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Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig:
Polizei bereitet sich auf Problem-Derby vor

Donnerstag 13. April 2017 - Hannover (wbn). Es ist wieder Derby-Zeit in Hannover: Angesichts des bevorstehenden Zweitligaduells Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig wappnet sich die Polizei schon jetzt für die als „Risikospiel“ eingestufte Begegnung.

Als Reaktion auf den Sprengstoff-Anschlag auf einen Mannschaftsbus des Dortmunder BVB sollen unter anderem die Eingangskontrollen verschärft werden. In Zügen und Bahnhöfen gilt am Samstag wie üblich ein Glasflaschen- und Dosen-Verbot. Auch bestimmte Gegenstände dürfen – ganz gleich ob Fußballfan oder nicht – nicht mitgenommen werden. Um die Verbote zu überwachen, Fangruppen voneinander zu trennen und Störenfriede auszusondern, werden wieder zahlreiche Beamte von Bundes- und Landespolizei im Einsatz sein. Die Kosten dafür dürften – wie beim vergangenen Derby – erneut die 1-Million-Euro-Grenze knacken. Sie wird der Steuerzahler tragen müssen.

 

 

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Wichtige Infos und Internet-Links auf einen Blick:

Allgemeinverfügung
der Bundespolizeidirektion Hannover

Hier klicken (PDF-Datei)

FanInformation für Heim-Fans (Hannover 96) Hier klicken (PDF-Datei)

FanInformation für Gäste-Fans (Eintracht Braunschweig)

Hier klicken (PDF-Datei)

Twitter-Hashtag

#H96EBS

Twitter-Account der Polizeidirektion Hannover

twitter.com/Polizei_H

Bürgertelefon der Landeshauptstadt Hannover

0800 7 31 31 31

 


 

Und nachfolgend die detaillierten Ankündigungen von Bundespolizei Hannover:

„Am Samstag, den 15. April 2017, findet in Hannover das Fußballspiel zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig statt. Die Bundespolizei trifft daher eine Vielzahl von Vorkehrungen, um einen friedlichen und reibungslosen Ablauf rund um die Spielpaarung zu ermöglichen. Anlässlich dieser Begegnung spricht die Bundespolizei ein Verbot über die Mitnahme und Benutzung von Glasflaschen und Dosen, pyrotechnischen Gegenständen, Vermummungsgegenständen und Schutzbewaffnung in Zügen und auf Bahnhöfen aus.

Die Mitnahme- und Benutzungsverbote gelten am kommenden Samstag, den 15. April 2017, im Zeitraum von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Hiervon betroffen sind alle an- und abgehenden Reisezugverbindungen - ausgenommen sind IC-, ICE - Zugverbindungen - auf den nachfolgend genannten DB Streckenverbindungen einschließlich aller Hauptbahnhöfe/Bahnhöfe, Unterwegsbahnhöfe und Haltepunkte:

Hbf. Wolfsburg - Hbf. Braunschweig - Hbf. Hannover und zurück; Hbf. Braunschweig - Hbf. Hildesheim - Hbf. Hannover und zurück; Hbf. Goslar - Hbf. Hildesheim - Hbf. Hannover und zurück

Zudem besteht ein Alkoholkonsumverbot in den nachfolgend genannten Reisezugverbindungen:

Anreise: Braunschweig - Hannover

Entlastungszug Westfalenbahn DPL-D 24266 Abfahrt 10:05 Uhr; Westfalenbahn 95826 Abfahrt 09:20 Uhr; Westfalenbahn 95776 Abfahrt 10:20 Uhr; Westfalenbahn 95828 Abfahrt 11:20 Uhr

Rückreise: Hannover - Braunschweig

Entlastungszug Westfalenbahn DPL-D 24249 Abfahrt 16:58 Uhr; Westfalenbahn 95831 Abfahrt 15:55 Uhr; Westfalenbahn 95783 Abfahrt 16:55 Uhr; Westfalenbahn 95833 Abfahrt 17:55 Uhr

Die Erfahrung bei brisanten Fußballspielen hat gezeigt, dass insbesondere Glasbehälter von gewaltbereiten und zum Teil alkoholisierten Fußballfans als Wurfgeschosse gegen Reisende, friedliche Fans und Polizeibeamte eingesetzt werden. Nicht zuletzt bilden zerbrochene Glasbehälter und Flaschen ein deutlich erhöhtes Verletzungsrisiko für Reisende und Besucher des Spiels. Die Gefahr, die von pyrotechnischen Gegenständen ausgeht, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Nicht selten tragen betroffene Personen schwere Verletzung davon.

Das ausgesprochene Verbot wird am Spieltag durch die Einsatzkräfte der Bundespolizei überwacht. Bei Zuwiderhandlungen wird ein Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro erhoben werden. Die Bundespolizei bittet alle Reisende, sich auf diese Besonderheiten bei der Planung und Durchführung ihrer Reise einzustellen. Es sollten ggf. auch Alternativen zur An- und Abreise geprüft werden.

