-jährigen Bad Pyrmonter, der bei einem Bootsunfall am Sonntagnachmittag in die Hochwasser führende Emmer gestürzt war und seitdem vermisst ist, wurde heute fortgesetzt. 11 Beamte der Bad Pyrmonter Polizei suchten gemeinsam mit 60 Kollegen der Bereitschaftspolizei aus Hannover an beiden Seiten der Emmer zwischen Lügde und Welsede nach dem Vermissten.

 

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Heute morgen gegen 10 Uhr stand die Polizei vor der Tür

Missglückter Überfall auf Getränkemarkt - Jetzt können die Räuber im Knast darüber nachdenken was alles schief gelaufen ist

Hameln (wbn). Überfall auf die Getränkemarkt-Kasse! Doch die Aktion verlief anders als von den beiden Tätern gedacht. Einer der beiden aus Hameln stammenden Täter wurde von Zeugen im Getränkemarkt festgehalten, während der Komplize mit der Waffe und dem aus der Kasse gerissenen Geld verschwand.

Doch die Hamelner Polizei blieb hartnäckig am Ball und machte auch den zweiten Räuber ausfindig. Festnahme heute gegen 10 Uhr in der Wohnung eines Bekannten! Jetzt sind beide wieder vereint – im Knast. Hier der Polizeibericht aus Hameln von Dirk Barnert: Gestern, gegen 17:48 Uhr, wurde der Polizeidienststelle in Hameln fernmündlich ein Raub auf den Getränkemarkt in der Nordstadt mitgeteilt. Zum Tatort in die Wehrberger Straße, in Hameln begaben sich unverzüglich Einsatzbeamte der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden. Außerdem wurde eine Fahndung nach einem flüchtigen Täter eingeleitet.

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Die Boot-Tragödie auf der Emmer

Suchtrupps der Bereitschaftspolizei haben heute das Unglücks-Kanu geborgen - Von dem Paddler fehlt weiterhin jede Spur

Bad Pyrmont/Lügde (wbn). Nachdem die  Jacke des auf der Emmer abgetriebenen Kanufahrers gefunden worden war, haben die Suchtrupps der Polizei heute auch das gekenterte Kanu ausfindig gemacht. Es wurde zwischen Bad Pyrmont und Lügde geborgen. Der 27 Jahre alte, aus Bad Pyrmont stammende Mann selbst bleibt  aber weiterhin verschwunden.

Dies haben die Weserbergland-Nachrichten.de am frühen Abend aus Bad Pyrmont erfahren. Der Körper ist offenbar von der Strömung abgetrieben worden. Nach dem Kanu-Unfall am Sonntag auf der Emmer bei Lügde hatten Suchtrupps von Feuerwehr und Polizei immer wieder intensiv das Überschwemmungsgelände durchkämmt.

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Mehr als 60 Polizisten an der Emmer im Einsatz

Von dem Opfer blieb nur die Jacke zurück: Bereitschaftspolizei hat heute die Suche nach dem vermissten Kanufahrer fortgesetzt

Bad Pyrmont/Lügde (wbn). Mit jeder Stunde ist die Hoffnung auf eine glückliche Wende geschwunden. Und die Konsequenz mag kaum einer aussprechen. Die Suche nach dem verunglückten Kanufahrer ist heute fortgesetzt worden. Mehr als 60 Polizisten aus Hannover und aus Holzminden sind diesmal im Einsatz in der Hoffnung Hinweise auf das Schicksal des bei Hochwasser auf der Emmer abgetriebenen 27-jährigen Kanufahrers aus Bad Pyrmont zu finden.

Wie berichtet, war das Boot des jungen Mannes am Sonntag in der reißenden Strömung gekentert und mit dem Opfer in den unberechenbaren eisigen Fluten davongetragen worden. Zwei weitere Insassen konnten sich mit Hilfe eines zufällig vorbeikommenden Mannes ans Ufer retten und wurden ebenfalls wie der Helfer, der selbst sein Leben riskiert hat, mit starken Unterkühlungen in das Krankenhaus gebracht. Bei dem dramatischen dritten Rettungsversuch für den 27-Jährigen reichten die Kräfte offenbar nicht mehr aus. Wie Udo Nacke von der Polizei Bad Pyrmont den Weserbergland-Nachrichten.de bestätigte, ist eine Jacke, die noch im Bereich Lügde gefunden worden ist, der bislang einzige Hinweis auf den verunglückten Kanufahrer.

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Deutlich bessere Auslastung der Flüge

Im Aufwind: Wieder mehr als eine Million Passagiere am Airport in Lippstadt

Lippstadt/Paderborn (wbn). Vulkanasche, Streiks und dem frühen Wintereinbruch zum Trotz – der Paderborn-Lippstadt Airport verzeichnet wieder Zuwachs.  Die Schallmauer von mehr als einer  Million Fluggästen ist erneut  geknackt worden.

