Die besondere WBNachrichten-Filmreportage
P.A.R.T.Y auf Leben und Tod - Mit einer Schülergruppe ins Bathildiskrankenhaus

Von Ralph Lorenz und Frank Weber

Donnerstag 20. November 2014 - Bad Pyrmont (wbn). Ein schwerer Unfall mit lebensgefährlich verletzten Fahrzeuginsassen. Rettungssanitäter und Feuerwehrkameraden geben ihr Bestes um die Menschenleben zu retten, die Schwerverletzten aus dem Unfallwrack zu befreien. Die Unfallopfer werden im Rettungshubschrauber zum nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus geflogen. Hier hört dann meist die Berichterstattung der Weserbergland-Nachrichten.de auf. Doch heute beginnt der Filmbericht genau damit.

Unser Filmteam begleitet eine Gruppe jugendlicher Schüler, die im Zuge des sogenannten P.A.R.T.Y.-Präventionskonzeptes das Agaplesion Ev. Bathildiskrankenhaus in Bad Pyrmont besichtigen dürfen. Und zwar vom nachgestellten Unfallort über die Notaufnahme, die Intensivstation zur Normalstation bis in die Rehabilitation hinein. Ein spannendes Unterfangen mit außergewöhnlichen Einblicken.
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In einem Krankenhaus der Region, das mit besonderen Fähigkeiten beeindruckt und im Frühjahr deutschlandweit zu den sechs Krankenhäusern gehörte, mit denen das Präventionsprogramm P.A.R.T.Y. (Prevent Alcohol and Risk ‚Related Trauma in Youth) umgesetzt worden ist. Das in Kanada seit 1986 erfolgreich erprobte Projekt ist auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) 2001 in Deutschland gestartet worden.

Anhand dieser Aktion mit Schülern des Gymnasiums Barntrup wird auch deutlich weshalb das Bathildiskrankenhaus aus der Agaplesion-Gruppe über das Weserbergland hinaus einen guten Ruf genießt. Kein Wunder: Rettungsfahrzeuge aus zwei Bundesländern steuern täglich das Krankenhaus im idyllisch gelegenen Bad Pyrmont an.

Das Leistungsangebot erstreckt sich über die Fachdisziplinen Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie, Gefäßchirurgie, Medizinische Klinik I mit Allgemeiner Innerer Medizin, Kardiologie, Angiologie und Internistischer Intensivmedizin; Medizinische Klinik II mit Gastroenterologie und Hepatologie, Neurochirurgie, Neurologie mit Schlaganfallzentrum und Stroke Unit, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie, Unfall- und Handchirurgie, Sporttraumatologie mit BG-Zulassung  und ist anerkannt als lokales Traumazentrum im Traumanetzwerk Ostwestfalen-Lippe.

Und das ist nur ein Ausschnitt des Leistungsangebotes dieses bereits 1899 gegründeten Krankenhauses mit 263 Planbetten und mehr als 600 Mitarbeitern.