Jubiläums-Geschenk: Super Leistung des RVW Bundesliga-Achters auf dem Maschsee

Von Dirk Adomat

Hannover/Hameln (wbn). Der Festakt zum 125-jährigen Jubiläum des Hamelner Rudervereins „Weser“ (RVW) sollte gerade beginnen, da kam pünktlich die SMS aus Hannover: „Sieg beim Zeitfahren“.  Mit einer Super Zeit von 55,33 Sekunden, eine Zeit die auch in der ersten Bundesliga für den dritten Platz gereicht hätte.

Das Hamelner Boot hatte mit einer Spitzenzeit der gesamten Konkurrenz gezeigt, zu welcher Leistung die Mannschaft in der Lage ist. Das bedeutete auch, dass man im Achtelfinale ausgerechnet gegen den Verfolger aus Rüdersdorf und die RG Hansa Hamburg antreten musste. Mit nur 9/100 Sekunden Vorsprung ging Rüdersdorf zuerst ins Ziel, abgeschlagen die Mannschaft aus Hamburg. Das Viertelfinale entschied das Boot aus dem Weserbergland gegen die Teams des Rhein-Ruhr-Achters aus Duisburg und die Allemannia Hamburg klar für sich, um dann im Halbfinale gegen den Tabellenersten, den Achter der Favorite Hamonia Hamburg starten zu müssen.

(Zum Bild: Starker Auftritt des Hamelner Achters auf dem Maschsee. Foto: Adomat)

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Obwohl zwischenzeitlich zahlreiche Fans aus Hameln, die vorher noch das Vereinsjubiläum gefeiert hatten, angereist waren, reichte auch diese Unterstützung nicht aus. Im Finallauf sicherte sich das Team dann den siebten Platz vor dem RC Witten. Die Direktverfolger aus Rüdersdorf erlangten den vierten Platz an diesem Renntag. Der RVW konnte den dritten Tabellenplatz knapp halten. Nur einen Tabellenpunkt vor Rüdersdorf und zwei Punkte vor der immer stärker werdenden Münchener Mannschaft. „Jetzt ist alles offen und drei starke Mannschaften haben gleich faire Ausgangsbedingungen für den Aufstiegskampf am letzten Renntag“, brachte Jan-Martin Broer die Tabellensituation auf den Punkt. Die Mannschaft nutzte den anschließenden  Festball des RVW um sich den Gästen zu präsentieren und den Förderern, allen voran der Sparkasse Weserbergland, zu danken. Am 4. September erfolgt der letzte Renntag in Münster. Das Hamelner Achterteam hofft deshalb auf viele Fans an der Regattastrecke.