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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Reaktion auf Welt Online-Bericht

Die Schelte für den Vikilu-Chemieraum will Hameln nicht auf sich sitzen lassen. Wahmes verweist auf Lippmanns "Kraftakt" und auf hohe Investitionen

Hameln (wbn). Hamelns Pressesprecher Thomas Wahmes rieb sich etwas verwundert die Augen. Sollte tatsächlich das „Vikilu“ – das Viktoria-Luise-Gymnasium in Hameln – mit seinem Chemie-Raum das Paradebeispiel vernachlässigter Bildungseinrichtungen in Deutschland sein und den niedrigen Stellenwert für Bildungspolitik in der Rattenfängerstadt belegen?

„Die Kritik trifft Hameln zu Unrecht“, reagierte Wahmes heute auf eine entsprechende Nachfrage der Weserbergland-Nachrichten.de zu einer Reportage von Welt Online. Der Internetableger der überregionalen, renommierten Tageszeitung hatte seine Serie über die Bildungslandschaft Bundesrepublik mit einer anschaulichen Schilderung der beengten Raumverhältnisse im Hamelner Vikilu pointiert eingeleitet. Die Weserbergland-Nachrichten.de hatten gestern Abend darauf hingewiesen. Wahmes konnte die geschilderte Situation aus dem Stand heraus weder bestätigen noch dementieren. Er konnte jedoch eindrucksvoll anhand von Zahlen belegen, dass die Bildungseinrichtungen in Hameln einen hohen Stellenwert hätten und überdies ein zentrales Anliegen der Lippmannschen Politik seien. Und zwar von Anfang an.

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Polizei sucht Zeugen des Geschehens

Zoff und Handgreiflichkeiten am Friedhof - älteres Pärchen beklagt sich über laute Musik an dem Ort der Stille: Dann ging's erst richtig los

Nienburg (wbn). Von wegen Friedhofsruhe! Im Bereich des Leintorfriedhofes in Nienburg ist es zu Handgreiflichkeiten zwischen einer Gruppe von Jugendlichen und einem älteren Pärchen gekommen.

Dieses hatte sich offenbar am vergangenen Samstag Abend, gegen 20.35 Uhr,  über den Lärm der jungen Leute am Friedhof beschwert. Die Gruppe hatte auf der Mindener Landstraße, Ecke Am Brink, in Höhe des Friedhofes laute Musik gehört. Der Mann und die ­Frau machten offenbar deutlich, dass dies der unpassende Ort sei.

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Nachfolgerin von Pastor Dauer

Neue Pastorin hält demnächst in Börry ihre Aufstellungspredigt - Personalentscheidung fiel schon im Sommer

Emmerthal/Börry (wbn). Jetzt hat der Emmerthaler Ortsteil Börry bald eine Pfarrerin. Pastorin Bianca Reineke hält am Samstag, 25. September, um 18 Uhr in Börry ihre sogenannte Aufstellungspredigt.

Dies berichtet Radio Aktiv. Die Kirchenvorstände des Ilsetals hatten sich im Sommer in einer Sitzung für Reineke als Nachfolgerin von Pastor Bernd Dauer entschieden, der zum 1. Mai nach Wriedel in die Lüneburger Heide gewechselt war (die Weserbergland-Nachrichten.de hatten darüber berichtet). Mit dem Gottesdienst stellt Pastorin Reineke sich den Gemeinden im Raum Börry vor. Danach sieht das Kirchenrecht eine sechstägige Einspruchsfrist für die Gemeindemitglieder vor. Anschließend kann in einem Einführungsgottesdienst die ordentliche Besetzung der Pfarrstelle erfolgen.

 

Das JRK-Team Amelbostel hat in einem märchenhaften Einsatz die Welt gerettet

Nur weil Prinzessin Lalofee Mist gebaut hatte, musste sich das Jugendrotkreuz die Nacht um die Ohren schlagen

Von Gerda Schmalkuche

Hameln/Einbeck (wbn). Eine im wahrsten Sinn des Wortes märchenhafte Leistung haben die Jugendrotkreuz-Gruppen Amelgatzen und Beerenbostel beim fünften Landesforum in Einbeckhausen vollbracht. Sie wurden auf zauberhafte Art Sieger bei diesem ideenreichen und phantasievollen Leistungsvergleich.

