Bei den Vernehmungen hat er alles gestanden

Es geschah im Streit: 19-Jähriger hat seine Partnerin (21) gewürgt und mit Messerstichen tödlich verletzt

Bad Pyrmont (wbn). Ein Tötungsverbrechen, das in Rekordzeit aufgeklärt werden konnte. Der Täter hat seine 21 Jahre alte Lebenspartnerin mit Messerstichen attackiert und gewürgt. Die junge Frau starb unter der Gewalteinwirkung in ihrer Wohnung.

Der 19-jährige Täter konnte nach wenigen Stunden ermittelt und in Hildesheim festgenommen werden. Die Weserbergland-Nachrichten.de hatten heute Morgen über den schnellen Ermittlungserfolg berichtet. Jetzt war deer junge Mann bei der polizeilichen Vernehmung geständig. Hier der Polizeibericht aus Bad Pyrmont: "Der Einsatzbeamte der Polizei Bad Pyrmont fanden (wie bereits mitgeteilt) am Mittwoch, 6.7.2011, gegen 13 Uhr, eine junge Frau (21) tot in ihrer Wohnung in der Südstraße auf. Zuvor hatte die Mutter der 21-Jährigen der Polizei in Bad Pyrmont mitgeteilt, dass ihre Tochter seit drei Tagen nicht erreichbar wäre. Fortsetzung von Seite 1

Die Ermittlungen rückten bereits kurz nach der Tatentdeckung den Lebenspartner (19) des Opfers in den Verdacht, im Rahmen eines Streits gegenüber seiner Lebenspartnerin Gewalt angewandt und so den Tod der 21-Jährigen verursacht zu haben. Der 19-jährige Tatverdächtige wurde noch am Abend vorläufig festgenommen und polizeilich vernommen. In seiner polizeilichen Vernehmung zeigte sich der Tatverdächtige geständig und räumte ein, im Rahmen eines Streits am Montagabend, 4.7.2011, die 21-Jährige getötet zu haben.

Im Rahmen der Spurensuche wurden am Leichnam des Opfers Stichverletzungen und Würgemale festgestellt. Die genaue Todesursache wird durch eine Obduktion des Leichnams im Rechtsmedizinischen Institut der Medizinischen Hochschule Hannover geklärt. Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover am Donnerstagmittag, 7.7.11, einem Haftrichter vorgeführt, der  Untersuchungshaft gegen den 19-Jährigen anordnete. Nach Abschluss aller Ermittlungen wird die Ermittlungsakte zeitnah der Staatsanwaltschaft in Hannover übersandt."