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Schläge gegen Patienten und Polizei

Lautstarker Kampf ums stille Örtchen: 27-Jähriger "besetzt" Krankenhaus-Toilette, Benutzer müssen sich wieder verp....

Hildesheim (wbn). Es gibt Haus-Besetzer – aber Toiletten-Besetzer? Ein 27-Jähriger hat das „stille Örtchen“ in dem Hildesheimer St. Bernward-Krankenhaus zum Zentrum einer lautstarken und gewalttätigen Auseinandersetzung gemacht. Patienten, die es benutzen wollten, wurden von dem Mann angeschrien und mussten das, was sie eigentlich vorhatten, sich verkneifen.

Oder anders ausgedrückt: sie verpissten sich vorsorglich. Ein ahnungsloser Patient wurde schließlich mit Faustschlägen traktiert. Da war auf der Toilette die Stimmung im fäkalen Bereich angelangt, die Polizei musste anrücken. Bei dem Versuch den Mann festzunehmen, teilte dieser erneut Schläge aus, traf einen Polizisten heftig am Oberkörper.


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Der Täter wurde schließlich überwältigt und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Angeblich hatte er am Tag zuvor aus seiner Wohnung ausziehen müssen und hatte offenbar seinen Umzug in eine Krankenhaus-Toilette beschlossen. Irgendwie hat er nun sein Ziel erreicht, nämlich eine neue Bleibe gefunden, wenn auch in einer geschlossenen Anstalt. Der 27-Jährige hat sich nun wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten.

Nachfolgend der Polizeibericht aus Hildesheim im Wortlaut: "Am Silvestervormittag, 31.12.2013, gegen 11.30 Uhr, kam es in der Notaufnahme des Krankenhauses St. Bernward in Hildesheim zu mehreren Körperverletzungen und einer Widerstandshandlung. Der 27-jährige, männliche Täter hatte zuvor - weitestgehend unauffällig - die Patiententoilette im Bereich der Notaufnahme des Krankenhauses aufgesucht und diese fortan nicht mehr verlassen. Patienten, die zwischenzeitlich die Toilette aufsuchen mussten, wurden von dem Mann laut angeschrien und massiv eingeschüchtert, sodass sie genötigt waren, die Räumlichkeiten unverrichteter Dinge wieder zu verlassen. Dem medizinischen Personal gegenüber, das darüber informiert worden war und schließlich auf den "falschen Patienten" einzugehen versuchte, verhielt sich der 27-Jährige gleichermaßen bedrohlich und impulsiv, so dass im Anschluss die Polizei gerufen wurde. Ein neu hinzugekommener Patient, der zwischenzeitlich die Toilette betrat, wurde von dem Randalierer unvermittelt angegriffen und mit der Faust gegen eine Kopfhälfte geschlagen. Das männliche Opfer fiel infolge des Angriffs außerhalb der Toilettenräumlichkeit zu Boden. Herbeigeeiltes Personal, durch Schreie des Verletzten alarmiert, konnte den Beschuldigten zunächst von weiteren Übergriffen abhalten.

Nachdem kurze Zeit später die Polizei eingetroffen war, verhielt sich der 27-Jährige fortgesetzt äußerst aggressiv und versuchte plötzlich, zu flüchten. Der Mann konnte durch die Polizei von seinem Vorhaben abgebracht werden, allerdings leistete er körperlichen Widerstand und verletzte einen 54-jährigen Polizeibeamten während des Anlegens von Handfesseln durch zwei kräftige Schläge gegen den Oberkörper. Nach der anschließenden Verbringung zur Dienststelle wurde für den Beschuldigten eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik angeregt. Nach fachärztlicher Anweisung erfolgte im Anschluss eine Unterbringung im Ameos-Klinikum.

Der 27-jährige hatte zwischendurch behauptet, einen Tag zuvor seine Wohnung verloren und sich deshalb als Ersatz eine "häusliche Bleibe" im Krankenhaus gesucht zu haben. Zum möglichen Motiv kann jedoch noch keine abschließende Aussage getroffen werden. Der Beschuldigte hat sich nun wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten."

 

 

 

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