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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Land steuert 33,2 Millionen Euro bei

Ein kostenloses Lächeln ist manchmal die beste Medizin: Sozialministerin Aygül Özkan lobt das Kreiskrankenhaus, das jetzt Sana-Klinikum heißt 

Von Ralph L o r e n z

Hameln (wbn). Ob Aygül Özkan (38) als neue niedersächsische Sozialministerin wirklich eine sogenannte „Powerfrau“ ist, muss sich erst noch erweisen. Aber sie hat ein Power-Lächeln, das Herzen und Türen öffnet. Und es ist manchmal die beste Medizin, dabei noch Kosten und Blutdruck senkend.

Alle warten auf sie am neu gebauten Haupteingang des Kreiskrankenhauses Hameln-Pyrmont, aber sie schafft es nahezu unbemerkt einzutreffen. Landrat Rüdiger Butte – quasi als Landrat der Hausherr des Kreiskrankenhauses – sieht sie dennoch als erster, da steht sie allein, im schwarzen Kostüm schon kurz vor der Tür. Er begrüßt sie, wechselt mit ihr kurz einige Worte über sich und den Landkreis. Aygül Özkan spricht gleich nach der allgemeinen Begrüßung als erster Hauptredner, weil sie bald zum nächsten Termin müsse, wie sie den Gastgebern bedauernd mitteilt. 33,2 Millionen Euro habe das Land als Förderbeitrag für die Neubaufertigstellung und Zentralisierung des Kreiskrankenhauses aufgebracht, der Landkreis habe als Träger zusammen mit der Sana Klinken AG ebenfalls tief in die Tasche gegriffen. Mit gut 18 Millionen Euro. Das Konzept weise die richtige Strategie auf, lobt die Sozialministerin von Niedersachsen: Zur klaren medizinischen Struktur komme die moderne Diagnostik und  - was die Ministerin besonders gut findet – die Kooperation mit vielen Spezialisten und Einrichtungen zum Nutzen der Patienten.

 

(Zum Bild: Ein offenes Lächeln sagt mehr als Tausend Ministerworte - Aygül Özkan neben Landrat Rüdiger Butte. Foto: Lorenz)

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Durch Elze gepilgert

Warum ein Flusskrebs am frühen Morgen auf der Polizeiwache erschienen ist...

Elze (wbn). Von Hape Kerkeling kennt man es ja: „Ich bin dann mal weg“, hat er gesagt und sich auf den Jakobsweg gemacht. Da ist er dann Monate später wieder zurückgekommen. Reich an Erfahrungen und Einsichten. Was sich der Flusskrebs indessen gedacht hat, war der Polizei ein Rätsel.

Die wunderte sich morgens gegen 8.30 Uhr als eine Frau aus Elze mit ihrem Sohn auf der Wache auftauchte. Mit einem Papierlampion als ungewöhnliches Behältnis für ein nicht weniger ungewöhnliches Fundtier. Es war eben jener Flusskrebs, der sich mit geöffneten Scheren der Herausforderung durch niedersächsische Polizeibeamte stellte. Ob diese ihn erkennungsdienstlich behandelt haben, ist nicht klar.

(Zum Bild: Dieser Flusskrebs hat es zumindest zum Polizeifoto gebracht. Ob von den imposanten Scheren "Fingerabdrücke" gemacht worden sind, ist nicht bekannt. Foto: Polizei)

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Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht?

Die blutige Spur eines Pferderippers - zutraulicher Rappe auf der Wiese durch Stichverletzungen getötet

Hespe/Bückeburg (wbn). Das Vorgehen erinnert an den berüchtigten „Pferderipper“, der Ende der 90er Jahre in Niedersachsen und anderen Bundesländern seinen Terror auf den Pferdeweiden verübt hatte. Auch diesmal wurde ein besonders zutrauliches Tier getötet. Auffallend die Stich- und Schnittverletzungen im Genital- und Bauchbereich. Das Opfer war ein Rappe.