Der beliebte Regionalflughafen im benachbarten Ostwestfalen-Lippe ist auch für viele Familien im Weserbergland die erste Wahl, wenn es mit dem Flugzeug in den Urlaub geht. Grund: Kurze Wege, guter Service und konkurrenzlos billiges Parken. Hier wird kein Langzeitparker abgezockt. Der  Paderborn-Lippstadt Airport hat im vergangenen Jahr 1.030.810 Passagiere abgefertigt. Das entspricht einem Zuwachs von rund 46.700 Fluggästen oder einem Plus von mehr als 4,5 Prozent gegenüber 2009. Die Zahl der Flugbewegungen war dagegen rückläufig. Sie sank um 1,7 Prozent auf knapp 38.750.

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Abendlicher Feuerwehreinsatz in Fischbeck

Der Klassiker: Überhitztes Fett löst einen Küchenbrand aus - zwei Verletzte

Hessisch Oldendorf (wbn). Überhitztes Fett in der Pfanne – als Brandursache ein Klassiker bei den Feuerwehrberichten. So geschehen in Fischbeck.

Dort sind gestern nach einem Bericht von Radio Aktiv am frühen Abend bei einem Küchenbrand eine Frau und ein Feuerwehrmann verletzt worden. In einer Pfanne auf dem Herd war Fett in Brand geraten, als die 85-jährige Hausbewohnerin kurz die Küche verlassen hatte. Als sie wieder zurück kam, stand der ganze Raum in Flammen.

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Überraschende Personalie im Hamelner Rathaus

Koss, der Koloss, geht - der Baudezernent beschert Lippmann eine neue Baustelle

Hameln (wbn) . Die Weser tritt über die Ufer und Hamelns erster Stadtrat Eckhard Koss geht von Bord. Der altgediente kommunalpolitische Weser-Wasserbüffel kehrt der Oberbürgermeisterin der Rattenfängerstadt Susanne Lippmann in den ersten Tagen des neuen Jahres mal soeben den breiten Rücken. Das ist der kommunalpolitische Knaller des Jahres, exklusiv verkündet von der DeWeZet als offiziösem Organ der Wesermetropole.

Die stets gut informierte DeWeZet-Autorin „ni“ deutet auch an, weshalb der in Bausachen bislang unentbehrlich erscheinende, allwissende Koss mit dem kolossalen Image des Strippenziehers den Hut nimmt: „Es sei eben schwierig mit der Oberbürgermeisterin. Nicht jeder, so heißt es, komme klar mit einer Chefin, die es vorziehe, mit ihren Mitarbeitern per E-Mail zu verkehren, statt Probleme miteinander zu besprechen…“ - schreibt die profunde Autorin aus dem Niemeyer-Clan.

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Er hatte zunächst schon die Hand des Opfers zu fassen bekommen

Das Kanu-Drama auf der Emmer: Ein Mitarbeiter aus der Kreisverwaltung hatte als Zufallszeuge sogar sein Leben riskiert

Emmerthal/Pyrmont (wbn). Erst jetzt vervollständigt sich wie ein Mosaik das Bild von dem Ausmaß der Tragödie auf der Emmer. Es gab einen unglücklichen, tragischen Schutzengel, der sein Leben riskiert hat und am Schluß doch vor der Gewalt der Naturkräfte kapitulieren musste.

Es ist ein 45-jähriger Mann, der durch Zufall Augenzeuge des Kanu-Unglückes auf der Emmer wurde, bei dem ein Boot mit drei Insassen gestern am Sonntag gekentert war. Ein Zwölfjähriger und ein Siebzehnjähriger konnten sich mit Unterstützung des beherzten Helfers in der reißenden Hochwasser-Strömung an das Ufer retten. Der dritte im Boot, ein 27-Jähriger aus Bad Pyrmont, wurde jedoch mit dem Kanu davon getrieben.  Zuvor hätte es jedoch eine hauchdünne Chance gegeben den 27-Jährigen zu retten. Der Helfer war zu ihm ins Wasser gestiegen und hatte sogar seine Hand zu fassen bekommen, drohte aber selbst davongezogen zu werden. Im eiskalten Wasser – so erste Schilderungen von der gestrigen Tragödie – verließen den 45-jährigen Helfer die Kräfte.

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Suche mit Polizeihubschrauber erneut abgebrochen

Nach der Bootstragödie auf der Emmer: Auch heute blieb die Hubschraubersuche ohne Ergebnis - wurde 26-Jähriger ein Opfer der Fluten?

