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Rückgang der Arbeitslosigkeit um 2,5 Prozent gegenüber dem Vormonat

 

Erfreuliche Tendenz hält an: Auch im Juni ist die Zahl der Arbeitslosen im Weserbergland gesunken

 

Hameln (wbn). Auch im Juni ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Frauen und Männer im Weserbergland gesunken: In den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur und den Job-Centern waren 17.522 Menschen arbeitslos gemeldet, 455 (- 2,5 %) weniger als im Mai.

 

Das sind weniger als vor Beginn der Krise im Juni 2008, als 17.825 Menschen arbeitslos gemeldet waren. Die Arbeitslosenquote sank für den gesamten Agenturbezirk um 0,2 Prozentpunkte auf 8,7 Prozent und lag damit erstmals wieder seit August 2009 unter dem Vorjahresniveau. „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit setzt sich erfreulicherweise fort und auch die Entwicklung bei der Kurzarbeit zeigt, dass sich die Lage zunehmend stabilisiert“, kommentiert Gunda Thöle, stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Hameln die aktuellen Zahlen. 

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„Schwer nachzuvollziehen ist der Rückgang an gemeldeten Ausbildungsstellen - nachdem die Betriebe im vergangenen Jahr große Anstrengungen unternommen haben, qualifiziertes Personal im Betrieb zu halten, ist es nun an der Zeit, mit Ausbildung für die Zukunft vorzusorgen.“

 

Kurzarbeit: Die Entwicklung bei der Kurzarbeit normalisiert sich zunehmend: Im Mai 2010 haben 19 Betriebe für 136 ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angezeigt, dass sie das Instrument der Kurzarbeit neu nutzen wollen. Die tatsächliche Inanspruchnahme bewegte sich Ende März 2010 noch auf sehr hohem Niveau – zu diesem Zeitpunkt hatten 506 Betriebe Kurzarbeiter-geld für 5.090 Beschäftigte erhalten. 3.279 Bezieher von Kurzarbeitergeld kamen dabei aus dem verarbeitenden Gewerbe. Damit waren 4,7 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten mit Arbeitsort im Agenturbezirk Hameln von Kurzarbeit betroffen (Niedersachsen 2,6 %). Zwar haben einige Unternehmen die Kurzarbeit wegen Verbesserung der Auftragslage unterbrechen können, dafür müssen inzwischen andere Betriebe das Instrument nutzen.

(Hinweis: Die Daten zur Kurzarbeit können aus verfahrenstechnischen Gründen immer erst zwei Monate nach einem Quartalsende zur Verfügung gestellt werden. )

 

Ausbildungsmarkt: Seit Oktober 2009 wurden den Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit Hameln 2.098 Ausbildungsstellen gemeldet, 133 weniger als im vergangenen Jahr. Damit vergrößert sich der Abstand zum Vorjahresergebnis auf minus 6,0 Prozent (Vormonat Mai: -5,0%). Die größten Einbrüche sind bei den gemeldeten Ausbildungsstellen der Industrie- und Handelskammer (- 7,3%) und der Handwerkskammer (- 6,0%) zu verzeichnen. Im gleichen Zeitraum meldeten sich 2.744 Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildungsstelle bei der Berufsberatung. Das sind 306 gemeldete Ausbildungssuchende mehr als im vergangenen Jahr (+ 12,6 %).

 

Arbeitsmarkt: In beiden Rechtskreisen ging die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen zurück. 5.600 der gemeldeten Arbeitslosen wurden im Juni durch die Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit Hameln betreut (Arbeitslosengeld I-Bezieher oder Arbeitslose ohne Leistungsanspruch). Das sind 218 oder 3,7 Prozent weniger als im Vormonat Mai. Die Anzahl der durch die JobCenter betreuten Erwerbslosen (Bezieher von Arbeitslosengeld II) sank um 237 (- 1,9 %) auf 11.922.

 

Junge Erwachsene: Die Anzahl der jüngeren Erwerbslosen unter 25 Jahren ist im Juni gegenüber dem Vormonat um 22 auf 1.775 gestiegen (+ 1,3%). Ursache dieses jahresüblichen Anstiegs ist das Ende des Schuljahres und der betrieblichen Ausbildungen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2009 sind 112 junge Menschen weniger arbeitslos gemeldet (- 5,9 %).

 

Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt: Im Juni haben sich 3.896 Menschen bei den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur Hameln und den Jobcentern arbeitslos gemeldet. Davon waren 1.285 zuvor in Beschäftigung. Wegen Beendigung der Ausbildung oder von Maßnahmen meldeten sich zusätzlich 1.192 Menschen arbeitslos. Für 4.333 Frauen und Männer konnte die Arbeitslosigkeit beendet werden. Davon haben 1.709 Menschen eine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Saisonal bedingt (zum Beispiel bevorstehende Betriebsferienzeiten) waren das 136 weniger als im Vormonat Mai (- 8,7 %), aber 226 mehr als vor einem Jahr (+ 15,2 %). Seit Jahresbeginn konnten 9.849 Menschen eine Arbeit aufnehmen. Das sind 916 mehr als im Vorjahreszeitraum (+ 10,3 %).

 

Stellenangebote: Dem Arbeitgeber-Service der Agentur-Geschäftsstellen und der Jobcenter wurden im Juni 1024 Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt zur Besetzung gemeldet. Die neu gemeldete Nachfrage nach Arbeitskräften lag damit leicht über dem Niveau des Vormonats (+ 28 /+ 2,8 %). Große Nachfrage nach Arbeitskräften kam im Juni von den Heimen mit 72 neu zur Besetzung gemeldeten Stellen und aus dem Gesundheitswesen mit 48 Stellenzugängen. Die Zeitarbeitsbranche war mit 280 neu gemeldeten Stellen wieder stark vertreten. Vielen Betrieben ist die Auftragslage noch zu unsicher für Festeinstellungen von Arbeitnehmern. Sie decken ihren wieder steigenden Arbeitskräftebedarf zunächst über befristete Leiharbeitnehmer. Der gesamte Zugang an Beschäftigungsmöglichkeiten betrug im Juni 1.295 Stellen – davon entfielen 271 auf Arbeitsgelegenheiten und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.

 

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