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Der Mediencoup aus Emmerthal

Absolute Pflicht zum Gucken: Hammerspiel mit St. Pauli läuft am Sonntag bei "sky Bundesliga"

Emmerthal (wbn). Was für ein Medienhyp vom Freundschaftsspiel gegen St. Pauli. Emmerthal gegen St. Pauli ist bei sky Bundesliga zu sehen!Der Fernsehsender berichtet am Sonntag über das "Jahrhundertspiel" der TSG. Die Sendung beginnt um 17.15 Uhr.

Am kommenden Sonntag läuft auf sky Bundesliga und sky Sport HD ein kurzer Film in der Vorberichts-Erstattung des Bundesliga-Spiels 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli über das "Jahrhundertspiel" der TSG Emmerthal gegen den Bundesliga-Aufsteiger. "Es wir immer verrückter! Das ist für uns etwas ganz Besonderes. Damit ist ein Spiel der TSG Emmerthal erstmals im deutschen Fernsehen vor einem Millionen-Publikum zu verfolgen", freut sich Emmerthal Fußball-Abteilungsleiter Karl-Heinz Koch.

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DER KOMMENTAR

Nicht schlecht, Herr Sarrazin: Meinungsfreiheit gegen Banker-Job. Jetzt darf er richtig vom Leder ziehen - und Weber sitzt allein auf seiner Bank

Von Ralph L o r e n z

Das war’s also. „Mit Blick auf die öffentliche Diskussion werden die Beteiligten ihre Zusammenarbeit zum Monatsende einvernehmlich beenden“, hat die Bundesbank heute Abend mitgeteilt. Der Seufzer der Erleichterung aus dem Bundespräsidialamt in Berlin ist bis ins Weserbergland zu hören.

Zum Schluss ging es allen Beteiligten nur noch darum das Gesicht zu wahren. Sarrazin hat einen guten Tausch gemacht. Meinungsfreiheit gegen Banker-Job, den er eigentlich ohnehin nur pro forma hatte. Wie man’s auch dreht, verloren haben die anderen. Alle Beteiligten der hinter verschlossenen Türen vereinbarten gütlichen Einigung haben Stillschweigen vereinbart, was es in Wirklichkeit noch nie gegeben hat. In Wirklichkeit ist Sarrazin der Sieger des Tages, weil ihm bestätigt werden musste, dass die Kritik an ihm auf Seiten der Bundesbank zurückgezogen worden ist. Nebst Entlassung. Im Gegenzug hat er selbst die Klinke in die Hand genommen. Der Bankenvorstand halte die „wertenden Ausführungen“ aus seiner Presseerklärung vom 30. August nicht aufrecht, hieß es lapidar. Es ist aber nicht bekannt, dass Sarrazin die wertenden Ausführungen in seinem Buch zurückgezogen hat. Im Gegenteil, jetzt hat er sich aller Fesseln vom Amt eines Vorstandsmitgliedes der  Bundesbank entledigen können und kann auf die Tournee seiner Vorlesungen gehen. Dort wird er mehr Zustimmung als Kritik für seine Thesen der sich selbst abschaffenden Bundesrepublik der Deutschen ernten.

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Limbo-Dancer überlistet Sicherheitseinrichtung

Am hellichten Tag! Einbruchdiebstahl in Bäckerei - Täter  von Zeugen erkannt, Angaben zur Person der Polizei verschwiegen

Coppenbrügge (wbn). Carpe Diem – nutze den Tag. Die blonde, überaus freundliche Bäckereiangestellte hat kurz nach zwölf Uhr den Schlüssel hinter sich zugedreht und ist zielstrebig ihrem Wagen zugestrebt. Mittagspause in einem Bäckerlädchen im Großraum Coppenbrügge. Doch noch während sie sich hinters Steuer schwang, nahte Kundschaft. Timing der besonderen Art.