Der getötete dreijährige Hannoveraner wurde auf einer Wiese in Hespe von sonntäglichen Spaziergängern gefunden. Die Tat liegt schon eine Woche zurück, wurde jetzt erst von der Polizei mit der Bitte um Zeugenhinweisen öffentlich gemacht. Hier der Polizeibericht von heute Nachmittag: „An dem Wochenende, 14. auf 15. August, wurde auf einer Wiese an der Stemmer Allee in Hespe ein dreijähriger Wallach von bislang unbekannten Tätern getötet. Auf der Wiese befanden sich insgesamt sieben Pferde, wobei der getötete Hannoveraner, ein Rappe, der zutraulichste war.

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Mehr als 200 Trauergäste in Delligsen

Der Pastor des kleinen Julian ringt um Worte: "Unsere Herzen schreien angesichts des Unvorstellbaren..."

Delligsen (wbn). "Unsere Herzen schreien angesichts des Unvorstellbaren, das Julian angetan worden ist" – der Gemeindepfarrer von Delligsen, Bernhard Knoblauch, hat heute in einem bewegenden Abschiedsgottesdienst für den brutal getöteten fünf Jahre jungen Julian versucht die allgemeine Betroffenheit über die abscheuliche Bluttat des eigenen 26-jährigen Stiefvaters in Worte zu fassen.

Gut 250 Menschen hatten sich zu dem Gottesdienst in der kleinen evangelisch-lutherischen  St.-Georgs-Kirche von Delligsen eingefunden. Darunter auch der Landesbischof der Lutherischen Landeskirche Braunschweig, Friedrich Weber. Eines der wichtigsten Aufgabenfelder der Kirche sei es, Kindern einen geschützten Raum zu bieten, sagte der hochrangige Kirchenvertreter und musste gleichzeitig einräumen, dass das Geschehen dennoch für die Kirche nicht vorhersehbar gewesen sei. Noch immer herrscht in der Bevölkerung von Delligsen Fassungslosigkeit über die Gewaltorgie des Lebenspartners der Mutter, der bei der bestialischen Tat unter Drogeneinfluss gestanden haben soll, wie er selbst einräumte. Auch gestandene Feuerwehrleute und Polizisten waren den Tränen nahe als sie den geschundenen Körper des Kindes unter Schutt und Gerümpel auf dem Grundstück des Elternhaues fanden.

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Bereitschaftsführer Küllig mit dem Übungsablauf zufrieden

Großübung in Wallensen - Industriebrand mit vermissten Personen. Und ein Happy End mit Schöpf-Currywurst

Wallensen/Salzhemmendorf (wbn). Zum Schluß gab’s Schöpf-Currywurst mit Krautsalat und „erfrischenden Getränken“ für insgesamt 140 Feuerwehrkameraden – doch zuvor war eine großangelegte, sehr anspruchsvolle Feuerwehr-Übung in Salzhemmendorf-Wallensen angesagt gewesen.

Pressesprecher Jörg Grabandt von der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont schildert nachfolgend sachkundig und detailreich für die Weserbergland-Nachrichten.de den Ablauf der Großübung im Ostkreis auf Salzhemmendorfer Gemarkung:

Am Freitag wurde die Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) Ost zu einem Großbrand nach Wallensen bei der Firma Danform gerufen. Dort sollte ein Teil der Produktionshalle im Vollbrand stehen, mindestens 10 Personen vermisst sein und die Gefahr der Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile bestehen.

Mit dieser Übungslage konfrontierte der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Müller den Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost Thomas Küllig. Bereitschaftsführer Küllig setzte daraufhin den I. Zug (Fachzug Wassertransport) und den IV. Zug (Fachzug Wasserförderung 8) zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ein.

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Es droht auch die Gefahr, dass Teichdämme brechen

Ärger mit Fischzuchtbetrieb  nach Ausbruch einer Seuche - jetzt lässt der Landkreis den Betrieb räumen

Hemeringen/Hameln (wbn). Es droht die Gefahr, dass Dämme brechen, Teiche leerlaufen und sich eine Fischseuche ausbreitet. Der Fachdienst Ordnung/Veterinärwesen des Landkreises Hameln-Pyrmont bereitet deshalb die Räumung eines Fischzuchtbetriebes in Hemeringen vor. Betroffen sind nach Informationen der Weserbergland-Nachrichten zehn Tonnen Fisch, vornehmlich Forellen.