Am vergangenen Wochenende fand nämlich das Landesforum des Jugendrotkreuzes Niedersachsen in Form eines Nachtorientierungslaufes in Einbeck statt. Das Wettbewerbs-Motto war verflucht gut und märchenhaft: Prinzessin Lalofee wurde mit einem Fluch belegt: So soll ihr nun beim Märchenlesen der Fehler passieren, immer an fünfter Stelle die Fünf zu platzieren… Deshalb schlüpften rund 150 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Niedersachsen, sowie Gastgruppen aus Bremen und Nordrhein Westfalen in Märchenfiguren, um diesen Fluch in der Nacht von Freitag auf Samstag zu brechen.

(Zum Bild: Im Nachteinsatz für Lalofee - das siegreiche Jugendrotkreuz "Amelbostel". Foto: DRK)

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"Unser Haus spart Energie - gewusst wie"

Anfang Oktober: Energiespar-Ausstellung aus Hamburg in der Hamelner Stadt-Galerie

Hameln (wbn). Vor Beginn der kalten Jahreszeit rückt die Hamelner Stadt-Galerie das Thema Energieeinsparung in den Mittelpunkt des Interesses.

Der Landkreis Hameln-Pyrmont, die Stadt Hameln und die Stadtwerke Hameln GmbH präsentieren in der Zeit vom 4. – 16. Oktober die Wanderausstellung „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“ in der Stadt-Galerie Hameln. In dieser modernen sprachgeführten Ausstellung werden verfügbare Erneuerbare-Energien-Technologien zur Erzeugung von Wärme sowie Möglichkeiten der Eindämmung des Wärmeverlustes in Einfamilienhäusern vorgestellt und erlebbar gemacht.

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Unrühmliche Prominenz: "Welt online" prangert Chemieraum in Hamelner Gymnasium an

Lernbedingungen im Hamelner "Vikilu" dienen als Beispiel für unzumutbare Situationen im deutschen Bildungssystem

Hameln (wbn). "Echt voll krass", würde unsere niedersächsische Eurovisions-Schlager-Sternschnuppe Lena sagen. In einem „Welt online“-Bericht über die deutscher Bildungslandschaft spielt das Hamelner „Vikilu“-Gymnasium eine unrühmliche Rolle. Es dient bundesweit als Beispiel für unzumutbare Arbeitsbedingungen!

 Unter der Überschrift „Deutsche Bildung – Milliardengrab der Bürokraten“ wird von den Welt-Autoren Vitzthum und Wiegelmann die Frage gestellt, wo das ganze Geld bleibe. Deutschland erhöhe immer mehr die Finanzmittel, dennoch sei eine Besserung nicht in Sicht.  In Teil I des heute nachmittag veröffentlichten Schulreports heißt es über das Hamelner Viktoria-Luise Gymnasium wörtlich: „Es gibt Schüler, die haben ein dickes Brett vorm Kopf. Wenn sie schreiben, blicken sie genau drauf. Das Brett ist an den Rändern auffallend angeschlagen – es wird oft benutzt. Im Chemieraum des Viktoria-Luise-Gymnasiums im niedersächsischen Hameln ist es eng. Aus Sperrholz haben die Chemiker deshalb Platten sägen lassen.

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Es sind noch ein paar Plätze frei

Atomkraftgegner aus dem Weserbergland rücken Merkel & Co. auf die Pelle - Regierungsviertel soll "umzingelt" werden

Grohnde/Berlin (wbn). Auch im Weserbergland rufen verschiedene Parteien, Gruppen und Institutionen zur Teilnahme an der geplanten Großdemonstration in Berlin am kommenden Samstag auf. Die  Anti-Atom-Organisationen erwarten mehrere zehntausend Menschen.

