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Wache Polizisten

Ein feiger Handtaschenräuber stößt unerwartet an seine Grenzen

Freitag 31. März 2017 - Minden (wbn). Ein Handtaschenraub, der eine Kettenreaktion zur Folge hatte.

Und diese führte die Polizei schnurstracks zu dem flüchtigen Täter. Der unliebsame Zeitgenosse kam nur wenige hundert Meter weit. So kann es also kommen, wenn ein Räuber in der Innenstadt eine Frau von hinten anfällt und sich seiner Sache sicher zu sein scheint…


Fortsetzung von Seite 1

Nachfolgend der Polizeibericht aus Minden: „Freitagvormittag wurde eine 43-jährige Mindenerin in der Innenstadt das Opfer eines Handtaschenraubes. Kurz nach dem Überfall konnte die Polizei nur wenige Hundert Meter entfernt einen Tatverdächtigen festnehmen. Auch Teile der Beute konnten beim 37-Jährigen sowie entlang des Fluchtweges aufgefunden werden. Der Täter wurde festgenommen und dem Mindener Polizeigewahrsam zugeführt.

Nach Abschluss seiner Vernehmung und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er am frühen Nachmittag aus dem Gewahrsam entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

Im Rahmen der Vernehmung des Opfers konnte bisher folgender Tatablauf rekonstruiert werden. Die Mindenerin hatte gegen 9.20 Uhr bei einer Bank in der Hellingstraße Geld abgehoben. Anschließend setzte sie ihren Weg in Richtung Goebenstraße fort. In Höhe des Marienwall entriss ihr ein Mann von hinten die über die Schulter getragene Handtasche. Dabei riss der Tragegurt. Mit der Handtasche flüchtete der bis dato Unbekannte in Richtung Grimpenwall. Während der Flucht warf der Täter aus bisher unbekannten Gründen ein mitgeführtes Messer in Richtung des Opfers, welches aber nicht getroffen wurde. Ein kurz nach der Tat angesprochener Mann rief über Notruf die Polizei.

Noch bevor eine Fahndung herausgegeben werden konnte, beobachteten Beamte der Wasserschutzpolizeiwache Minden in Höhe Fischertor einen in Richtung Schlagde gehenden Mann, dessen Verhalten der Streifenwagenbesatzung verdächtig vorkam. Sie hielten den Unbekannten an und kontrollierten ihn. Kurz vor der Kontrolle beobachteten sie noch, wie er etwas in Richtung Fahrbahn warf. Hierbei handelte es sich um einen Einmalhandschuh. Als der Mann überprüft werden sollte, kam über Funk der Hinweis auf den Raub, wobei die Beschreibung des Geflüchteten auf den Tatverdächtigen fiel. Zusammen mit weiteren Einsatzkräften der Polizeiwache Minden nahmen sie ihn fest, fanden bei der Durchsuchung Teile der Beute und verbrachten ihn zur Dienststelle in der Marienstraße. Noch während der Kontrolle meldete sich eine 20-jährige Zeugin bei den Polizisten und übergab ihnen eine auf dem Gehweg des Fischertors aufgefundene Handtasche: die geraubte.

Zur weiteren Sachverhaltsaufklärung erhoffen sich die Ermittler Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen des Tatgeschehens oder wer entlang des Fluchtweges verdächtige Beobachtungen gemacht hat, melden sich bitte unter der Rufnummer (0571) 8866-0 bei der Polizei in Minden.“

Nachfolgend der Polizeibericht aus Minden: „Freitagvormittag wurde eine 43-jährige Mindenerin in der Innenstadt das Opfer eines Handtaschenraubes. Kurz nach dem Überfall konnte die Polizei nur wenige Hundert Meter entfernt einen Tatverdächtigen festnehmen. Auch Teile der Beute konnten beim 37-Jährigen sowie entlang des Fluchtweges aufgefunden werden. Der Täter wurde festgenommen und dem Mindener Polizeigewahrsam zugeführt.

Nach Abschluss seiner Vernehmung und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er am frühen Nachmittag aus dem Gewahrsam entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

Im Rahmen der Vernehmung des Opfers konnte bisher folgender Tatablauf rekonstruiert werden. Die Mindenerin hatte gegen 9.20 Uhr bei einer Bank in der Hellingstraße Geld abgehoben. Anschließend setzte sie ihren Weg in Richtung Goebenstraße fort. In Höhe des Marienwall entriss ihr ein Mann von hinten die über die Schulter getragene Handtasche. Dabei riss der Tragegurt. Mit der Handtasche flüchtete der bis dato Unbekannte in Richtung Grimpenwall. Während der Flucht warf der Täter aus bisher unbekannten Gründen ein mitgeführtes Messer in Richtung des Opfers, welches aber nicht getroffen wurde. Ein kurz nach der Tat angesprochener Mann rief über Notruf die Polizei.

Noch bevor eine Fahndung herausgegeben werden konnte, beobachteten Beamte der Wasserschutzpolizeiwache Minden in Höhe Fischertor einen in Richtung Schlagde gehenden Mann, dessen Verhalten der Streifenwagenbesatzung verdächtig vorkam. Sie hielten den Unbekannten an und kontrollierten ihn. Kurz vor der Kontrolle beobachteten sie noch, wie er etwas in Richtung Fahrbahn warf. Hierbei handelte es sich um einen Einmalhandschuh. Als der Mann überprüft werden sollte, kam über Funk der Hinweis auf den Raub, wobei die Beschreibung des Geflüchteten auf den Tatverdächtigen fiel. Zusammen mit weiteren Einsatzkräften der Polizeiwache Minden nahmen sie ihn fest, fanden bei der Durchsuchung Teile der Beute und verbrachten ihn zur Dienststelle in der Marienstraße. Noch während der Kontrolle meldete sich eine 20-jährige Zeugin bei den Polizisten und übergab ihnen eine auf dem Gehweg des Fischertors aufgefundene Handtasche: die geraubte.

Zur weiteren Sachverhaltsaufklärung erhoffen sich die Ermittler Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen des Tatgeschehens oder wer entlang des Fluchtweges verdächtige Beobachtungen gemacht hat, melden sich bitte unter der Rufnummer (0571) 8866-0 bei der Polizei in Minden.“

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