Emmerthal/Bad Pyrmont (wbn). Die schlimmsten Befürchtungen verdichten sich. Noch immer fehlt von dem auf der Emmer bei starkem Hochwasser abgetriebenen Kanu-Fahrer aus Bad Pyrmont jede Spur.

Der 26-Jährige war gestern zwischen Lügde und Bad Pyrmont mit zwei Bootsinsassen, die zwölf und siebzehn Jahre alt sind, gekentert. Während sich die beiden Jugendlichen ans Ufer retten konnten, wurde der 26-Jährige von der Strömung mitsamt Boot mitgerissen. Ein Augenzeuge der Tragödie hatte noch versucht dem 26-Jährigen zu helfen. Die zwei überlebenden Bootsinsassen waren mit Unterkühlungen in das Krankenhaus gebracht worden und konnten es inzwischen wieder verlassen.

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Heute morgen hatten sie das "Armdrücken" gegen die Emmer-Kraft gewonnen

Der nächtliche Kampf am Emmer-Deich: 400 Kameraden von Feuerwehr und THW im schweren Sandsack-Einsatz

Emmerthal/Hameln (wbn). Der nächtliche Kampf um den Deich: Gut 400 Feuerwehrkameraden und THW-Kräfte waren bis heute Morgen im Einsatz um den Deich in Emmern zu sichern und das Schlimmste im Raum Emmerthal zu verhindern. Der Wasserdruck auf den Damm war infolge des Hochwassers der Emmer enorm. Per Menschenkette, mit der Kraft ihrer Arme, die von Mann zu Mann die Sandsäcke wuchteten, trotzten die örtlichen Hilfskräfte den schmutzigen Schmelzwasser-Fluten.

Im Pendelverkehr karrten die Lastwagen von regionalen Zivilfirmen die Hunderte von Sandsäcken an, die zur Verstärkung an den aufgetretenen Sickerstellen eingesetzt werden mussten. Inzwischen hat sich die Lage an der Emmer entspannt, während der Weserpegel weiterhin ansteigt. Jörg Grabandt, Medienbetreuer der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont, hat heute Morgen folgenden Lagebericht gegeben: „Am Sonntag wurde die FF Emmern zu einem Hochwassereinsatz in die Industriestraße gerufen.

Die Emmer war auf Grund der Schneeschmelze über die Ufer getreten und stand hoch am Deich in Emmern.

(Zum Bild: Weit nach Mitternacht wuchten mehr als 400 Helfer die Sandsäcke an den Emmer-Damm. Der Einsatz hat sich gelohnt, war aber erst heute Morgen beendet. Foto darunter:  Technisches Hilfswerk und Feuerwehr arbeiten Hand in Hand und erweisen sich auch im Katastrophenschutz als eingespieltes Team. Fotos: Grabandt)

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Die gute Meldung vom Tage

Die Schweinemäster im Kreis Nienburg haben Schwein: Keine Sau mit Dioxin belastet

Nienburg/Hannover (wbn). Endlich eine positive Nachricht im Dioxinskandal. Die vom Dioxinskandal betroffenen Schweinemäster und Milchviehalter im Landkreis Nienburg/Weser können aufatmen.

In allen sechs gesperrten Betrieben kann nach Erkenntnissen des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit eine Überschreitung des Dioxingrenzwertes in den Mischfuttermitteln ausgeschlossen werden. Sie werden vom Land daher nicht mehr als Risikobetrieb gelistet.

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Mehr als 100 Feuerwehrleute mussten die verzweifelte Suchaktion abbrechen

Die Kajak-Tragödie auf der Emmer: Hat der vermisste 26-Jährige seine leichtsinnige Hochwasserfahrt mit dem Leben bezahlt?

Lügde/Emmerthal (wbn). Hat er den Kajak-Leichtsinn auf der Emmer mit dem Leben bezahlen müssen? Noch immer ungewiss ist das Schicksal des 26-jährigen Kajakfahrers, der zusammen mit zwei anderen Kameraden auf der Hochwasser führenden Emmer bei starker Strömung gekentert und dann davon getrieben worden ist.