Diese Räumung ist eine so genannte „Ersatzvornahme“, eine Beseitigung von Mängeln durch die Behörde. Die Fische in der Anlage leiden unter der anzeigepflichtigen Fischseuche IHN. Da sich der Betreiber seit Juni nicht mehr um die Bewirtschaftung der Fischzuchtanlage gekümmert hat, drohte die Fischseuche sich auch in andere Gewässer weiter auszubreiten. Damit die Ausbreitung der Seuche verhindert wird, muss der Fachdienst Ordnung/Veterinärwesen die Fische nun töten und entsorgen. Zum Hintergrund: In dem Bestand war Ende Januar der Ausbruch der anzeigepflichtigen Fischseuche IHN festgestellt worden. Daraufhin verhängte der Landkreis eine Betriebssperre, das heißt die Abgabe lebender Fische aus dem Betrieb und das Einsetzten neuer Fische in den Betrieb wurden untersagt.

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Um 14 Uhr beginnt der öffentliche Abschiedsgottesdienst

Heute nimmt das Weserbergland Abschied von dem kleinen Julian - Bischof Weber kommt zur Trauerfeier nach Delligsen

Delligsen (wbn). Das Weserbergland nimmt Abschied von dem kleinen fünfjährigen Julian, der in der vergangenen Woche von seinem Stiefvater bestialisch getötet worden war. Für den heutigen Dienstag ist eine Trauerfeier angesetzt worden, zu der sich auch der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber einfinden wird.

Nach Auskunft des Delligser Pfarrers Bernhard Knoblauch beginnt die Trauerfeier um 14 Uhr in der evangelisch-lutherischen Landeskirche. Sie ist öffentlich. Das Kind war vor einer Woche in der Nacht zum Dienstag auf sadistische Weise von dem 26-jährigen Lebenspartner der 28-jährigen Mutter „aus niederen Beweggründen“ – so der Haftrichter -  getötet worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den geständigen Gewalttäter, der selbst angab unter Drogen gestanden zu haben, wegen Mordverdachts.

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Eine Ministerin kämpft gegen Verbrecher

Brandstiftung, Hass-Mails, Todesdrohung - die Grenze von der Kritik zum kriminellen Terror ist längst überschritten!

Von Ralph Lorenz

Hannover/Hameln (wbn). Die Grenze vom Protest zum Terror gegen die niedersächsische Agrarministerin Astrid Grotelüschen (CDU) ist längst überschritten. Anonyme Hass-Mails, Todesdrohungen und jetzt auch ein Brandanschlag auf den Betrieb des Ehemannes Garlich Grotelüschen im niedersächsischen Landkreis Oldenburg – wie weit ist die Protestkultur der Tierschützer und Kritiker der Intensiv-Tierhaltung schon verkommen?

Wer die Ereignisse mit klammheimlicher Freude verfolgt, weil andere für die Erfüllung der eigenen ideologischen Sichtweise das schmutzige Geschäft der Einschüchterung und Existenzvernichtung besorgen, macht sich eindeutig mitschuldig. Es geht um nicht weniger als um Brandstiftung, die den Tod von Mensch und Tier billigend in Kauf nimmt. Wer immer hinter diesen Gewaltdelikten steht – es sind Täter, die sich mit Schwerkriminellen und Mafiosi auf eine Stufe stellen. Kurzum: Brandstifter der übelsten Sorte. Auch politische. Astrid Grotelüschen hat auch im Weserbergland offen und nicht unumstritten für ihre agrarpolitische Position geworben. Und sie stellt sich der Herausforderung. Sie hat einen Anspruch darauf gehört zu werden, so wie dies für die berechtigte Kritik der Massentierhaltung gilt, die im Landkreis Holzminden immerhin dazu geführt hatte, dass Europas größte Ziegenfarm im schönen Weserbogen erfolgreich verhindert werden konnte. Auch in Bad Münder kämpfen Anwohner und Tierfreunde gegen großangelegte Stallprojekte, die ausgerechnet im Umfeld dieses um seine Attraktivität und die Besucherzahlen kämpfenden reizvollen Badeortes geplant wurden.