Die Bundespolizeidirektion Hannover begleitet die Fußballbegegnung Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig auch via Twitter unter dem #H96EBS.“

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… und Polizeidirektion Hannover im Wortlaut:

„Die Vorbereitungen des Polizeieinsatzes anlässlich des Niedersachsenderbys zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig am Ostersamstag gehen auf die Zielgerade. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Trennung der beiden Fanlager. Die Polizeidirektion (PD) Hannover wird auf ihrem Twitter-Account über den Einsatz informieren. Zudem unterstützt die Landeshauptstadt Hannover die Polizei unter anderem mit der Einrichtung eines Bürgertelefons.

Die Planungen für dieses Spiel mit erhöhtem Risiko laufen in der PD Hannover bereits seit geraumer Zeit. Die Behörde hat dazu eigens einen Vorbereitungsstab eingesetzt, der am 01. März seine Arbeit aufgenommen hat. Die Einsatzleitung liegt bei Polizeivizepräsident Jörg Müller.

Dabei bezieht die PD auch die Erfahrungen der vorangegangenen Derbys in ihre Überlegungen mit ein. Zudem steht die hannoversche Polizei im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen in Braunschweig, der Bundespolizeidirektion in Hannover sowie den Fanprojekten und Fanbeauftragten beider Vereine.

Im Zusammenhang mit dem jüngsten Aufeinandertreffen der Clubs am 06. November 2016 in Braunschweig wurde deutlich, welches ausgeprägte feindschaftliche Verhältnis zwischen Teilen beider Anhängerschaften besteht. Zwei Tage vor dem Spiel hatte sich eine hohe Zahl gewaltbereiter Personen beider Lager zu einer sogenannten Drittortauseinandersetzung in Hildesheim verabredet. Diese konnte von der Polizei verhindert und eine Vielzahl von Personen in Gewahrsam genommen werden. Besondere Herausforderung und oberste Prioriät wird also sein, ein Aufeinandertreffen beider Fanlager zu verhindern.

Mit "Faninfos" für die Anhänger beider Vereine, die unter anderem auf der Internetseite der Polizeidirektion Hannover veröffentlicht sind, werden alle Besucher noch einmal über die Besonderheiten am Spieltag, unter anderem auch über Anreisemodalitäten und Parkmöglichkeiten informiert.

Aktuelle Informationen zum Polizeieinsatz erhalten Interessierte zudem am Samstag über den Twitter-Account der PD Hannover unter https://twitter.com/Polizei_H.

Die PD Hannover hat auch die aktuellen Geschehnisse in Dortmund bewertet und in ihre Einsatzplanungen mit einbezogen. Demnach werden bei der Begegnung am Samstag unter anderem die Sicherheitskontrollen an den Eingängen der Arena noch einmal verstärkt und durch Polizeibeamte unterstützt.

Natürlich ist unmittelbar vor den Ostertagen der Samstag auch ein Einkaufstag in der City. Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt die Polizei bei ihren Maßnahmen und richtet deshalb am Samstag ab 08:00 Uhr bis Einsatzende ein gemeinsames Bürgertelefon ein. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-7313131 erhalten Anrufer Informationen über geplante oder auch kurzfristige Straßensperrungen oder sonstige Behinderungen. Zudem stockt die Landeshauptstadt die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verkehrsaußendienstes auf, um bei erforderlichen Maßnahmen rund um den Straßenverkehr tätig zu werden. Nach gemeinsamer Abstimmung wurde außerdem entschieden, dass das Frühlingsfest auf dem Schützenplatz seine Tore am Samstag erst um 16:00 Uhr öffnet.

Oberbürgermeister Stefan Schostok und Polizeipräsident (PP) Volker Kluwe appellieren an alle Besucher des Fußballspiels, sich von möglichen Auseinandersetzungen rivalisierender Gruppierungen zu distanzieren.

Schostok lobt die gute Einsatzvorbereitung der Polizei: "Polizei und Stadtverwaltung arbeiten Hand in Hand. Es geht um einen sportlichen Wettstreit in der Arena. Jedweder Krawall muss verhindert werden. Wir wollen einen friedlichen Ostersamstag im Stadion und in der gesamten Stadt."

PP Kluwe kündigt abschließend einen klaren Kurs der Polizei an: "Wir werden konsequent gegen Störer einschreiten, um allen anderen Zuschauern ein friedliches und spannendes Fußballspiel und den Besuchern der Landeshauptstadt einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen." Abschließend bittet der Polizeipräsident die Besucher des Derbys um Verständnis für die verstärkten Kontrollen und eine möglichst frühzeitige Anreise, da es hierdurch zu Verzögerungen an den Eingängen kommen kann.“

 

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