Zwei Knopfaugen hinter spitzem Schnäuzchen mit vibrierenden Barthaaren äugen um die Ecke, peilen die Lage und verschwinden durch jene Tür, die soeben verschlossen schien. Das heißt, die vierbeinige Kundschaft machte sich flach wie ein Limbo-Partydancer und jumpte behende mit erwartungsfroh wedelndem Schwänzchen anmutig im Limbo-Rhythmus ins Ladeninnere.  Es muss das Paradies gewesen sein. Die freie Wahl zwischen Morgen- und Abendbrötchen. Die geballte Leistungsfähigkeit des Weserbergland-Bäckerhandwerks vor den Knopfaugen, kurzum all das, was nicht nur Mäuse wünschen.

(Zum Bild: Tatverdächtige Haselmaus. Foto: Wikipedia)

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Kaup und Schormann überbringen 20.000 Euro für die gelungene Restaurierung

Renaissance der Kultur - Zehntscheune von Schloß Hämelschenburg wird zum Konzertsaal

Hämelschenburg (wbn). Einst mussten in der „Zehntscheune“  an der Hämelschenburg die Bauern der Region unter Androhung harter Sanktionen gramgebäugt  ihre Naturalsteuer (den Zehnt) abliefern. Das war überdies allerorten so und machte den Anblick einer imposanten Zehntscheune seinerzeit ungefähr so vergnügungssteuerpflichtig wie die Fassade des Finanzamtes. Doch jetzt trägt die eindrucksvoll mit Natursandstein gemauerte Scheune am Schloß Hämelschenburg als Renaissance-Baudenkmal gewissermaßen selbst Zinsen für die ganze Region.

Weil sie zur „Kulturscheune“ ausgebaut worden ist, profitiert das ganze Weserbergland von ihr. Schon bald wird sich das bei dem großartigen „Wandelkonzert“ mit den weltberühmten King Singers erweisen. Mehr als 90.000 Euro hat der Ausbau der Zehntscheune zu Hämelschenburg gekostet, mit viel Sinn fürs Machbare veranlasst und finanziert von den  Eheleuten Lippold und Christine von Klencke.  Das zeigt, die Zeiten haben sich geändert und die hohen Herrschaftenn sind in jeder Beziehung gnädiger geworden. Ohnehin waren die Schloßbesitzer auf Hämelschenburg Land und Volk immer etwas mehr verpflichtet als der Adelsstand anderswo und bei von Klenke trifft das in besonderem Maße zu.

(Zum Bild: Vorstandsvorsitzender Friedrich-Wilhelm Kaup übergibt symbolisch ein Aquarell zur gelungenen Restaurierung der Zehntscheune an die Eheleute von Klencke. Foto: SPK)

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Alles ging bislang gut bis gestern, gegen 16.10 Uhr...

Noch nie einen Führerschein  gehabt - aber offenbar schon längere Zeit hinterm Steuer

Alfeld (wbn).  Er hat entweder starke Nerven oder kein Unrechtsbewusstsein: Wie lange war dieser Mann schon ohne „Lappen“ unterwegs?

Es war gesterm, gegen 16:10 Uhr:  Ein 25-jähriger Eschershäuser wurde von Beamten des Polizeikommissariats  Alfeld mit seinem Pkw auf der Bundesstraße 3 zwischen Dehnsen und Godenau angehalten und kontrolliert. Hierbei stellten die Beamten zu ihrem Erstaunen fest, dass der Pkw-Fahrer bislang noch nie eine Fahrerlaubnis hatte und vermutlich seit längerer Zeit ohne Fahrerlaubnis unterwegs ist.

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Blick in die Landeshauptstadt

Dreister Rollator-Rambo: 76-Jährige mit der Gehhilfe umgenietet und einfach weitergelaufen

Hannover (wbn). Wer ist der Rollator-Rambo? Er hat mit seiner Gehhilfe eine 76-Jährige angefahren, so dass sie auf die Knie ging. Statt zu halten, machte er sich davon. Auch als eine Zeugin ihn ansprach, sah er keinen Grund sich um sein Opfer zu kümmern.

etzt sucht die Polizei nach dem Rollator-Rüpel. Hier der Polizeibericht von heute: Heute gegen 10:20 Uhr hat ein bislang unbekannter Senior an der Straße Lister Meile (List) eine 76-Jährige mit einem Rollator angefahren und leicht verletzt. Der Mann hat sich anschließend vom Unfallort entfernt. Die Polizei sucht Zeugen. Die 76-Jährige war am Morgen an der Haltestelle "Lister Platz" aus dem Bus gestiegen und zu Fuß in Richtung Lister Meile gegangen.