Diese werden das Berliner Regierungsviertel komplett umzingeln und damit gegen den „Atomdeal“ der schwarz-gelben Bundesregierung protestieren. Die Mobilisierung übertrifft bisher die Erwartungen der Veranstalter. Drei Sonderzüge und mehr als 110 Busse aus ganz Deutschland sind bereits angemeldet. Zwei Busse werden aus dem Weserbergland dabei sein. Diese Mitfahrmöglichkeit werden vom Anti-Atom-Plenum Weserbergland und dem BUND Hameln-Pyrmont organisiert.

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Mit 2,59 Promille erwischt

Erneut Gewalt gegen Polizei - Autofahrer mit Fahne fing an zu schlagen und zu treten

Hasperde (wbn). Immer häufiger kommt es zu Widerstandshandlungen und Gewalt gegen Polizeibeamte. Wie hier am Rande einer Unfallaufnahme, bei der ein Fahrer, bei dem eine „Fahne“ festgestellt wurde, förmlich ausrastete.

Hier der Polizeibericht: Am Samstag 11.09.2010, gegen 18:22 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 217, in der Ortschaft Hasperde, ein Verkehrsunfall. Ein 54-jähriger Mann aus Seelze befuhr mit seinem PKW die B217 aus Hameln kommend in Richtung Hachmühlen. In der Ortschaft Hasperde bemerkte er einen an dortiger Kreuzung verkehrsbedingt wartenden PKW zu spät und fuhr auf diesen auf.

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Grünes Licht im Verkehrsverein - doch zu welchen Bedingungen?

Sprechen Verkehrsverein und Stadt jetzt wieder miteinander? Klare Abstimmung

Hameln (wbn). Entkrampft sich die Situation? Gestern Abend haben die Mitglieder des Hamelner Marketing- und Verkehrsvereins die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Stadt Hameln signalisiert. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde ein entsprechender Beschluss mit 140 von 160 Stimmen gefasst.

So jedenfalls lautet eine Information von Radio Aktiv. Fraglich ist freilich, wie diese Zusammenarbeit nunmehr aussehen soll. Hamelns Pressesprecher Thomas Wahmes erinnerte heute Mittag bei einer Anfrage der Weserbergland-Nachrichten.de , dass auch seitens der Stadt Hameln Gesprächsbereitschaft bestehe und dies auch schon in der Vergangenheit deutlich gemacht worden sei. Sowohl der Verkehrsverein als auch die Stadt sind zu 50 Prozent Gesellschafter bei der Hameln Marketing und Tourismus GmbH. Mit dem Weggang des Stadtmanagers Stefan Schlichte war es zu einer Auseinandersetzung über die Gestaltungsbefugnisse eines Stadtmanagers in Hameln gekommen, den die Unternehmerseite im Marketingverein auf der Ebene eines selbständigen Geschäftsführers angesiedelt sehen wollte, beziehungsweise bestrebt war sogar alles in einer Hand  zu vereinen.

(Zum Bild: Symbolträchtige Situation - Stefan Schlichte am Pranger, bewegungsunfähig - der Oberbürgermeisterin ausgeliefert. Lacht er nur, weil ihm eine Ziege die Fußsohlen kitzelt? Der Verkehrsverein will jedenfalls künftig mehr Bewegungsfreiheit und Handlungsspielraum für den Hamelner Stadtmanager. Er soll nicht der Verwaltung ausgeliefert sein. Foto: Lorenz)

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Erhöhte Keimzahlen festgestellt

Unbedingt abkochen! Gesundheitsamt warnt bei Trinkwasserverbrauch im Raum Hessisch Oldendorf

Hessisch Oldendorf (wbn). Vorsicht bei Trinkwasser im Raum Hessisch Oldendorf. Bei Routineuntersuchungen wurden im Trinkwasser geringfügig erhöhte Keimzahlen festgestellt.

Betroffen ist die Wasserversorgung Hohenstein - Hessisch Oldendorf für die Bevölkerung der Ortsteile Zersen, Krückeberg, Barksen, Wickbolsen, Langenfeld und Raden. Nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont wird vorsorglich eine Desinfektion des Trinkwassers vorgenommen.