(Zum Bild: Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen im Dorfmuseum von Börry - hier mit dem Vorsitzenden Rolf Keller. Foto: Lorenz)

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Pfändungsschutz für Schuldner-Konten

Eine neues Gesetz macht Konten mit Pfändungsfreibetrag möglich

Hildesheim/Hameln (wbn). Oft ist die Schuldenfalle ein Teufelskreis, aus dem der Betroffene allein nicht mehr herausfindet. Jetzt hilft ein neues Kontopfändungsrecht vor bösen Überraschungen - doch vielen ist es noch nicht bekannt.

Dieter Hohmann, seit 1993 Schuldnerberater beim Diakonischen Werk des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Hildesheim-Sarstedt, kennt viele solche Fälle aus seinem Arbeitsalltag: „Es ist bei manchen Betroffenen einfach so, dass sie den Kopf in den Sand stecken, womöglich ihre Post gar nicht mehr öffnen - und dann plötzlich feststellen, dass ihr Konto gepfändet wurde, dass man nicht einmal mehr an die Sozialleistungen herankommt, die einem zustehen.“ Umso erfreulicher ist es, dass Hohmann den Menschen, die in einer derart verfahrenen Situation zu ihm kommen, jetzt eine gute Nachricht übermitteln kann.  Seit dem 1. Juli 2010 ist per gesetzlichem Beschluss ein neues Kontopfändungsrecht in Kraft getreten.

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Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes

Freigänger überfällt Rentnerin - Notoperation nach Messerattacke. Täter nach kurzer Zeit gefasst

Göttingen/Northeim (wbn). Mordversuch eines Freigängers! Der 33-Jährige griff eine 71-jährige Frau mit dem Messer an: Notoperation! Die alte Frau konnte den Täter in die Flucht schlagen und über ein Handy die Polizei alarmieren. Diese konnte den 33-Jährigen innerhalb kurzer Zeit durch intensive Fahndung festnehmen.

Nachfolgend die Schilderung der Göttinger Polizei: Während eines Freiganges hat ein 33 Jahre alter Insasse des Landeskrankenhauses Moringen (Kreis Northeim) am Sonntagvormittag (22.08.10) gegen 11.00 Uhr in der Nähe der Reinhäuser  Landstraße eine 71 Jahre alte Frau angegriffen und durch einen Stich  in den Oberkörper mit einem Messer schwer verletzt. Die Frau konnte  noch selbst mit dem Handy die Polizei alarmieren. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus, wo sie notoperiert werden musste.

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Besorgter Brief aus Hameln

Die Liberalen im Weserbergland zeigen Westerwelle & Co. in Berlin die rote Karte - Basis wirft "parteischädigendes Verhalten" vor

Hameln/Berlin (wbn). An der FDP-Basis und in den Landesverbänden rumort es angesichts notorisch niedriger Umfragewerte, die perspektivlos bei 5 Prozent herumdümpeln. Die Hessen-FDP fordert sogar vom Parteichef, sich als Außenminister aus der Innenpolitik herauszuhalten. «Guido Westerwelle soll das Amt des Außenministers ausfüllen und glaubhaft vertreten», sagte Hessens Landesparteichef Jörg-Uwe Hahn dem «Handelsblatt».

Nicht ganz so provokant aber nicht weniger besorgt und nachhaltig lässt sich der FDP-Kreisverband Hameln-Pyrmont vernehmen. Den Weserbergland-Nachrichten.de liegt der Wortlaut eines Schreibens an den Bundesvorstand in Berlin vor, in dem sich der Verband „der öffentlichen Kritik weiter Kreise der FDP-Basis“ anschließt. “Wir sind mit der aktuellen Situation und dem öffentlichen Erscheinungsbild der FDP auf Bundesebene unzufrieden, insbesondere im Hinblick auf diverse Personalentscheidungen und die mangelnde Feinfühligkeit der agierenden Spitzenrepräsentanten“, beklagt die Hameln-Pyrmonter FDP. Diese Politik sei dem Bürger vor Ort nicht mehr zu vermitteln.

