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Es geht um die Leader-Projekte, die auch als "Experimentierkasten" vor Ort gedacht waren

Klare Ansage in Bisperode: Landwirtschaftsminister Lindemann warnt EU-Bürokraten vor Förderlücken und Kontrollwut

Bisperode/Coppenbrügge (wbn). Ernstes Wort in fröhlicher Hoffest-Runde vor dem Bisperoder Wasserschloss: Der niedersächsische  Landwirtschaftsminister Gert Lindemann hat die Brüsseler Europa-Bürokratie wegen ihrer widersprüchlichen Kontroll- und Sanktionsregelungen kritisiert. Mit anderen Worten: Es wird wieder einmal zuviel Papier produziert und die Entwicklungsdynamik derer, die vor Ort ein Projekt kreativ umsetzen, ausgebremst.

Vor CDU-Gemeindeverbandsmitgliedern in dem Coppenbrügger Ortsteil Bisperode erinnerte er gestern Abend daran, dass die sogenannten Leader-Projekte  laut EU-Kommission einem „Experimentierkasten“ gleichen sollen. Sie sollten „Dinge ermöglichen, die sonst nicht gehen“. Vor allem solle „ihrer Kreativität vor Ort viel Spielraum gelassen werden“. Lindemann merkte dann jedoch verärgert an: „Genau das passt aber nicht mit den Kontroll- und Sanktionsregelungen zusammen, die für den ELER gelten und aus dem Bereich der Direktzahlungen an die Landwirte stammen.“ In dieser Hinsicht hätten sich gegenüber der vorherigen Förderperiode, als „Leader+“ noch eine eigene Initiative war, die EU-Vorgaben deutlich verschlechtert.

(Zum Bild: Landwirtschaftsminister Lindemann rügt die EU-Bürokratie und ihre Papierflut auf dem "Hoffest" der CDU in Bisperode. Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Darunter würden insbesondere die kleinen Projekte leiden, die den Leader-Prozess häufig ausmachten. Die Kontroll- und Berichtspflichten stünden gerade da in keinem Verhältnis zur Förderung. Außerdem werde ein reibungsloser Übergang zur nächsten Förderperiode benötigt. Landwirtschaftsminister Gert Lindemann: „Es dürfen auf keinen Fall Förderlücken entstehen, ansonsten wäre das im Hinblick auf die Motivation und das Engagement in den Regionen kontraproduktiv und das können wir uns mit Blick auf die Entwicklung des ländlichen Raumes nicht leisten.“

 

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