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44. Caravan-Geschicklichkeits-Meisterschaft fand diesmal am Ith statt

Der diesjährige Caravan-Meister war fünf Millimeter dichter am Ziel - die deutsche Camper-Welt hat diesmal nach Coppenbrügge geschaut 

Coppenbrügge (wbn). O Fehler reichen nicht für einen Deutschen Caravan-Meister. Es kommt auch noch auf die entscheidende Millimeterarbeit an! Jobst Hanning heißt der Deutsche Meister im Caravan-Geschicklichkeitsfahren. Der mit dem Wohnwagen-Gespann souverän rangierende Favorit vom Landesverband Ostwestfalen-Lippe überzeugte nicht nur mit null Fehlerpunkten in zügiger Fahrt, er war auch noch fünf Millimeter näher an der Messlatte und somit einen wesentlichen Bruchteil besser als sein Turniergegner Uwe Müller vom Landesverband Niedersachsen (Hildesheimer Schwalben), der ebenfalls fehlerlos den Parcours bezwang.

Dritter war Detlef Fischer vom Landesverband Weser-Ems mit zwei Fehlerpunkten.  Vor herbstlicher Burgkulisse hatte der Deutsche Camping-Club (DCC) sein 44. Caravan-Geschicklichkeitsfahren in Coppenbrügge ausgetragen. Der örtliche Campingverein Weserbergland erwies sich dabei als perfekter Gastgeber, wie auch die angereisten Spitzenfunktionäre Karl Zahlmann (DCC-Präsident), dessen Vize Jörg Radestock und der Landesvorsitzende Niedersachsen, Heiner Kühlborn bestätigen konnten. Die Coppenbrügger Camper mit ihren gut vierzig ständigen Einheiten am Ith-Kopf gehören in jeder Beziehung zu den Vorzeige-Clubs in Niedersachsen.

(Zum Bild: Uwe Müller hat ein gutes Auge und hängt sich weit aus dem Wagen raus. Als erster fuhr er bei der Deutschen Caravan-Geschicklichkeitsmeisterschaft fehlerfrei, wurde mit dieser Leistung dann Vizemeister in Coppenbrügge. Foto: Lorenz)

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Starker Auftritt am Wochenende

Sieben Landesmeistertitel und insgesamt fünfzehn Siege - Der Ruderverein Weser hat in Wolfsburg ganz Niedersachsen beeindruckt

Von Dirk Adomat

Hameln/Wolfsburg (wbn). Der Ruderverein "Weser" (RVW) dominiert auf den Niedersächsischen Landesmeisterschaften und Sprintmeisterschaften 2010 in Wolfsburg: Insgesamt 15 Siege, davon 7 Landesmeistertitel und jede Menge Spitzenplazierungen konnten Hamelner Ruderinnen und Ruderer auf den Landesmeisterschaften in Wolfsburg verbuchen.

Den ersten Landesmeistertitel auf der Sprintstrecke über 400 m holte sich der Männer-Doppelvierer mit Nils Hawranke,  Fabian Schönhütte, Jan Jedamski und  Roelof Bakker. Letzterer fuhr zwanzig Minuten später den nächsten Landestitel im Männer-Vierer mit Sebastian Fussek, Jan-Martin Broer und Michael Ruhe nach Hause. Im nachfolgenden Rennen holten sich Mareike Adomat und Nele Burgdorf im Juniorinnen Doppelzweier ihre Niedersachsenmeisterschaft. Enttäuschend verlief das Rennen der Frauen-Einer für Nora Wessel, die krankheitsbedingt drei Wochen nicht trainieren konnte und "nur" den zweiten Platz belegte. In einem starken Feld siegten Dennis Hupe und Thorben Hake beeindruckend im Junior-Doppelzweier B. Auch Thore Wessel und Melvin Lippek konnten mit ihrem zweiten Platz im Leichtgewichts-Junioer-Doppelzweier überzeugen. Nur ganz knapp verpasste der Junior-Mixed-Doppelvierer mit Mareike Adomat, Dennis Hupe, Nele Burgdorf und Thorben Hake die Landesmeisterschaft. Auch der Mixed-Doppelvierer mit Merle Wessel, Fabian Schönhütte, Jan Jedamski und Nora Wessel musste sich nach einem Zielfotoentscheid knapp geschlagen geben.