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Es begann in den trockenen Fichtenschonungen... 

Eine Serie von offensichtlichen Brandstiftungen beginnt die Bevölkerung in Salzhemmendorf zu beunruhigen

Von Ralph Lorenz

Salzhemmendorf (wbn). Zwei Brände in nur 24 Stunden im Raum Salzhemmendorf. Beide Male – im Falle der Gartenlaube und der Schwimmhalle am Salzhemmendorfer Schulgelände - befand sich der Brandherd an der Rückseite des Brandobjektes. Das kann kein Zufall sein.

 Im Falle des Schwimmbades muss allein anhand des Brandbildes zwingend der Verdacht der Brandstiftung aufkommen. Eine „Vielzahl“ kleiner Feuer fanden die alarmierten Feuerwehrkameraden bei der an der Rückseite des Schwimmbades gelagerten Mineralwolle vor. Das entzieht sich jeglicher Erklärung, es sei denn jemand hat an verschiedenen Stellen mit zunächst wenig Aussicht auf Erfolg gezündelt.

Mineralwolle wird im Brandschutz eingesetzt – es gibt überhaupt gar keinen Grund oder eine physikalische Erklärung dafür, dass bei diesem Material Feuer „ausbricht“.

Der oder die Täter wollten von der Straßenseite her nicht gesehen werden. Deshalb auch die nicht einsehbaren Stellen des Feuers. Die Serie der Brandstiftungen im Raum  Salzhemmendorf hatte am 6. Juni begonnen. Da wurde die Freiwillige Feuerwehr von Oldendorf zu einem Feuer in einer trockenen Fichtenschonung gerufen.

(Zum Bild: Die angebrannten Mineralwollmatten an der Rückseite des Gebäudes. Ein Atemschutzgeräteträger ist noch im Löscheinsatz. Bild unten: Feuerwehreinsatz in der Fichtenschonung, in der es am 6. Juni diesen Jahres zum ersten Mal im Zuge der auffallenden Serie gebrannt hat. Dass es nicht mit rechten Dingen zugegangen war, zeigten die aufgefundenen Streichhölzer am Tatort. Foto: Feuerwehr/Perlich / Foto: Feuerwehr)

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Benzinkanister aus dem Feuer geholt

Schon wieder Brandstiftung im Spiel? Zwei nächtliche Feuer innerhalb von nur 24 Stunden

Salzhemmendorf (wbn). Innerhalb von 24 Stunden zwei Brandeinsätze! Zuerst brannte eine Gartenlaube, dann ging es um weitaus höhere Beträge: An der Rückseite der Schwimmhalle war Mineralwolle in Brand geraten! War wieder Brandstiftung im Spiel? Eine Serie von Bränden in diesem Jahr hat in der Ostkreis-Gemeinde Salzhemmendorf für Beunruhigung gesorgt.

Im Falle des Feuers an der Rückseite der Salzhemmendorfer Schwimmhalle ist diese Möglichkeit derzeit nicht auszuschließen. Hier der aktuelle Einsatzbericht des Salzhemmendorfer Feuerwehr-Pressesprechers Thomas Hölscher: Die Stützpunktfeuerwehr wurde  am Samstag, den 21 um 1.24 Uhr zum Brand einer Gartenlaube am Ortsausgang Richtung Wallensen gerufen. Die Rückseite des Gebäudes stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte in Brand und das Feuer breitete sich gerade in den Innenraum der Laube aus. Durch das sofortige Vorgehen mit einem C-Rohr konnte ein Trupp unter Atemschutz das völlige Abbrennen der Laube verhindern. Während der Löscharbeiten  wurde ein in der Hütte gelagerter Benzinkanister geborgen und somit eine schlagartige Brandausbreitung verhindert. 