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Die Zimmer der Senioren blieben stets verschont

Zwei Einbrüche in Altenpflegeheime mit der auffallend gleichen "Handschrift" der Täter

Stadthagen (wbn). Die Vorgehensweise ist die gleiche gewesen. Deshalb vermutet die Polizei eine identische Täterschaft bei zwei Einbrüchen in Pflegeheimen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde vermutlich von denselben Tätern in mindestens zwei Altenpflegeheime eingebrochen. Die Polizeidienststellen in Stadthagen und Bad Nenndorf ermitteln in zwei nahezu identischen Fällen, bei denen jeweils ein Bürofenster der Heime aufgehebelt wurde und danach die Büro- und Geschäftsräume durchsucht worden waren. Die Zimmer und Wohnungen der Bewohner sind von den Tätern verschont geblieben.

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Flammen unter der Motorhaube

Heißer Kleinwagen. So heiß, dass die Feuerwehr kommen musste - Fahrerin hatte nichts bemerkt

Kirchohsen/Emmerthal (wbn). Ein heißer Wagen ist einer, der es an Dynamik nicht missen lässt. Wenn er aber steht und immer heißer wird, dann ist das eindeutig ein Fall für die Feuerwehr. So erlebt im Emmerthaler Ortsteil Kirchohsen im Falle eines geparkten Kleinwagens.

Nachdem die Fahrerin das Auto ahnungslos verlassen hatte, bemerkte ein Passant Flammen, die aus dem Motorraum drangen und benachrichtigte die Fahrerin, die sich in ihrer Wohnung aufhielt. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr musste die Motorhaube aufbrechen, um den Kleinwagen zu löschen. Der Wagen sei aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten und erlitt einen Totalschaden, teilte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Frank Melde laut Radio Aktiv mit.

 

Mit 2,94 Promille am Steuer

Im Vollrausch mit Audi unterwegs - Fahrer konnte nicht mal mehr ohne Unfall anhalten

Negenborn (wbn). Führerschein weg, mit 2,94 Promille! Er war so blau, dass er nicht einmal mehr richtig anhalten konnte.

Sofort vor Ort stellten die zur Unfallaufnahme eingesetzten Beamten den Führerschein des 53jährigen Mannes sicher. Kurz zuvor war der Mann mit einer Atemalkoholkonzentration von 2,94 Promille beim Versuch, mit seinem Pkw anzuhalten, gegen ein ordnungsgemäß geparktes Fahrzeug geprallt.

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Undankbarer Job für die Ordnungshüter: Zuerst gab's vom Mann Haue für die Ehefrau - dann kloppte sich die Familie mit der Polizei

Hameln (wbn). Es ist oft das gleiche: In der „Familie“ fliegen die Fäuste, gibt’s ordentlich Haue. Wenn dann die Polizei vor der Türe steht, etwa weil Nachbarn mitbekommen haben, dass die Wohnungseinrichtung zerlegt wird, sind plötzlich die uniformierten das Feindbild und halten die Familienangehörigen wie Pech und Schwefel zusammen, obwohl Veilchen und andere Blutergüsse eine deutliche Sprache sprechen.

Einen besonders drstischen Fall hat es jetzt in Hameln gegeben. Da wurden der Vater und drei Kinder im Alter von 15 bis 23 Jahren gegen die Polizisten handgreiflich. Zuvor war ein Fall „häuslicher Gewalt“ gegen die Ehefrau festgestellt worden. Auf Anfrage der Weserbergland-Nachrichten.de wurde von der Polizei bestätigt, dass es sich hierbei um eine Migrantenfamilie gehandelt hat. Der Polizeisprecher fügte jedoch hinzu: "So etwas kommt auch schon bei deutschen Familien vor."

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Für alles offen - bis hin zur Fusion

Vorstoß der Mehrheitsfraktion: Die Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden sollen über engere Zusammenarbeit beraten 

Hameln/Holzminden (wbn). Es tut sich was in Sachen Landkreisreform. Die Fraktionschefs von CDU, Grünen und FDP, die zusammen im Landtag von Hameln-Pyrmont die Mehrheitsfraktion bilden, empfehlen nunmehr "informelle Gespräche" zwischen den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden aufzunehmen.

