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Die Pressekonferenz im Hameln-Pyrmonter Kreishaus

Missbrauchsskandal in Lügde: Mitarbeiter im Auftrag des Hamelner Jugendamtes waren sechsmal vor Ort - aber niemals unangemeldet

Dienstag 5. Februar 2019 - Hameln (wbn). Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels sieht nach derzeitigem Wissensstand keinen Ansatz für den generellen Vorwurf eines Behördenversagens.

Vor allem kann er nicht bestätigen, dass das Jugendamt Hameln-Pyrmont überhaupt einen konkreten Hinweis auf den Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern durch den Dauercamper auf dem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde erhalten habe.

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Rundet sich das Bild jetzt ab?

Morgen gibt Landrat Tjark Bartels eine Pressekonferenz zu den Ereignissen auf dem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen und der Arbeitsweise des Jugendamtes

Montag 4. Februar 2019 - Hameln (wbn). Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels hat für den morgigen Dienstag Vormittag eine Pressekonferenz angekündigt.

Pressesprecherin Sandra Lummitsch teilte mit, Landrat Tjark Bartels werde im Rahmen dieses Termins unter anderem die Arbeitsweisen des Jugendamtes darlegen und der Presse für Fragen zur Verfügung stehen.

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Der Kommentar
Die Tarnung des Pädophilen ist das, was jeder sieht

Von Ralph L o r e n z

Pädophile sind Meister der Tarnung. Ihre Tarnung ist die Öffentlichkeit. Das Offensichtliche, das ist das Perfide. Es hat Methode.

Pädophile machen sich unentbehrlich. Wie jener Hauptverdächtige, der Langzeitcamper vom Campingplatz in Lügde-Elbrinxen. „Addy“, der Verdächtige, wird als hilfsbereit beschrieben. Ein Kumpeltyp eben. Das ist die Vollnarkose für die Gemeinschaft, mit der man auf engstem Raum lebt. Er macht sich beliebt, drängt sich regelrecht auf. Bei Groß und Klein. Sucht aber vor allem die Nähe zu den Kleinen. Ein Bunting. Ein bunter Hund, wie der Rattenfänger von Hameln, der die Kinder mit magischer Gewalt aus der Stadt führte. Wer sowas macht, will Macht. Und übt sie schamlos aus.

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Es müssen noch 13.000 Pornodateien ausgewertet werden

NRW-Innenminister Reul und Landrat Bartels schließen Ausweitung der Missbrauchs-Opferzahl nicht aus

Sonntag 3. Februar 2019 - Köln / Lügde / Hameln (wbn). Kann es noch schlimmer kommen?

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul befürchtet einen weiteren Anstieg der Missbrauchsopfer. Dem Deutschlandfunk sagte er in Bezug auf die Ereignisse auf dem Campingplatz in Lügde: „Bisher haben wir 29 Opfer und die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass das mehr sein werden«.

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Passten eindeutige Aussagen und Polizeiakten nicht überein?

Lügde: Verhalten der Polizeibehörde in Bezug auf Hinweisgeber wird ebenfalls geprüft

Sonntag 3. Februar 2019 - Bielefeld / Detmold / Lügde (wbn). Wurde sehr frühen eindeutigen Hinweisen nicht nachgegangen? Wie schon berichtet, ist auch das Verhalten der Polizeidienststellen in Lippe im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal auf dem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen in die Ermittlungen mit einbezogen worden.

Dabei geht es nach einem Bericht der Lippischen Landeszeitung um zwei Tippgeber, die sich bereits im Jahre 2016 an die Polizei in Blomberg (Lippe) gewandt haben sollen. Sie hatten mit Blick auf den hauptverdächtigen Dauercamper in Lügde-Elbrinxen Missbrauchsvorwürfe erhoben. Darunter als besonders glaubwürdiger Zeuge ein Vater.