(Zum Bild: Nächtlicher Einsatz am Salzhemmendorfer Schwimmbad im Bereich des Schulzentrums der Kooperativen Gesamtschule Salzhemmendorf. Foto: Feuerwehr/Perlich)

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Zuschauer sind ausdrücklich willkommen

"Longest Drive" und "Nearest to the Pin": 120 Teilnehmer treten heute zum Golfcup der Sparkasse Weserbergland an

Aerzen (wbn).  „Genießen Sie einen Golf-Tag fern des Alltags…“ unter diesem Motto lädt die Sparkasse Weserbergland am heutigen Sonntag zu ihrem Golf Cup in den Hamelner Golfclub am Münchhausen-Schloß Schwöbber ein.

Am Start erwartet werden 120 Teilnehmer, darunter einige Spitzenspieler. Besonders freut sich Friedrich-Wilhelm Kaup, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Weserbergland, über die große Resonanz und wird heute Abend auch die Sieger ehren. Eine umfangreiche Aufgabe, denn zahlreiche Preise stehen auf dem Spiel – unter anderem für den besten Golf-Herrn und die beste Golf-Dame des Tages („Bruttowertung“) sowie für diejenigen, die in drei Wertungsklassen unter Berücksichtigung ihrer Spielstärke („Nettowertung“) die hohen Herausforderungen der Golf-Anlage in Schwöbber am besten bewältigen.

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Es war ein Horror-Crash

Schwere Honda an Telefonkasten zerrissen - doch Fahrer konnte vorher "absteigen"

Hameln (wbn). Einen "starken Schutzengel" hatte sicherlich der Kradfahrer, der am gestrigen Freitagabend in Holzminden auf der Nordstraße verunglückte. Nachdem er die Kontrolle über seine 600er Honda verloren hatte, "stieg" er von seiner Maschine ab, so dass lediglich das Motorrad mit einem Telefonkasten und einem Fahrradständer kollidierte.

Der 31jährige Holzmindener befuhr gegen 20:40 Uhr die Nordstraße in Holzminden, aus Richtung Karlstraße kommend, in Richtung Bundesstraße 64. In Höhe des Einkaufsmarktes verlor der Honda-Fahrer in der dortigen leichten Rechtskurve die Kontrolle über die schwere Maschine und kam nach links von der Fahrbahn ab. Der 31jährige  konnte sich von seinem Krad trennen und damit einen Aufprall auf Hindernisse verhindern. Dadurch erlitt er "lediglich" einen Bruch des linken Wadenbeins sowie Prellungen und Hautabschürfungen.

(Zum Bild: Das war mal eine schwere Honda... Foto: Polizei)

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Löscheinsatz der Bessinger Feuerwehr

Mit einer "Ladung Feuer" Richtung Scheune - Traktorfahrer hat in letzter Minute noch die Kurve gekriegt

Bessingen/Coppenbrügge (wbn). Absolut cool hat ein Landwirt in Bessingen reagiert, der seine Strohballen in die Scheune bringen wollte und plötzlich feststellen musste, dass er „Feuer geladen“ hatte. Aus der Strohladung züngelten nämlich Flammen. Er zog die heiße Fracht auf ein Stoppelfeld und rief die Feuerwehr.

So konnte er auch noch seinen Oldtimer-Traktor retten und die Scheune vor Schaden bewahren. Jörg Grabandt von der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont schildert das wie folgt: „Gestern wurde die Freiwillige Feuerwehr Bessingen zu einem Einsatz auf einen Acker in der Nähe des Sportplatzes gerufen. Ein Landwirt hatte mit einem älteren Hanomag-Traktor zwei Wagen mit Strohballen zur Scheune bringen wollen. Auf seinem Hof angekommen, merkte er jedoch, dass das Stroh auf einem der Wagen Feuer gefangen hatte. Geistesgegenwärtig fuhr er das Gespann von der Scheune weg auf einen angrenzenden und bereits abgeernteten Acker. In sicherer Entfernung löste er die Zugverbindung und trennte den historischen Schlepper von den Strohanhängern.

