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Wieder mal schneller als die Polizei erlaubt - und in einem Fall schlug der Drogentest an:

Speedy Gonzales lässt grüßen: Drei Mofa-Fahrer in Hameln und Coppenbrügge aus den Verkehr gezogen

Montag 17. November 2014 - Hameln/ Coppenbrügge (wbn). Diesmal hat es gleich dreimal Mofa-Fahrer erwischt, die mit frisierten Fahrzeugen viel zu schnell unterwegs waren.

Und in einem Fall waren auch höchstwahrscheinlich Drogen im Spiel. Die Polizei hat die Fahrer allesamt wegen ihres auffälligen Fahrverhaltens aus den Verkehr gezogen und damit entschleunigt. Das Altersangebot der Täter reicht von 16 bis 49 Jahre.


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Nachfolgend der zusammenfassende Polizeibericht von Jens Peteresen aus Hameln: „Am Samstagmorgen kurz nach 8.00 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung in der Straße „Fahlte“ ein Mofa auf, das deutlich schneller fuhr, als zulässig gewesen wäre. Für ein eventuelles technisches Gutachten bezüglich der möglichen Höchstgeschwindigkeit des Mofas (die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 25 km/h) wurde das Zweirad vor Ort beschlagnahmt und abgeschleppt. Körperliche Auffälligkeiten ließen den Verdacht zu, dass der 49-jährige Fahrer des Mofa unter dem Einfluss von Rauschmittel stehen könnte. Während ein Alkoholtest negativ verlief, reagierte ein Drogentest positiv auf THC-haltige Stoffe. Ein Richter ordnete die Entnahme einer Blutprobe an und bestätigte die Fahrzeugbeschlagnahme.

Dumme Idee: Mofa-Fahrer versuchte zu entkommen

Nur wenige Stunden später, gegen 15.30 Uhr, wurde ein weiterer Fahrer eines Motorrollers auffällig. Ein 17-jähriger Hamelner wurde im Felsenkellerweg von einer Polizeistreife angetroffen, dessen Roller offensichtlich technisch manipuliert war und dadurch eine höhere Geschwindigkeit als zulässig erreichte. Er versuchte sich mit dem Fahrzeug der Kontrolle zu entziehen, konnte jedoch schließlich von den Beamten gestellt werden. Gegen den Jugendlichen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis und Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Kraftfahrsteuergesetz eingeleitet. Weitere Ermittlungen dauern an.

 

70 statt 25 km/h - das fand die Polizei nicht lustig

Bereits am Freitag wurde während einer Verkehrskontrolle durch Beamte der Polizei Bad Münder auf der „Alte Heerstraße“ in Coppenbrügge ein mit zwei Personen besetztes Mofa angehalten und kontrolliert. Eine Überprüfung und Kontrollfahrt ergab, dass das Mofa anstatt der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h erreichte. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde das offensichtlich technisch veränderte Zweirad vor Ort sichergestellt, um ein technisches Gutachten erstellen zu lassen.

Nicht nur, dass der 16-jährige Jugendliche die Verkehrssicherheit durch seine Teilnahme am Straßenverkehr gefährdete, da die Bauteile, insbesondere die Bremsen, nicht für solch hohe Geschwindigkeiten ausgelegt sind, der Salzhemmendorfer handelte sich nun auch ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis ein (er war nur Inhaber einer Prüfbescheinigung). Hinzu kommen hohe Kosten für eventuelle Abschleppvorgänge und Sachverständigengutachten.

 

 

 

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