(Zum Bild: Stolze Sieger im Doppel-Zweier: Lorenz Garbe und Mario Danger. Foto: Adomat)

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Für die Polizei kein Unbekannter

"Möbel gerückt", Polizisten verletzt - nächtlicher Randalierer landet in Ausnüchterungszelle

Bad Pyrmont (wbn). Er hat, wie man so schön sagt, in der Wohnung zu später Stunde „die Möbel gerückt“ und ist den Ordnungshütern in  dieser Hinsicht kein Unbekannter. Als die Polizei eintraf, sprachen eine zerschlagene Tür und beschädigte Möbel eine deutliche Sprache.

Der stark betrunkene Randalierer musste zur Ausnüchterung in eine Gewahrsamszelle gebracht werden, was nicht ohne starke Gegenwehr abging. Es wurden sogar Polizeibeamte verletzt. Hier der Polizeibericht im Wortlaut: Am Samstag wurde die Bad Pyrmonter Polizei von Nachbarn in einen Ortsteil gerufen, weil dort zum wiederholten Male ein männlicher Hausbewohner randalierte. Die Beamten treffen kurz nach 23 Uhr in der Wohnung ein und finden dort neben dem 27-jährigen Täter auch dessen Lebensgefährtin, die minderjährigen Kinder sowie mehrere angetrunkene männliche Gäste vor.

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Nicht lange reden, machen...

Erster Studienplatz (Bachelor of Arts) an der neuen Hochschule vergeben - von der Sparkasse Weserbergland

Hameln (wbn). Die Sparkasse Weserbergland macht mal wieder Nägel mit Köpfen und startete die neue Ära der Hochschule Weserbergland mit einem Paukenschlag. Beim Tag der offenen Tür am Wochenende vergab sie in einem Ad hoc-Bewerbungsverfahren ihren ersten Studienplatz zum Bachelor of Arts, Fachrichtung Bank.

Alle interessierten Abiturienten/innen hatten die Chance, ihre Bewerbung in die Waagschale zu werfen. Unter den vielen Bewerberinnen und Bewerbern konnte sich Jonas Mork aus Hessisch Oldendorf besonders qualifizieren. Er beginnt am 1. August 2011 das Studium an der Hochschule und wird die Praxisphasen in der Sparkasse Weserbergland absolvieren. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Weserbergland, Friedrich-Wilhelm Kaup, freut sich besonders, dass sich dieser einzigartige  Anlass der Hochschuleröffnung bis in seine Sparkasse positiv auswirkt. „Wir haben einen hoch motivierten Studenten für unser Haus gewinnen können und freuen uns bereits heute auf seine Mitarbeit.“ Die Leiterin des Personalmanagement, Jutta Tiedau, ergänzt: „Selbstverständlich freuen wir uns auch über Bewerbungen für den Ausbildungsberuf Bankkauffrau / -mann für das kommende Jahr.“ 

(Zum Bild: Jutta Tiedau, Jonas Mork und Professor Dr. Volkmar Langer am Informationsstand der Sparkasse Weserbergland. Foto: SPK)

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Nur noch zwei Hauptschulen in der Rattenfängerstadt?

Hauptschulsterben im Weserbergland geht weiter: Lippmann rechnet mit Schließung einer Schule in Hameln

Hameln (wbn). Das Hauptschulsterben im Weserbergland geht weiter. Die Hamelner Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann geht davon aus, dass in absehbarer Zeit eine der drei Hauptschulen in der Stadt geschlossen werden muss.