Während sich die beiden anderen Bootsinsassen (zwölf und siebzehn Jahre alt) in dem eiskalten Waser der Schneeschmelze aus eigenen Kräften ans Ufer retten konnten, wurde der 26-Jährige nach dem Kentern zwischen Lügde und Bad Pyrmont auf der Emmer mit den Fluten mitgerissen. Jörg Grabandt, Medienbetreuer der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont, berichtete heute Abend den Weserbergland-Nachrichten.de, dass gut hundert Feuerwehrkräfte auf der Suche nach dem Opfer im Einsatz waren. Auf beiden Seiten der Ufer hielten die zeitgleich alarmierten Feuerwehrkräfte aus dem nordrhein-westfälischen Lügde und dem niedersächsischen Bad Pyrmont Ausschau nach dem Vermissten. Grabandt: „Da die Emmer durch das Hochwasser zu einer großen Gewässerlandschaft geworden ist, war es für die Einsatzkräfte nicht möglich, das komplette Gebiet abzusuchen. (Zum Bild: Bis zum Einbruch der Dunkelheit suchte ein Polizeihubschrauber zwischen Emmerthal und Lügde nach dem vermissten Kajak-Fahrer. Foto: Foto: Grabandt)

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Zahlreiche Straßen gesperrt

Das Hochwasser kam schneller als erwartet - Campingplatz Rinteln muss geräumt werden

Hameln/Rinteln/Holzminden (wbn). Das Hochwasser im Weserbergland ist nun doch schneller als von den Fachleuten erwartet angestiegen. In Hannoversch Münden sind Teile der Altstadt überspült. Dramatischer Appell: In Rinteln im Landkreis Schaumburg muss aufgrund steigenden Hochwassers der Campingplatz am Doktorsee geräumt werden.

Stellplatzinhaber werden dringend gebeten, ihre Wohnwagen abzuholen. In vielen Dörfern des Landkreises Hameln-Pyrmont wurden die Freiwilligen Feuerwehren zu Überschwemmungseinsätzen gerufen.

B497 Holzminden - Schönhagen Zwischen Ampelkreuzung Holzminden/Sollingstraße und Kreuzung Neuhaus im Solling in beiden Richtungen gesperrt, Schneebruch, eine örtliche Umleitung ist eingerichtet 

L424 Hameln - Halle Zwischen Hagenohsen und Latferde in beiden Richtungen gesperrt, Verkehrsbehinderung durch Hochwasser 

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Die ersten Todesopfer der Überschwemmungen in Deutschland - Bootsfahrer in der Enz ertrunken

Kajak-Tragödie auf der Emmer - Junge Kajakfahrer kentern in der reißenden Strömung. Suche nach Opfer mit Taucher und Hubschrauber

Lügde/Bad Pyrmont/Pforzheim (wbn). Die reißende Strömung auf den Hochwasser führenden Flüssen und Bächen – sie ist für Kajak-Fahrer zur tödlichen Gefahr geworden. In Pforzheim ist ein 50 Jahre alter Kajakfahrer tot aus der Enz gezogen worden und im Weserbergland auf der Emmer hat sich ebenfalls eine Tagödie abgespielt. Drei Kajakfahrer sind im eiskalten, schnell fließenden Wasser gekentert, ein 26-Jähriger, der mit dem Boot abgetrieben worden ist, gilt immer noch als vermisst.

Eine große Suchaktion mit Hubschraubern und Tauchern musste in der hereinbrechenden Dunkelheit  abgebrochen werden. Die Polizei Lippe schildert die Kajak-Tragödie vom heutigen Tag, die bei Lügde begonnen hatte, in ihrem Abendbericht wie folgt: Drei Personen kentern in einem Boot auf der Emmer, zwei davon werden unterkühlt gerettet, einer wird weiterhin vermisst. Auch einer der Retter muss stark unterkühlt ins Klinikum transportiert werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhren ein 26-jähriger, ein 17-jähriger und ein 12-jähriger mit einem offenen Kanu die Überschwemmungsgebiete im Bereich der Emmer bei Lügde.

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Buchstäblich das Kriegsbeil ausgegraben

Gespaltenes Verhältnis zu einem Wirt: Nachts steckte eine Axt in  der Eingangstür

Holzminden (wbn). Hackebeil-Attacke an einer Kneipentür. Weil es zwischen ungebetenen Gästen und dem Kneipenwirt Ärger und Streitigkeiten gegeben hatte, rächte sich offensichtlich einer der aus der Gaststätte gewiesenen Gäste derart, dass er eine Axt in die Eingangstür schlug.

In der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag hatte der Gastwirt einer Holzmindener Innenstadtkneipe mit zwei stark alkoholisierten Gästen erheblichen Ärger über deren ungebührliches Verhalten. Daraufhin wies er die beiden 38- und 46-jährigen Männer aus der Gaststätte, um den entstandenen Streit nicht noch weiter eskalieren zu lassen. Obwohl beide Männer daraufhin die Kneipe verließen und damit wieder Ruhe eingekehrt war, beließ es der 46-jährige Mann aber nicht dabei.

(Zum Bild: Diese "Streitaxt" hinterließ ein Gast, der offensichtlich ziemlich sauer auf den Wirt war. Foto: Polizei)

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