Dabei sollen die Möglichkeiten von der Kooperation bis hin zur Fusion sondiert werden. Ein entsprechender Antrag soll in der kommenden Kreistagssitzung in Hameln beraten werden. Hier der Wortlaut des Antrages: Vor dem Hintergrund der Empfehlungen der Untersuchungen der „Kommunalstrukturen in Niedersachsen“  (Hesse-Gutachten) stellen die Fraktionen der Mehrheitsgruppe von CDU-FDP und Bündnis `90/Die Grünen für die Sitzung des kommenden Kreistages folgenden Antrag: Der Kreistag Hameln-Pyrmont möge beschließen: 1. In Verantwortung gegenüber den Menschen in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden hinsichtlich der gemeinsamen Zukunftsgestaltung hält der Kreistag Hameln-Pyrmont die Aufnahme formeller Gespräche zwischen den Fraktionen der Kreistage Holzminden und Hameln-Pyrmont sowie deren Landräte für zwingend geboten.

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3.500 Artikel auf 800 Quadratmetern

Nach vierzehn Jahren am Ziel: Der neue Netto-Markt im Herzen von Coppenbrügge war bis zuletzt ein Politikum

Von Ralph Lorenz

Coppenbrügge (wbn). Hartmut Greve, das coole Schlitzohr von der Coppenbrügger Rats-SPD. Taucht auf mit zwei Blumensträußen, die Greve zur Einweihung des Netto-Marktes effektvoll überreicht. Das freundliche Lächeln des CDU-Fraktionsvorsitzenden Thorsten Kellner kristallisiert in Sekundenschnelle zum Killerblick.

Gut, dass Blicke nicht töten können. Wenn die Eröffnung des Großdiscounters im Herzen von Coppenbrügge so etwas wie eine Ziellinie markiert, dann hätte das Photo-Finish zwei bekannte Nasen im langwierigen Kampf um die Lorbeeren gezeigt, die Ortsmitte mit diesem Nahversorger attraktiver zu machen. Kellner und Greve, Kopf an Kopf. Dabei ist die Sache eigentlich klar für die eingeweihten Lokalhistoriker. Die SPD hat sich, wann immer das möglich war, bei diesem Projekt quer gestellt. Übertroffen wurde das stets nur noch von dem Investor, der wie eine Sphinx sich zeitweise in Schweigen gehüllt hatte.

Öffentlich sind schon Wetten abgeschlossen worden, wann und ob denn überhaupt die Nettomarkt-Planer zu Potte kommen dürfen. Das Netto-Management zeigte wiederum eine Verhandlungsgeduld, die fast schon sportlich zu nennen war. Doch wie es so ist im Leben, der Erfolg hat viele Väter und so stand denn Hartmut Greve plötzlich unverdientermaßen mit Blumenstrauß in der ersten Reihe.  Helmut Zeddies und Klaus Münchhausen, das Doppelpack aus den Zeiten, da die Rathäuser noch zweigleisig geführt wurden, erinnern sich noch zu gut, wie 1996 alles anfing.

(Zu den Bild: Gebietsverkaufsleiterin Spieß mit Netto-Manager Hartmann und Investor Hobein (rechts). Der Netto-Markt fügt sich jetzt gut in das Burggelände ein. Die SPD hatte seinerzeit einen größeren Abstand zum Burggraben verlangt. Foto: Lorenz)

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Der Leitartikel

Die Causa Sarrazin. Werden sich die Wähler das merkeln?

Von Ralph L o r e n z

Die Causa Sarrazin ist der Politik außer Kontrolle geraten. Es ist der Super-Gau eingetreten. Nicht weil sich der alte CSU-Haudegen Gauweiler aus München zusätzlich eingemischt hat, sondern weil jetzt alle dranhängen an der Blindenkette: Die Kanzlerin, die Bundesbank, der Bundespräsident. Ach ja, die SPD gibt es ebenfalls noch.

