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Kaup und Schormann überbringen 20.000 Euro für die gelungene Restaurierung

Renaissance der Kultur - Zehntscheune von Schloß Hämelschenburg wird zum Konzertsaal

Hämelschenburg (wbn). Einst mussten in der „Zehntscheune“  an der Hämelschenburg die Bauern der Region unter Androhung harter Sanktionen gramgebäugt  ihre Naturalsteuer (den Zehnt) abliefern. Das war überdies allerorten so und machte den Anblick einer imposanten Zehntscheune seinerzeit ungefähr so vergnügungssteuerpflichtig wie die Fassade des Finanzamtes. Doch jetzt trägt die eindrucksvoll mit Natursandstein gemauerte Scheune am Schloß Hämelschenburg als Renaissance-Baudenkmal gewissermaßen selbst Zinsen für die ganze Region.

Weil sie zur „Kulturscheune“ ausgebaut worden ist, profitiert das ganze Weserbergland von ihr. Schon bald wird sich das bei dem großartigen „Wandelkonzert“ mit den weltberühmten King Singers erweisen. Mehr als 90.000 Euro hat der Ausbau der Zehntscheune zu Hämelschenburg gekostet, mit viel Sinn fürs Machbare veranlasst und finanziert von den  Eheleuten Lippold und Christine von Klencke.  Das zeigt, die Zeiten haben sich geändert und die hohen Herrschaftenn sind in jeder Beziehung gnädiger geworden. Ohnehin waren die Schloßbesitzer auf Hämelschenburg Land und Volk immer etwas mehr verpflichtet als der Adelsstand anderswo und bei von Klenke trifft das in besonderem Maße zu.

(Zum Bild: Vorstandsvorsitzender Friedrich-Wilhelm Kaup übergibt symbolisch ein Aquarell zur gelungenen Restaurierung der Zehntscheune an die Eheleute von Klencke. Foto: SPK)

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Der Eingangsbereich ist stilgerecht mit Steinbögen neu gestaltet worden. Dahinter erschließt sich eine gut 380 Quadratmeter große Holzparkettfläche mit einem Absatz, der ein leichtes Gefälle aufnimmt und sinnigerweise als Bühne dient. Weil derjenige, der Gutes tut, auch Gutes widerfahren soll, hat sich die Stiftung Hameln-Pyrmont der Spüarkasse Weserbergland eingeklinkt. Friedrich-Wilhelm Kaup, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Weserbergland und Michael Heinrich Schormann von der Niedersächsischen  Sparkassenstiftung, steuerten 20.000 Euro bei in der Gewissheit, dass diese Förderung hundertprozentig dem Stiftungsauftrag entspricht.. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass denkmalgeschützte Gebäude für zukünftige Generationen erhalten bleiben“, sagte Kaup in Gegenwart von Schormann, der sich von dem Ensemble der Weserrenaissance immer wieder beeindruckt zeigt.

Eine derart stimmig erhaltene Renaissance-Anlage mit Wirtschaftshof, Kirche, Garten und Mühle nebst Zehntscheune gehört zu den architektonischen Kostbarkeiten in Europa. Den ersten großen Akustiktest dieser renovierten Scheune werden die King Singers mit ihrem Konzert am 18. September 2010 vornehmen – trefflicher kann das Werk nicht geadelt werden. Es gibt noch einige wenige Restkarten bei der Sparkasse Weserbergland in Emmerthal (05151/206-0). Gut 300 Besucher haben bereits fest gebucht. Lippold und Christine von Klencke freuen sich über diese Resonanz und haben noch viel vor in diesem Bauwerk, das in den 80er Jahren noch als Maschinenhalle gedient hat. 

(Zum Bild: Die Zehntscheune hat sich in einen Konzertsaal verwandelt. Foto: Lorenz) 

 

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