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Schon wieder ein Zwischenfall:
Brennelement-Transportbehälter im Kernkraftwerk Grohnde verrutscht – Hebetraverse verformt

Montag 29. August 2016 - Grohnde/Hannover (wbn). Was ist bloß los im Kernkraftwerk Grohnde? Wenige Tage nachdem ein Arbeiter bei Wartungsarbeiten ums Leben gekommen ist (die Weserbergland-Nachrichten.de berichteten), hat der Betreiber Preussen Elektra das Niedersächsische Umweltministerium am Montag über ein weiteres meldepflichtiges Ereignis informiert.

Demnach ist außerhalb des Reaktorgebäudes bei der Handhabung ein Transportbehälter für Brennelemente verrutscht und hat dadurch eine Hebetraverse verformt. Der Vorfall liegt offenbar bereits knapp eine Woche zurück, wurde von Preussen Elektra aber noch rechtzeitig an das Umweltministerium gemeldet.

 

 

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Von dort heißt es: „Der Betreiber des AKW Grohnde (KWG) hat ein Ereignis bei der Handhabung eines Transportbehälters für unbestrahlte Brennelemente heute (Montag) fristgerecht dem Umweltministerium schriftlich angezeigt.“

Und weiter: „Die Brennelemente werden abschließend beim Hersteller ANF auf etwaige Beschädigungen oder Abweichungen von der Spezifikation überprüft. Dieses meldepflichtige Vorkommnis ist in die Kategorie N (normal) eingestuft.“

Der Kraftwerksbetreiber Preussen Elektra hat sich dazu in einer Stellungnahme wie folgt geäußert:

„Bei den vorbereitenden Tätigkeiten zum Einschleusen von zwei Transportbehältern mit neuen Brennelementen in das Reaktorgebäude kippte am 23. August während des Hand­habungsvorgangs einer der beiden Behälter zur Seite.

Der betroffene Behälter, der mit zwei neuen Brennelementen beladen war, wurde mit Hilfe des Krans außerhalb des Reaktorgebäudes gehandhabt. Beim Lösen des Behälters von der Hebetraverse wurde der Behälter an einer Seite wenige Zentimeter angehoben und kippte daraufhin zur Seite.

Die vor Ort durchgeführte Inspektion und Überprüfungen zeigten keine Hinweise auf Beschädigung des Behälters oder der Brennelemente. Die atomrechtliche Aufsichtsbe­hörde wurde unverzüglich informiert.

Das Vorkommnis liegt unterhalb der siebenstufigen internationalen Skala zur sicherheits­technischen Bewertung von Vorkommnissen in Kernkraftwerken ('Stufe 0'). Es wurde der Aufsichtsbehörde nach der Meldekategorie 'N' fristgerecht angezeigt.

Der Behälter wird am Standort derzeit zwischengelagert und für den Rücktransport zum Hersteller vorbereitet. Sowohl der Behälter als auch die beiden Brennelemente werden weiteren Untersuchungen unterzogen. Zur Ursachenklärung wird der Handhabungsvor­gang vertieft analysiert.

Frische, unbestrahlte Brennelemente sind im Gegensatz zu bestrahlten Brennelementen nur schwach radioaktiv. Sie können daher unter Einhaltung der für den Vorgang üblichen Arbeitsschutzmaßnahmen ohne gesonderte Abschirmung gehandhabt werden.“

 

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