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Aufsehenerregende Missbrauchsfälle werden nunmehr von Bielefeld aus untersucht

Jetzt ist schon von 29 Opfern die Rede - ein Ende ist nicht abzusehen

Freitag 1. Februar 2019 - Lügde / Bielefeld / Detmold (wbn). Der „Fall Lügde“ weitet sich aus. Jetzt ist schon von 29 Missbrauchs-Opfern die Rede, nachdem am Mittwoch erstmals die Opfer-Zahl von 23 Mädchen und Jungen genannt worden war.

Entsprechende Angaben hat heute das Polizeipräsidium in Bielefeld veröffentlicht, das aufgrund der Bedeutung des umfangreichern Verfahrens die Ermittlungen von Detmold übernommen hat. Auch wurde in Bielefeld eine Ermittlungskommission "Eichwald" eingerichtet. Der Bielefelder Polizeisprecher Achim Ridder: „Die im Raum stehenden Vorwürfe gegen Behörden werden im Rahmen der Ermittlungskommission, auch aus Neutralitätsgründen, gesondert bearbeitet.“

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Lipper Jugendamt hatte klare Einschätzung und Empfehlung nach Hameln gegeben

Landkreis Lippe stellt klar: „Nach unseren Kriterien hätte der Mann keine Pflegschaft erhalten“

Freitag 1. Februar 2019 - Detmold / Lügde / Hameln (wbn). Das Jugendamt des Landkreises Lippe hat dem Jugendamt des Landkreises Hameln-Pyrmont zu dem des Kindesmissbrauchs verdächtigen Dauercamper in Lügde sowohl einen „Hinweis“ als auch eine „Einschätzung“ und eine „Empfehlung“ gegeben.

Die Beamten in Lippe haben dabei die Zuständigkeit aufgrund des Wohnortes der Mutter des gefährdeten Mädchens eindeutig bei ihren Kollegen und Kolleginnen in Hameln gesehen. Und ausdrücklich wird seitens der Behörde in Detmold klargestellt: „Nach unseren Kriterien hätte der Mann keine Pflegschaft erhalten.“ Die Pressestelle des Landkreises Lippe hat auf Anfrage der Weserbergland-Nachrichten.de deutlich gemacht, dass nach der Feststellung einer „latenten Kindeswohlgefährdung“ ausdrücklich auch „Handlungsbedarf“ vorgesehen war, „damit die latente sich nicht zu einer akuten Kindeswohlgefährdung entwickelt“.

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Interview mit NDR1
Der Kindes-Missbrauch in Lügde: Landrat Bartels kündigt Konsequenzen an - Vorwarnsystem in Kindergärten und Schulen

Donnerstag 30. Januar 2019 - Hameln / Lügde / Detmold (wbn). Der Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont, Tjark Bartels, will Konsequenzen aus dem Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde bei Bad Pyrmont ziehen.
Es müsse eine völlig neue Konzeption entwickelt werden, um es Kindern einfacher zu machen, über solche Vorfälle zu sprechen, sagte der SPD-Politiker im Interview mit dem Radiosender NDR 1 Niedersachsen. Er kündigte eine Art Vorwarnsystem in Kindergärten und Schulen an, um Verdachtsmomenten frühzeitig nachgehen zu können. Einzelheiten wolle der Landkreis Hameln-Pyrmont am kommenden Montag vorstellen.

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Die Landkreissprecherin in Hameln präsentiert eine ganz andere Sicht der Dinge:

"Entscheidend war die gute Bindung des Kindes zu dem Pflegevater"

Mittwoch 30. Januar 2019 - Hameln (wbn). Immer mehr rückt das Verhalten der Jugendbehörde im Landkreis Hameln-Pyrmont in das Augenmerk der Öffentlichkeit. Den Jugendbehörden in Hameln-Pyrmont und auch in Lippe sollen schon vor Jahren Hinweise auf den 56 Jahre alten Haupttäter in Lügde zugekommen sein. Haben die Jugendamtsmitarbeiter seinerzeit die Angaben zu dem Mann ernst genommen oder sich von dessen scheinbar verständnissvollem Auftreten mit der vermeintlichen Kinderfreundlichkeit blenden lassen?