(Zum Bild: Brennender Anhänger - doch der Landwirt hatte großes Glück. Foto: Grabandt)

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Aber hallo!

Die SPD will dem einzigen CDU-Gemeindebürgermeister im Weserbergland mit einer Frau Paroli bieten - Ute Fehn fordert Uli Peschka heraus

Coppenbrügge (wbn). Hans-Ulrich Peschka, der einzige CDU-Gemeindebürgermeister im Landkreis Hameln-Pyrmont, weiß seit heute Abend endlich wer ihn zur Kommunalwahl im kommenden Jahr herausfordern wird: Es ist Ute Fehn. Die langjährige Geschäftsführerin des Landschaftsverbandes in Hameln-Pyrmont.

Ute Fehn, jene umtriebige und in der Kulturszene verankerte Genossin, die einst einmal  für die Sozialdemokraten in verschiedenen Gremien des Coppenbrügger Gemeinderates saß, als Lokalreporterin hin und wieder für den Deister-Anzeiger berichtet hatte und sich mit diversen Kulturevents durchaus ideenreich einen Namen gemacht hatte. Gelegentlich war sie auch als Moderatorin bei Radio Aktiv plaudernd präsent gewesen.  Ute Fehn, ein Coppenbrügger Urgewächs mit ausgeprägter Fröhlichkeit, gilt als äusserst kommunikative Antwort der SPD auf das gepflegte „Schwiergersohn“-Image von Amtsinhaber Hans-Ulrich Peschka, wie es Peschkas notorischer Gemeinderatsgegner Karl-Heinz Brandt (SPD-Fraktionschef) heute abend herausfordernd formulierte. Das sorgt immerhin für einen Kontrast mit Unterhaltungswert im Ostkreis.

(Zum Bild: Ein fröhliches Gespann und guter Dinge zur Kommunalwahl: Ute Fehn (links) und die kampferprobte SPD-Bundestagsabgeordnete Lösekrug-Möller heute Abend in Coppenbrügge. Foto: Lorenz)

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Polizeiarbeit über Landesgrenzen hinweg

Schon lange imVisier der Kripo: Heroin-Deal in großem Stil im Weserbergland aufgeflogen

Bad Pyrmont  (wbn), Kripobeamte aus Hameln und dem benachbarten Landkreis Lippe (Nordrhein-Westfalen) haben in zügigen Ermittlungen einer Gruppe von Heroindealern das Handwerk gelegt.

Die Zusammenarbeit war offenbar vorbildlich und sehr effektiv. Hier der Polizeibericht von heute: Seit Juni 2010 ermittelte das für Drogenkriminalität zuständige Fachkommissariat der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont Holzminden wegen des gewerbsmäßigen Handels von Heroin im größeren Stil. Im Rahmen eines von der Kreispolizei Lippe geführten Ermittlungsverfahren gegen einen 42-jährigen Heroindealer aus Lügde, kristallisierte sich auch ein Tatverdächtiger (31) aus Hameln heraus. Dieser soll den Dealer aus Lügde zum wiederholten Mal mit Heroin beliefert haben.

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Der Kommentar

Der "Lebens"-Partner, der sich offensichtlich als "Todes"-Partner entpuppt hat

Von Ralph Lorenz

Die Bluttat von Delligsen macht sprachlos.

Was mag in der Mutter vorgehen, die ahnungslos mit Julians Bruder im Krankenhaus war als ihr sogenannter „Lebens“-Partner über ihren wehrlosen fünf Jahre alten Sohn Julian wie von Sinnen hergefallen ist und ihn bestialisch totgeschlagen haben muss? Sie kam nach Hause und suchte ihr Kind.

Sie wird es noch heute suchen. Denn dieses Geschehen lässt sich nicht begreifen. Sie hat sich von ihrem Kind nicht einmal verabschieden können, geschweige denn schützen.

