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Scheunenbrand in Tündern - war der abgestellte Traktor die Brandursache?

Sonntag 15. März 2015 - Tündern (wbn). Nur dem schnellen und gezielten Einsatz der Feuerwehren von Hameln und Tündern ist es zu verdanken, dass es nicht zu einem Großbrand im dicht bebauten Ortskern an der Langen Straße in Tündern gekommen ist. Möglicherweise ist das Feuer von einem abgestellten Traktor ausgegangen. Offiziell ist die Brandursache noch unbekannt. Der brennende Traktor hatte auch das Gebälk der Scheune in Mitleidenschaft gezogen. Von Vorteil war allerdings, dass die Scheune relativ aufgeräumt gewesen ist, so dass die Flammen keine schnelle Nahrung finden und sich nicht sofort ausbreiten konnten.
Die Scheune ist mit einem Wohngebäude verschachtelt, was die Situation so kritisch machte. Vorsorglich waren weitere Feuerwehren nachalarmiert worden. Prominenter Zaungast bei den Löscharbeiten war der Hamelner Oberbürgermeister Claudio Griese.
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Aber nicht weil ihn die Neugierde nach Tündern getrieben hat sondern weil er unmittelbarer Nachbar ist und auf der anderen Straßenseite sein Domizil hat. Er war gerade bei einer Sportlerehrung in Afferde, als die Meldung kam, dass es in der Straße brennt, in der er wohnt.

Auch er war natürlich erleichtert, dass des Nachbars Scheune von der Hamelner Feuerwehr gerettet werden konnte.

Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke zeigte sich mit dem Einsatzablauf zufrieden. Durch die schnelle Entdeckung und die ausreichende Präsenz der Einsatzkräfte konnte das Feuer auf den Traktor und das Scheunendach begrenzt werden. Das angebaute Wohnhaus wurde vor den Flammen geschützt und ist nur leicht von dem Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen worden. „Uns kam zugute, dass die Scheune sehr ‚aufgeräumt‘ war. Hätte der Dachboden voll Stroh gelegen, oder eine höhere Brandlast in der Scheune, wäre sie vermutlich nicht zu halten gewesen“, lobte der Kreisbrandmeister die Einsatzkräfte.