Gabriel verhält sich sehr geschickt. Er lehnt sich zurück und überlässt den anderen die Theaterbühne, obwohl das Schmierenstück eigentlich in seinem eigenen Stall spielt. Schließlich ist Thilo Sarrazin, der Buchautor von „Deutschland schafft sich ab“, noch immer prominentes Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Die will ihn natürlich zu allererst entsorgen, weiß aber nicht wie. Die Bundesbank will ihn sowieso loswerden. Weiß jedoch auch nicht so richtig, wie sie das anstellen soll. Auch der Bundespräsident Wulff weiß noch nicht, wie er es schaffen soll, dass bei seiner ersten schwierigen Entscheidung in seiner kurzen Amtszeit der Wulf in ihm nicht allzu vernehmbar mit den Wölfen aus dem Kanzleramt heult. Und das alles wegen eines Buches, dessen sechste Auflage gerade gedruckt wird und das noch immer die wenigsten gelesen haben, weil sie in der wachsenden Warteschleife der Buchbestellungen hängen. Was für eine zurückliegende Woche, was für ein Nachrichtenumfeld, das ein Dramatiker nicht besser arrangieren könnte und das nur einen Mann zu bestätigen scheint – Sarrazin, den Sarrazenen (von dem Volk der Sarrazenen soll ein arabisches „Gen“-Schnipsel in seiner Doppelhelix wüten).

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Die Polizei bittet um Hinweise

Kfz-Schilder umgebogen, Solarleuchten demoliert, Zaunlatten abgerissen - das Werk nächtlicher Vandalen

Mainholzen/Holzminden (wbn). Eine Spur der Verwüstung haben Unbekannte in der Gemeinde Mainzholzen im Landkreis Holzminden hinterlassen. Sie haben Zaunlatten herausgerissen, Autokennzeichen umgebogen, Solarleuchten  beschädigt. Die Täter benahmen sich wie die Vandalen. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugenhinweisen.

Hier der Polizeibericht vom Wochenende:  Eine Spur von Sachbeschädigungen wurde in der vergangenen Nacht von Freitag auf Samstag in Mainzholzen hinterlassen. Nach den bisherigen Ermittlungen der Einsatzbeamten der Polizeistation Stadtoldendorf kann die Tatzeit in etwa auf 01:00 bis 03:00 Uhr eingegrenzt werden. Die sinnlosen Beschädigungen wurden in der o. g. Tatzeit in Mainzholzen in der Straße Im Bache und in der Eichenstraße begangen.

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Am Wochenende in Hameln Stellung genommen

Vorsitzender der Strafvollzugs-Bediensteten kritisiert Beteiligung eines Privatinvestors an neuem Gefängnis

Hameln (wbn). Der von der niedersächsischen Landesregierung in der vergangenen Woche bekanntgegebene Neubau eines Gefängnisses in Bremervörde wird von Gewerkschaftsseite energisch kritisiert. Zum einen geht es um die Größe und dann auch um die Absicht des Landes, sich aus Ersparnisgründen eines privaten Investors bedienen zu wollen.

Der Vorsitzende des Verbandes Niedersächsischer Strafvollzugsbediensteter (VNSB), Willi-Bernhard Albers, sagte am Wochenende in der Rattenfängerstadt, dass nunmehr das Prizinp einer „heimatnahen Unterbringung“ gefährdet sei, da infolge des neuen Projektes in Bremervörde kleinere Anstalten unweigerlich geschlossen werden müssten. Niedersachsens neuer Ministerpräsident David McAllister (CDU) hatte vor kurzem mit seinem Justizminister Bernd Busemann Bremervörde besucht und von der Möglichkeit gesprochen “hohe Unterbringungsstandards“ für die Gefangenen in dem neuen Projekt umzusetzen.

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Frühjahrsmarkt in Salzhemmendorf - Herbstmarkt in Coppenbrügge?

3.000 Besucher beim Coppenbrügger Herbstmarkt auf dem Wini-Gelände - Veranstalter sind hochzufrieden

Marienau (wbn). „Nein, es waren keine 3.500 Besucher, es waren eher 3000 und eigentlich hatte ich mit 2000 gerechnet“ – Olaf Seifert, der Vorsitzende des Marktvereins am Ith mag keine unehrlichen Effekte und entzieht sich der üblichen Veranstalter-Märchenstunde. Das ist eine erfrischende Überraschung des Dorfmosters aus Ockensen.