So seien zu Beginn des laufenden Schuljahres nur 74 Schüler an den Hauptschulen in Hameln eingeschult worden, sagte Lippmann laut Radio Aktiv.  Das reiche für drei Schulen nicht aus, da die Aufsichtsbehörde von dieser Schulform mindestens die Zweizügigkeit fordert. Die Hamelner Realschulen und Gymnasien sein hingegen in ihrem Bestand nicht gefährdet, meinte die Hamelner Oberbürgermeisterin Lippmann weiter.

 

Einfach die Kurve nicht gekriegt

In "Bergnot" am Klütturm - Renaultfahrer aus Coppenbrügge geriet in eine missliche Lage

Hameln (wbn). Am Klüthang auf Abwegen – Schweißtropfen vergoß ein Renaultfahrer aus Coppenbrügge, der am Klütturm nicht die Kurve bekommen hat und plötzlich hoffnungslos am Abhang hing. Der Erlebnishunger des Mannes war fürs erste gestillt.

Hier der Polizeibericht: Am Samstag, gegen 15:15 Uhr, geriet ein Pkw-Fahrer (56, aus Coppenbrügge) im Bereich des Klütturms bei einem Wendemanöver mit seinem Renault auf einen unbefestigten, schmalen Fußweg zwischen der Terrasse des dortigen Restaurants und den Klütabhang. Auf Grund eines Fahrfehlers war der Pkw-Fahrer zuvor bei der Rundfahrt durch die Wendeschleife von der Fahrbahn abgekommen.

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War Alkohol im Spiel?

Wie dumm: Unfallflüchtiger lässt am Unfallort sein Kfz-Kennzeichen zurück - Polizei war gleich da

Delligsen (wbn). Er hatte bei seiner Unfallflucht buchstäblich die „Visitenkarte“ hinterlassen. Jetzt hat ein 25-jähriger Pkw-Fahrer große Probleme. Die Polizei allerdings auch. Um eine Trunkenheitsfahrt zu beweisen benötigt sie noch Zeugenaussagen.

Als in der Nacht zum vergangenen Samstag in Delligsen ein PKW-Fahrer mit seinem Ford beim Zurücksetzen gegen einen Zaun gefahren und anschließend, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, weggefahren war, ahnte er noch nicht, dass er "seine Identität" aufgrund seines Autokennzeichens hinterlassen hatte. Durch den Anstoß an den Zaun hatte sich nämlich das hintere Kennzeichen seines PKW gelöst und blieb vor Ort zurück. Dadurch fiel es den aufnehmenden Beamten nicht schwer, den Verursacher zu ermitteln.

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Ein ziemlich heißer Einsatz für acht Feuerwehren

Kampfmittelräumdienst im Einsatz! Pistolen, Revolver und Handgranate (!) in brennendem Hobbyraum

Bad Münder/Flegessen (wbn). Was als normaler Scheunenbrand gemeldet wurde, erwies sich heute Mittag als problematischer als gedacht und als besonderer Fall für den Kampfmittelräumdienst. Bei einem Brand in einem Nebengebäude in Flegessen bei Bad Münder wurden bis zu 40 Waffen und Waffenteile entdeckt, die zu einer erheblichen Erschwernis bei den Löscharbeiten führten.

Polizei und Feuerwehr wussten zunächst nicht, ob die Waffen geladen sind und Explosionsgefahr besteht. Zudem wurde auch eine Handgranate entdeckt. Später stellte sich dann heraus, dass sie keinen Zünder hatte. Jedenfalls war der Kampfmittelräumdienst intensiv gefragt, der Pistolen und Revolver in den verschiedensten Varianten vorfand. Zum Teil soll es sich um Kriegswaffen gehandelt haben. Unklar ist noch die Frage, inwieweit Verstöße gegen das Waffengesetz vorliegen. Etwa auch durch unsachgemäße Lagerung der Waffen. Die Schießeisen waren in einem werkstattähnlichen Raum, in dem sich auch ein Fahrzeug befand, das völlig ausgebrannt ist.

