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In dieser Woche werden in Hameln die Weichen gestellt

Auf der Tagesordnung der Regionalkonferenz: Kommt jetzt der günstige Großraumtarif Hannover-Weserbergland?

Hameln (wbn). Geht jetzt ein alter Wunsch für das Weserbergland in Erfüllung, nämlich ein günstiger Großraumtarif Hannover, der auch die Hamelner Region einbezieht?

Der Ärger am Fahrkartenautomaten ist groß: S-Bahn-Nutzer müssen tief in die Tasche greifen, wenn sie zum Beispiel von Hameln nach Hannover fahren möchten. 22,20 Euro kostet das Ticket inklusive Rückfahrt. Die Spitzen des Netzwerks Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover möchten das ändern. Sie wollen sich auf einer Regionalkonferenz am 8. Juni in Hameln dafür stark machen, den Großraumtarif auszuweiten. „Das würde für die Region rund um Hannover eine erhebliche Attraktivitätssteigerung bedeuten“, sagt die Vorsitzende des Netzwerks, Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann. Bislang gilt der günstige Tarif des Großraumverkehrs Hannover (GVH) nur für Pendler.

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Seit 2006 umfasst dieser Tarif den Landkreis Hameln-Pyrmont, 2008 kamen Nienburg und Hildesheim hinzu, 2009 wurde das Gebiet um den Bereich Gifhorn erweitert. Fahrgäste mit Einzelfahrschein profitieren nicht davon.  „Die starke Verflechtung der Region Hannover mit den Landkreisen zeigt sich in den großen Nachfragezuwächsen auf den Schienenstrecken“, argumentiert Prof. Dr. Axel Priebs, Erster Regionsrat der Region Hannover und Vorstandsmitglied des Netzwerks Erweiterter Wirtschaftsraum. Diese Nachfrage müsse mit einem kundenfreundlichen Angebot untermauert werden. Wenn Fahrgäste 22,20 Euro für das Rückfahrticket bezahlen müssten, „ist das schon abschreckend“, ergänzt Susanne Lippmann. Von günstigeren Tarifen könnten nach Auffassung der Hamelner Oberbürgermeisterin sowohl die Landeshauptstadt als auch die Landkreise und Städte im Umfeld profitieren. Ob Einkaufsbummel oder Tagesausflug zu touristischen Zielen, mit einem Großraumtarif falle die Entscheidung für die S-Bahn leichter. Und das sei auch wichtig für den Klimaschutz.

Die Spitzenkräfte des Netzwerks Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover wollen während ihrer Konferenz in Hameln die Weichen für die Ausweitung des Großraumtarifs stellen. Derzeit beschäftigt sich eine Projektgruppe damit, die möglichen Kosten einer Reduzierung der Fahrpreise für Einzel- und Tagestickets zu ermitteln. Wer sich in der Region nicht mit der S-Bahn, sondern per Fahrrad fortbewegen möchte, soll ab Frühjahr 2014 die neue KulturRoute nutzen können, ein weiteres Projekt des Netzwerks Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover. Dahinter steht die Idee, vorhandene Kultureinrichtungen mit überregionaler Bedeutung sowie weitere bedeutende Kulturangebote über Radrouten miteinander zu verknüpfen. „Wir können damit als Kulturregion punkten“, ist Susanne Lippmann überzeugt und verweist auf Besonderheiten wie das Celler Schloss, das Fagus-Werk in Alfeld, den Hildesheimer Dom und die Herrenhäuser Gärten.

Die Basis der Route bildet das Radwegnetz der Region mit bereits beschilderten Fernradwegen. Die geplante KulturRoute hat eine Gesamtlänge von etwa 800 Kilometern und gliedert sich in einen Basisring und lokale Schleifen. Der Basisring verläuft von Hannover über Celle, Schwarmstedt, Neustadt am Rübenberge, Stadthagen, Bückeburg, Hameln, Elze, Alfeld, Freden, Lammspringe, Hildesheim und wieder zurück nach Hannover. Über so genannte Schleifen sind Walsrode, Nienburg und Peine sowie Bergen-Belsen, das Kloster Wienhausen, die Marienburg sowie das Schloss Hämelschenburg angebunden. Um die KulturRoute bekannt zu machen, soll eine Broschüre mit Übersichtskarte sowie weiteren Einzelkarten mit Tagesetappen erstellt werden.

Es ist das erste Mal, dass das Netzwerk Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover zu einer Regionalkonferenz einlädt. Erstmals nehmen neben den Verwaltungschefs der Mitgliedskommunen auch weitere politische Vertreter aus den Räten und Kreistagen teil. Die Region rückt damit noch enger zusammen. Dem Netzwerk gehören die Städte Celle, Hameln, Hildesheim, Nienburg, Peine, Stadthagen und Walsrode sowie die Landkreise Celle, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Nienburg, Peine, Schaumburg, Soltau-Fallingbostel und die Region Hannover an. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung Niedersachsens lebt im Erweiterten Wirtschaftsraum Hannover.

 

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