Er ist auch so zufrieden mit dem ersten Herbstmarkt in Marienau. Bislang hatte die Leistungsschau immer in Coppenbrügge vor dem malerischen Burggelände stattgefunden. Doch dann ergab sich im März dieses Jahres eine völlig neue Chance. Die Wini-Büromöbel Chefin Carolina Schmidt-Karsch war im Frühjahr dem Marktverein beigetreten und hatte die Firmen-Ausstellungshalle in Marienau spontan als Ausstellungsgelände angeboten für den Verein, der schon lange nach einer Alternative zu dem arg begrenzten Marktplatzgelände vor der Coppenbrügger Wasserburg gesucht hatte. So ergab sich denn dieser Herbstmarkt in einer völlig neuen, professionellen Atmosphäre. Der Teilnehmer-Stimmung hat das gut getan. So motiviert waren die alteingefahrenen Gewerbetreibenden schon lange nicht mehr. Und Seifert konnte sogar neue Mitglieder werben.

(Zum Bild: Im Wini-Forum ist der Marktverein am Ith gut aufgehoben. Hier ist normalerweise die Neuheitenschau der Designermöbel. Foto: Lorenz)

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Dann war es doch nur der fünfte Tabellenplatz...

Hamelner Achter verfehlt Aufstieg in erste Bundesliga - Kollisionsschaden setzt Hightech-Siegerboot außer Gefecht

Hameln/Münster (wbn). Welch Dramatik: Der Erfolgs-Achter des Rudervereins Weser hat den Aufstieg in die erste Ruderbundesliga nur knapp verfehlt. Denn diesmal saß das Schicksal mit im Boot: Ausgerechnet in diesem Herzschlagfinale kam es zu einem Kollisions-Schaden, so dass die kampfstarke Mannschaft von der Weser nicht mit ihrem neuen Hightech-Siegerboot „Sparkasse Weserbergland“ antreten konnte. Sie musste mit einem geliehenen Ersatzboot starten. Und dieses unvorhersehbare Handicap kostete schon von vornherein entscheidende Sekunden.

Der Ruderverein Weser hat den Aufstieg in die erste Ruderbundesliga nur knapp verfehlt Der letzte Renntag der Ruder-Bundesliga auf dem Aasee in Münster begann gut für den Hamelner Bundesligakader. Beim Zeitfahren belegte die Mannschaft den zweiten Platz hinter der an diesem Tag gut eingestellten Mannschaft aus Dortmund. Die direkten Verfolger, Rüdersdorf und München, lagen hinter der Hamelner Mannschaft, die kritisch mit der eigenen Leistung beim Zeitfahren umging. „Da wäre sogar noch etwas mehr drin gewesen,“ äußerte sich Jan-Martin Broer. Das Achtelfinale gegen den Rhein-Ruhr Achter aus Duisburg und den Achter des Hannoverschen Ruderclubs entschied der RVW eindeutig für sich.

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Herbstvergnügen vor dem Schloß

Schleppertreffen in Hastenbeck vor der romantischen Schloß-Kulisse mit Bremsschlitten-Turnier

Hastenbeck (wbn). Wer einen alten „Lanz“ oder „Porsche“ liebt, der ist beim Treffen der Treckerfahrer in Hastenbeck gut aufgehoben. Diese veranstalten heute am Hastenbecker Schloß vor historischer Kulisse nochmals ihr Schleppertreffen.

Die Veranstaltung hatte schon am Freitag begonnen. Seitdem sind sternmässig Schlepper aus der ganzen Region nach Hastenbeck gerollt. Höhepunkt des Treffens ist ein Bremsschlittenturnier für Schlepper von 15 bis 125 PS. Auch die Feldbearbeitung soll nicht zu kurz kommen. Ein typisches Herbstvergnügen der Region. Die Treckerfahrer in Hastenbeck bestehen als Verein seit zehn Jahren. Die heutige Abschlußveranstaltung hat um 10 Uhr begonnen und erstreckt sich bis 17 Uhr.

