Tat geschah am 2. Oktober in Hameln - heute erfolgte der Zugriff im Weserbergland

Fünf Festnahmen wegen Sexualdelikt - zwei weibliche minderjährige Opfer werden vom "Weißen Ring" betreut

Mittwoch 14. Oktober 2015 - Hameln/ Aerzen/ Hessisch Oldendorf (wbn). Große Festnahmeaktion der Polizei in Hameln, Aerzen und Hessisch Oldendorf.

In einer gemeinsamen Mitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/ Holzminden ist nunmehr bestätigt worden, dass heute Vormittag fünf Personen im Zusammenhang mit einem angezeigten Sexualdelikt unter Tatverdacht stehen und an verschiedenen Orten vorläufig festgenommen worden sind. Das Sexualdelikt soll am Freitag, 2. Oktober, an zwei weiblichen Jugendlichen begangen worden sein. Die Mädchen hätten körperliche und psychische Schäden erlitten. Sie werden jetzt vom „Weißen Ring“ betreut.

 

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Nachfolgend der offizielle Polizeibericht von heute Mittag. „Im Rahmen von Ermittlungen zu einer angezeigten Vergewaltigungstat sind heute Morgen im Landkreis Hameln-Pyrmont 8 Wohnungen durchsucht worden; 5 Personen wurden vorläufig festgenommen. Am 02.10.2015 soll es in einer Hamelner Wohnung zu einem Sexualdelikt zum Nachteil von zwei minderjährigen Mädchen aus einem Nachbarlandkreis gekommen sein.

Die Tat wurde erst später bei der Polizei angezeigt. Seitdem laufen umfangreiche Ermittlungen zur Täterermittlung. Im Rahmen dieser Ermittlungen wurden heute Morgen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover und auf Beschluss des Amtsgerichts Hannover insgesamt 8 Wohnungen in Hameln und in umliegenden Orten im Landkreis Hameln-Pyrmont durchsucht. Die Durchsuchungen fanden zeitgleich mit Unterstützung von Kräften der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) statt. Ein Beamter hatte sich beim Zugriff ohne Fremdeinwirkung leicht verletzt und musste ärztlich versorgt werden. In den Wohnungen konnten 5 mutmaßliche Tatverdächtige angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Zudem sind Beweismittel sichergestellt worden. Die Ermittlungen, Auswertung von Spuren und Vernehmungen dauern an. Details zum Tatablauf werden nicht veröffentlicht. Die Opfer werden von der Opferhilfeorganisation "Weisser Ring" betreut; die beiden jugendlichen Mädchen haben sowohl körperliche als auch psychische Schäden davongetragen.“