Das Bündel eines leblosen, innerlich verbluteten Körpers, das am Mittwoch vormittag unter Gerümpel und Unrat in einem abgesperrten Verschlag am elterlichen Haus in Delligsen  gefunden worden ist, wird sie kaum noch als ihren strahlenden Sohn wahrnehmen können. In der Presse war ein Bild von dem kleinen Julian zu sehen.

Ein neugieriger Junge mit offenem Lachen – und scheinbar das ganze Leben vor sich.

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Wohnhaus-Einbruch verriet seine Handschrift

Haft-Befehl! Hamelner Richter schickt Einbrecher mit Drogenhintergrund in den Knast

Bad Pyrmont (wbn). Jetzt hatte der Haftrichter in Hameln aber genug: Er schickte einen Einbrecher in U-Haft, der in Bad Pyrmont der Drogenszene zuzuordnen ist und einen Kompagnon hat. Gegen den 38-jährigen Haupttäter war erst vor kurzem eine Bewährungsstrafe verhängt worden. Vergangene Woche war er in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen und hatte eindeutige Spuren hinterlassen.

Hier der Polizeibericht: Am Freitag, dem 13.08.2010, wurde ein Einbruch in eine Wohnung in der Humboldtstraße in Bad Pyrmont gemeldet. Der Täter hatte zunächst versucht, die Eingangstür zu dem Mehrfamilienhaus aufzubrechen. Er hat eine Türscheibe eingeschlagen, war von dort aus aber nicht ins Gebäude gelangt. Dazu nutzte er schließlich ein auf Kipp stehendes Fenster der Erdgeschoßwohnung. Nachdem er dieses Fenster geöffnet hatte, stieg er in den Büroraum der Wohnung ein.

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Ein musikalischer Spaziergang zum schönsten Tag im Leben

Die Krönung im Jubiläumsjahr der Sparkasse Weserbergland: Die King-Singers kommen nach Hämelschenburg

Hämelschenburg (wbn). Das hat was. Ein Ja-Wort für die hochzeitliche Festmusik zum schönsten Tag im Leben: Für Menschen, die sich lieben – und in lebensbejahender Weise auch für die Sparkasse Weserbergland im besonderen Jahr ihres 100-Jahr-Jubiläums. Die Niedersächsischen Musiktage bringen neben internationalen Hochzeitsklängen auch die legendären „King‘s Singers“ aufs Schloss Hämelschenburg.

Nach den gelungenen Partys zum Jubiläum der Sparkasse Weserbergland kommt damit auch die Kunst nicht zu kurz. So eine richtig gelungene Hochzeit kann sich ganz unterschiedlich anhören, Musik aber darf auf gar keinen Fall fehlen - deshalb wird dem schönsten Tag im Leben hier ein Konzert der schillernden Facetten gewidmet, das Augen- und Ohrenschmaus verbindet: Im Rahmen der 24. Niedersächsischen Musiktage können Besucher am 18. September in der prachtvollen Schlossanlage von Hämelschenburg ausschwärmen und sich ab 18 Uhr einem Reigen anschließen, der sie quer durch die Hochzeitsmusiken ganz unterschiedlicher musikalischer Kulturen führen wird. "Das eigens fürs Schloss Hämelschenburg zusammengestellte Wandelkonzert passt mit seiner völkerverbindenden Ja-Wort-Stimmung nicht nur zum 100jährigen Jubiläum der Sparkasse Weserbergland. Es fügt sich auch perfekt ins Programm der diesjährigen Niedersächsischen Musiktage. Dass diese sich „Das Fest zum Oberthema gemacht haben, ist nur allzu verständlich, denn die Veranstalterin, die Niedersächsische Sparkassenstiftung, feiert 25. Geburtstag", sagte Friedrich-Wilhelm Kaup Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Weserbergland. Also heißt es: Feierlich aufgespielt!

(Zum Bild: Die Eheleute von Klencke, Sparkassendirektor Friedrich-Wilhelm Kaup und Intendant Dr. Markus Fein präsentieren das Programm vor der Zehntscheune auf Schloss Hämelschenburg, die sich sich noch im Umbau befindet. Mit dem Wandelkonzert startet das neue Veranstaltungszentrum. Foto: Lorenz)



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