 

Coppenbrügger und Salzhemmendorfer Gewerbe präsentiert sich bei Wini in Marienau

Heute nochmals Herbstmarkt in Marienau - diesmal auch mit Swing von der Big Band Bisperode

Coppenbrügge/Marienau (wbn). Der 41 Mitglieder zählende Coppenbrügger Marktverein  präsentiert sich heute nochmals mit seiner Gewerbeschau auf dem Wini-Gelände in dem Coppenbrügger Ortsteil Marienau.

Präsentiert wird die Vielfalt des Angebotes Coppenbrügger und Salzhemmendorfer Geschäftsleute. Von PC-Technik des future shop über Heizungstechnik von Oppermann, Geschenkideen von Dies & Das bis zu Mostprodukten der heimischen Dorfmosterei Seifert. Heute Nachmittag sorgt die Big-Band Bisperode für musikalische Unterhaltung mit flottem Swing und eingängigen Schlagern. Erstmals findet der traditionelle Herbstmarkt nicht vor der Coppenbrügger Burg sondern in Marienau an der Bundesstraße 1 statt.

 

TSG Emmerthal – FC St. Pauli 3:23 (2:9)

Frische Brise von der Waterkant fegt durch Emmerthal - 23 Tore  für St. Pauli. Doch dreimal durfte auch die TSG vollstrecken

Emmerthal (wbn). Welch frische Fußball-Brise von der Waterkant! 23 St.-Pauli-Tore der Spitzenklasse. Es war eine wahre „Pauli-Gaudi“, die 2.800 Fans auf der Emmerthaler Bezirkssportanlage in Begeisterung versetzte. Zwar fiel das Ergebnis dabei erwartungsgemäß deutlich aus, mit drei Treffern des Kreisligisten hatten jedoch auch die Experten nicht gerechnet.

„Da müssen wir eine Video-Analyse machen“, gab Pauli-Trainer Holger Stanislawski auf der anschließenden Pressekonferenz augenzwinkernd zu Protokoll. Seine Profis zeigten in den vorangegangenen 90 Minuten nicht nur Fußball vom Feinsten, sondern hatten zahlreiche Überraschungen parat. Nachdem die TSG elf Minuten hinten dicht gehalten hatte, sorgte Max Kruse für die Eröffnung des Torreigens. In den folgenden 21 Minuten legten die Braun-Weißen dem machtlosen Emmerthaler Keeper Cord-Lennart Meyer sechs weitere Eier ins Nest. Anschließend folgten zehn starke Minuten der Gastgeber. Manuel Capobianco wurde im gegnerischen Strafraum exzellent freigespielt, ließ Rouwen Hennings stehen und FC-Schlussmann Benedikt Plickett keine Abwehrchance.

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Unfallopfer mit Rettungsschere befreit - 21 Feuerwehrkameraden im Einsatz

Zur falschen Zeit am falschen Ort: Hamelnerin (21) Opfer einer üblen Verfolgungsjagd in der nächtlichen Innenstadt

Hameln/Bad Gandersheim (wbn). Dramatische Verfolgungsfahrt mit schwerwiegenden Folgen: Ein Phaeton-Fahrer aus Erfurt war der Polizei durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen. Ein Streifenwagen, der sich an seine Fährte heftete, konnte den aus Erfurt stammenden 44-jährigen Fahrer der sportlichen Komfortkarosse nicht stoppen. Anhaltezeichen wurden von diesem ignoriert. Im Gegenteil: Mit irrer Geschwidigkeit raste der offensichtlich betrunkene Phaeton-Fahrer durch Bad Gandersheim, gefolgt von Blaulicht-Fahrzeugen.

Seine Überholmanöver glichen immer mehr einem russischen Roulette. Als er einen  Renault überholen wollte, erwischte es eine entgegenkommende Opelfahrerin aus Hameln. Sie war zur falschen Zeit an der falschen Stelle.  Der schwere Phaeton krachte frontal in den Kadett mit Hamelner Kennzeichen. Die 21-jährige junge Frau aus Hameln wurde schwer verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Mit einer Rettungsschere musste die Hamelnerin aus dem Wrack befreit werden.

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