Die Landkreis-Sprecherin in Hameln-Pyrmont Sandra Lummitsch hat sich heute zu den Verdachtsfällen geäußert. Ganz nebenbei wird jetzt auch bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Detmold in der Hamelner Jugendbehörde bereits Unterlagen sichergestellt hat.

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Eines der Opfer ist eine Achtjährige aus Hameln - hat das Jugendamt versagt?

Mehr als 1000 Einzeltaten an 23 Kindern - die Serie schwerer Fälle sexuellen Missbrauchs macht auch gestandene Ermittler fassungslos. Und ein perverser Mitverdächtiger führte offenbar aus Stade über dunkle Internet-Kanäle "live Regie"

Aus Detmold berichten Ralph Lorenz und Veronica Maguire

Mittwoch 30. Januar 2019 - Detmold / Hameln / Stade (wbn). Das Ausmaß des schweren sexuellen Missbrauchs der Kinder im Alter von vier bis dreizehn Jahren macht fassungslos und ist in seiner Dimension noch immer nicht abzusehen.

Nahezu täglich sei es zu Übergriffen gekommen, berichten die Kripo-Beamten und der mit den Ermittlungen befasste Staatsanwalt im Gespräch mit den Weserbergland-Nachrichten.de am Rande der Pressekonferenz im Detmolder Kreishaus. Von 23 in der Mehrzahl weiblichen Opfern ist die Rede. Ein heute achtjähriges Mädchen stammt aus Hameln und wurde auf dem Campingplatz bei Lügde in Ostwestfalen-Lippe offenbar über Jahre hinweg brutal missbraucht und eingeschüchtert. Gerade dieser Fall wirft besonders viele Fragen auf, denn bei dem 56 Jahre alten Tatverdächtigen, einem "Dauer-Camper" aus Lügde, handelt es sich um den arbeitslosen Pflegevater, auf den es schon vor drei Jahren Hinweise gegeben haben soll, dass etwas mit ihm und dem Pflegekind nicht stimmen könne. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln in diesem Zusammenhang nunmehr auch gegen das Jugendamt in Hameln. Und hier kommt möglicherweise Behördenversagen, speziell der Jugendbehörde im Landkreis Hameln-Pyrmont ins Spiel.  „Weiterhin wird das Verhalten der für die Jugendfürsorge zuständigen Ämter im Kreis Hameln-Pyrmont und im Kreis Lippe auf ein eventuelles strafrechtlich relevantes Handeln oder Unterlassen überprüft“, heißt es lakonisch in der Pressemitteilung von heute.

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Staatsanwaltschaft und Polizei treten heute an die Öffentlichkeit

Was geschah auf dem Campingplatz in Lügde? Festnahmen wegen des Verdachts eines schweren sexuellen Missbrauchs von bis zu 20 Kindern

Mittwoch 30. Januar 2019 - Lügde / Detmold / Blomberg (wbn). In Ostwestfalen-Lippe hat der konkrete Verdacht auf mehrere Fälle schweren sexuellen Missbrauchs an Kindern im Alter zwischen vier und dreizehn Jahren großes Aufsehen erregt. In diesem Zusammenhang sind bereits drei Festnahmen erfolgt.

Als möglicher Tatort gilt ein idyllisch gelegener Campingplatz in Lügde-Elbrinxen. Dem Missbrauch sollen bis zu 20 Kinder zum Opfer gefallen sein. Staatsanwaltschaft und Polizei geben dazu am heutigen Mittwoch eine Pressekonferenz in Detmold. Dazu die Polizei: „Hintergrund ist eine Vielzahl von Taten, bei denen Kinder schwer sexuell missbraucht wurden“. Einer der Festgenommenen ist ein 56 Jahre alter Dauercamper in Lügde.

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