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Es geschah jetzt in Emmerthal-Grohnde im Weserbergland

Die Betrüger werden immer dreister: Falsche Polizisten vor der Tür, mit falschem "Polizei-Auto"

Samstag 26. Mai 2018 - Emmerthal / Grohnde (wbn). Unglaublich: Jetzt kommen die falschen Polizisten schon an die Wohnungstür.

Sonst sind es ominöse Anrufe, bei denen frech behauptet wird, dass sich am Ende der angeblichen Amtsleitung ein Polizist befinde, der dienstlich einige Auskünfte verlange. Doch was sich jetzt in Emmerthal-Grohnde zugetragen hat, das ist von einem ganz anderen Kaliber. Da fuhren zwei angebliche Polizisten in einem angeblichen Polizeiauto vor, das auf den ersten Blick täuschend echt nachgeahmt war.

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Die falschen Polizisten sprachen einen 18-Jährigen an, der auf einem Gartengrundstück mit Mäharbeiten beschäftigt war. Sie ließen sich sogar den Ausweis des jungen Mannes zeigen. Angeblich sei es in der Umgegend zu Einbrüchen gekommen. Doch die beiden falschen Polizisten verschwanden als der junge Mann mitteilte, dass gleich seine Mutter hinzu kommen werde. Der 18-Jährige begann Verdacht zu schöpfen und schilderte diesen Vorgang erstaunlich detailliert der echten Polizei. Dieser war sogleich klar, dass dies kein Scherz war sondern bitterer Ernst.
Ein weiterer Versuch mit eindeutigen Betrugsabsichten. Nachfolgend der Polizeibericht, der die Weserbergland-Nachrichten.de heute Morgen aus Emmerthal erreicht hat. „Wenn wir in den letzten Wochen und Monaten über "falsche Polizeibeamte" berichtet haben, suchten die Betrüger in diesen Fällen zunächst telefonisch Kontakt mit den potentiellen Opfern auf.

Im folgenden Fall, der sich am gestrigen Freitag in Emmerthal-Grohnde ereignete, tauchten die falschen Polizeibeamte in persona auf.

Ein Mann war auf einem Gartengrundstück an der Forststraße mit Mäharbeiten beschäftigt. Gegen 18.00 Uhr fuhr plötzlich ein älterer VW Passat vor, der durch seine blau-silberne Lackierung, "POLIZEI"-Schriftzüge und auf dem Dach angebrachte Blaulichter einem echten Streifenwagen täuschend ähnlich aussah.

Auch die beiden Männer, die aus dem Polizeiwagen stiegen, erwecken durch an einer blauen Regenjacke angebrachte Hoheitszeichen, angehefteten Polizei-Schriftzüge sowie mitgeführte Funkgeräte älterer Bauart äußerlich den Eindruck, als seien sie echte Polizeibeamte.

Mit dem Vorwand, in der Gegend sei es vermehrt zu Einbrüchen gekommen und man müsse eine Überprüfung vornehmen, nahmen sie persönlichen Kontakt mit dem 18-jährigen Zeugen auf. Die vermeintlichen Beamten ließen sich den Ausweis des jungen Mannes zeigen und notierten dessen Personalien.

Als der Überprüfte angab, dass seine Mutter noch gleich erscheinen wird, fuhren die beiden Männer kommentarlos davon. Das Autokennzeichen wurde nicht abgelesen.

Da ihm die Situation seltsam vorkam, informierte er nachträglich die richtige Polizei. Eine anschließende Fahndung verlief erfolglos.

Motivlage und Hintergründe dieser Aktion, die auf keinen Fall als "Dumme-Jungen-Streich" gewertet wird und Straftatbestände erfüllt, sind nicht weiter bekannt.

Um echte Polizeibeamte dürfte es sich nach Bewertung der Gesamtumstände jedenfalls nicht gehandelt haben.

Die beiden falschen Polizeibeamte wurden vom 18-Jährigen wie folgt

beschrieben:

1. Mann: ca. 180 cm groß und ca. 80 kg schwer, normal Statur, Alter Anfang 30, Drei-Tage-Bart, kurze braune Haare, mitteleuropäisches Erscheinungsbild, sprach Hochdeutsch

2. Mann: ca. 185 bis 190 cm groß, ca. 90 kg schwer, Alter Mitte 40, Glatze, Vollbart bis zum Oberkörper

Die Polizei sucht nun Zeugen, die möglicherweise selbst von diesen falschen Polizeibeamten kontrolliert wurden und bislang davon ausgehen, es sei eine echte Kontrolle gewesen. Wer kennt zudem einen älteren Passat, der eventuell aufgrund seiner blau-silbernen Lackierung schnell zu einem Polizeifahrzeug umfunktioniert werden kann oder an dem sogar noch Fragmente einer "POLIZEI"-Aufschrift zu sehen sind.

Hinweise bitte an die Polizei Hameln (Tel. 05151/933-222).“

 

 

 

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