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Details, die schockieren: Der leblose Körper des Fünfjährigen aus Delligsen lag am Haus zwischen Müll und Gerümpel

Die Vernehmung hat bis in den Abend gedauert: Mutter und Lebensgefährte sowie der leibliche Vater des kleinen Julian stundenlang bei der Polizei in Holzminden

Aus Delligsen berichten Ralph L o r e n z und Veronica M a g u i r e

Delligsen/Holzminden/Hameln (wbn). Warum dauert es so lange? Mutter (28), Vater (26) und der neue Lebensgefährte der Mutter (26) sind nach dem schrecklichen Tod des kleinen Julian (5) bis in den Abend von der Polizei in Holzminden vernommen worden. Dies haben die Weserbergland-Nachrichten.de heute Abend von dem zuständigen Polizeisprecher in Hameln erfahren.

Über die Umstände der Tat besteht weiterhin Unklarheit. Die Erkenntnisse der heutigen Vernehmungen würden in eine Presseerklärung einfließen, die morgen Vormittag in Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Hildesheim voraussichtlich abgegeben werde, sagte Pressesprecher Dirk Barnert heute Abend gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de Ob eine sogenannte „Beziehungstat“ vorliegt, konnte die Polizei nicht sagen. Es werde in alle Richtungen ermittelt, lautete die Standardauskunft. Ein Sexualverbrechen scheint aber nicht vorzuliegen. Das Opfer wird noch von der Rechtsmedizin untersucht werden.  Auf jeden Fall gibt es aber nach offiziellen Polizeiangaben deutliche Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des Jungen, der erst fünf Jahre alt war.

60 Polizisten und Feuerwehrleute hatten den vermissten Julian bis nach Mitternacht gesucht

Fortsetzung von Seite 1

Er war heute morgen kurz vor 11 Uhr gefunden worden, nachdem am Vorabend  mehr als 60 Polizisten und Feuerwehrleute sowie Nachbarn und andere Dorfbewohner das von der Mutter als vermisst gemeldete Kind bis weit nach Mitternacht gesucht hatten. Die verzweifelte Suche war dann in der Frühe wieder mit Unterstützung der Göttinger Bereitschaftspolizisten fortgesetzt worden. Ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera kreiste am Himmel über dem 3500-Seelen-Dorf.

Wie ein Lauffeuer ging die Schreckensnachricht durch den Ort, dass der leblose Körper des Jungen in einem Schuppen neben dem elterlichen Wohnhaus dann am späten Vormittag gefunden worden sei. In dem beschaulichen Ort Delligsen kennt eigentlich jeder jeden, so dass die Bevölkerung der kleinen Gemeinde  im Landkreis Holzminden völlig geschockt war. Vor dem Fachwerkhaus, in dem die Mutter mit dem Lebensgefährten im vergangenen Jahr erst eingezogen war, sammelten sich Schaulustige aus dem Dorf und aus den Nachbarorten. Polizeifahrzeuge standen an der Hofeinfahrt. Die Kripo hatte am Tatort ein Zelt aufgeschlagen, in dem immer wieder Spurensachverständige in ihren weißen Schutzanzügen und mit Mundschutz verschwanden um akribisch möglicherweise bedeutsame Hinweise zu sichern und den Fundort aufzunehmen.

Der Such-Hubschrauber kreiste viele Kilometer, doch das tote Kind lag im Schuppen zwischen Gerümpel

Wie es heißt, soll das Kind zwischen Müllsäcken und anderem Unrat auf dem Grundstück der Familie gefunden worden sein. Journalisten berichten von einem Helfer, der noch gestern Abend bei der allgemeinen Suche in den Schuppen hineingeleuchtet haben soll, aber dabei nichts Verdächtiges wahrgenommen habe. Der getrennt lebende Vater des fünfjährigen Julian soll sich an der Suche des Kindes intensiv beteiligt haben. Nach der Todesnachricht war er völlig geschockt und bedurfte seelsorgerischen Beistandes. Der Ortsgeistliche nahm sich seiner an. Die Tatumstände liegen nach wie vor im Dunkeln.

Die Mutter soll nicht im Haus gewesen sein als der Fünfjährige spurlos verschwunden ist

Aus „polizeitaktischen Gründen“, so heiß es heute aus Polizeikreisen, könnten noch keine Einzelheiten zu dem rätselhaften Gewaltverbrechen angegeben werden, das seit heute Vormittag von der Mordkommission in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim untersucht wird. Nachdem, was im Laufe des Tages durchgesickert ist, soll die Mutter nicht im Hause gewesen sein als das Kind auf ungeklärte Weise verschwand. Der 26-jährige Lebensgefährte der 28-jährigen Frau soll angeblich mit den drei Jungen allein gewesen sein. Er habe den einjährigen Bruder gebadet, der dreijährige Bruder sei dabei gewesen. Dann muss angeblich der fünfjährige Julian unbemerkt die Wohnung verlassen haben.  Um 17 Uhr soll dann die wieder zurückgekehrte Mutter begonnen haben das Kind zu suchen.

Aber erst gut viereinhalb Stunden später, gegen 21.25 Uhr und damit in völliger Dunkelheit, ging die offizielle Vermisstenmeldung bei der Polizei ein.

 

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