(Zum Bild: Das Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus und auf die Scheune konnte verhindert werden. Foto: C.Sill / FF Bad Münder)

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Brandursache ist noch unbekannt

Scheunenbrand in Flegessen - 70 Feuerwehrleute im Einsatz. Drei Personen wurden verletzt

Bad Münder (wbn). Ein Scheunenbrand in Flegessen bei Bad Münder beschäftigt derzeit Feuerwehr und Polizei. Dies meldet Radio aktiv.

Mehrere Ortswehren mit etwa 70 Einsatzkräften sind im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Nach Angaben der Polizei sind drei Personen verletzt worden. Die Scheune wurde als Werkstatt benutzt. Nach Angaben der Feuerwehr befand sich darin unter anderem auch ein Fahrzeug und mehrere Kanister. Die Durchfahrtstraße in Flegessen ist vorübergehend wegen des Einsatzes gesperrt. Die Löscharbeiten werden noch einige Zeit andauern. Die Brandursache ist unklar.

 

Westernverein auf dem Sportplatz

Die Cowboys der Region reiten heute nach Afferde - da gibt's 'nen neuen Western-Saloon

Afferde/Hameln (wbn). Der Wilde Westen ist gleich vor der Haustüre, genauer gesagt in Afferde. Denn heute weiht der Westernverein Hameln seinen "Saloon" auf dem Sportplatz in Afferde ein.

Der Saloon wird dann als Vereinsheim genutzt, so der Vorsitzende des Festausschusses Tim Wellhausen gegenüber Radio Aktiv. Auf dem von der Stadt gepachteten Sportplatz soll einmal eine ganze Westernstadt entstehen. Am heutigen Samstag beginnt die Einweihung des Saloons mit einem Gottesdienst. Anschließend gibt es ein Kinderfest mit traditionellen Cowboyspielen, wie zum Beispiel Lasso werfen. Für das leibliche Wohl der Cowboys ist ebenfalls gesorgt. Der Westernverein trifft sich ab Samstag alle zwei Wochen im Vereinsheim. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

 

DER KOMMENTAR

Auf Stelzen zum Stockhof – wie die neue Hochschule mit einem beliebigen Spaßkultur-Event eine erste Chance verspielt

Von Ralph L o r e n z

„Rola Bola“ wird im Programm dargeboten, dazu Laufkugel-Artistik. Fünf Schüler aus Hameln wollen sich ferner mit sanften Gitarrenklängen und einem Schlaginstrument präsentieren, begleitet von Gesang. Es heißt, sie hätten ihre Musik auf das Wesentliche reduziert. Die Hamburger Band Feinkost spielt auf. Planet Emily bringt deutschen Rock. Auch wird „Tänzerischer Wandel BAW-HSW“ angekündigt – was immer das ist. Die Bigband der Jugendmusikschule Hameln spielt. Und es wird eine „gigantische Straßenparade“ des Helmnot Theaters angekündigt.

Es darf geraten werden, aus welchem Anlass dieses Straßenzirkus-Szenarium auf Stelzen präsentiert wird. Ist es ein Innenstadtfest, oder die Eröffnung eines besonders groß dimensionierten Supermarktes, der ganz auf Spaßkultur als Marketingkonzept setzt? Nein. Es ist die neue Hochschule Weserbergland, die sich hier für einen erheblichen Geldbetrag beglückwünschen lässt. Die Ernennung von der Berufsakademie zur Hochschule – in der Tat ein schöner Anlass zum Feiern für das Weserbergland, wie er eigentlich besser nicht sein könnte. Eine heimische Berufsakademie ist in die erste Liga des deutschen Bildungswesens aufgestiegen. Doch wer bitte schön, hat das Programm zusammengestellt, das mit seinem Event-Charakter eher in der seichten Spiel-ohne-Grenzen-Familienspaßliga angesiedelt ist? Fehlt nur noch, dass sich die Kultusministerin, die Professoren und der Landrat gemeinsam auf einem der Trampoline verlustieren, die natürlich auch aufgebaut werden. Gleich neben den „Zorbs“. Irgendeiner der Organisatoren muss da noch im falschen Film und noch nicht im Hochschulniveau angekommen sein.

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