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Der Kommentar

Möglicherweise war dies die allerletzte Warnung: Die Räumung des Atommeilers in Grohnde und weiterer fünf Atomkraftwerke in Norddeutschland

Von Ralph L o r e n z

Ja, Menetekel sehen so aus.

Am Vorabend des bundesweiten und internationalen Fukushima-Mahntages kam die Nachricht von der sofortigen Evakuierung der sechs norddeutschen Atomkraftwerke. Allen voran in Grohnde. Auslöser war der Geisterflug eines zunächst unbekannten Passagierflugzeuges (Typ Dreamliner) aus dem Luftraum von Ungarn in den norddeutschen Luftraum. Alarmrotten in der Tschechei, in Deutschland und in Belgien stiegen auf um die mysteriöse Maschine zu eskortieren, deren Besatzung quälende 22 Minuten lang keinen Funkkontakt zu den Fluglotsen erwidert hatte. Niemand wusste warum. So kündigen sich Flugzeugentführungen und Terroranschläge im Großformat an.


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Der gezielt herbeigeführte Absturz eines Linienflugzeuges auf Atommeiler ist in bisherigen Horror-Szenarien als unwahrscheinlich, gar als abstrakt eingestuft und entsprechend behandelt, nämlich ignoriert worden.

Doch die angeblich rein theoretische Gefahr hatte jetzt am vergangenen Freitag nachmittag über Niedersachsen und dem Weserbergland für 22 Minuten Gestalt angenommen. In Form einer indischen Verkehrsmaschine, wie es sich später herausstellten sollte. Ein gezielt eingeleiteter Absturz nach Art des Twin-Tower-Anschlages am 11. September 2001 in New York hätte über dem Weserbergland mit Zielrichtung Emmerthal-Grohnde unweigerlich den Supergau in Grohnde ausgelöst.

Den grösst anzunehmenden Unfall. Denn das Containment, die Betonschutzhülle, wäre nicht nur in Grohnde der Gewalt eines solchen Einschlags nicht gewachsen gewesen.

Ein Gutachten, im Auftrag des Anti-Atom-Netzwerkes „Ausgestrahlt“ erstellt, kommt zu dem Ergebnis: „Kein deutsches Atomkraftwerk ist gegen den Absturz auch nur mittelgroßer Flugzeuge ausgelegt.“

Kein Geringerer als der ehemalige Ministerialdirigent Dieter Majer, einst ranghöchster Technikexperte der Atomaufsicht, ist zu dieser ernüchternden Feststellung gekommen. Die damaligen Genehmigungsprozesse bei der Erstellung der Atomkraftwerke in Deutschland sind allenfalls davon ausgegangen, dass die Atomkraftwerke dem Aufprall von Militärmaschinen mit 20 Tonnen Gewicht und einer Auftreffgeschwindigkeit von 774 Kilometern pro Stunde standhalten müssten.

Sie rechneten aber nicht mit Passagierflugzeugen, die abgesehen von ihrem enormen Gewicht (maximales Abfluggewicht in der kleinsten Boeing 787 Dreamliner-Version 247.400 kg) und der damit verbundenen verheerenden Durchschlagskraft auch noch mehr als 300.000 Liter Kerosin beim Aufprall freisetzen würden.

Das Wort Inferno wäre hierbei eine Verniedlichung. Der Supergau die Folge. Und das Weserbergland Vergangenheit.

Angeblich sind solche Horror-Erkenntnisse im Umweltministerium auf Bundesebene unter Verschluss gehalten worden. Ein Skandal, wenn dem so wäre.

Selbst wenn die Nachrüstungserkenntnisse jetzt oberste Priorität auf der „Agenda“ in Berlin bekämen und unverzüglich die entsprechende "Ertüchtigung" in sämtlichen Kernkraftwerken in Angriff genommen würde – es müssten erstmal Pläne gemacht, Genehmigungsverfahren eingeleitet, Einwände beantwortet, Aufträge vergeben werden. Und so weiter. Die Umsetzung würde über die geplante Stillegung der restlichen Atomkraftwerke in Deutschland weit hinausreichen - also ins Leere laufen.

Es gibt nur eine verantwortbare Sofort-Maßnahme: Die unmittelbare Abschaltung sämtlicher Atomkraftwerke vor dem Hintergrund der terroristischen Bedrohung. Und zwar wirklich: Jetzt. Am Besten gestern, noch am Freitag.

Die terroristische Bedrohung war noch nie so groß wie jetzt. Siehe Verfassungsschutzbericht.

Und sie war im „Pflichtenheft“ der Sicherheitstechnik von damals nicht vorgesehen, weil in diesem Ausmaß nicht vorstellbar.

Natürlich, Pläne und Verträge müssen eingehalten werden.

Aber nicht die mit dem Teufel!

Das Atomkraftwerk in Grohnde darf nach der Revision nicht wieder ans Netz!

Das sind wir auch der Sicherheit der Reaktor-Belegschaft schuldig.

 

 

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