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Landesjägerschaft verstärkt ihr Monitoring

Die neuen Zahlen: 90 Wölfe in Niedersachsen und 135 getötete Nutztiere - Umweltminister Wenzel: „Regulierungsmaßnahmen“ nach Definition eines „guten Erhaltungszustandes“

Sonntag 8. Januar 2017 - Hannover (wbn). Die Landesjägerschaft geht zu Beginn des neuen Jahres von „rund 90 Wölfen“ in Niedersachsen aus.

Der zuständige Wolfsbeauftragte Raoul Reding hat gegenüber den „Weserbergland-Nachrichten.de“ von „offiziell acht Wolfsrudeln“ und „drei residenten Einzelwölfen“ gesprochen. Die Wolfsrudel werden den Gebieten Munster, Bergen, Gartow, Eschede, Cuxhaven, Wietzendorf, Schneverdingen und Göhrde zugeordnet, während die Einzelwölfe in Barnstorf, Eschede-Ost und Visselhövede verortet worden sind. Raoul Reding: „Im Raum Visselhövede hat es zudem Nachweise von mindestens fünf Tieren gegeben. Nachdem im August ein Wolf anhand eines Fotofallenbildes nachgewiesen wurde und es im September Sichtungen von Alt- und Jungtieren gegeben hat, hat die Landesjägerschaft ihr Monitoring vor Ort verstärkt.“

(Zum Bild: Aktuelle Fotofallen-Aufnahme der Landesjägerschaft bei Cuxhaven. Diese Wölfe verschmelzen mit ihrem Winterfell perfekt mit der winterlichen Landschaft - sie sind gebürtige "Niedersachsen". Foto: Landesjägerschaft Niedersachsen)

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Da bislang keine genetischen Untersuchungsergebnisse dieser Individuen vorliegen würden sei allerdings derzeit noch unklar, ob es sich bei den fünf Tieren um ein neues oder um ein bereits bekanntes Rudel handele. Ergänzend erfuhren die Weserbergland-Nachrichten.de aus dem zuständigen Niedersächsischen Umweltministerium, dass es im Jahr 2015 64 Rissvorfälle mit insgesamt 165 getöteten oder später eingeschläferten Nutztieren gegeben hat, „bei denen der Wolf als Verursacher sicher oder mit hoher Wahrscheinlichkeit festgestellt wurde“. 2016 gab es bislang – neuester Stand 4. Januar 2017 -  58 Rissvorfälle mit insgesamt 135 getöteten oder später eingeschläferten Nutztieren. 26 Fälle konnten noch nicht abschließend bewertet werden.

Niedersachsens Umweltminister Wenzel schließt sogenannte „Regulierungsmaßnahmen“ beim Wolfsmanagement nicht aus. Wenzel erklärte auf die Frage „wieviel Wolf“ das Land Niedersachsen vertrage: „Gemeinsam mit den anderen Ländern setzen wir uns auf Bundesebene dafür ein, die Entwicklung der Wolfspopulationen untersuchen zu lassen und genauere Definitionen eines guten Erhaltungszustandes vorzunehmen. Grundsätzlich könnten auf dieser Grundlage in Zukunft auch Regulierungsmaßnahmen veranlasst werden. Bei allen Maßnahmen steht die Sicherheit der Menschen immer an erster Stelle.“

 

 

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