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Bereitschaftsführer Küllig mit dem Übungsablauf zufrieden

Großübung in Wallensen - Industriebrand mit vermissten Personen. Und ein Happy End mit Schöpf-Currywurst

Wallensen/Salzhemmendorf (wbn). Zum Schluß gab’s Schöpf-Currywurst mit Krautsalat und „erfrischenden Getränken“ für insgesamt 140 Feuerwehrkameraden – doch zuvor war eine großangelegte, sehr anspruchsvolle Feuerwehr-Übung in Salzhemmendorf-Wallensen angesagt gewesen.

Pressesprecher Jörg Grabandt von der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont schildert nachfolgend sachkundig und detailreich für die Weserbergland-Nachrichten.de den Ablauf der Großübung im Ostkreis auf Salzhemmendorfer Gemarkung:

Am Freitag wurde die Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) Ost zu einem Großbrand nach Wallensen bei der Firma Danform gerufen. Dort sollte ein Teil der Produktionshalle im Vollbrand stehen, mindestens 10 Personen vermisst sein und die Gefahr der Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile bestehen.

Mit dieser Übungslage konfrontierte der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Müller den Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost Thomas Küllig. Bereitschaftsführer Küllig setzte daraufhin den I. Zug (Fachzug Wassertransport) und den IV. Zug (Fachzug Wasserförderung 8) zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ein.

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Mit den rund 11.000 Litern der wasserführenden Fahrzeuge konnte ein erster Angriff auf die in Brand stehenden Hallen vorgetragen werden. Atemschutzgeräteträger des IV. Zuges unter der Leitung von Tobias Jarmer rüsteten sich aus und suchten die Produktionshallen nach den vermissten Personen ab. Nachdem die Wasserversorgung zu den Halleneingängen aufgebaut war, wurde von weiteren Atemschutzgeräteträgern ein Innenangriff vorgenommen.

Parallel dazu wurde vom II. Zug (Fachzug Wasserförderung 16) unter der Leitung von Zugführer Max Redlich eine Wasserentnahme aus der Saale in Wallensen vorbereitet. Vom  offenen Gewässer aus wurde eine etwa 1500 Meter lange Schlauchleitung zum Brandobjekt hin verlegt. Der III. Zug (Fachzug Wasserförderung 8) unter der Leitung von Zugführer Hubert Brock bekam als Wasserentnahmestelle den Brunnen in Thüste zugewiesen. Von dort musste eine etwa 1600 Meter lange Schlauchleitung zu den brennenden Hallen verlegt werden. Während diese Wasserversorgung aufgebaut wurde, versorgten die Tanklöschfahrzeuge des I. Zuges im Pendelverkehr die Einsatzstelle mit Löschwasser. Im Laufe des Übungseinsatzes retteten die Einsatzkräfte 14 vermisste Personen aus den Produktionshallen.

Bereitschaftsführer Küllig zeigte sich insgesamt mit dem Übungsablauf zufrieden, merkte jedoch an, dass die Personensuche und –rettung erst sehr spät begonnen habe. Auch die eigenmächtige Verlegung der Verletzten-Sammelstelle an einen anderen als von ihm bestimmten Ort sah er kritisch. Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke merkte in seiner Ansprache zum Ende der Übung an, dass Kreisbereitschaftsübungen nicht nur teuer seien, sonder auch deutliches Verbesserungspotenzial bei den übenden Kräften aufzeigen würden, wie die Beobachter nunmehr feststellen konnten. Nach dem Dank an die Firmeninhaber von Danform verabschiedete Kreisbrandmeister Wöbbecke den langjährigen stellvertretenden Zugführer des IV. Zuges Walter Degner in den Feuerwehr-Ruhestand.

Als neuen Stellvertreter ernannte Wöbbecke Cord Pieper aus der Gemeinde Coppenbrügge, Ortsteil Diedersen. Seine offizielle Ernennung erhielt der bereits kommissarisch amtierende Zugführer des IV. Zuges Tobias Jarmer. Als vorletzten Akt des Übungsabends wurde der Zugführer des III. Zuges Hubert Brock zum Oberbrandmeister befördert.Im Anschluss servierte die Versorgungsgruppe für die 140 Einsatzkräfte „Schöpfcurrywurst“ mit Krautsalat und einem erfrischenden Getränk.

 

 

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